Frontend Frameworks – Teil 2

Frontend Frameworks – Teil 2

In Teil 1 unseres „Frontend Frameworks“ haben wir euch schon einmal in die Materie eingeführt, wie ihr das richtige Framework für euch speziell ermittelt und was man dabei beachten sollte. Da hieß es, dass man nicht immer die gängigen Frameworks nutzen muss, um ein großartige Webseite zu programmieren. Es gibt so viele neue, alternative Möglichkeiten, die euch – je nach eurem Kenntnis-Stand – besser dienen können.

Unsere Einführung ist angelehnt an die Top 10 Frontend Frameworks aus 2016.
Nach jeder Kurzbeschreibung der Frameworks, wird eingestuft, für welche Entwickler welchen Kenntnisstandes diese geeignet sind. Teil 2 wird sich vorerst mit Coding-Beginnern und Berufseinsteigern in der Entwicklung beschäftigen. Im dritten Teil unserer Beitragsreihe kommen dann die Frameworks für Fortgeschrittene mit mehrjähriger Berufserfahrung. Dran bleiben lohnt sich!

 

Der Korrektheit halber führen wir erst einmal Bootstrap an, das allgemein als gängig gilt und oft verwendet wird. Das von den Twitter-Entwicklern programmierte Framework beinhaltet einige der vebreitetsten Programmiersprachen: HTML, JavaScript und CSS. Bootstrap beinhaltet reaktionsfähige Webdesign Standards, die es dir erlauben Webseiten in jeglicher Komplexität und Größe zu entwickeln. Weil das Framework regelmäßig geupdatet wird, kann es in kürzester Zeit auf neue Features reagieren und sie einbinden.

Das Rundum-Paket ist für Beginner und Diejenigen, die ein robusteres Framework bevorzugen, recht ideal, enthält jedoch den Nachteil, dass durch die für das Web unübliche Größe lange Ladezeiten entstehen können. Das kommt durch die Masse an Klassen zustande, wovon nur ein Bruchteil genutzt wird.

 


Ein absoluter Newcomer mit Potential ist Semantic-UI. Ein Framework, welches sich durch seine Einfachheit auszeichnet und für Beginner sowie für Jene, die ein flinkes und leichtes Framework bevorzugen, geeignet ist.

Man sagt, dass Jene, die ein komplexeres Design und komplexeres Development fordern, dieses Framework Schwachstellen aufweisen kann. Dennoch birgt es den Vorteil von kleinen Dateigrößen, kurzen Ladezeiten und unglaublicher Aufstellung an Bibliotheken, sodass man eigentlich keine anderen Bibliotheken mehr braucht.

 

Materialize beinhaltet Design Besonderheiten von Google und stellt ready-to-use buttons bereit, icons, Karten, Formen und anderen Komponenten. Diese Elemente werden in einer Standardversion und in der Version, die mit SASS läuft, angeboten.

Außerdem umfasst Materialize einen praktischen IZ column grid feature, was man für Website Layouts verwenden kann. Mit Materialize kann man Typographien, Schatten, Farben und andere prägnante Animationen verwenden. Der Vorteil der immensen Auswahl an Klassen ist hierbei definitiv als Vorteil zu nennen. Konträr dazu stehen die großen Dateigrößen, die ebenso lange laden müssen wie bei Bootstrap. Somit ist das Framework ein etwas sperriges.

Als geeignet eingestuft wird es für Entwickler, die noch etwas Orientierung und Anleitung brauchen bezüglich Google’s Material Design Spezifiken.

 

Diejenigen, die kleine Projekte umsetzen wollen, für welche nicht alle Style-Klassen eines großen Frameworks erforderlich sind, ist Skeleton eine nennenswerte Alternative, die nicht jedem geläufig ist.
Skeleton ist ein reaktionsfähiger Textbaustein mit einem 400 Zeilen Code. Dieses Framework ist lediglich dazu gedacht mit der Entwicklung eines Web Projektes anzufangen und bietet daher nur das Minimum an Voraussetzungen wie z.B. Tabellen, Formen, Listen, Buttons, etc. Daher für Berufseinsteiger ideal, die sich mit ersten Projekten profilieren wollen und neu in die Praxis- und Projektwelt eintreten.

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