Accessibility & Offline First

Accessibility & Offline First

Liebe Leser,
ihr habt uns Wünsche zu bestimmten Themen mitgeteilt und in diesem Blogbeitrag gehen wir auf ein paar von ihnen ein. Wir freuen uns immer über Feedback zu erwünschten Themen, die euch beschäftigen und zu denen ihr gerne mehr erfahren wollt. Bei den farbig hevorgehobenen Guidelines haben wir euch einen Link zu der jeweiligen Richtlinie hinterlegt. Die Links führen euch zu offiziellen Websites, die euch umfassund den Inhalt und die genauen Anforderungen an alle Web-Developer erläutern. Wir empfehlen, dass ihr euch die Zeit dafür nehmt, um euch umfassend darüber zu informieren.
Hier starten wir mit unseren Antworten.

Accessibility

Bei diesem Thema ist der Name Programm: Erreichbarkeit. Es geht darum schwerbehinderten Menschen den Zugang zu Homepages, Apps, etc. so simpel und zugänglich wie möglich zu gestalten.
Das W3C, das Gremium zur Standardisierung der Techniken im World Wide Web, hat seit 1999 im Hinblick darauf mehrere Richtlinien veröffentlicht. Diese sollen dazu beitragen einen barrierefreien Zugang zum Web zu ermöglichen. Damit werden Menschen mit Behinderungen sowie ältere Damen und Herren auf den Weg in die digitalisierte Welt mitgenommen. Das soll zur Verbesserung der gesellschaftlichen Inklusion beitragen. we {code} it sieht diese Initiative als zielführend an, um den gleichen Zugang für Jedermann zu bieten. Deswegen beschäftigt sich dieser Blogbeitrag mit Accessibility und den W3C Standards, damit das Wissen und die Chancen, die dahinter stehen, Verbreitung finden und an Aufmerksamkeit gewinnen.

Die verschiedenen Standards sind nachzulesen im WCAG 1.0 und 2.0. Dies sind die Web Content Accessibility Guidelines, die Regelungen für Webseitenprogrammierung, Contentarchitektur sowie Layout-Grundlagen und Technikgebrauch beinhaltet. Diese sind in der EU verbindlich für öffentliche Stellen ab 23. September 2019. Ebenso für neue und ab 23. September 2020 für bestehende Websites und ab 23. Juni 2021 für mobile Anwendungen. In den Authoring Tools Accessibility Guidelines, kurz ATAG, wird zu bestimmten Mitteln zur Website-Erstellung geraten.
In den User Agent Accessibility Guidelines, kurz UAAG, werden Ordnungen an Browser und Mediaplayer gerichtet. Das WAI-ARIA ist eine Besonderheit für Metadaten und Vorgänge, um Webanwendungen und Widgets für Nutzer mit assistiver Technologie anwendbar zu machen.

Wichtig ist uns, dass gerade Personen in der Digitalbranche sich mit den Regeln auseinandersetzen, da zum einen vom Europäischen Rat empfohlen wurde, öffentliche Websites nach dem W3C-WCAG-Programm zu richten. Zum anderen haben viele dies sicherlich nicht auf dem Schirm, weshalb wir hier eine Plattform geben möchten, um sich dahingehend weiter informieren zu können.

Offline First

Doch wenn wir schon einmal bei gesellschaftlicher Inklusion und barrierefreien Zugängen sind, finden wir das Thema Offline First ebenfalls überaus erwähnenswert. Offline First ist bisher noch wenig verbreitet, geschweige denn bekannt. Es handelt sich dabei um die Vision, Homepages sowie Apps auch offline verwenden zu können. Da nicht jeder nonstop Internetzugang hat, wäre es eine Überlegung wert, Apps und Websites sowie Webinhalte generell so anzulegen, dass man sie auch offline aufrufen kann, wenn man sie in gewissen Situationen dringend benötigt – aber gerade kein Internet hat. Das kann die dringende Notwendigkeit sein, schnell nachzuschauen, wann die letzte Bahn nach Hause kommt oder eine App, die dich zu einem Ort navigieren kann, ohne dass sie Internetzugriff benötigt. Die Fälle sind unterschiedlich und endlos variabel. Der Punkt ist jedoch der: Zugänge zu bestimmten Inhalten auch offline zu ermöglichen könnte gewisse gesellschaftliche Situationen für viele Individuen zum Besseren wenden und aus misslichen Lagen befreien. Dies könnte man ebenfalls weiterspinnen als Notfall-Apps für Frauen oder Menschen in bedrohlichen Situationen, die ihren Standort an die Polizei oder andere Institutionen senden, die zur Hilfe eilen können.

Unser Team sieht in dem Konzept von Offline First ein äußerst zukunftsweisendes Potential, weswegen wir diesen Inhalt im gleichen Zug wie Accessibility präsentieren wollen.
Möglich soll das gemacht werden durch HTML5 sowie JavaScript. Dieser beiden Sprachen bedient man sich, um eine Art Zwischenspeicher zu erstellen, einen sogenannten Web Storage. Dieser speichert deine Daten zu Zeitpunkten, in denen du Internetzugang hast. Hast du ihn nicht mehr, solltest du die App dennoch nutzen können, da deine Daten schon einmal zwischengespeichert wurden. Diese werden zu diesen Momenten mit einer Datenbank synchronisiert. Apps können dadurch am Gerät Daten benutzen. Ein Framework wie hood.ie übermittelt die Daten dann automatisch an eine Datenbank um Benutzereingabe zu ermöglichen und anwendbar zu machen.

Wir hoffen, wir konnten euch helfen und gleichzeitig inspirieren.

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