Wieso ownCloud, wenn es DropBox gibt?

Wieso ownCloud, wenn es DropBox gibt?

Wer noch nicht von ownCloud gehört hat, sollte sich einen kurzen Moment Zeit für diesen Artikel nehmen.

Was kann ownCloud?

Wer seine eigenen Dateien hochladen, speichern, mit anderen teilen will oder allein für seine eigenen Zwecke benutzen möchte – und das alles als kostenfreie Software ohne Datenschutzrisiken – sollte sich diese Option genauer ansehen.

Filehosting kann für verschiedene Zwecke erforderlich sein. Dateien können in die Cloud hochgeladen, von ihr heruntergeladen, wieder gelöscht oder woandershin verschoben werden. Für den beruflichen Gebrauch ist es sinnvoll ein Filehosting System zu betreiben, das von mehreren Rechnern aus auf denselben Datenbestand zugreifen kann. Dies ist bei ownCloud gegeben und jeder hinzugefügte Client wird hierbei mit einem lokalen Verzeichnis synchronisiert, wodurch man als eigentlicher Filehoster entscheidet, wer welchen Zugriff auf welche Daten hat. Für bestimmte Einschränkungsrechte für Mitarbeiter wäre das ein sinnvolles Asset.

ownCloud, your own FortKnox

Hinsichtlich Datenschutz ist der OpenSource Zugang zu ownCloud ein großes Plus, da man sich somit quasi seine eigene Dropbox erstellen kann ohne seine Daten einem fremden Server anvertrauen zu müssen. Dies wäre zum Beispiel bei DropBox der Fall. Die ownCloud mit dem eigenen Server, der im Idealfall im eigenen zu Hause oder – je nach Verwendungszweck – im Büro steht, ist die beste Absicherung der eigenen Daten, die man sich im heutigen digitalen Zeitalter bieten kann. Die Transparenz liegt hierbei bei einem selbst. Jede Aktivität, die Dateien auf der Cloud betrifft, wird zudem dem Nutzer per Mail gemeldet. Dadurch hat der Nutzer über jeden Download, über jedes Löschen und jede Änderung der Dateien Überblick und weiß, wo er steht. Das ist besonders für Geschäftsführer oder Abteilungsleiter und Projektmanager hilfreich, um beispielsweise den organisatorischen und inhaltlichen Fortschritt bestimmter Projekte im Auge zu behalten.

Was zudem die letzten Sorgen wegfegen sollte: owndCloud wird über https betrieben, was dafür sorgt, dass Anmeldeinformationen verschlüsselt übertragen werden.

Wer ownCloud, wie von uns oben als Idealfall dargelegt wurde, mit seinem eigenen Server betreibt, kann alle Dateien auf dem Server verschlüsselt speichern. Dadurch kann am Server selbst nichts eingesehen oder geöffnet werden – Cyberangriffen ist man somit gefeit.

Flexibel und anpassbar

Auch in diesem Punkt sehen wir ownCloud der gängigen DropBox Wahl einen Schritt voraus: ownCloud ist in weiten Teilen den eigenen Wünschen anpassbar, wohingegen DropBox grundlegend nicht mehr abänderbar ist.

Zudem ist ownCloud sehr anwenderfreundlich, da man ownCloud egal von welchem Device verwenden kann: Windows, Mac, Linux sowie Smartphones und Tablets mit Android und iOS Betriebssystemen. Und durch den Zugriff vom Webbrowser ist ownCloud nicht an bestimmte Betriebssysteme gebunden.

So kann ownCloud, die sensible Kundendaten enthält, beispielsweise mit einem Abrechnungsprogramm auf einem Rechner verbunden werden und gewisse Rechenprozesse außerhalb der Cloud abbilden.

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