Projektmanager bei we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 2

Projektmanager bei we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 2

Vor einiger Zeit haben wir euch einen Einblick in die Arbeitswelt einer unserer we {code} it Programmiererinnen gegeben. Heute führen wir euch in den we {code} it Alltag von Sophia, unserer Werkstudentin für Programmierarbeiten und Projektmanagement, ein.
Sophia, 25 Jahre alt, studiert Informatik und Politikwissenschaft auf Lehramt und war zuvor Freelancerin bei we {code} it. Jetzt ist sie als Werkstudentin tätig.
Die Schnittstellen, Beweggründe, Vor- und Nachteile beleuchtet Kristina im Interview.

Kristina: Sophia, dieses Mal wollen wir durch dich einen Einblick in den Alltag bei we {code} it erhalten. Deswegen fangen wir doch erst einmal mit deinem Alltag an. Was machst du und wer bist du? Was sind deiner Meinung nach Herausforderungen für dich und für deine Zukunft?

Sophia: Puh! (lacht) Also. Ich studiere Informatik auf Lehramt und habe bei we {code} it ursprünglich als Freelancerin angefangen. Das ist jetzt fast ein Jahr her. Und seit Juli kümmere mich als Werkstudentin bei we {code} it um das Projektmanagement und manage auch schon die ersten eigenen Projekte mit alleiniger Verantwortung. Gleichzeitig programmiere ich in Projekten, die eine etwas intensivere in-house Betreuung erfordern. Meine Herausforderungen derzeit sind auf jeden Fall das Zeitmanagement, die Koordinierung der vielfältigen Aufgaben…Meine Doppelrolle als Projektmanager und Programmiererin ist sehr anspruchsvoll. Das klappt aber mittlerweile besser, beide Seiten mitzudenken und abzudecken. Und die Herausforderung bezüglich meiner Zukunft ist für mich die Weiterentwicklung sowohl meiner informatischen Skills als auch nach und nach mehr Verantwortung im Projektmanagement zu übernehmen.

Kristina: Ok. Was war denn für dich der Beweggrund deinen alten Job aufzugeben und dich als Werkstudent bei we {code} it zu engagieren? Denn für we {code} it gearbeitet hast du ja so oder so schon.

Sophia: Ich hatte ja neben der selbstständigen Tätigkeit als Programmiererin noch einen anderen, festen Nebenjob. Mein alter Job war ein klassischer Studentenjob – jetzt zwar nicht unbedingt mit Kaffee kochen, sondern auch inhaltliche Arbeit und ich mochte die Arbeitsstelle sehr, mochte mein Team sehr -, aber sie bot eben auch kaum Weiterentwicklungsmöglichkeiten für mich als Studentin. Zudem war sie in einem Bereich, in dem ich nach meinem Studium eher nicht arbeiten wollte. Jetzt habe ich durch das Angebot von we {code} it einen Job, in dem ich meine beruflichen Fähigkeiten extrem weiterentwickle und Verantwortung übernehme. Das macht den Job insgesamt wesentlich anspruchsvoller, macht mir aber auch sehr viel mehr Spaß und ich habe das Gefühl, es bringt mich voran. Ich lerne hier täglich was dazu. Der jetzige Vorteil bei mir gegenüber der Freelancertätigkeit von vorher ist, dass ich ein geregelteres Einkommen habe. So konnte ich meinen vorherigen „Haupt“-Nebenjob ersetzen und kann nun durch we {code} it meinen Lebensunterhalt bestreiten.

Kristina: Okay. Was würdest du sagen ist der größte Unterschied zwischen der Anstellung eines Freelancers und der Anstellung einer Werkstudentin bei we {code} it?

Sophia: Hmmm…Also der größte Unterschied zur Freelancertätigkeit ist tatsächlich, dass man relativ festgelegte Stunden hat im Büro und vor Ort arbeitet. Das setzt natürlich voraus, dass man viel mehr Verantwortung übernimmt – vor allem jetzt im Projektmanagement. Man ist auch viel intensiver an we {code} it gebunden und an die Projekte, die man managed. Ich habe tatsächlich auch viel mehr zu tun als vorher und hab dadurch natürlich mehr Geld am Ende des Monats. Aber das Pensum ist auf jeden Fall auch deutlich höher und die Verantwortung ist höher. Zum anderen ist es auch relativ strukturiert…Ich bin in den 15-20 Stunden, die in meinem Vertrag festgelegt sind, auch wirklich gefordert. Es gibt keinen Tag, an dem ich die Zeit absitze und nichts zu tun habe. Und wer das neben dem Studium nicht aufbringen kann oder nicht aufbringen will, für den ist eine Freelancertätigkeit eben besser geeignet.

Kristina: Also ist das quasi dann gut, wenn man zu viel anderes zu tun hat oder der Stundenplan nicht mit einem festen 20-Stunden-Job zu vereinbaren ist?

Sophia: Ja. Jeder, der Informatik studiert, weiß, dass das Studium einen ebenso fordert. Eine selbstständige Freelancertätigkeit in der we {code} it Community war mir damals sehr gelegen. Weil man da eben auch am Wochenende arbeiten kann oder halt nachts oder früh morgens…wie man mag. Und das ist bei dem Werkstudentenposten eben nicht ganz so flexibel. Nichtsdestotrotz ist es flexibel  genug für mich, also es passt momentan gut mit meinem Studium zusammen. Aber wie gesagt…für wen das nichts ist oder einfach nicht passt, der sollte Freelancer bleiben – denn da bekommt man spannende Projekte. Und ich konnte eben von dort aus arbeiten, von wo aus ich wollte. Für mich persönlich ist der Wechsel zur Festanstellung jetzt kein Verlust in der Freiheit, weil der Standort sehr günstig für mich ist – direkt am Campus und sehr einfach und schnell zu erreichen…und ja, praktisch. Außerdem muss man dazu sagen, dass ich einfach eher der Typ bin, der gerne strukturierter arbeitet und lieber ein geregelteres Einkommen hat und dass alles ein bisschen festgelegter ist.

Kristina: Okay, verstehe. Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Gibt es ein paar Beispiele, die du nennen kannst?

Sophia: Hm, also mein erstes „richtiges“ Projekt als Freelancer war natürlich super aufregend, weil man zum einen das erste Mal die Abläufe real durchgemacht hat und Geld für seine eigenen Programmiertätigkeiten bekommen hat natürlich…(lacht). Das waren am Anfang vielleicht noch gar nicht mal so große, bahnbrechende Projekte, aber es war so spannend für mich, weil ich es das erste Mal unter diesen seriösen Bedingungen gemacht habe. Ansonsten…seit ich hier als Werkstudentin da bin sind für mich die Kundentermine und Anfragen super spannend, da sie meinen Horizont extrem erweitern. Was wird gebraucht in der realen Welt? Welche IT-Produkte brauchen Firmen oder Kunden, wie kann man das umsetzen, welche Probleme könnten wir damit lösen? Und vor allem kann ich – im Projektmanagement – sehen wie andere Coder die Projekte umsetzen. Teilweise sind das Programmierer, die auch schon länger dabei sind und teilweise mehr Erfahrung haben als ich. Da kann ich mir abgucken, wie die das machen. Und lerne nebenbei dazu. Das ist ein unglaubliches Plus. Natürlich hat man da auch mal unangenehmere Erfahrungen oder Termine, das gehört im Projektmanagement dazu. Das ist eben ein Prozess, bei dem es um eine Aushandlung zwischen Kunden und uns, zwischen den Studenten und uns geht und am Ende ist eben wichtig, dass alle Parteien zufrieden sind. Und der Weg dahin ist eben mal mehr mal weniger steinig.

Kristina: Sehr interessant, was bedeutet we {code} it letztendlich für dich?

Sophia: Also…letztendlich übe ich eine spannende, extrem lehrreiche Tätigkeit mit viel Verantwortung aus, die letzten Endes sogar meine Meinung geändert hat bezüglich einer möglichen Zukunft in der IT-Branche. Also vorher habe ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen können. Ich studiere ja nicht umsonst Lehramt und das ist eigentlich auch mein Berufsziel, aber durch die Arbeit für we {code} it habe ich festgestellt, dass es vielleicht doch was für mich sein könnte. Am Ende in der IT-Branche zu arbeiten. We {code} it hat einfach für mich ganz viele neue Möglichkeiten eröffnet, an die ich vorher nicht gedacht habe, die ich vorher innerlich abgewählt habe und…das ist halt ganz cool eigentlich. Und nicht zu verachten ist auch, dass wir keine klassische, konservative Büro-Atmosphäre haben. Also kein Büro mit Anzugträgern und sonst wie vielen Hierarchie Ebenen und das macht das Arbeiten eben auch so angenehm. Also ganz abgesehen von der tatsächlich anspruchsvollen Arbeit finde ich die Atmosphäre bei uns echt super und es macht einfach wahnsinnig Spaß bei we {code} it zu arbeiten.

Kristina: Also Spaß an der Sache selbst und Spaß am Team zeichnet es auch, kann man sagen.

Sophia: Genau. Lässt sich so zusammenfassen.

Kristina: Danke für deine Zeit, Sophia. Ich weiß, die ist bei dem Alltagspensum hier begrenzt. Aber jetzt ist eine neue Facette des we {code} it Alltags greifbarer geworden.

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