Travellers App – Bist du eher der Guide oder der Visitor?

Travellers App – Bist du eher der Guide oder der Visitor?

Wanderlust? „Sea“ more
Da wir uns sehr über Interesse für unsere bisherigen Projekte und unsere Arbeitsweise freuen, wollen wir diese Woche ein paar unserer Projekte thematisieren, um Beispiele zu geben, was mit uns möglich werden kann. In diesem Beitrag steht eine App im Fokus, die wir für einen Kunden umgesetzt haben. Wir schätzen Ideenreichtum und Unternehmergeist. Deshalb war es uns eine ganz besondere Freude mit dem Gründer der Travellers App zusammenzuarbeiten. Falls du noch nicht von der Travellers App gehört hast – keine Sorge, wir bringen dich auf den neuesten Stand des Must-Haves.

Rechts, geradeaus oder Café-Stop?
Die Travellers App ermöglicht es Menschen aus aller Welt, sofern sie die App besitzen, jeweils in der Visitor oder Guide Rolle zusammenzukommen. Stell dir vor du bist in einer Stadt und hast keine Lust dich stundenlang mit einer Stadtkarte auseinanderzusetzen, alle Artikel zu den Sehenswürdigkeiten durchzulesen, um dich dann letztendlich zu entscheiden welche die ist, für die du deine Zeit investieren möchtest. Vielleicht stellst du auch schnell fest, dass es nicht deinen Erwartungen entsprach und der kostenfreie Park einen Bezirk weiter viel eindrucksvoller war als eine kostenpflichtige Gartenanlage, die man angeblich „unbedingt besucht haben muss“. Genauso mit den verschiedenen Clubs der Stadt, die dir die Investition an Zeit, Geld und Energie gar nicht wert waren, weil du eigentlich einen bestimmten Musikgeschmack hast und den Club deiner Wahl durch das ganze Suchen und Ausprobieren gar nicht wirklich finden konntest. Und den Traumstrand, an den alle Einheimischen sogar von der anderen Seite der Insel anreisen, weil sie genau wissen, dass sie dort ihre Ruhe und Natur pur genießen können? Den könntest du auch finden, wenn du den richtigen Guide kennen lernst, der dich in die Insider Infos einweiht. Die App ermöglicht es dir das Beste aus deinem Urlaub rauszuholen und noch dazu neue Kontakte zu knüpfen.

Are you a true Homie?
Andersrum funktioniert es genauso: Bist du jemand, der die Stadt auswendig kennt, d.h. genau weiß, dass es beim Döner um die Ecke dasselbe zum halben Preis gibt oder man die besten Waffeln nicht unbedingt im Stadtzentrum neben den Hotels genießen kann? Mit der U-Bahn eine Straße weiter viel schneller wäre als die angegebene Buslinie im Internet? Und der schöne Markt donnerstags doch viel entspannter ist als samstags? Dann kannst du dich zurecht einen geeigneten Guide nennen. Dazu ist es relativ egal, wie lange du an dem Ort wohnst, solange du dich wirklich gut auskennst und Freude daran hast, deine wertvollen Tipps mit Fremden von Außerhalb zu teilen.

Wie es funktioniert
Ähnlich wie beim Tinder-Prinzip legst du dir ein Profil an – egal welche Rolle du einnehmen möchtest – und kannst dir die jeweils anderen Rollen in deinem Zielland oder deiner Zielstadt ansehen. Liked ihr euch gegenseitig, entsteht ein Match und ihr könnt euch zu eurer gemeinsamen Tour verabreden. Du kannst deinem Guide mitteilen, worauf du und deine Reisebegleitung Wert legt, wenn ihr eine neue Gegend kennenlernt. Auf freiwilliger Basis kannst du dann beim Treffen eine Spende nach deinem Ermessen für den Guide lassen – vielleicht entsteht ja ein nettes Abendessen und neue Freunde fürs Leben. So kannst du deine Reiselust optimal auskosten und dazu noch dein internationales Netzwerk ausweiten.

Die App ist am Wachsen und im stetigen Ausbau, neue Features und Optionen werden laufend erweitert. Momentan ist eine Anmeldung nur über Facebook möglich, dies bleibt jedoch keinesfalls so. Bleib am besten auf dem Laufenden, um die neuesten Updates zu erhalten und um bei allen Vorteilen der App als Erste/r mit dabei zu sein. Dem Entdeckergeist in dir werden alle Türen geöffnet. Wir persönlich freuen uns Teil daran zu haben, eine Plattform zu schaffen, die Menschen zusammenbringt und die Welt auf eine ganz individuelle Art und Weise erkunden lässt.

Falls du auch eine spannende Idee hast, ganz egal ob sie Menschen zusammenbringt oder nicht und in welchem Bereich dein Einfall floriert, dann komm gerne auf uns zu und wir setzen auch für dich dein Vorhaben um. IT Beratung und App Entwicklung sind eine unserer Spezialgebiete, auf denen das we {code} it Team mehrere Erfolge verbuchen konnte.

 

Apps – von der Technik-Tüftelei zum unentbehrlichen Begleiter

Apps – von der Technik-Tüftelei zum unentbehrlichen Begleiter

Vor knapp 10 Jahren wurden sie noch von vielen als unnötiger, modischer Schnickschnack abgetan, im heutigen (Business-)Alltag sind Apps jedoch nicht mehr wegzudenken. Damals waren Apps zumeist nur Tüfteleien von Entwicklern, heute gibt es Apps für alles. Wirklich alles. Seit der Einführung von Java ME, einer Programmiersprache für Mobiltelefone, ist es möglich Apps von verschiedenen Anbietern und übers Internet herunter zu laden – und das Spektrums der App erweiterte sich von Taschenrechnern, Kalendern und Mini Spielen auf Reiseplanungen, Eierkoch-Apps, Gesangstrainer, Tracking-Apps und und und.

Dein täglicher Begleiter

Im Juli 2008, als der App Store von Apple gelauncht wurde, standen dort 500 Apps zur Verfügung. In der ersten Woche gab es von diesen schon 10 Millionen Downloads. Tendenz steigend. Drei Jahre später wurden etwa eine halbe Millionen Apps zum Download angeboten. Im Jahr 2016 wurden mehr als 90 Milliarden App-Downloads verzeichnet. Doch um wirklich groß herauszukommen braucht es mehr als nur die mögliche Platzierung im App/Play Store. So gehören zu den meist genutzten Apps 2016 in Deutschland WhatsApp, Facebook, Messenger, Instagram – alle von Unternehmensriese Facebook. Nebst diesen finden sich alte Bekannte, wie etwa Amazon, YouTube, Google Chrome, Spotify und Skype unter den App-Lieblingen. In Deutschland waren letztes Jahr auch Pokémon GO, Snapchat, Loovo oder Clash of Clans unter den Top 50 der meist genutzten Apps. Twitter hingegen viel knapp raus.

Um den Nutzer wirklich langfristig zu binden, braucht eine App viel. Ein einfacher Einstieg, ein längerfristiges Beschäftigungsangebot sowie ein deutlich erkennbarer Nutzen sind nur einige der wichtigen Faktoren. So sind für den Erfolg einer App ebenso Schnelligkeit und ein einfach gehaltener Registrierungsprozess wichtig. Außerdem ist von Vorteil, wenn die App personalisiert ist und die Bezahlung in die App integriert ist. Zudem sollte der gesamte Benutzungsvorgang innerhalb der App gewährleistet werden. Denn zwischen verschiedenen Medien für eine einzige Aktion zu wechseln, ist heute nicht mehr gerne gesehen. Falls du genaueres zu den Schritten einer erfolgreichen App erfahren möchtest, kannst du das gerne in unserem Blogbeitrag „Welche Aspekte für den Erfolg einer App zu oft missachtet werden“ nachlesen.

Simplfy your life

Apps sind das Tool der Gegenwart – und Zukunft. Sie können auf alle technischen Bausteine des Endgerätes zugreifen – sei es Display, Touch, Kopfhörer, Mikro, Vibration, GPS, Internet, WLAN oder Kamera. Somit haben Apps entscheidende Vorteile gegenüber Websites. App ist aber nicht gleich App. So unterscheidet man zwischen Native, Hybrid und Mobile Apps. Native bedeutet, dass die App alle Inhalte bereits in sich trägt und somit keine mobile Datenverbindung benötigt und gleichzeitig auf das jeweilige Endgerätesystem optimiert ist. Hybrid-Apps sind Plattformübergreifend und auf mehreren Endgerätsystemen benutzbar. Mobile heißt einfach nur, dass die Inhalte der App ausschließlich aus dem Internet geladen werden.
Apps sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auch für Unternehmen haben Apps viele Vorteile in Petto. Aufgrund der enormen Funktionsvielfalt und der weltweiten Verfügbarkeit stellen Apps eine gute Investition dar. Heutzutage basieren ganze Geschäftsmodelle einzig auf einer App. Snapchat, Instagram, Tinder – nur einige Beispiele, die zeigen, wie man nur mit einer App erfolgreich sein kann. Kommunikation, ständige Erreichbarkeit und Präsenz sind Faktoren, die diese Geschäftsmodelle so attraktiv machen.

Unser Team hilft gerne dabei, die optimale App auch für Sie zu entwickeln. Unsere kreativen Köpfe haben Spaß daran, Ideen umzusetzen und Ihnen beratend zur Seite zu stehen. Einfach mal melden! Die nächste Woche wird im Rahmen unserer Projekte stehen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben – darunter auch eine App, die ebenfalls das wichtigste Instrument des Geschäftsmodells ist. Wie das funktioniert und wie wir das als Software-Partner umgesetzt haben, stellen wir beim nächsten Mal genauer vor.

Ein Einblick in das we {code} it-Leben

Ein Einblick in das we {code} it-Leben

Heute wollen wir euch einen etwas tieferen Einblick in die Arbeitswelt von we {code} it geben, indem wir eine unserer Coderinnen aus der studentischen we {code} it Community interviewen.
Christina, Freelancer bei we {code} it, ist 21 Jahre alt und studiert Bioinformatik.

 

Nicht wundern – sowohl Interviewerin als auch die Interviewte tragen beide den Name Ch/Kristina. So erklärte sich Christina bereit Kristina ein paar Eindrücke aus dem Arbeitsleben bei dem jungen IT Startup zu geben.

Kristina: Christina, heute wollen wir durch dich einen Einblick in den Alltag bei we {code} it erhalten. Spannend wäre da zu allererst von deinem Alltag zu berichten. Was machst du? Was sind deine Herausforderungen für dich und für deine Zukunft?

Christina: Also momentan bin ich ja Studentin im Bereich Bioinformatik an der Goethe Uni hier in Frankfurt und da steht das Studium für mich an erster Stelle. Die größte Herausforderung ist für mich daneben meinen Sport, meine Freunde und die Praxiserfahrung unter einen Hut zu bringen. Da war die beste Lösung freiberuflich zu arbeiten.

Kristina: Wieso genau freiberuflich?

Christina: Das habe ich grade deshalb erwähnt, weil es für mich eben die Lösung ist, um alles unter einen Hut zu bringen. Anders als bei einem Werkstudentenjob, ist es viel flexibler und von der Struktur ähnlich wie das Studium – man kann sich selbst einteilen, wann man arbeitet und klar gibt es Deadlines, die einzuhalten sind, so wie in der Uni ja auch. Aber auf Gewerbeschein und Projekt-basiert zu arbeiten ist für mich in meiner Situation einfach optimal.

Kristina: Okay, das heißt du hast nach einer Möglichkeit gesucht, um über den Rand der Theorie hinausgehen zu können? Und das ohne dass es eine zusätzliche, negativ behaftete Belastung für dein Studium darstellt.

Christina: Richtig.

Kristina: Erinnerst du dich an dein erstes Projekt bei we {code} it und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen? Welche spannenden Momente willst du hierzu mit uns teilen?

Christina: An mein erstes Projekt erinnere ich mich noch ziemlich gut. Natürlich war es erstmal wichtig zu sehen, wie so ein Projekt ablaufen soll, was von mir erwartet wird und ob ich umgekehrt auch meine Vorstellungen erfüllt sehe. Vor allem auch zu sehen, ob das selbstständige Arbeiten wirklich so toll ist. Kann man sich das wirklich so gut einteilen? Nimmt man sich zu viel vor oder hängt dem Zeitplan hinterher? Wie ist der Kontakt zu den Kunden? Hat man überhaupt Kontakt zu den Kunden? Das war sehr spannend selbst zu erleben. Üblich ist das mit dem Kundenkontakt z.B. eher nicht, aber gerade bei meinem ersten Projekt fand ein Kundengespräch statt und da war es interessant zu sehen, mit wem man es eigentlich zu tun hat, für wen man das Projekt umsetzt und wie man sich selbst präsentiert.

Kristina: Also würdest du sagen, dass du jetzt mehr an Kenntnissen und Know-How gewonnen hast als vor der Umsetzung des Projektes?

Christina: Auf jeden Fall. Der Unterschied ist, dass man in der Uni nur kleinschrittigere Aufgaben hat. Selten größere Projekte. Da hat man gar nicht den Einblick in ein Projekt, das man von Anfang bis Ende bearbeitet. Zum Know-How…da würde ich sagen, dass man da sehr viel gewonnen hat, da man auch ganz andere Sachen macht als in der Uni. Bei we {code} it mache ich die Projekte, die mir liegen und meinen Stärken entsprechen. In der Uni muss man alles machen ohne Spezialisierung.

Kristina: Denkst du, das verschafft dir einen Vorteil für dich und dein Leben, die direkten Praxiserfahrungen und Projektumsetzungen bereits gesammelt zu haben?

Christina: Ja, das hat mich auf jeden Fall weitergebracht. Zum einen kannst du sofort Lerninhalte, die du in der Uni erhältst, in die Praxis umsetzen und durch die praktische Umsetzung ist man gleich noch viel tiefer in der Thematik drin. Zum anderen geht der Einblick, den man bekommt, viel weiter als in der Uni. Gleichzeitig hilft dir das auch FÜR die Uni. Es ist also kein Job, der dich in Energie und Zeit zurückwirft. Es ist eher eine Unterstützung. Und für mein Leben…ja für mein Leben hat es mir geholfen mit Selbststrukturierung umzugehen. Klar, man weiß jetzt nicht, wo man später landet. Aber angenommen ich bleibe ein Freelancer, so hatte ich wenigstens schon die Erfahrung und kann jetzt auch sagen, ob es etwas für mich ist oder nicht. Außerdem geht man mit den Deadlines ganz anders um, viel ernsthafter. Klar, in der Uni gibt es die Deadlines auch, aber da kann man sagen: Naja, klappt jetzt nicht, krieg ich halt paar Punkte weniger oder verschiebe die Klausur aufs nächste Semester…Das kann man im Arbeitsleben nicht, da muss geliefert werden. Am Ende zu sehen, dass die Kunden zufrieden sind und man selbst auch stolz auf sich sein kann…das ist ein tolles Gefühl.

Kristina: Das heißt, was du für dich mitgenommen hast, war zu lernen sich selbst zu strukturieren, auch sich selbst zu präsentieren gegenüber dem Kunden und quasi die Vertiefung deiner Stärken in die Praxis umzusetzen.

Christina: Ja.

Kristina: Ok. Ist das der Grund wieso du auch langfristig geblieben bist oder gab es noch andere Beweggründe?

Christina: Also…das waren auf jeden Fall alles die Beweggründe. Klar, ist es schön zu wissen, was einem das alles später bringt. Aber dass es auch noch Spaß macht ist eigentlich das Wichtigste. Irgendwo zu arbeiten nur mit dem Gedanken „Das bringt mir später was!“, aber eigentlich macht es mir keinen Spaß…dann braucht man es auch gar nicht erst zu machen.

Kristina: Ja, verstehe ich. Was bedeutet we {code} it letztendlich für dich?

Christina: we {code} it bedeutet für mich…Selbstverwirklichung. Spaß an der Arbeit. Ein junges Arbeitsumfeld. Ein Arbeitsklima, in dem ich mich aufgehoben fühle. Und ja, die jungen Leute.

Kristina: Das junge Umfeld sagst du. Weil mit denen die Kommunikation so gut funktioniert oder wieso genau?

 Christina: Ja, genau. Dass man sich verstanden fühlt. Und dass das Studenten Leben auch beachtet wird. Einfach das Konzept, das auf der Kooperation mit Studenten basiert. Die Zusammenarbeit wirklich MITeinander.

Kristina: Okay. Danke für die offenen Worte und den umfassenden Einblick, den du gegeben hast.

 

Und falls sich jemand noch die Frage stellt: „Was macht we {code} it denn nun eigentlich genau für Studenten?“ Hier die Antwort:

Jeder, der Informatik oder Informatik verwandte Studiengänge studiert, sieht sich über kurz oder lang vor einem Problem: Nach mühsamer Investition an Zeit und Energie in das Theorie-lastige Studium, kommt die Frage auf: „Wie werde ich das im späteren Berufsleben in die Praxis umwandeln können? Was davon kann mir in echten berufliche Herausforderungen der Arbeitswelt helfen?“

Klar, die universitäre Theorie bietet die bestmögliche Grundlage, doch um die Ergänzung der praktischen Erfahrung muss man sich immer noch selbst kümmern. Das gestaltet sich häufig nicht so geradlinig wie erhofft. Chancen auf Projekte, die man im Lebenslauf vermerken kann, sind rar.

Der Softwaredienstleister we {code} it setzt genau dort an, indem er eine Community an Studenten vereint und ihnen je nach Können genau diese Projekterfahrung vermittelt. Durch kostenlose Schulungen und einer Hands-On Mentalität befähigt das Startup die Studenten zur professionellen Umsetzung ihres Know-Hows.

Learning by Doing and by doing it together. Nur durch gegenseitige Wertschätzung erreicht man mehr.

 

Sass, Less, Less, Sass? Oder doch Stylus?

Sass, Less, Less, Sass? Oder doch Stylus?

Ok, Stop. Worum geht’s hier eigentlich? Less? More? Less is more?
Jein.
Die Präprozessoren namens SASS („Syntetically Awesome Stylesheets“) und LESS (wie „less“) haben sich als die beliebtesten erwiesen, um die Programmiersprache CSS schlank zu halten und unnötige Schreibarbeit zu eliminieren. Das tun sie mit Variablen, Funktionen und Mixins (*mehrfach verwendbares Bündel an Funktionalitäten), um CSS zu einer (noch) einfacheren, runden Sprache zu machen und den Code zu verkürzen. Also schafft man quasi mit weniger genauso viel, wenn nicht sogar mehr. Das Gleiche tut auch der Präprozessor „Stylus“, welcher weniger bekannt ist. Die, die ihn kennen, insistieren darauf, dass Stylus die beste der drei Varianten darstellt.
So herrschen viele Debatten darüber, was denn nun der „beste“ Präprozessor sei. Die Entscheidung macht sich meist in den kleinen Details fest, die die Präprozessoren in ihren Feinheiten voneinander unterscheiden. So mancher Entwickler befindet sich gerade zu Beginn in dem Dilemma: Wenn doch die Strukturen der Präprozessoren so ähnlich sind, gestaltet sich die Auswahl schwierig. Und macht es überhaupt so einen Unterschied?
Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel wert er den verschiedenen Feinheiten in den Unterschieden gibt. Wir wollen dir mit diesem Beitrag helfen, einen Überblick darzulegen.

Warum sind Präprozessoren überhaupt sinnvoll?
Wie schon erwähnt, dienen die Präprozessoren der Vereinfachung des Code Handlings und der Verkürzung des Codes. Die Style-Sprache CSS, die mit HTML Hand in Hand geht, macht im Prinzip folgendes: CSS beschreibt jedes einzelne Element mit Attributen, damit der Prozessor über diese Eigenschaftsbeschreibung drüber liest und letztendlich die Gesamtheit der Elemente in eine Form bringt, Farben, Größen, Breiten und Längen an die richtige Stelle setzt und uns letztendlich das Endprodukt auf dem Bildschirm sehen lässt. Das Zeitaufwendige bzw. etwas Umständliche an der doch so einfachen Programmiersprache ist hierbei die Regel, dass man für jeden einzelnen Abschnitt die Eigenschaften wiederholen muss. Dieser Umstand läuft eigentlich den Prinzipien anderer Programmiersprachen entgegen, da man sich eigentlich so wenig wie möglich wiederholen sollte, um den Code so simpel und effizient wie möglich zu schreiben. Das ist das sogenannte DRY* Prinzip, an das sich jeder Entwickler halten sollte. *Don’t Repeat Yourself – die Marketing Regel (Keep it simple and short) im Informatiker Milieu.
Die Präprozessoren wie SASS, LESS oder auch Stylus erleichtern das Spiel nun durch ihre Variablen, Funktionen und Mixins, indem sie bereits einmal definierte Eigenschaften und Muster immer wieder verwenden können. Ähnlich wie wenn man seine Mitbewohner, Kinder, Partner oder Kollegen nur einmal darum bitten würde, die Spülmaschine auszuräumen – und sie würden es immer wieder machen, ohne, dass du dich wiederholen müsstest. Verständlich, dass diese Präprozessoren so beliebt sind, oder?
Und um wieder in den Bereich der Informatik zurückzukehren: Kleine Abänderungen am Code sind so viel einfacher zu handhaben.

Gibt es einen Gewinner?
Unsere Antwort: Reine Ansichtssache.
Im Netz gibt es zahlreiche Diskussionen, darunter wirklich gute Argumente für die jeweiligen Präprozessoren. LESS siegt in der Nutzerfreundlichkeit und Accessibility, SASS setzt sich als eindeutiger Sieger in der Logik und Einfachheit der Berechnungen durch. Stylus nimmt all diese Faktoren mit LESS und SASS auf und überzeugt zudem durch den einfachen Aufbau mit Node.js und der JavaScript Vereinbarkeit, wohingegen die Vorteile von SASS mit der Komplexität von Ruby den ein oder anderen abschrecken. Das Besondere an Stylus ist darüber hinaus die Flexibilität, mit der man den Code schreiben kann. Die typischen CSS Klammern, die du bei LESS zwangsläufig ebenfalls setzen musst, bei SASS hingegen weglassen kannst, kannst du bei Stylus beliebig mischen und das in ein und demselben Dokument. Manche finden gerade diesen Aspekt genial, andere erachten es als unnötiges Feature. Viele greifen z.B. deshalb auf LESS zurück, da der Zweck der Code-Vereinfachung erfüllt wird und das Handling simpel umsetzbar ist. Wir sind der Meinung, dass alle ihre Vorteile haben. Solange du damit gut und einfach coden kannst, ist die Wahl am sinnvollsten, mit der du am besten zurechtkommst.

Unsere Website Empfehlungen, auf denen du dich schlau machen kannst

Wir können persönlich empfehlen erst einmal den direkten Vergleich in den Codes zwischen SASS und Less einzusehen.

Diese Seite gibt dir eine umfassende Erklärung sowie Code Beispiele warum genau SASS oder LESS verschiedene Aspekte besser umsetzen kann. Diese Auseinandersetzung beschäftigt sich mit Aspekten wie User-Freundlichkeit, Mathematik, Media Queries, Language Ability und vielem mehr. Reinzuschauen lohnt sich. Natürlich findest du ein Plädoyer für alles, wenn du nur danach suchst, denn Interessen und Sympathien fallen nun mal eher subjektiv aus. Doch der ein oder andere kann sich inspirieren lassen und sich auch mit den Gründen für die eine oder andere Wahl auseinandersetzen, um für sich die individuelle zu treffen.

Hier findet ihr eine Auseinandersetzung aller drei Präprozessoren und einem Plädoyer für Stylus. Auch hier erachten wir die Abwägung jeder Vor- und Nachteile der drei Varianten für hilfreich und gut durchdacht.