Wie wähle ich den richtigen Web-Hoster? Die 3 Hosting Varianten für dich im Überblick

Wie wähle ich den richtigen Web-Hoster? Die 3 Hosting Varianten für dich im Überblick

Willst du deine eigene Website mit Produkt/Dienstleistung oder eigenem Blog launchen, so brauchst du einen Hosting-Server, der das online zu stellende Objekt für den Kunden bzw. den Leser zugänglich macht. Für diese Gegenleistung gibt es je nach Qualität der Server natürlich auch Preise und Leistungen, die variieren. Wir haben dir eine Übersicht der Hosting-Varianten dargestellt und erklärt, wo die Vor- und Nachteile liegen. Aus den Gegebenheiten lässt sich relativ schnell eine Eignung rauslesen, für wen welche Wahl am lohnenswertesten ist. Die falsche Hosting-Wahl kann nämlich nicht nur kostenintensiv, sondern auch sehr zeitaufwändig sein, wenn man im Metier der Hostings so gar nicht zu Hause ist.

Mit drei Klicks hast du hier den Überblick:

Shared Webhosting: Mehrere Kunden teilen sich hierbei denselben Webserver. Folglich ist diese Webhosting Variante die preiswerteste mit Startpreisen ab ca. 4 €/ Monat.

  • Vorteile: Mit kleinem Budget bekommst du bereits ein Webhosting und sparst dir gleichzeitig die Wartung – die übernimmt der Hosting-Anbieter. Das heißt du musst dich nicht auskennen mit Servern, um deine Website online zu stellen.
  • Nachteile: Da du dir mit mehreren anderen Kunden die Rechenleistung des Servers teilst, ist die Schnelligkeit der Ladezeit und Kapazität dementsprechend eingeschränkt. Zudem sollte dir bei der Variante bewusst sein, dass du hier keine Software beliebig erweitern kannst. Datenbanksysteme gehören hier nicht zum Rahmen der Möglichkeiten.
  • Empfehlung: Shared-Hosting-Tarife sind für diejenigen geeignet, die am Budget sparen wollen, die technische Betreuung lieber an Experten abgeben und eine eher kleinere bis mittel große Website führen.

Virtueller Server (vServer): Ein virtueller Server wird von einer physikalischen Hardware betrieben, d.h. der virtuelle Server wird emuliert. Bei dieser Hosting-Variante kannst du dich extern auf den Server schalten und dir dort beliebig Datenbankserver installieren. Ab ca. 5 € pro Monat bist du hier relativ gut dabei.

    • Vorteile: Da der Server von einem physikalischen Server aus emuliert wird, kannst du bei dieser Variante jede Server-Software installieren, die du willst.
    • Nachteile: Der Umstand der Emulation impliziert gleichzeitig seinen Nachteil: Der vServer stellt nur einen Teil der eigentlichen Hardware dar. D.h. du teilst dir die Kapazität mit dem physikalischen Server.
      Zudem fällt die Rolle der technischen Betreuung bei dieser Hostingwahl auf dich. Für manche kein Problem, für andere eine Herausforderung, denn bei Serverabstürzen bist du für die Wartung und Sicherheit der Daten selbst verantwortlich.
    • Empfehlung: Für die Server-Experten und technisch Versierte, die kein Problem damit haben sich mit der Wartung des Servers auseinanderzusetzen kann dies die bessere Wahl im Vergleich zum Shared-Hosting sein. Informatiker könnte es hierbei freuen, dass sie Webdienste zu günstigen Preisen bekommen und sich mit verschiedenen Applikationen ausprobieren können.

Dedizierter Root-Server: Diese Variante fällt bei den bisherigen BudgetVarianten mit Einstiegspreisen ab 30 € pro Monat aus dem Rahmen. Es soll jedoch gesagt sein, dass du hierbei eine Eins-A Qualität mit hoher Kapazität und flexiblen Anpassungsmöglichkeiten erhältst, wie z.B. nach Belieben deine Software installieren zu können.

    • Vorteile: Du teilst dir deine Kapazität, anders als bei den anderen Varianten, mit niemandem. Nutzungsmaximum at its finest. Und wie schon erwähnt ist hier nicht nur eine gute Performance, sondern auch hohe Flexibilität bei der Software- und Applikationsinstallierung gegeben.
    • Nachteile: Auch hier bist du, wie beim virtuellen Server für die Verwaltung deines Servers selbst zuständig. Wie schon erwähnt, erfordert dies eine gewisse Expertise.
    • Empfehlung: Die Wahl zum dedizierten Server lohnt sich für Website-Verwalter, die es sich a) leisten können und gerne die 30 € aufwärts im Monat investieren können und b) das nötige Server-Know-How haben. Im Notfall müssen die Administratoren deines Servers, seien es deine Angestellten oder du selbst, rund um die Uhr erreichbar sein, um mögliche Abstürze oder Fehlsynchronisationen zu korrigieren.
Selbst ist der Herr: Wie du es schaffst Informatikstudium und Praxiserfahrung unter einen Hut zu bringen

Selbst ist der Herr: Wie du es schaffst Informatikstudium und Praxiserfahrung unter einen Hut zu bringen

In bestimmten Branchen kommt die Beschäftigungsart als Freelancer, also Selbstständiger auf Gewerbeschein, häufiger vor als in anderen. Eines dieser Berufsfelder, in dem es sich besonders lohnt, ist das Berufsfeld des Informatikers. Webentwickler, App-Entwickler, Server-Experten, Rundum-Softwareengineers, Cloud Manager, … wie die Positionen und Spezialisierungen sich nennen mögen – die Liste könnte noch lange weitergeführt werden. Der Punkt ist, dass du als Softwareentwickler bequem in mehreren Unternehmen und von verschiedenen Standorten aus arbeiten kannst, weil du nicht zwingend vor Ort sein musst. Bequem im Bett das anstehende Projekt auf eventuelle Bugs testen, von Mallorca aus das Pflichtenheft und die Präsi für den Auftraggeber vorbereiten oder doch lieber im Büro selbst vorbeischauen und im Unternehmen die Codezeilen runterschreiben. Wie du es gestaltest, liegt ganz bei dir.

Berufserfahrung ist die halbe Miete – wortwörtlich…

Berufserfahrung kannst du als Freelancer neben deinem Studium einfacher sammeln, da du meist für Projekte beauftragt wirst – nicht für die 0815 Bürotätigkeiten wie Formatierungsarbeiten, die Werkstudenten oftmals gerne zugeschoben werden. Zudem ist das Leben eines Studenten oftmals nicht gerade geregelt. Freistunden mittendrin, Klausurenphasen und dann wieder phasenweises Nichtstun in der vorlesungsfreien Zeit. Für Arbeitgeber wirkt es wie ein Auf und Ab an Verfügbarkeit und ist in strukturierten Unternehmen nicht immer erwünscht. Da ist es nicht verwunderlich, dass man, wenn man die paar Stunden da ist, nur langweilige Büroarbeit zugeschoben bekommt. Weiterentwicklung und Arbeitspraxis sammeln sieht anders aus. Für ein paar Stunden hier und ein paar Stunden da stellen einen die wenigsten Unternehmen fest an. Dass die Uni jedoch Priorität hat, sollte jedem bewusst sein, der das Studium ernst nimmt. Dennoch weiß jeder Student, egal ob du nun Informatik oder was völlig anderes studierst, dass Berufserfahrung die halbe Miete ausmacht. Wortwörtlich sogar – denn der Berufseinstieg wird ohne Praxiserfahrung neben dem Studium nicht gerade ein Zuckerschlecken.

Individuelle Zeiteinteilung – pass‘ deinen Job deinem Stundenplan an

Das Dilemma liegt auf der Hand. Deswegen ist die perfekte Lösung der Freelancer-Job, mit dem du deine Coding Tätigkeiten unter Beweis stellen kannst, an großen Projekten aus der Businesswelt arbeiten kannst und jeden mit der flexiblen Zeiteinteilung glücklich machen kannst. Denn der große Unterschied hierbei ist, dass du auch abends von der Couch aus das Projekt coden kannst und nicht auf Teufel-komm-raus zwischen 9 und 18 Uhr irgendwie 3 Stunden für das Unternehmen reinquetschen musst.

Persönliche Weiterentwicklung – auch für zukünftige Arbeitgeber spannend

Als Freelancer kommt es vor allem auf eines an: Selbstständigkeit, Motivation, Organisationsmanagement. Alles Merkmale, die einen guten Mitarbeiter ausmachen und von vielen Recruitern geschätzt werden. Du hast deinen Gewerbeschein selbst angemeldet, alle Rechnungen selbst erstellt und eingereicht, dich in deiner Zeit organisiert und geschaut, wann es am besten passt und wann nicht. Mit der Zeit entwickelst du deinen eigenen Arbeitsstil und eine gewisse Seriosität und Praxiserfahrung, mit der du weitere Projekte an Land ziehst. Das muss dir erstmal jemand nachmachen. Wenn das nicht ein großer Vorsprung anderen gegenüber ist, was dann?

Selbstständig ohne Konkurrenzkampf und Wettbewerbsdruck

Auch bei uns arbeiten seit 2016 rund 140 Studenten für IT-Projekte, die wir ihnen je nach Können anbieten. Der Vorteil für dich als Student*in hierbei ist, dass nicht du als studentischer Freelancer alleine um Projekte konkurrieren musst, sondern diese von uns als Softwaredienstleister bekommst. Manche schauen regelmäßig bei uns vorbei, beteiligen sich an Team Events und mögen den Austausch und die Gruppenarbeit. Andere wiederrum arbeiten von den verschiedensten Bundesländern aus oder sprechen sich per Telefon mit uns ab – und liefern letztendlich auch mal um 2 Uhr nachts Projekte, die von A bis Z laufen. Wie unsere Freelancer ihr Arbeitspensum und die Art und Weise gestalten, ist ganz ihnen überlassen.

Welcher Typ auch immer du bist – du passt zu uns.

Also entscheide dich für den Weg des selbstständigen Softwareentwicklers neben deinem Studium. Bereut hat es niemand.

Nicht nur Herbstzeit ist Viruszeit – wie Sie Ihre Datenbanken rund ums Jahr vor bösen Geistern schützen

Nicht nur Herbstzeit ist Viruszeit – wie Sie Ihre Datenbanken rund ums Jahr vor bösen Geistern schützen

Immer öfter wird sich unberechtigter Zugang zu Websites oder ganzen Datenbanken verschafft, mit denen man den (Arbeits-)Alltag der Zielperson lahmlegen kann – und noch weitaus Schlimmeres. Organisierte Kriminelle, die ihre Machenschaften in Form von Hackerangriffen ausführen, sind die Kehrseite des digitalen Fortschritts. Wo immer sich eine neue Sphäre auftut, wie positiv und innovativ sie auch sein mag, wird es immer ausführende Organe geben, die dies auf ihre negative Art und Weise benutzen. Daten sind das neue Gold des modernen, digitalen Zeitalters. Wir widmen uns daher in diesem Blogbeitrag dem Schutz des digitalen Goldes, der persönlichen und geschäftlichen Daten. Den Datenverlust oder das Einschleusen System-zerstörender Viren kann den betroffenen Unternehmen nämlich teuer zu stehen kommen. Und das wollen natürlich weder Kunde noch Auftragnehmer.

Mit welcher Art von Attacken muss ich heutzutage rechnen?

Digitale Kriminelle wollen oft nehmen und/ oder geben – beides ist in diesem Falle schlecht. Was sie nehmen: Empfindliche Daten von Datenbanken, Kreditkarten oder Kundeninformationen. Was sie geben: Viren und Schadcodes. Nicht beides zwingend, aber beides natürlich schädlich.

Wie funktioniert das?

Die bewährte Trojaner-Methode, bei der man durch ein vertrauenswürdiges Objekt etwas Zerstörerisches einschleust, wird nach wie vor oft verwendet. Das funktioniert beispielsweise durch Sicherheitslücken in Seiten, bei denen das Cross-Site.Scripting (Abkürzung XSS) zum Ausführen gebracht wird: Ein zusätzlicher, schädlicher Code, der den Kontext des geschriebenen Codes zum Nachteil ändern kann, um z.B. Malware reinzuschleusen oder Informationen wie Passwörter abzugreifen. Meist gehen diese Attacken von scheinbar vertrauenswürdigen Quellen aus, die wiederrum schon im Vorfeld infiltriert wurden.

Checkliste für ein sicheres Content-Management-System

  • Eine qualitative Sicherheitssoftware mit entsprechenden Sicherheitseinstellungen installieren und vor allem regelmäßige Updates durchführen. Bei Schutzsoftwares zu sparen, erweist sich oftmals als Fehlkalkulation, also sollte hierbei keinesfalls gespart werden.
  • Tests Tests Tests. Sie können nicht oft genug durchgeführt werden. Man sollte regelmäßig von der zuständigen IT Abteilung absichern lassen, ob das System rund läuft. Verfügt man nicht über genug Ressourcen wie Zeit, Geld oder Testing Methoden, sollte ein externer Dienstleister ins Boot geholt werden, um diese Aufgaben zu erledigen und Ihr Team entlasten.
  • Sparen Sie nicht am Code! Dieser sollte meist aufwändig aufgesetzt werden und mehrere Absicherungen gegen Weiterleitungen auf eine (fälschlicherweise gleichnamige) URL der Hacker enthalten. Hierbei ist höchste Feinarbeit der Programmierer erforderlich.
  • Schwachstellenanalyse ist alles. Auch nachdem die Website/Datenbank/etc. steht und alles zu laufen scheint. Regelmäßige Fehleranalysen und Firewall Updates sind ein Muss, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten.
  • Sichere Server einsetzen, die nicht Schwachstellen oder gar die Struktur der Datenbanken preisgeben können. Der ein oder andere mag es sich schwer vorstellen, aber versierte Web-Hacker können auch aus Servermeldungen und Fehlermeldungen die Struktur der Datenbank nachkonstruieren. Sollten diejenigen also Zugriff auf Meldungen dieser Art haben, könnte auch das eine gravierende Schwachstelle sein. Sichere Server sind die Mauern, die nichts durchsickern lassen. Am besten man verlässt sich hierbei nicht auf Server, bei denen unklar ist, was mit den Daten geschieht und wo sie überhaupt gelagert werden.
  • Cookies, Cookies, ich will Cookies! Ob im Kindergarten, im Büro oder zu Hause beim Abendessen. Etwas, was man sicherlich öfter zu hören bekommt als beim Internet Surfing. Fatal! Denn Cookies sollten auch in der digitalen Sphäre geschätzt werden. Verschlüsselte und signierte Cookies haben nämlich den strategischen Vorteil Sitzungsdiebstähle zu verhindern. So kann man diese nämlich einfach miteinander vergleichen und sehen, ob die Cookie-Signatur verändert wurde. Verschlüsselungen sind also nicht nur in Form von einem HTTPS wichtig.

Alles in einem ist vorsehen immer besser als nachsehen. Wir hoffen, wir konnten einen verständlichen Überblick geben und sind als Softwaredienstleister für professionell aufgesetzte Datenbanken und entsprechenden PlugIns für Sie unterstützend an Ihrer Seite.

Cross-Plattform – die Lösung für das iOS vs. Android Dilemma?

Cross-Plattform – die Lösung für das iOS vs. Android Dilemma?

Wie im letzten Beitrag schon erläutert, sollte ein App Programmierer, der nicht gerade bei Apple oder per se eingestellt ist, sondern für Auftraggeber arbeitet, um deren Geschäftsideen in eine funktionierende App zu gießen, auch genau dies tun. Klingt selbsterklärend? Nun ja, der erfahrene App-Entwickler wird wissen, dass dies meist nicht so einfach und schnell umgesetzt ist, wie so mancher Kunde sich erhofft. Um dennoch eine möglichst große Reichweite an App-Nutzern zu erzielen, sollte man darauf achten, eben nicht ausschließlich für iOS oder Android zu programmieren. Dadurch würden mit Sicherheit viele potentielle Kunden verloren gehen.

Denn was für das eine programmiert ist, wird für das andere nicht laufen. Es gilt also sich dranzusetzen und für jedes Betriebssystem die gewünschte App zu schreiben. Das kostet nicht nur Zeit und Energie, sondern den Auftraggeber einiges mehr an Geld, da der Entwickler die App zwei Mal separat schreiben muss.

Auch für den Entwickler selbst eine ziemlich nervenaufreibende Angelegenheit, die viel Detailgetreue, Kleinarbeit und Konzentration erfordert.

Geht das wirklich nicht einfacher?

Da Softwareentwickler so viel Zeit und Aufwand sparen wollen wie nur möglich, hat man natürlich auch für Situationen wie diese einen Lösungsansatz entwickelt – Cross Plattform. Wie der Name schon sagt, kann man auf einer Plattform Schnittmengen programmieren für eine App, die auf verschiedenen Betriebssystemen auf dem Smartphone laufen soll.

Mit Frameworks wie Xamarin, PhoneGap, oder Titanium und zahlreichen weiteren Möglichkeiten, die auf Webtechnologien wie HTML, C# und JavaScript basieren, kann man eine App nur einmal schreiben und sie auf allen Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen laufen lassen. Hört sich eigentlich wie die Lösung schlechthin an und das oben beschriebene Problem erscheint ziemlich unnötig aufgebauscht, wenn es doch so etwas wie Cross Plattform gibt. Doch ganz so einfach ist das leider nicht, da nativ geschriebene Apps immer noch im Vorteil sind. Mit nativen Apps sind hierbei Betriebssysteme wie Android und iOS gemeint, die in ihrer eigenen Entwicklungsumgebung und ihrer zuständigen Sprache geschrieben sind. Vergleichbar ist dies mit Muttersprachlern (sprich Natives), die unter sich reden, statt mit anderen auf einem einigermaßen akzeptablem Englisch Niveau, sodass man sich auch noch mit anderen unterhalten kann. Letzteres wäre im übertragenen Sinne die Cross Plattform Variante.

Schnittmenge Cross Plattform – der App-Allrounder
Dazu kann man durchaus unterschiedliche Meinungen haben, denn wieso sollte man sich nicht einfach auf Englisch unterhalten, damit auch möglichst viele mich verstehen können? Der Vorteil hierbei ist natürlich erstmal, dass ich so viel mehr Leute ansprechen kann ohne jemanden auszuschließen, auch wenn jeder von uns eine jeweils andere Muttersprache hat. So verhält es sich auch mit der Cross Plattform, die es ermöglicht Android, iOS, Windows oder Blackberry User anzusprechen und die Apps für jedermann zur Verfügung zu stellen. Keiner ist aufgrund seines Betriebssystems und der Wahl seines Smartphones von dem Zugang der App ausgeschlossen. Grundlegend eine ausschließlich positive Sache, die dem Auftraggeber sowie Entwickler es ermöglicht, die App auf möglichst breite Masse weiterzugeben. Wie schon erwähnt, braucht man für die Entwicklungsumgebungen für eine Cross Plattform App Kenntnisse in JavaScript, HTML und CSS – oder C# für Xamarin. Das sind die Sprachen, die ein App Entwickler beherrschen sollte, um sich in die Aufsetzung einer Cross Plattform einzuarbeiten.

Gibt es einen Haken?

Weg vom Englisch-Vergleich, hin zum konkret technischen Pro-Contra. Kommen wir nun zu dem Haken, den solch eine Allrounder Lösung über kurz oder lang aufweist:

Eine Cross Plattform kann natürlich nur einen Teil der möglichen Features und Assets abbilden, die in einer nativen App vorhanden sind. Zu einer Wettbewerbsbeschränkung kann es also dann kommen, wenn iOS oder Android Updates durchführen und neue Funktionalitäten rausbringen, die in einer Cross Plattform – App noch nicht integriert werden konnte und die Nutzer somit auf diese Funktionen verzichten müssen, die eine native App demzufolge automatisch auch kann, sobald ein Update der Betriebssysteme durchgeführt wird. Das könnte einige Nutzer stören und somit von der entwickelten Cross Plattform -App Abstand nehmen lassen, was natürlich sehr schade ist.

Wann lohnt sich Cross Plattform, wann native Entwicklung?

Man sollte sich als angehender App-Entwickler also immer die Frage stellen, wann die Umsetzung der Idee eine native App Entwicklung erfordert und wann eine Cross Plattform Entwicklung.
Bei einer Gaming App ist beispielsweise die Performance sehr wichtig. Graphische Anforderungen sowie die Rechnerleistung müssen on top sein und eins a funktionieren. Hier macht der Cross Plattform Ansatz keinen Sinn. Eine saubere, native Entwicklung ist hierbei erforderlich.

Ebenso gibt es Fälle, in denen auf die Smartphone-eigenen Ressourcen zurückgegriffen wird und viele Daten schnell und responsive verarbeitet werden müssen. Auch hierbei würden wir raten, sich an einzelne native Entwicklungen zu machen.

Quality Over Quantity

Als abschließendes Fazit lässt sich sagen, dass der Cross Plattform Ansatz eine kostengünstige und gute Variante ist, um viele App-Nutzer mit an Bord zu holen und die App grundsätzlich jedem zur Verfügung zu stellen. Energie, Zeit und Kosten werden gespart, wovon wir – wer nicht? – ein großer Fan sind.
Dennoch gilt das Prinzip Quality over Quantity gerade in Bereichen, in denen Kunden den Erfolg des Produkts bestimmen. Wenn die Qualität mit der Cross Plattform also gegeben ist, ist sie ein hilfreicher Allrounder. Sprechen Aspekte, wie die oben genannten dagegen, sollte man davon absehen.

Wir hoffen, dass der Beitrag beim Entscheidungsweg helfen konnte und die wichtigsten Pros und Contras in den Vordergrund gestellt hat.

Wir freuen uns über Feedback und weitere Anregungen in der Kommentarspalte.