About Bitcoins and Blockchains

About Bitcoins and Blockchains

Vor zwei Wochen haben wir einen kurzen Überblick gegeben über die Fortschritte der Digitalisierung konkret in 2017 und welche Ausblicke für 2018 interessant sind.

Diesmal möchten wir uns einer digitalen Innovation widmen, über die ein ganz großer Hype kursiert.

Die Rede ist von Bitcoins.
Dieses Thema dürfte wohl nicht nur die Tech-Welt in Atem halten, sondern vor allem auch die Banken- und Aktienwelt interessieren.

Bitcoins gibt es an sich schon seit 2008, doch momentan boomt das Interesse wieder unglaublich. Denn wer beispielsweise Anfang 2011 100 $ in Bitcoins investiert hat, konnte diese Ende 2011 bereits auf 1573,32 $ vervielfachen. Eine beachtliche Summe in der Kürze der Zeit.
Aber spulen wir für das Verständnis erst einmal ein paar grundlegende Schritte zurück.

Was ist Bitcoin?
Bei Bitcoin handelt es sich um eine digital geschaffene Währung, die nicht von Banken oder dem Staat kontrolliert und verwaltet wird. Von wem dann? Theoretisch von dir. Und deinem Nachbarn. Und deinem Freund. Und dem Kerl auf der anderen Seite der Welt. Von allen, die Bitcoins nutzen. denn bei Bitcoin gilt der Grundsatz „Mehrheit gleich Wahrheit“. Hierbei bestätigen Leute rund um die Welt – vorausgesetzt sie selbst sind ebenfalls im Bitcoin Universum registriert – dass Person A Person B soundsoviel Bitcoins überwiesen hat.

Ohne Blockchain kein Bitcoin
Das Bitcoin System basiert auf einer Open-Source Software: Blockchain. Wie der Name schon sagt, stellt diese Technologie eine Art Kette an Blocks dar, in denen Informationen und jegliche getätigten Aktionen gespeichert werden. So wird bei den Bitcoins die Absicherung der Währung und des Währungstransfers gesichert. Der allgemeine Konsens ist bei Bitcoin führend – siehe oben „Mehrheit = Wahrheit“. Aufgrund der Open-Source Charakteristik ist wirklich jeder einzelne Schritt bei Bitcoins transparent und für einen jeden nachvollziehbar. Ist ein Block neu hinzugefügt, kann er prinzipiell nicht im Nachhinein verändert oder manipuliert werden. Das bietet einen hohen Grad an Sicherheit. Zudem ist das Netzwerk dezentral und hat keinen bestimmten Speicherort. Man kann sich dies als öffentliche Registerkarte vorstellen, in die ein jeder Einblick hat. Trotz dieser Transparenz bleiben Bitcoin Besitzer anonym, da man keinen Namen und keine Adresse zu dem Bitcoin-Wallet angeben muss – anders als bei einem Bankkonto.

Anonymität seit Anbeginn der Bitcoins
Jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie andere denn die Höhe deines Geldbeutels oder die Transaktionen, die du getätigt hast, bestätigen können (nach dem Konsens-Prinzip), wenn doch alles anonym ist. Natürlich hat ein jeder Bitcoin-Besitzer eine Adresse, die generiert wird. Dahinter verbirgt sich aber nicht wirklich dein Wohnsitz. Es ist ausschließlich deine Bitcoin-Adresse. Diese ist öffentlich. Dazu hast du, ähnlich wie bei einem Bankkonto, eine Art verschlüsselten Zugang, den aber nur du kennst (oder zumindest kennen solltest). Mit diesem Zugang kannst du dann Transaktionen in Gang setzen, die von anderen Nutzern beobachtet und bestätigt werden müssen. So erweitert sich die Blockchain, die all diese Informationen abspeichert.

Interessante Side-info: Man weiß bis heute nicht wer hinter der Erfindung der Bitcoins steckt. Alles, was man weiß – oder was man wissen soll? – ist ein Name: Satoshi Nakamoto. Ob sich hinter diesem Namen mehrere Leute oder ein/e einzige/r Softwareentwickler/in versteckt, weiß man nicht.

Wie zukunftsrelevant ist die Aufregung rund um Bitcoins und Blockchains?
Da der Hype sich langsam aber sicher aufgebaut hat und sich immer mehr Entwickler mit der Blockchain Thematik befassen, kann man davon ausgehen, dass sich in dieser Technologie noch viel tun wird. Denn Blockchains werden nicht nur für Bitcoins verwendet. Die Konsens-Technologie, die Informationen in ihren Blocks abspeichert, wird nämlich auch dafür verwendet sogenannte smart contracts zu erstellen. Somit kann man auch Verträge generieren. Diesem Gebiet der smart contracts widmet sich momentan Ethereum.

Das theoretische Ausmaß der Bitcoins und Blockchain-Technologie durchdringt alles
Falls stetig mehr Dienstleistungen und Produkte die Bitcoin-Zahlung mit integrieren, wächst das Potential eines der größten Gefahren für die staatlichen Banken zu werden.
Ebenso können basierend auf Blockchains neue gesellschaftliche Konzepte entstehen, die viele Vermittler- und Überwachungsinstanzen ablösen würde.

Doch das System ist nicht perfekt. Die Blockchain kann nämlich nicht im Nachhinein geändert, gelöscht und neu aufgesetzt werden. Fehler können unterlaufen und das Mehrheitsprinzip, welches eigentlich der Verifizierung und Fairness dienen soll, können Fauxpas oder absichtliche Intrigen birgen.

Entwickler sind bereits daran, die Blockchain Technologie weiter auszureifen und mögliche Verbesserungen zu evaluieren. Workshops und Seminare dazu sind ebenfalls 2017 in vollem Gange gewesen.

Unser Fazit
Man darf gespannt auf die Zukunft blicken.

Projektmanager bei we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 2

Projektmanager bei we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 2

Vor einiger Zeit haben wir euch einen Einblick in die Arbeitswelt einer unserer we {code} it Programmiererinnen gegeben. Heute führen wir euch in den we {code} it Alltag von Sophia, unserer Werkstudentin für Programmierarbeiten und Projektmanagement, ein.
Sophia, 25 Jahre alt, studiert Informatik und Politikwissenschaft auf Lehramt und war zuvor Freelancerin bei we {code} it. Jetzt ist sie als Werkstudentin tätig.
Die Schnittstellen, Beweggründe, Vor- und Nachteile beleuchtet Kristina im Interview.

Kristina: Sophia, dieses Mal wollen wir durch dich einen Einblick in den Alltag bei we {code} it erhalten. Deswegen fangen wir doch erst einmal mit deinem Alltag an. Was machst du und wer bist du? Was sind deiner Meinung nach Herausforderungen für dich und für deine Zukunft?

Sophia: Puh! (lacht) Also. Ich studiere Informatik auf Lehramt und habe bei we {code} it ursprünglich als Freelancerin angefangen. Das ist jetzt fast ein Jahr her. Und seit Juli kümmere mich als Werkstudentin bei we {code} it um das Projektmanagement und manage auch schon die ersten eigenen Projekte mit alleiniger Verantwortung. Gleichzeitig programmiere ich in Projekten, die eine etwas intensivere in-house Betreuung erfordern. Meine Herausforderungen derzeit sind auf jeden Fall das Zeitmanagement, die Koordinierung der vielfältigen Aufgaben…Meine Doppelrolle als Projektmanager und Programmiererin ist sehr anspruchsvoll. Das klappt aber mittlerweile besser, beide Seiten mitzudenken und abzudecken. Und die Herausforderung bezüglich meiner Zukunft ist für mich die Weiterentwicklung sowohl meiner informatischen Skills als auch nach und nach mehr Verantwortung im Projektmanagement zu übernehmen.

Kristina: Ok. Was war denn für dich der Beweggrund deinen alten Job aufzugeben und dich als Werkstudent bei we {code} it zu engagieren? Denn für we {code} it gearbeitet hast du ja so oder so schon.

Sophia: Ich hatte ja neben der selbstständigen Tätigkeit als Programmiererin noch einen anderen, festen Nebenjob. Mein alter Job war ein klassischer Studentenjob – jetzt zwar nicht unbedingt mit Kaffee kochen, sondern auch inhaltliche Arbeit und ich mochte die Arbeitsstelle sehr, mochte mein Team sehr -, aber sie bot eben auch kaum Weiterentwicklungsmöglichkeiten für mich als Studentin. Zudem war sie in einem Bereich, in dem ich nach meinem Studium eher nicht arbeiten wollte. Jetzt habe ich durch das Angebot von we {code} it einen Job, in dem ich meine beruflichen Fähigkeiten extrem weiterentwickle und Verantwortung übernehme. Das macht den Job insgesamt wesentlich anspruchsvoller, macht mir aber auch sehr viel mehr Spaß und ich habe das Gefühl, es bringt mich voran. Ich lerne hier täglich was dazu. Der jetzige Vorteil bei mir gegenüber der Freelancertätigkeit von vorher ist, dass ich ein geregelteres Einkommen habe. So konnte ich meinen vorherigen „Haupt“-Nebenjob ersetzen und kann nun durch we {code} it meinen Lebensunterhalt bestreiten.

Kristina: Okay. Was würdest du sagen ist der größte Unterschied zwischen der Anstellung eines Freelancers und der Anstellung einer Werkstudentin bei we {code} it?

Sophia: Hmmm…Also der größte Unterschied zur Freelancertätigkeit ist tatsächlich, dass man relativ festgelegte Stunden hat im Büro und vor Ort arbeitet. Das setzt natürlich voraus, dass man viel mehr Verantwortung übernimmt – vor allem jetzt im Projektmanagement. Man ist auch viel intensiver an we {code} it gebunden und an die Projekte, die man managed. Ich habe tatsächlich auch viel mehr zu tun als vorher und hab dadurch natürlich mehr Geld am Ende des Monats. Aber das Pensum ist auf jeden Fall auch deutlich höher und die Verantwortung ist höher. Zum anderen ist es auch relativ strukturiert…Ich bin in den 15-20 Stunden, die in meinem Vertrag festgelegt sind, auch wirklich gefordert. Es gibt keinen Tag, an dem ich die Zeit absitze und nichts zu tun habe. Und wer das neben dem Studium nicht aufbringen kann oder nicht aufbringen will, für den ist eine Freelancertätigkeit eben besser geeignet.

Kristina: Also ist das quasi dann gut, wenn man zu viel anderes zu tun hat oder der Stundenplan nicht mit einem festen 20-Stunden-Job zu vereinbaren ist?

Sophia: Ja. Jeder, der Informatik studiert, weiß, dass das Studium einen ebenso fordert. Eine selbstständige Freelancertätigkeit in der we {code} it Community war mir damals sehr gelegen. Weil man da eben auch am Wochenende arbeiten kann oder halt nachts oder früh morgens…wie man mag. Und das ist bei dem Werkstudentenposten eben nicht ganz so flexibel. Nichtsdestotrotz ist es flexibel  genug für mich, also es passt momentan gut mit meinem Studium zusammen. Aber wie gesagt…für wen das nichts ist oder einfach nicht passt, der sollte Freelancer bleiben – denn da bekommt man spannende Projekte. Und ich konnte eben von dort aus arbeiten, von wo aus ich wollte. Für mich persönlich ist der Wechsel zur Festanstellung jetzt kein Verlust in der Freiheit, weil der Standort sehr günstig für mich ist – direkt am Campus und sehr einfach und schnell zu erreichen…und ja, praktisch. Außerdem muss man dazu sagen, dass ich einfach eher der Typ bin, der gerne strukturierter arbeitet und lieber ein geregelteres Einkommen hat und dass alles ein bisschen festgelegter ist.

Kristina: Okay, verstehe. Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Gibt es ein paar Beispiele, die du nennen kannst?

Sophia: Hm, also mein erstes „richtiges“ Projekt als Freelancer war natürlich super aufregend, weil man zum einen das erste Mal die Abläufe real durchgemacht hat und Geld für seine eigenen Programmiertätigkeiten bekommen hat natürlich…(lacht). Das waren am Anfang vielleicht noch gar nicht mal so große, bahnbrechende Projekte, aber es war so spannend für mich, weil ich es das erste Mal unter diesen seriösen Bedingungen gemacht habe. Ansonsten…seit ich hier als Werkstudentin da bin sind für mich die Kundentermine und Anfragen super spannend, da sie meinen Horizont extrem erweitern. Was wird gebraucht in der realen Welt? Welche IT-Produkte brauchen Firmen oder Kunden, wie kann man das umsetzen, welche Probleme könnten wir damit lösen? Und vor allem kann ich – im Projektmanagement – sehen wie andere Coder die Projekte umsetzen. Teilweise sind das Programmierer, die auch schon länger dabei sind und teilweise mehr Erfahrung haben als ich. Da kann ich mir abgucken, wie die das machen. Und lerne nebenbei dazu. Das ist ein unglaubliches Plus. Natürlich hat man da auch mal unangenehmere Erfahrungen oder Termine, das gehört im Projektmanagement dazu. Das ist eben ein Prozess, bei dem es um eine Aushandlung zwischen Kunden und uns, zwischen den Studenten und uns geht und am Ende ist eben wichtig, dass alle Parteien zufrieden sind. Und der Weg dahin ist eben mal mehr mal weniger steinig.

Kristina: Sehr interessant, was bedeutet we {code} it letztendlich für dich?

Sophia: Also…letztendlich übe ich eine spannende, extrem lehrreiche Tätigkeit mit viel Verantwortung aus, die letzten Endes sogar meine Meinung geändert hat bezüglich einer möglichen Zukunft in der IT-Branche. Also vorher habe ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen können. Ich studiere ja nicht umsonst Lehramt und das ist eigentlich auch mein Berufsziel, aber durch die Arbeit für we {code} it habe ich festgestellt, dass es vielleicht doch was für mich sein könnte. Am Ende in der IT-Branche zu arbeiten. We {code} it hat einfach für mich ganz viele neue Möglichkeiten eröffnet, an die ich vorher nicht gedacht habe, die ich vorher innerlich abgewählt habe und…das ist halt ganz cool eigentlich. Und nicht zu verachten ist auch, dass wir keine klassische, konservative Büro-Atmosphäre haben. Also kein Büro mit Anzugträgern und sonst wie vielen Hierarchie Ebenen und das macht das Arbeiten eben auch so angenehm. Also ganz abgesehen von der tatsächlich anspruchsvollen Arbeit finde ich die Atmosphäre bei uns echt super und es macht einfach wahnsinnig Spaß bei we {code} it zu arbeiten.

Kristina: Also Spaß an der Sache selbst und Spaß am Team zeichnet es auch, kann man sagen.

Sophia: Genau. Lässt sich so zusammenfassen.

Kristina: Danke für deine Zeit, Sophia. Ich weiß, die ist bei dem Alltagspensum hier begrenzt. Aber jetzt ist eine neue Facette des we {code} it Alltags greifbarer geworden.

Digitalisierung in 2017 – was ist geschehen? Potentiale, Risiken und Ausblicke auf 2018

Digitalisierung in 2017 – was ist geschehen? Potentiale, Risiken und Ausblicke auf 2018

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?
Eben war es noch Sommer und nur einige Momente später befinden wir uns bereits mitten in der Weihnachtszeit. Kommt euch das auch so vor?
Einen Monat haben wir zwar noch vor uns, in dem noch so Einiges geschehen kann, aber dennoch ist das Jahr 2017 so gut wie vorbei. Und es war ein wahrlich spannendes Jahr.
Vor allem im Bereich Digitalisierung hat sich einiges getan. Unser Zeitalter der Digitalisierung ist schnelllebig, flexibel und verändert nach und nach alle Bereiche der Gesellschaft. Auch Großunternehmen haben unlängst bemerkt, dass ein Wechsel von Strukturen in den Großkonzernen stattfinden muss, um sich dem Zeitalter gemäß anzupassen und entsprechend zu wachsen oder ihren Status aufrechtzuerhalten.

Das Jahr neigt sich nun also langsam dem Ende zu und wir haben uns gefragt, was sich speziell in 2017 für die Gesellschaft durch die voranschreitende Digitalisierung geändert hat.
Hier die bekanntesten Upgrades des gesellschaftlichen Lebens, die sich mit Sicherheit noch weiterentwickeln werden:

Kontaktlos bezahlen

Was 2016 schon angekündigt wurde, ist 2017 umgesetzt worden – das kontaktlose bezahlen, bei dem man seine Girokarte einfach nur an das Kartenlesegerät hält ohne sie Einzustecken. Bei einem Zahlungsbetrag bis 25 € erfolgt die Abbuchung ohne PIN-Eingabe. Bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres haben Filialen nachgezogen und das kontaktlose Bezahlen mit der EC-Karte ermöglicht. Dazu gehören Unternehmen wie Lidl, Aldi (Nord und Süd), Rewe, Rossmann, etc.
Das kontaktlose bezahlen wird sich unserer Meinung nach ausbreiten und es werden mit Sicherheit noch eine Vielzahl von Unternehmen nachziehen.
Eine praktische Angelegenheit, die jedoch immer noch einige Schwachstellen hat. Da durch das kontaktlose Bezahlen weder PIN noch Unterschrift benötigt wird, ist hierbei das Risiko von Betrugsfällen umso höher, denn den Kartenbetrügern wird es umso leichter gemacht. Vielleicht lässt sich 2018 ein besseres Absicherungssystem entwickeln, sodass diese Möglichkeit zurecht als eine Vereinfachung des Alltaglebens gefeiert werden kann.

Autonomes Fahren

Auch keine Errungenschaft des Jahres 2017, aber in 2017 wurde dieser Markt deutlich stärker vorangetrieben – vor allem nach den Abgasskandalen mehrerer Autohersteller, darunter nicht nur VW allein. Die Automobilbranche birgt unglaublich viel Potential in diese Richtung, dennoch stehen laut Statista-Umfragen noch 49,8 % der Deutschen dem autonomen Fahren eher skeptisch gegenüber.

Die Konsequenz wäre natürlich, dass viele Arbeitspositionen wie z.B. Kraftfahrtzeugfahrer überflüssig wären. Würde das autonome Fahren und die E-Mobility zudem tatsächlich die Mehrheit des Marktes übernehmen, müssten viele Menschen ihre jetzigen Autos, die vielleicht noch in einem Top-Zustand sind, verkaufen, da auch diese nach und nach überflüssig wären. Tankstellen sowie die Automobilbranche bis zu ihren kleinsten Abteilungen müssten auf einen extrem tiefgreifenden Wechsel gefasst sein: Entsprechend umdenken, ihr Personal umschulen und neuartige Arbeitsplätze schaffen. Das könnte ein Grund sein, weshalb die Automobilbranche in Deutschland nur langsam zur Thematik E-Mobility nachzieht und so viele Deutsche nicht proaktiv und positiv demgegenüber stehen. Schade, denn die Umwelt würde es uns sicherlich danken. Und die Schaffung neuer Arbeitsplätze liegt letztendlich in der Hand der betroffenen Unternehmen und Führungskräfte. Unser Standpunkt dazu ist: Für eine fortgeschrittene Zukunft muss auch investiert werden. Wir hoffen, dass das mit der neuen kommenden Bundesregierung verstärkt unterstützt wird, da viele Parteien bereits die Wichtigkeit der Digitalisierung und ihrer Möglichkeiten erkannt haben.

Arbeitsleben

Auch die Jamaika-Verhandlungen befassten sich nach den Bundestagswahlen 2017 mit einem Thema, welches aufgrund der Digitalisierung Veränderungsprozessen zugrunde liegt: Flexibilität bei der Gestaltung eines Arbeitsalltages. Hierbei wird diskutiert, ob eine strikte 40-Stunden Woche mit ihren 8-Stunden-Tagen noch zeitgemäß und zielführend ist. Vor allem bei digital arbeitenden Unternehmen, die zudem intern gut vernetzt sind.

Einige Unternehmen oder Abteilungen bieten bereits individuelle Arbeitszeitmodelle an, um beispielsweise Frauen mit Kindern die Chance zu geben ihre Karriere weiterhin zu verfolgen, Mitarbeitern mit langen Pendlerwegen die Möglichkeit zu bieten auch mal hin und wieder Home-Office zu machen oder Mitarbeiter*innen generell Weiterbildungsmöglichkeiten auch innerhalb der üblichen Arbeitszeit wahrzunehmen. Das klingt mittlerweile schon nach einem Modell, was am Mitarbeiter als Menschen ausgerichtet ist und nicht als Profitinstrument. Daher sollte man sich fragen, ob die Unternehmensziele und das Arbeitspensum wirklich von einem festen Stundenmodell abhängig sind oder nicht doch individuell und neuartig gestaltete Unternehmensstrukturen mehr Sinn machen.

Dahingehend gibt es also einiges zu diskutieren und neu zu konzeptionieren, aber 2017 hat gezeigt, dass die Gesellschaft bis hin zur Politik wahrgenommen hat, dass es eine Dringlichkeit gibt die bisher steifen Unternehmensstrukturen zu überdenken. Wir sind gespannt, was vielleicht schon bald möglich wird.

Digitalisierung weitertreiben – aber wie?

Ganz klar braucht alles, was mit Digitalisierung zu tun hat die nötigen kompetenten ITler dafür. Wie wir bereits dieses Jahr in einem Blogbeitrag hervorgehoben haben, wird gegen den IT-Fachkräftemangel nicht wirklich proaktiv etwas getan. Als besonderes Manko haben wir hierbei die fehlende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Schule, Universitäten und Betrieben genannt. Grundkompetenzen in der Schule zu vermitteln ist unserer Ansicht nach ein Muss, wenn man die Schüler gestärkt für den Arbeitsmarkt vorbereiten will. Für den beruflichen Werdegang soll selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden, worauf er seine berufliche Laufbahn ausrichten möchte, aber einige Grundlagen sowie ein grobes Basisverständnis, wieso manche Programme eigentlich so funktionieren wie sie funktionieren, sollten jedem an die Hand gegeben werden. Die Digitalisierung in jedem Bereich unserer Gesellschaft ist immer deutlicher zu spüren und es wäre fatal, wenn die Mehrheit abgehängt werden würde, weil die Veränderungsprozesse schlichtweg nicht begriffen werden. Wir sollten uns nicht eines Tages umsehen und uns wundern, wie die Unzufriedenheit der abgehängten Menschen und das Gefühl der Wertlosigkeit anwächst, weil viele keinen Beitrag mehr leisten können.

Yet there’s more to know. Wir freuen uns auf das Jahr 2018 und sind als Softwaredienstleister ganz besonders gespannt, was die nahe Zukunft bringt.

Wie wähle ich den richtigen Web-Hoster? Die 3 Hosting Varianten für dich im Überblick

Wie wähle ich den richtigen Web-Hoster? Die 3 Hosting Varianten für dich im Überblick

Willst du deine eigene Website mit Produkt/Dienstleistung oder eigenem Blog launchen, so brauchst du einen Hosting-Server, der das online zu stellende Objekt für den Kunden bzw. den Leser zugänglich macht. Für diese Gegenleistung gibt es je nach Qualität der Server natürlich auch Preise und Leistungen, die variieren. Wir haben dir eine Übersicht der Hosting-Varianten dargestellt und erklärt, wo die Vor- und Nachteile liegen. Aus den Gegebenheiten lässt sich relativ schnell eine Eignung rauslesen, für wen welche Wahl am lohnenswertesten ist. Die falsche Hosting-Wahl kann nämlich nicht nur kostenintensiv, sondern auch sehr zeitaufwändig sein, wenn man im Metier der Hostings so gar nicht zu Hause ist.

Mit drei Klicks hast du hier den Überblick:

Shared Webhosting: Mehrere Kunden teilen sich hierbei denselben Webserver. Folglich ist diese Webhosting Variante die preiswerteste mit Startpreisen ab ca. 4 €/ Monat.

  • Vorteile: Mit kleinem Budget bekommst du bereits ein Webhosting und sparst dir gleichzeitig die Wartung – die übernimmt der Hosting-Anbieter. Das heißt du musst dich nicht auskennen mit Servern, um deine Website online zu stellen.
  • Nachteile: Da du dir mit mehreren anderen Kunden die Rechenleistung des Servers teilst, ist die Schnelligkeit der Ladezeit und Kapazität dementsprechend eingeschränkt. Zudem sollte dir bei der Variante bewusst sein, dass du hier keine Software beliebig erweitern kannst. Datenbanksysteme gehören hier nicht zum Rahmen der Möglichkeiten.
  • Empfehlung: Shared-Hosting-Tarife sind für diejenigen geeignet, die am Budget sparen wollen, die technische Betreuung lieber an Experten abgeben und eine eher kleinere bis mittel große Website führen.

Virtueller Server (vServer): Ein virtueller Server wird von einer physikalischen Hardware betrieben, d.h. der virtuelle Server wird emuliert. Bei dieser Hosting-Variante kannst du dich extern auf den Server schalten und dir dort beliebig Datenbankserver installieren. Ab ca. 5 € pro Monat bist du hier relativ gut dabei.

    • Vorteile: Da der Server von einem physikalischen Server aus emuliert wird, kannst du bei dieser Variante jede Server-Software installieren, die du willst.
    • Nachteile: Der Umstand der Emulation impliziert gleichzeitig seinen Nachteil: Der vServer stellt nur einen Teil der eigentlichen Hardware dar. D.h. du teilst dir die Kapazität mit dem physikalischen Server.
      Zudem fällt die Rolle der technischen Betreuung bei dieser Hostingwahl auf dich. Für manche kein Problem, für andere eine Herausforderung, denn bei Serverabstürzen bist du für die Wartung und Sicherheit der Daten selbst verantwortlich.
    • Empfehlung: Für die Server-Experten und technisch Versierte, die kein Problem damit haben sich mit der Wartung des Servers auseinanderzusetzen kann dies die bessere Wahl im Vergleich zum Shared-Hosting sein. Informatiker könnte es hierbei freuen, dass sie Webdienste zu günstigen Preisen bekommen und sich mit verschiedenen Applikationen ausprobieren können.

Dedizierter Root-Server: Diese Variante fällt bei den bisherigen BudgetVarianten mit Einstiegspreisen ab 30 € pro Monat aus dem Rahmen. Es soll jedoch gesagt sein, dass du hierbei eine Eins-A Qualität mit hoher Kapazität und flexiblen Anpassungsmöglichkeiten erhältst, wie z.B. nach Belieben deine Software installieren zu können.

    • Vorteile: Du teilst dir deine Kapazität, anders als bei den anderen Varianten, mit niemandem. Nutzungsmaximum at its finest. Und wie schon erwähnt ist hier nicht nur eine gute Performance, sondern auch hohe Flexibilität bei der Software- und Applikationsinstallierung gegeben.
    • Nachteile: Auch hier bist du, wie beim virtuellen Server für die Verwaltung deines Servers selbst zuständig. Wie schon erwähnt, erfordert dies eine gewisse Expertise.
    • Empfehlung: Die Wahl zum dedizierten Server lohnt sich für Website-Verwalter, die es sich a) leisten können und gerne die 30 € aufwärts im Monat investieren können und b) das nötige Server-Know-How haben. Im Notfall müssen die Administratoren deines Servers, seien es deine Angestellten oder du selbst, rund um die Uhr erreichbar sein, um mögliche Abstürze oder Fehlsynchronisationen zu korrigieren.