Android-Entwickler im Überfluss, iOS-Entwickler stark umkämpft

Android-Entwickler im Überfluss, iOS-Entwickler stark umkämpft

Mit der Vorstellung des neuesten iPhones – gemeint ist hiermit das iPhone X – ist der Hype um die Apple Produkte wieder in einer Hochphase, das mit Features wie dem kabellosen Laden nachzieht. Trotzdem sind Entwickler für Apple Produkte – sei es für iOS Apps, oder macOS Programme – seltener aufzufinden als Android-Entwickler. Der ohnehin an IT-Fachkräften mangelnde Markt lässt hier eine große Lücke zurück. Profitabel wird es durch das Nachfrage-Angebot-Prinzip (hohe Nachfrage, aber begrenztes Angebot an geeigneten Entwicklern) für diejenigen, die sich einer Sprache bemächtigt haben, auf die Apple und nun auch IBM für ihre Cloud setzen: Swift.

Swift als smoother Einstieg in die Welt des Coden
Swift ist die Apple-eigene Programmiersprache, die nach und nach Objective-C ablösen soll. Aus Erfahrung können wir sagen, dass man als Software Entwickler nie ausgelernt hat. Es ist also nicht nur hinsichtlich der Marktorientierung ein guter Grund, um sich die Programmiersprache Swift anzueignen und um sein Spektrum an Fähigkeiten und Angeboten erweitern zu können. Zum einen ist Swift eine Programmiersprache, die gerade für Einsteiger leicht zu lernen ist, um sich die Logik des Codens anzueignen. Apple investiert momentan viel in die Vielfältigkeit der Angebote, um die Sprache zugänglicher und leicht erlernbar zu machen. Zum anderen ist die Sprache quelloffen, was bedeutet, dass die Sprache theoretisch für jedermann zur Verfügung gestellt wird.

Spielerisch zum Erfolg
Mit Apps wie Swift-Playground möchte Apple dazu motivieren, das Coden spielerisch zu erlernen. Schritt für Schritt wird den Spielern der App hierbei die Programmiersprache sowie die allgemeine Logik-Struktur des Codens nähergebracht. Für Klein und Alt gleichermaßen ist dieses App-Spiel empfehlenswert – nicht etwa zum entspannten Gaming auf simpelstem Niveau, sondern zum Testen einiger Code-Zeilen (innerhalb des Playground Universums). So kann man gewisse Fehler im Code schneller testen und entsprechend beheben. Der Release einer App läuft durch Testings ebenfalls glatter ab, sodass man ein Gespür für die nötigen Test-Schritte bis zum Release einer App bekommen kann.

Bei der Playground-App von Apple sieht man links das Code-Feld und rechts das unmittelbare visuelle Feedback dessen, was man gecodet hat. Somit sieht der Einsteiger direkt zu Beginn, was er da genau umsetzt und auch sofort, wenn etwas nicht funktioniert. Eine bessere Lernmethode zum Coden können wir uns selbst nicht vorstellen.

Der Vorteil für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen
Viele Coder, egal ob Beginner oder Experten, müssten sich in einem Punkt einig sein: Weniger Code Zeilen, die sauber sind und zudem weniger Interpunktionszeichen beinhalten, bei denen man sich vertippen könnte, sind ein Segen. Genau das macht Swift zu einer sehr modernen und leicht überschaubaren Programmiersprache, die clean aussieht und dennoch stabile Codes generiert, die letztendlich zum gewünschten Endergebnis führen. Viele dürfte es freuen, dass sie hierbei auf Semikolons sowie endlos wirkenden Brackets um Brackets um Brackets verzichten können.  Andere Vorteile wie Memory Managements machen Swift zu einer sehr Coder-freundlichen Sprache.

Kampf der Giganten

Nun ist der Konkurrenzgedanke zwischen Android und iOS nicht von der Hand zu weisen. Auch der damit verbundene Konkurrenzkampf der Markengrößen Samsung und Apple wird offensichtlich zur Schau gestellt. Jedoch erachten wir es als strategisch vorteilhaft beides in seiner Angebotspalette als Softwareentwickler in Petto zu haben. Kunden, die eine App auf den Markt bringen wollen, zielen meist darauf ab, eine möglichst große Reichweite und somit große Erfolgsquote an Downloads und Interaktionen mit der App zu erzielen – ein großer Anteil ginge verloren, wenn diese App nur für Android oder nur für iOS zur Verfügung gestellt werden würde. Das Ausschlusskriterium à la „wenn du kein iPhone / Samsung besitzt, hast du eben Pech“ fördern lediglich den Kampf um die Marktdominanz der Unternehmen. Werden gleiche Ausgangssituationen angeboten, kann wahrlich der Kunde selbst entscheiden und wird nicht durch Einflussfaktoren wie „diese App kann ich mir nur runterladen, wenn ich dieses oder jenes Smartphone besitze“ manipuliert.

Somit steht dieser Blogbeitrag nicht als Befürwortung von hier beispielhaft aufgeführten Apple oder Samsung Produkten (Geschäftsführer Haikal Khair bevorzugt beispielsweise Samsung wohingegen zweiter Geschäftsführer Sven Franzen zu 100% auf Apple setzt). Wir befürworten ein breites Können, orientiert am Markt und an der Auftragslage.

Eine weitere Variante, möglichst breit gefächert aufgestellt zu sein, wäre der Cross-Platform Ansatz. Was das ist und worin hierbei die Vor- als auch Nachteile liegen, erfährst du nächste Woche.

Hackathon? Kann man das essen?

Hackathon? Kann man das essen?

Nein, mit Hackfleisch vom Metzger hat das wenig zu tun! Mit heimlichen Gruppentreffen, bei denen sich Programmierer zu Cyber-Angriffen im großen Stil treffen, auch nicht. Alles schon mal gehört, nichts dergleichen verbirgt sich hinter dem Namen.

Hackathons sind in den letzten Jahren zum Trend gewordene Events. Doch was genau ist ein Hackathon? Das Wort setzt sich aus Hacking und Marathon zusammen. Dabei bedeutet Hacking in dem Sinne nichts weiter als Programme coden. Ein Programmierer-Marathon also, wenn man so möchte. Dabei programmieren versierte Coder oder welche, die es noch werden wollen, zu verschiedenen Themen- und Problemstellungen neue Lösungen. Je nach Größe der Veranstaltung werden Teilnehmer in verschiedene Teams unterteilt. Nun sollen diese für mehrere Stunden – meist die ganze Nacht durch – Programme zu einer definierten Themenstellung coden. Das Interessante daran ist meist, dass dabei ganz unterschiedliche Lösungen herauskommen und so ein Pool an Innovation und Information entstehen kann. Coder können sich dadurch in ihren Fähigkeiten testen, ihr Können unter Beweis stellen und ihre Grenzen austesten. Die Endprodukte kommen der Allgemeinheit zugute und üblicherweise gibt es zudem noch Preise und Auszeichnungen für die Teilnehmer. Eine Win-Win-Situation für Jeden. Sogar für euch, die weder an einem Hackathon teilgenommen haben, noch bis eben wussten, was dieser Begriff eigentlich bedeutet. Denn wer weiß, was von dem, was ihr tagtäglich wie selbstverständlich gebraucht, in einem exklusiven, Unternehmens-internen Hackathon entwickelt wurde?

Darüber hinaus kann man nur den Hut ziehen vor Jedem, der schon einmal an einem Hackathon teilgenommen hat – denn wer 4 Stunden Vorlesungen am Stück in der Uni schon kaum aushält, kann sich sicher bestens ausmalen, wie fordernd ganze 24 bis 48 Stunden geistige Hochleistungsphasen sind.

Klar, Energy-Drinks und reichlich Essen muss gewährleistet sein, um solche Events so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein Hackathon soll schließlich immer noch Spaß machen, menschliche Grundbedürfnisse stillen und die Kreativität fördern. Somit sind Programmierer-Marathons einzigartige Events, welche Spaß, organisatorisches Höchstniveau und zielführende Arbeitsatmosphäre auf ideale Weise kombinieren.

Goethe schrieb einst:

„Wer Großes will, muß sich zusammenraffen:
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben“

Was uns eine der wohl einflussreichsten Persönlichkeiten Deutschlands damit sagen wollte, ist für uns ganz eindeutig: Gebet IT-Genies ein begrenztes Zeitfenster, pfeffert ihnen ein Problem um die Ohren und lasset sie die unkonventionellsten Lösungen dafür schaffen! Was dabei rauskommt ist die digitale Kunst des 21. Jahrhunderts auf höchstem Niveau!

Das – liebe Leser – ist ein Hackathon!

„Ein Klischee als Geschäftsbasis“ – was steckt dahinter?

„Ein Klischee als Geschäftsbasis“ – was steckt dahinter?

Ein abgedunkeltes Zimmer, Pizza Kartons in der Ecke, Energy-Drinks auf dem Schreibtisch, Kabelgewirr drum herum. In Mitten dieses Chaos‘ ein Student in einem Hoodie, der wie wild auf die Tastatur seines Laptops hämmert.

Option 1: Er ist Gamer
Option 2: Er ist Informatik Student
Option 3: Er ist alles und im besten Fall programmiert er sogar gerade eine Gaming-App

So in etwa die Assoziationskette der meisten Menschen bei dem beschriebenen Szenario.
Schublade auf, IT-Student rein, Schublade zu.

Doch hinter jedem Klischee stecken unzählige Menschen, die alle so verschieden sind, dass man kaum glauben könnte, dass sie alle unter die Kategorie „Informatikstudent“ fallen.

Eine junge, blonde Frau in ihren Anfang Zwanzigern, sportlich aktiv und stets auf Trab. Eine brünette Schönheit stolzierend durch die Stadt und nach allen Regeln des Contouring-Makeups geschminkt. Ein Hipster mit den neuesten Ergatterungen von Carhartt eingekleidet. Ein Hip-Hopper mit Leib und Seele, gerade auf seinem Weg zum nächsten Travis Scott Konzert. Sie könnten alle unterschiedlicher nicht sein und doch war jeder von ihnen in einer ähnlich wie oben beschriebenen Szenerie wild und konzentriert am Tippen. Am Coden um genau zu sein. Denn sie sind Coder aus Leidenschaft, im Netz versiert und in unzähligen Programmier-Sprachen bewandert.

Klischees sind so viel mehr und doch gleichzeitig genau das, an dem we {code} it ansetzen kann. Studenten die Möglichkeit zu bieten, ihr Hobby zum Beruf zu machen ohne ihre Flexibilität einzuschränken – das ist unser Anliegen, um Menschen durch Arbeit glücklich zu machen. Die Studenten, die Kunden und uns als Unternehmen.

Sehr schön auf den Punkt gebracht hat es die FAZ in dem Artikel über uns – „Klischee als Geschäftsbasis“. Dort könnt ihr lesen, wie wir bei we {code} it arbeiten und was mit „Klischee“ eigentlich gemeint ist. Wir packen die Schublade am Griff, ziehen sie aus ihrem Schränkchen und bauen sie wieder neu zusammen, indem wir für unsere Kunden- und Studentenseite attraktive Angebote und Dienstleistungen unterbreiten. Outsourcing anders gedacht – lokal, innovativ und mit deutlich mehr Möglichkeiten.

Danke an die FAZ an dieser Stelle für den tollen Artikel über uns! Schön, über die eigene Herzensangelegenheit in der Zeitung zu lesen!