Frontend Frameworks – Teil 1

Frontend Frameworks – Teil 1

Da es eine solche Vielzahl an verschiedenen Frontend Frameworks gibt, kann sich die Wahl des richtigen Frameworks schwierig gestalten. Wie viele andere Entwickler auch, neigt man oftmals dazu die beliebten und bewährten Optionen wie Bootstrap und Foundation zu nehmen. Dann aber wieder kann ein weniger weit verbreitetes Framework effektiver auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Daher lohnt es sich, sich auf den neuesten Stand zu bringen und sich über verschiedene neue Frameworks und ihren Nutzen zu informieren. Über neuere Alternativen klären wir euch im zweiten Teil auf. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns erst einmal auf die Faktoren, die ihr zu einer Ermittlung des richtigen Frameworks beachten müsst.

Aspekte, die man bei der Wahl des Frameworks beachten muss

  • Dein Skill-Level: Du solltest dir immer darüber im Klaren sein, was du kannst und was nicht. Wenn du ein Anfänger bist, dann wäre es durchaus sinnvoller ein robusteres Framework wie Bootstrap zu wählen, da es schon vorausgestattet ist mit mehreren sinnvollen Widgets, die einem nicht allzu fordernde Coding Kenntnisse abverlangen. Bist du jedoch bereits geübter im Coden, solltest du Frameworks in Betracht ziehen, die mehr individuelle Anpassungen zulassen.
  • Responsive Design: Jede Website, die man entwickelt, sollte ordnungsgemäß über alle Geräte zugänglich sein, da immer mehr Menschen über mobile Geräte auf das Internet zugreifen. Die WELT berichtete erst kürzlich über eine Studie von Adobe Digital Insights, die ausgewertet hat, dass Webseiten fast nur noch über Smartphones angesehen werden. An zweiter Stelle steht das Tablet und die heute schon altmodische Desktop-Ansicht über PCs bilden damit das Schlusslicht. Um die Kunden also anzusprechen, ist ein responsive Design also unabdingbar.
    Darüber hinaus hat die Studie ergeben, dass die allgemeine App-Nutzung und Neuinstallationen von Apps im weltweiten Trend stagniert, aber Deutschland hierbei die große Ausnahme bildet. Somit bilden wir einen großen Inlands-Markt an App-Nutzung ab. Deshalb: Bleib bei Frontend Frameworks, die reaktionsfähige Web-Designs unterstützen. In dieser Hinsicht solltest du deine Experimentierfreudigkeit nicht ausleben und dich nach den Marktanalysen richten.
  • CSS Preprocessors: Solltest du diese benutzen und den ein oder anderen besonders nutzen, stelle im Voraus sicher, dass dein Framework diese unterstützt.

Alles zusammenfassend sollte das richtige Frontend-Framework das Webseiten-Design vereinfachen und optimieren und den Entwicklungsprozess beschleunigen. Dabei sollte bei der flexiblen Nutzung unterschiedlicher Funktionen keine Abstriche gemacht werden, damit immer noch ein einzigartiges und qualitatives Endergebnis rauskommt.