7 Gründe, jetzt zu digitalisieren

7 Gründe, jetzt zu digitalisieren

Der Papierkram im Büro nimmt überhand, wichtige Infos gehen verloren, und die Konkurrenz schnappt mit einer kreativen Website die Kunden weg. Das Horrorszenario schlechthin für jedes Unternehmen. Doch wer auf den Zug der Digitalisierung aufspringt, kann dies leicht verhindern. Wir nennen 7 Gründe, warum es sich lohnt, jetzt zu digitalisieren.

1) Effizienter arbeiten
Endlos Informationen in Aktenordnern suchen war gestern. Digitalisierte Daten helfen dabei, dass benötigte Informationen jederzeit und überall verfügbar sind. In firmeninternen Systemen abgelegte Dokumente sind direkt für die betreffenden Personen abrufbar und können sofort bearbeitet, vervielfältigt oder verteilt werden. Außerdem lassen sie sich ganz einfach durchsuchen. Gewünschte Infos stehen so mir ein paar Klicks zur Verfügung; der lästige Papierkram entfällt.

2) Kosten senken
Weniger Papierkram bedeutet weniger drucken, weniger per Post versenden, weniger abheften. Das heißt, die Kosten für Papier, Toner und Porto verringern sich. Verwaltungskosten für Büromaterialen können deutlich gesenkt werden. Außerdem wird weniger Stauraum für die Aufbewahrung von Unterlagen benötigt, denn digitale Dokumente nehmen nur Platz auf der Festplatte ein.

3) Flexibler sein
Dank mobiler Endgeräte lässt sich mittlerweile von überall arbeiten. Dazu braucht es meist nur eine Internetverbindung. So können Mitarbeiter auch daheim oder unterwegs nochmal schnell etwas nachschauen oder erledigen, anstatt zurück ins Büro zu fahren.

4) Auf Nummer Sicher gehen
Wie schnell rutscht ein wichtiges Dokument versehentlich aus einer Mappe und wird dann nie wieder gesichtet. Mit digitalen Daten kann das nicht passieren, denn auf der Festplatte gesichert und mit ausreichend Backups kann nichts mehr verloren gehen.

5) Besser kommunizieren
Ein digitalisiertes Büro ermöglicht nicht nur die direkte Vernetzung von Mitarbeitern, sondern auch einen besseren externen Informationsaustausch. Kommunikation mit Kunden, Partnern oder Dienstleistern läuft schneller und reibungsloser ab. Auch die Rückverfolgbarkeit und Vertraulichkeit von Daten verbessert sich deutlich.

6) Dem Kunden etwas bieten
Mal ehrlich: Niemand möchte eine langweilige und veraltete Website vorfinden, wenn er nach einem Unternehmen sucht. Stattdessen wünschen sich Kunden kreative und ansprechende Kommunikation, am besten über mehrere Kanäle. Wer schon vor dem Kauf Mehrwert bietet, erzeugt Bedarf beim potentiellen Kunden. Außerdem lassen sich Kunden auch viel gezielter ansprechen, wenn durch gut gepflegte Datenbanken genügend Informationen vorhanden sind, um maßgeschneiderte Angebote für sie zu erstellen.

7) Das Image fördern
Ein digitalisiertes Unternehmen zeigt nicht nur, dass es innovativ und zukunftsorientiert ist, sondern auch, dass es sich auf seine Kunden ausrichtet. Online beeindrucken zahlt sich aus: Eine kreative Website oder eine praktische App ziehen Kunden an. Wer eine überzeugende Online-Präsenz hat, ist klar im Vorteil, denn diese ist heute das Aushängeschild jedes Unternehmens. Ist man damit außerdem noch schneller und besser als die Konkurrenz, kommen die Kunden praktisch von allein. Zuletzt lässt sich mit dem verringerten Einsatz von Papier punkten, denn das zeigt Engagement für die Umwelt.

Es wird deutlich: Wer effizient, innovativ und kundenfreundlich sein möchte, der sollte nicht länger warten, denn Digitalisierung zahlt sich in jedem Fall aus.

Die Deutschen und die Angst vor der Digitalisierung

Die Deutschen und die Angst vor der Digitalisierung

Roboter nehmen uns die Arbeitsplätze weg, alles wird komplizierter, die totale Überwachung – ein großer Anteil der Deutschen befürchtet, dass dies die Folgen der Digitalisierung sind. In mittelständischen deutschen Unternehmen schreitet der digitale Fortschritt laut einer aktuellen Studie der Innovation Alliance daher nur schleppend voran. Lediglich 27% der darin befragten Unternehmen setzen sich bereits intensiv damit auseinander. Die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen sind für viele im Vergleich zu den Risiken noch immer zweitrangig.

Angst vor Veränderungen
Besonders stark ist die allgemeine Sorge vor umfassenden Veränderungen oder sogar Abschaffung lang bestehender Systeme und Arbeitsweisen, denn das kostet nicht nur Geld, sondern bedeutet auch, dass sich Mitarbeiter in neue Methoden einarbeiten und umgewöhnen müssen. Fast jeder Zweite sieht die Digitalisierung als Risiko. Besonders gern wird hier gesagt: „Das machen wir schon immer so“ und damit ist die Diskussion um zukünftige Änderungen beendet. Doch wer sich der Digitalisierung verweigert, wird langfristig nicht mit der Konkurrenz mithalten können. Das fängt schon allein dabei an, ob ein Unternehmen eine Online-Präsenz hat, denn diese ist mittlerweile ein absolutes Muss, um mit Kunden in Kontakt zu treten.

Widerstand in vielen Abteilungen
Skepsis und Unmut im Angesicht der Digitalisierung empfindet man meist in den Abteilungen Produktion und Vertrieb. In der Produktion besteht bei Mitarbeitern vor allem die oben genannte Sorge, durch Roboter ersetzt zu werden und dadurch überflüssig zu werden. Gefühle von Angst und Verlassenheit sind hier besonders stark verbreitet. Etwas überraschend ist, dass deutlich weniger Frauen (27,7%) als Männer (35%) in Entscheidungspositionen Angst vor der Digitalisierung haben. Weniger besorgt und offen für Neues zeigen sich auch die Bereiche IT, Human Resources und Marketing. Vor allem HR kann hier als innovationstreibende Abteilung die Digitalisierung maßgeblich vorantreiben. Allerdings lässt sich dies nur durchsetzen, wenn die Mitarbeiter auch Bereitschaft dazu zeigen.

Chancen aufzeigen, Ängste beseitigen
Innerhalb des Unternehmens braucht es deswegen einiges an Überzeugungsarbeit, um die Mitarbeiter für die Digitalisierung gewinnen zu können. Das heißt zum einen, Vorteile und Chancen aufzuzeigen, denn davon hat sie jede Menge zu bieten. Zum anderen ist es wichtig, individuell bestehende Ängste durch Aufklärung zu beschwichtigen. Viele dieser Sorgen sind entweder übersteigert oder sogar unberechtigt, da sie lediglich durch fehlende Informationen entstehen. Einige Unternehmen haben die Ängste ihres Personals bereits erkannt und bieten entsprechende Lösungen an, indem sie ihren Mitarbeitern zum Beispiel kostenlose Weiterbildungen oder Umschulungen anbieten, sofern ihr Job durch die Digitalisierung tatsächlich wegfallen sollte. Das nimmt nicht nur Zukunftsängste, sondern stärkt auch die Zuversicht der Mitarbeiter. Letztendlich ist Digitalisierung zwar eine Herausforderung für jedes Unternehmen, wird sich auf Dauer jedoch in jedem Fall auszahlen.

Hackathon? Kann man das essen?

Hackathon? Kann man das essen?

Nein, mit Hackfleisch vom Metzger hat das wenig zu tun! Mit heimlichen Gruppentreffen, bei denen sich Programmierer zu Cyber-Angriffen im großen Stil treffen, auch nicht. Alles schon mal gehört, nichts dergleichen verbirgt sich hinter dem Namen.

Hackathons sind in den letzten Jahren zum Trend gewordene Events. Doch was genau ist ein Hackathon? Das Wort setzt sich aus Hacking und Marathon zusammen. Dabei bedeutet Hacking in dem Sinne nichts weiter als Programme coden. Ein Programmierer-Marathon also, wenn man so möchte. Dabei programmieren versierte Coder oder welche, die es noch werden wollen, zu verschiedenen Themen- und Problemstellungen neue Lösungen. Je nach Größe der Veranstaltung werden Teilnehmer in verschiedene Teams unterteilt. Nun sollen diese für mehrere Stunden – meist die ganze Nacht durch – Programme zu einer definierten Themenstellung coden. Das Interessante daran ist meist, dass dabei ganz unterschiedliche Lösungen herauskommen und so ein Pool an Innovation und Information entstehen kann. Coder können sich dadurch in ihren Fähigkeiten testen, ihr Können unter Beweis stellen und ihre Grenzen austesten. Die Endprodukte kommen der Allgemeinheit zugute und üblicherweise gibt es zudem noch Preise und Auszeichnungen für die Teilnehmer. Eine Win-Win-Situation für Jeden. Sogar für euch, die weder an einem Hackathon teilgenommen haben, noch bis eben wussten, was dieser Begriff eigentlich bedeutet. Denn wer weiß, was von dem, was ihr tagtäglich wie selbstverständlich gebraucht, in einem exklusiven, Unternehmens-internen Hackathon entwickelt wurde?

Darüber hinaus kann man nur den Hut ziehen vor Jedem, der schon einmal an einem Hackathon teilgenommen hat – denn wer 4 Stunden Vorlesungen am Stück in der Uni schon kaum aushält, kann sich sicher bestens ausmalen, wie fordernd ganze 24 bis 48 Stunden geistige Hochleistungsphasen sind.

Klar, Energy-Drinks und reichlich Essen muss gewährleistet sein, um solche Events so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein Hackathon soll schließlich immer noch Spaß machen, menschliche Grundbedürfnisse stillen und die Kreativität fördern. Somit sind Programmierer-Marathons einzigartige Events, welche Spaß, organisatorisches Höchstniveau und zielführende Arbeitsatmosphäre auf ideale Weise kombinieren.

Goethe schrieb einst:

„Wer Großes will, muß sich zusammenraffen:
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben“

Was uns eine der wohl einflussreichsten Persönlichkeiten Deutschlands damit sagen wollte, ist für uns ganz eindeutig: Gebet IT-Genies ein begrenztes Zeitfenster, pfeffert ihnen ein Problem um die Ohren und lasset sie die unkonventionellsten Lösungen dafür schaffen! Was dabei rauskommt ist die digitale Kunst des 21. Jahrhunderts auf höchstem Niveau!

Das – liebe Leser – ist ein Hackathon!

Mangelnde IT-Ausbildung hemmt die deutsche Wirtschaft

Mangelnde IT-Ausbildung hemmt die deutsche Wirtschaft

Letzte Woche hatten wir erläutert wie man ein Unternehmen digitalisieren kann und wie man welche Prozesse konkret optimieren kann. In einem älteren Blogbeitrag hatten wir schon einmal angeschnitten, weshalb die IT Fachkräfte in Großunternehmen so oft mit Routineaufgaben überfrachtet sind und weshalb der Bedarf an IT Experten gerade auch extern so gefragt ist. Es ging also vorwiegend um Probleme im Berufsleben und wie we {code} it diese beheben kann. Heute wollen wir einen Schritt weiter gehen bzw. einen Schritt zurück: Wo liegt die Urquelle der bisher geschilderten Probleme und was tun wir eigentlich genau, um diesem Problem entgegenzuwirken?

Digitaler Analphabetismus an deutschen Schulen
In unserer zunehmend digitalisierten Welt ist es wichtiger denn je, sicher im Umgang mit dem Web und IT zu sein. Doch das deutsche Bildungssystem ist auf diese Anforderungen nicht optimal ausgerichtet. Hier erläutern wir, woran das liegt.

In Deutschland ist der sogenannte digitale Analphabetismus weit verbreitet. Damit liegen wir deutlich hinter den Standards anderer Länder. Während das Fach Informatik zum Beispiel in England seit 2014 fester Bestandteil des Lehrplans ist, wird es in Deutschland in der überwiegenden Mehrzahl der Bundesländer nur als Wahlfach angeboten. Doch in einer Wirtschaft 4.0 ist es nötig, Kompetenzen im digitalen Bereich so umfassend wie möglich zu vermitteln, denn nur dadurch werden Unternehmen auf Dauer zukunftssicher und innovativ sein können.

Mängel selbst im Informatikstudium
Wie das Magazin t3n berichtete, war diese Problematik auch Thema einer Paneldiskussion auf der diesjährigen CeBIT. Neben dem generellen Mangel an digitaler Kompetenz wurde hier unter anderem beklagt, dass selbst Informatikstudenten mitunter nicht coden können. Zudem ist die Abbrecherquote in Informatikstudiengängen nach wie vor sehr hoch. Daraus ergibt sich ein Mangel an qualifizierten Fachkräften, denn laut Bitkom herrscht ein deutlicher Bedarf: ca. 51.000 Stellen für IT-Spezialisten sind derzeit offen.

Kompetenzförderung durch Praxiserfahrung im Studium
Ausgehend davon sind wir zu unserem Konzept gelangt: we {code} it hat es sich zum Ziel gesetzt, dieser Problematik Abhilfe zu schaffen, indem wir Informatikstudenten schon während ihres Studiums darin unterstützen, Praxiserfahrung zu sammeln. Für uns ist es wichtig, eine Brücke von Universität zur Praxis zu bilden, indem wir Jobs an Studenten vermitteln, anhand derer sie sowohl ihre Kenntnisse anwenden als auch erweitern können. Da Bildung oft auch eine finanzielle Belastung darstellt, bieten wir außerdem kostenlose Fortbildungen an. Wir sehen uns daher als zukunftsorientiertes Startup, das dem Mangel an IT-Fachkompetenz entgegenarbeitet. Denn nur auf diese Weise können wir sicherstellen, dass Deutschland als Digitalstandort konkurrenzfähig bleibt.

Entscheidungsdilemma? Löse es!
Wer sich darüber hinaus informieren will, ob er auf dem Weg des Studiums oder der Ausbildung besser aufgehoben ist, kann sich gerne unter http://www.biknetz.de/ informieren. Dort findest du unter anderem den Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in in der Auflistung der Ausbildungsberufe. Auf diesem Wege kannst du eine am Coden nähere Berufsausbildung in Erwägung ziehen, falls du bereits in einem Betrieb fest eingebunden sein willst. Die Plattform bietet dir Hilfestellung bei der Qual der Wahl.