Worauf Sie beim E-Mail Marketing achten sollten und wieso gerade nach Weihnachten ein günstiges Timing ist

Worauf Sie beim E-Mail Marketing achten sollten und wieso gerade nach Weihnachten ein günstiges Timing ist

Das Weihnachtsmarketing nicht zu 100% ausgeschöpft? Macht nichts, Chance 2.0 wartet noch!
Weihnachten naht, die Zeit des E-Mail Marketings läuft auf Hochtouren…Was jedoch viele danach umso weniger im Blick haben: Die Nach-Weihnachtszeit, die Zeit zwischen den Jahren, in denen die Leute ihr Weihnachtsgeld, ihre Gutscheine und Geschenke erst so richtig ausgeben wollen. Nach den Feiertagen ist der ganze Stress vorbei und der Druck, der auf Ihren Kunden lastete, fällt rapide ab. Im Normalfall sind sie guter Dinge, weil das Jahr um ist, sie gerade ein paar freie, hoffentlich schöne Tage mit der Familie verbracht haben. Vielleicht ist das ein oder andere Budget vom 13. Gehalt, Weihnachtsgeld oder Ähnliches noch übrig. Zwischen den Jahren steigt die Kauflust zu guter Letzt noch einmal an. Daher ist dies die optimale Zeit, um aus der Massenflut an E-Mails rauszustechen und nicht mit Vorweihnachtsgrüßen unterzugehen.

Data des Vorjahres
Das zur Chance des Timings, die Sie noch in diesem Jahr ergreifen können. Nun zu den allgemeineren Tipps, die wir Ihnen gerne auf den Weg mitgeben möchten.  E-Mail-Kampagnen sind letztendlich ein Teil des breitgefächerten Marketings. Daher gehört auch hierzu, wie bei allen anderen Marketing Kampagnen auch: Feedbacksysteme erarbeiten, Evaluieren, Reportings festhalten. Sicherlich ist der ein oder andere Trend, welche Thematik oder welches Produkt in den Vorjahren das meiste Interesse bei der Zielgruppe geweckt hat, bekannt. Kann man das mit Zahlen in einer Statistik belegen, ist das umso besser. Daran sollte man sich orientieren, um gezielt die Nachfrage anzubieten und das Interesse auf den Inhalt der Mail zu lenken. Daher sollte bereits die Betreffzeile einschlägig sein.

Der Kunde braucht dich
Eine Regel hierbei ist Nutzenkommunikation. Machen Sie in Ihrem Newsletter folgendes ganz klar:
Sie wollen dem Kunden nur Gutes. Er soll einen Mehrwert durch Ihre Mail bekommen und das Gefühl bekommen, dass er genau Ihre Lösung braucht. Am besten funktioniert – wie übrigens bei SEO Texten auch – das „W“-Prinzip.

Wer, Was, Wie, Warum?
Nicht alle Ws müssen dazu zwingend in einem Satz untergebracht werden. Der Kunde will wissen, mit wem er es zu tun hat. Im besten Fall ist das Wer so personalisiert wie möglich. Ein Beispiel: Mark, dein persönlicher Trainingscoach, zeigt dir wie du die Weihnachtskilos in maximal 14 Tagen wieder los bist.
Wer (Mark) zeigt dir (du, der gerade vom weihnachtlichen Essensmarathon kommst,) wie du es in X Tagen (definiertes Wann) hinkriegst. Wie tut der gute Mark das?
Dazu muss der Leser weiterlesen. Dann findet er es heraus.
Damit der Leser auch wirklich weiterliest, sollte eine nützliche Information nach der anderen schon von Beginn auf folgen. Natürlich soll es schön ausformuliert sein, doch immer kurz und knackig. Denken Sie hierbei an das KISS Prinzip: Keep It Short & Simple.

Herr Lisa und Frau Schmidt Nina
Alle Vorsicht bei der Vorbereitung! Und hierbei ist nicht der schöne Text gemeint, das anzuwerbende Produkt oder die Dienstleistung, die Sie in ein gutes Licht rücken wollen. Das sind alles Selbstverständlichkeiten. Ebenso ist die richtige Vorbereitung eine eigentliche Selbstverständlichkeit, wo jedoch nach wie vor die meisten Fehler geschehen: Schnell mal einen Serienbrief erstellt und die Daten aus Excel gezogen mit dem Hintergedanken, die Mail so personalisiert wie möglich zu machen – so wie es sich im E-Mail-Marketing auch gehört. Die wenigstens merken, dass sie hierbei Herrn Lisa Müller dazu aufgerufen haben, sich doch mal wieder die aktuellen Premium Angebote des Fitnessstudios anzuschauen oder hoffen, dass Sehr geehrte Frau Schmidt Nina besinnliche Feiertage hatte. Fällt`s auf?
Die Excel Tabelle sollte im Voraus gründlich durchgecheckt werden. Am besten korrigiert man diese Fehler sofort nach Eintragen der Daten. Wenn Kunden selbst in ein Formular die Daten falschherum einfügen, muss es zwingend jemanden geben, der dies überprüft. Sonst passieren Fauxpas wie in unserem Beispiel. So schnell kann man sich lächerlich machen.

 

Alles im Hinterkopf? Dann können Sie sich noch einmal richtig für den After-Christmas-Newsletter aufrüsten. Wir wünschen viel Erfolg und besinnliche Feiertage.

 

Sass, Less, Less, Sass? Oder doch Stylus?

Sass, Less, Less, Sass? Oder doch Stylus?

Ok, Stop. Worum geht’s hier eigentlich? Less? More? Less is more?
Jein.
Die Präprozessoren namens SASS („Syntetically Awesome Stylesheets“) und LESS (wie „less“) haben sich als die beliebtesten erwiesen, um die Programmiersprache CSS schlank zu halten und unnötige Schreibarbeit zu eliminieren. Das tun sie mit Variablen, Funktionen und Mixins (*mehrfach verwendbares Bündel an Funktionalitäten), um CSS zu einer (noch) einfacheren, runden Sprache zu machen und den Code zu verkürzen. Also schafft man quasi mit weniger genauso viel, wenn nicht sogar mehr. Das Gleiche tut auch der Präprozessor „Stylus“, welcher weniger bekannt ist. Die, die ihn kennen, insistieren darauf, dass Stylus die beste der drei Varianten darstellt.
So herrschen viele Debatten darüber, was denn nun der „beste“ Präprozessor sei. Die Entscheidung macht sich meist in den kleinen Details fest, die die Präprozessoren in ihren Feinheiten voneinander unterscheiden. So mancher Entwickler befindet sich gerade zu Beginn in dem Dilemma: Wenn doch die Strukturen der Präprozessoren so ähnlich sind, gestaltet sich die Auswahl schwierig. Und macht es überhaupt so einen Unterschied?
Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel wert er den verschiedenen Feinheiten in den Unterschieden gibt. Wir wollen dir mit diesem Beitrag helfen, einen Überblick darzulegen.

Warum sind Präprozessoren überhaupt sinnvoll?
Wie schon erwähnt, dienen die Präprozessoren der Vereinfachung des Code Handlings und der Verkürzung des Codes. Die Style-Sprache CSS, die mit HTML Hand in Hand geht, macht im Prinzip folgendes: CSS beschreibt jedes einzelne Element mit Attributen, damit der Prozessor über diese Eigenschaftsbeschreibung drüber liest und letztendlich die Gesamtheit der Elemente in eine Form bringt, Farben, Größen, Breiten und Längen an die richtige Stelle setzt und uns letztendlich das Endprodukt auf dem Bildschirm sehen lässt. Das Zeitaufwendige bzw. etwas Umständliche an der doch so einfachen Programmiersprache ist hierbei die Regel, dass man für jeden einzelnen Abschnitt die Eigenschaften wiederholen muss. Dieser Umstand läuft eigentlich den Prinzipien anderer Programmiersprachen entgegen, da man sich eigentlich so wenig wie möglich wiederholen sollte, um den Code so simpel und effizient wie möglich zu schreiben. Das ist das sogenannte DRY* Prinzip, an das sich jeder Entwickler halten sollte. *Don’t Repeat Yourself – die Marketing Regel (Keep it simple and short) im Informatiker Milieu.
Die Präprozessoren wie SASS, LESS oder auch Stylus erleichtern das Spiel nun durch ihre Variablen, Funktionen und Mixins, indem sie bereits einmal definierte Eigenschaften und Muster immer wieder verwenden können. Ähnlich wie wenn man seine Mitbewohner, Kinder, Partner oder Kollegen nur einmal darum bitten würde, die Spülmaschine auszuräumen – und sie würden es immer wieder machen, ohne, dass du dich wiederholen müsstest. Verständlich, dass diese Präprozessoren so beliebt sind, oder?
Und um wieder in den Bereich der Informatik zurückzukehren: Kleine Abänderungen am Code sind so viel einfacher zu handhaben.

Gibt es einen Gewinner?
Unsere Antwort: Reine Ansichtssache.
Im Netz gibt es zahlreiche Diskussionen, darunter wirklich gute Argumente für die jeweiligen Präprozessoren. LESS siegt in der Nutzerfreundlichkeit und Accessibility, SASS setzt sich als eindeutiger Sieger in der Logik und Einfachheit der Berechnungen durch. Stylus nimmt all diese Faktoren mit LESS und SASS auf und überzeugt zudem durch den einfachen Aufbau mit Node.js und der JavaScript Vereinbarkeit, wohingegen die Vorteile von SASS mit der Komplexität von Ruby den ein oder anderen abschrecken. Das Besondere an Stylus ist darüber hinaus die Flexibilität, mit der man den Code schreiben kann. Die typischen CSS Klammern, die du bei LESS zwangsläufig ebenfalls setzen musst, bei SASS hingegen weglassen kannst, kannst du bei Stylus beliebig mischen und das in ein und demselben Dokument. Manche finden gerade diesen Aspekt genial, andere erachten es als unnötiges Feature. Viele greifen z.B. deshalb auf LESS zurück, da der Zweck der Code-Vereinfachung erfüllt wird und das Handling simpel umsetzbar ist. Wir sind der Meinung, dass alle ihre Vorteile haben. Solange du damit gut und einfach coden kannst, ist die Wahl am sinnvollsten, mit der du am besten zurechtkommst.

Unsere Website Empfehlungen, auf denen du dich schlau machen kannst

Wir können persönlich empfehlen erst einmal den direkten Vergleich in den Codes zwischen SASS und Less einzusehen.

Diese Seite gibt dir eine umfassende Erklärung sowie Code Beispiele warum genau SASS oder LESS verschiedene Aspekte besser umsetzen kann. Diese Auseinandersetzung beschäftigt sich mit Aspekten wie User-Freundlichkeit, Mathematik, Media Queries, Language Ability und vielem mehr. Reinzuschauen lohnt sich. Natürlich findest du ein Plädoyer für alles, wenn du nur danach suchst, denn Interessen und Sympathien fallen nun mal eher subjektiv aus. Doch der ein oder andere kann sich inspirieren lassen und sich auch mit den Gründen für die eine oder andere Wahl auseinandersetzen, um für sich die individuelle zu treffen.

Hier findet ihr eine Auseinandersetzung aller drei Präprozessoren und einem Plädoyer für Stylus. Auch hier erachten wir die Abwägung jeder Vor- und Nachteile der drei Varianten für hilfreich und gut durchdacht.