Welche Webdesign Trends präsentieren eine Website zeitgemäß?

Welche Webdesign Trends präsentieren eine Website zeitgemäß?

Wer eine Marke, ein Produkt oder ein Unternehmen launchen möchte, kommt um ein Medium nicht umhin: Eine ansehnliche Website. Diese ist heutzutage die unabdingbare Präsenz des zu bewerbenden Objekts. Es ist die Schnittschnelle zwischen Schaufenster und Kontaktbasis für die Öffentlichkeit. Eine Website hält den Blick des Kunden gefangen, indem sie mit ästhetischen Layouts überzeugt und die aktuellsten Webdesign Trends umsetzt.

Welche Trends Websiten im letzten Jahr so erfolgreich und einprägsam machten, sind beispielsweise das sogenannte Hamburger Menü, das UI-Element, das eine Menüleiste auf der Seite darstellt.

Minimalistisch und modern, hier umgesetzt bei der Zalando Mobile Ansicht.

Durch die platzsparende Umsetzung bietet sich mehr Platz für ein einprägsames Bild, ein Video oder auch ein GIF. Bildliche Darstellungen führen in den Webdesign Trends der letzten Jahre.
Die Struktur der Websites kriegt somit einen neuen Gesamteindruck, der moderner und übersichtlicher wirkt, da der Betrachter nicht von zu vielen Optionsleisten auf einmal überrannt wird – die zahlreichen Klickmöglichkeiten sind aber dennoch vorhanden.

Ein weiterer Gestaltungstrend, der zur strukturierten Übersicht der Websites dient, ist das Card-Design. Eine Gestaltungsoption mit der man beispielsweise Themenblöcke durch verschiedenen Abgrenzungen darstellen kann. Beim Abgrenzen oder Hervorheben ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Durch Bilder, einfache Hintergrundfarben oder Umrahmungen kann im „Kartenstil“ eine Overview über verschiedene Unterpunkte gegeben werden.

Bekannte Vorreiter sind beispielsweise Pinterest und Spotifiy.

Das Card-Design ist deshalb so erfolgreich, weil es sich in Kombination mit Bildern gut gestalten lässt und für das Auge des Betrachters die wichtigsten Punkte schnell zu erfassen sind. Themen werden so auf den ersten Blick stichpunktartig aufgenommen.

Webdesign Trends von 2016 haben sich auf minimalistischere Präsenzen festgelegt. Dafür sind schnellere Ladezeiten und ausdrucksvolle Bildsprache wichtiger geworden. Die Benutzung soll einfacher, schneller, unkomplizierter werden – die Technik von heute macht es möglich. In 2017 sind diese Trends dabei sich detaillierter weiterzuentwickeln. Was man bereits beobachten kann, ist der weiter anhaltende Fokus auf Bildlichkeit, um auf diese Weise die Kernpunkte des zu bewerbenden Inhalts einprägsam rüberzubringen. Die Entwicklung von Bild zu Video Nutzung auf Homepages ist ein aktueller Trend, der ebenfalls zur Contentstrategie und Vermarktung genutzt wird. Storytelling ist eine beliebte und effektive Kundenbindung, die durch die Nutzung der Video-Medien greifbarer gemacht wird.

Um der so beliebten Bildsprache den nächsten Feinschliff zu verpassen ist das Parallax-Design der nächste Trend, der stark im Kommen ist. Durch mehrere Bildebenen wird das Bild oder das GIF plastischer, greifbarer – schöner. Dabei handelt es sich beispielsweise einfach nur um ein Bild mit klarem Vorder- und Hintergrund oder sichtbaren 3D Effekt.

Auch die Anknüpfung an das Card-Design wird weiter ausgeführt:
Der Screen-Split wird immer beliebter und reiht sich in die Konzeptidee des minimalistisch Klaren ein.

Selbstverständlich behalten wir weiterhin alle aktuellen Webdesign Trends sowie ihre Weiterentwicklungen im Auge, um unsere Kunden modern und wettbewerbsfähig zu präsentieren. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie die Trends auch für Ihre Marke, Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen realisiert wissen wollen. we {code} it ist Ihr Partner, um Sie digital in Ihrer Agilität zu unterstützen und mit der Zeit gehen zu lassen.

Frontend Frameworks – Teil 3

Frontend Frameworks – Teil 3

Im dritten Teil unserer Frontend Framework Reihe kommen wir zu den etwas anspruchsvolleren Frameworks, die eher für Leute mit Berufserfahrung als Developer angemessen sind.

Da hätten wir zum einen Foundation, welches von Großunternehmen wie eBay, Facebook oder Mozilla benutzt wird. Dieses Framework unterstützt GPU Beschleunigungen, was gleichmäßige und blitzschnelle Animationen ermöglicht. Ebenso hat es keine Lock-In bei Styles, sodass man flexibler arbeiten kann. Zudem benutzt es REMS statt Pixel. Das hat den Nutzen, dass man sich nicht an bestimmte Höhen oder Breiten bei jedem Endgerät richten muss.

Foundation gilt als Framework für Entwickler mit einem gewissen Erfahrungspensum, die vor Allem schnelle, reaktionsfähige Webseiten programmieren.

 

Sucht ihr nach einem Framework, mit dem ihr simpel Google’s Material Design Richtlinien befolgt, dann macht ihr mit Material UI nichts falsch, denn es ist das am besten ausgearbeitete Framework, um die Richtlinien umzusetzen. Aber: es ist kein geeigneter Ansatzpunkt, um ein neues Webdesign Projekt aufzusetzen.

Mit gebrauchsfertigen CSS- und Materialdesign-kompatiblen Klassen beladen, wird Material UI auf dem LESS Preprocessor aufgebaut. Weil es React-Komponenten verwendet, ist ein gewisses Verständnis von React hilfreich.

Absolut bezeichnend für dieses Framework ist, dass es individuell anpassbare Stile enthält, die in einzelne Dateien getrennt sind. So können Sie LESS CSS-Variablen überschreiben, ohne Framework-Komponenten zu beeinflussen.

Insgesamt ist es daher für Entwickler geeignet, die Erfahrung mit React.js haben und einen einfachen Weg einschlagen wollen, um die Material Design Richtlinien umzusetzen.

 

Entwickelt von Yahoo Developern ist Pure ein Framework, mit dem man so gut wie jedes Projekt angehen kann. Mit einem Array an CSS Modulen kann man mit Pure reaktionsfähige Buttons, Menüs, Grids, Tabellen und anderen interessanten Features kreieren. Dennoch ist hierbei zu beachten, dass momentan noch keine jQuery oder JavaScript PlugIns dafür vorhanden sind, da das Framework Pure ausschließlich .css Dateien umfasst.

Wenn es mit Gzip minimiert und komprimiert wird, verkleinert sich die Dateigröße bereits auf 4,75 kB, was es zu einem der schnellsten, platzsparendsten und geschicktesten Frameworks macht. Das ist der Grund, weshalb gerade so viele Mobile Developer so begeistert von Pure sind.

Folglich ideal für Entwickler, die sich mit Responsive Development beschäftigen.

 

UIKit ist ein höchst modulares Framework, welches sich von anderen Frontend Frameworks hervorhebt. Einer der vielen Gründe hierbei ist wohl, dass es sich SASS CSS preprocessors und LESS gleichsam bedient.
Mit einer Anordnung von leichten, reaktionsfähigen Klassen mit den gleichbleibend, gleichnamigen conventions wurde UIKit zu einem der beliebtesten Frontend Frameworks.
Durch die 30 modularen und erweiterbaren Komponenten kann es kombiniert werden, um noch mehr Einsatzflexibilität zu bieten.

Es enthält Navigationskomponenten wie side navigation bars, Elemente wie HTML-Formulare und Tabellen, JavaScript-Komponenten wie Off-Canvas-Bars und modale Dialoge; verbreitete Elemente wie Buttons, Abzeichen, Overlays und Layoutkomponenten, einschließlich eines flüssigen, vollständig ansprechenden Grids.

Das Framework hat zwar unglaublich viel an Angebot zu bieten, ist jedoch durch seinen relativ neuen Status für Beginner nicht zwingend geeignet, da es dementsprechend wenige Entwickler gibt, die damit schon repräsentative Projekte oder Tutorials dazu angefertigt haben.
Daher stehen hier Möglichkeiten gegen die Schwierigkeit des Neuheitsgrades. Folglich ist es besser, wenn sich Entwickler mit einer ansehnlichen Erfahrung an Programmierung daran versuchen. Letzten Endes ist es ein sagenhaftes Framework für simple sowie für komplexe Projekte und eine echte Alternative mit viel Nutzungspotential.

 

Für Diejenigen unter uns, die besondere Layout Bedürfnisse haben, ist Susy ein geeignetes Tool. Der Begriff Tool fällt hier deshalb, weil viele Susy als Grid Maker klassifizieren. Dennoch rüstet dieses Layout Tool einen unabdingbar für individuelle, anspruchsvolle und kreative Layout Wünsche auf. Es übernimmt alle Kalkulationen für den Benutzer, sodass man viel an Zeit und Energie spart.

 

 

Alles in Einem sollte die Entscheidung, welches Framework man verwenden möchte, nicht auf ihrer Beliebtheit beruhen, sondern vielmehr darauf, was für den Bedarf der Entwicklung am besten passt.