PowerPoint Plug-ins & Templates

PowerPoint Plug-ins & Templates

PowerPoint Präsentationen gestalten sich oftmals ähnlich. Folie 1 heißt das Publikum Herzlich Willkommen mit Datum, Referent und mittelmäßig interessantem Thema. Folie 243 bedankt sich für die Aufmerksamkeit, die kaum existent war. Dazwischen die gängigen Floskeln und Graphen mit Begrifflichkeiten wie Challenges, Inputs, Outputs und Agenda Setting. Muss das immer so sein? Ist PowerPoint also nur noch dazu da, um Bullshit Bingo zu spielen? Ganz und gar nicht. PowerPoint kennt jeder und mit ein paar Kniffs und Tricks wird Deine Präsentation zum reinsten Erfolgserlebnis. Im letzten Blogbeitrag haben wir euch die Vor- und Nachteile von PowerPoint erörtert, heute geht es um spezielle PPT Plug-ins sowie stylische Templates, die eure Präsentationen zeitsparend optimieren und gleichzeitig besser aussehen lassen.

Plug-ins 

MLC PowerPoint Add-in
Das Add-in ermöglicht es dem Benutzer Objekte und Formen pass-genau anzuordnen, diese zu ersetzen, umzutauschen, zu vergrößern und zu entfernen. Das Tool gibt es in der kostenlosen Version mit 3 unterschiedlichen Funktionen, die kostenpflichtige Version bietet 9 weitere Funktionen. Erhältlich für PowerPoint 2013 und höher.

LiveWeb
Mithilfe von LiveWeb können Websites in die PowerPoint Präsentation integriert und diese in Echtzeit aktualisiert werden. So spart man sich das unnötige Hin- und Herspringen zwischen PPT und Browser. Was manche nicht wissen: Das Tool ist kostenlos und ab PowerPoint 97 benutzbar. Microsoft selbst bietet das PlugIn auf der Support Seite an.

Office Mix
Office Mix ist dazu da, um interaktive Videos und Slide-Shows in die PowerPoint Präsentation einzufügen. Das Tool ermöglicht es Quizze, Umfragen und Audio Lectures zu erstellen und ist somit perfekt fürs e-Learning nutzbar. Audio Lectures sind in MS PowerPoint teilweise schon integriert, das Quizz Tool bekommst du kostenlos ab PowerPoint 2013.

Office Timeline
Dieses Plug-in erleichtert die Erstellung von Zeitplänen und Zeitleisten. Das Tool ist perfekt für die Planung von Terminen, Projekten oder Deadlines und lässt diese ohne großen Zeitaufwand graphisch darstellen. Office Timeline läuft ab PowerPoint 2007 und ist kostenlos verfügbar.

PowerPoint Labs
PowerPoint Labs hilft dabei, die Präsentationsmöglichkeiten zu erweitern. So können mithilfe des Tools beispielsweise Spotlight Effekte in die PowerPoint Präsentation eingefügt werden oder Pfeile integriert werden. PowerPoint Labs ist kostenfrei und erhältlich für PowerPoint 2010 und höher auf Windows.

 

 

Diese Tools stellen nur eine kleine Auswahl dar. Es gibt selbstverständlich noch viele weitere Add-ins für PowerPoint, die das Präsentieren erleichtern sollen. Für kleinere und größere Summen lassen sich die Folien bis ins Perfekte optimieren. Wem das nicht reicht, bzw. wer erstmal nur auf die Suche nach guten Templates gehen möchte, für den haben wir hier das Richtige. Denn oftmals reicht schon das richtige Design und die passende Animation, um Deine PowerPoint aufzupolieren. Alle diese Templates punkten durch reibungslose Animationen, gute Qualität, flexible Nutzung, einfache Bedienung sowie professionelles Design.

Templates

i9

Das Template besitzt 22 Vorlagendesigns mit mehr als 13000 Folien in 11 Farbmustern. i9 ist im Flat Design gehalten und hat 250 Icons zu Auswahl. Es kostet 15 $ (was umgerechnet 12,59 € sind).

Marketofy

Marketofy offeriert dem Benutzer 31000 Folien mit 390 Unique Slides. Zudem stellt das Template 24 Farbmotive und 2500 Icons bereit. Es kann ebenfalls für 15 $ erworben werden.

Motagua

Dieses Template hat mit seiner aktuell 4.Version 40000 Folien, sowie 60 Farbthemen und 3000 Icons im Sortiment. Motagua kostet wie die beiden oberen Templates 15 $.

Simplicity

Wie der Name schon sagt, setzt Simplicity vordergründig auf Schlichtheit. Das klare und frische Design wird in 15 Farbmotiven mit mehr als 500 Icons angeboten. Preis: 20 $ (umgerechnet etwa 16,79 €).

Startup X

Dieses Template gibt vor das beste Pitch Deck Template zu sein. Es stellt verschiedene professionelle Pitch Decks zusammen und basiert zudem auf dem Forbes Guide to build a professional Pitch Deck Template. Startup X verfügt über 196000 Folien, 50 Farbvorlagen und 4000 Icons und kostet 18 $ (rund 15 €).

Es zeigt sich, alle vorgestellten Templates sehen stilistisch ansprechend und nicht zu überladen aus, bieten eine Großzahl an unterschiedlichsten Foliendesigns und Vorlagen für zum Beispiel Grafiken, Tabellen, Landkarten, Portfolios und Team-Vorstellungen. Die Wahl fällt da gar nicht so leicht. Wir hoffen jedoch, wir konnten dir hiermit einen Überblick über die Weiten der PowerPoint Plug-ins sowie Templates geben. Ebenso lohnt sich ein Blick in die Office Add-Ins, die so manches ab PowerPoint 2013 schon integriert haben und dir zur Auswahl stellen. PowerPoint als Bullshit Bingo? Ist Geschichte.

PowerPoint – Unbrauchbar im (Berufs-)Alltag?

PowerPoint – Unbrauchbar im (Berufs-)Alltag?

PowerPoint Präsentationen, bei denen lieblos Folie an Folie aneinandergereiht wird, die kaum einen Mehrwert bieten, und ziemlich einschläfernd wirken? Hat jeder schon einmal erlebt. Nichtsdestotrotz ist PowerPoint im Berufs- und Studienalltag allgegenwärtig und unumgänglich. So wird geschätzt, dass etwa 95 Prozent aller Präsentationen mit PowerPoint gemacht werden. Pro Sekunde werden demnach 350 neue PowerPoint Präsentationen erstellt. Bei Großkonzernen wird der Umgang mit PowerPoint mit Fähigkeiten wie essen oder schreiben gleichgesetzt. Jedoch heißt Umgang noch nicht gleich richtiger Umgang. Für eine gelungene Präsentation reicht es nicht, Folien nach dem 08/15 Muster zu erstellen und diese nacheinander abzulesen.

PPT – Reiner Chart Junk?

Denn die Folien einfach so lustlos herunterzurasseln, hat nicht nur einen Nutzen gleich Null, sondern kann sich auch kontraproduktiv auf das Publikum auswirken. Oftmals hört nämlich kaum noch jemand zu, wenn Informationen Appetithäppchenmäßig dem Auge visuell präsentiert werden. Vor allem, wenn die Informationen, die vorgetragen werden, identisch mit denen sind, die auf den Folien stehen. PowerPoint kann also auch von Nachteil sein. Einige Unternehmer untersagen den Gebrauch von PPT sogar vollständig. So hat Amazon Chef Jeff Bezos seinen Mitarbeitern eines Tages eine Mail geschickt, in dem das unverzügliche Verbot von PowerPoint Präsentationen angeordnet wurde. Auch Apple Gründer Steve Jobs soll PowerPoint gehasst haben und meinte, dass Leute, die wissen von was sie reden, kein PowerPoint bräuchten. Ob das nun konstruktive Kritik an PowerPoint ist oder nur daran liegt, dass PPT zum Apple-Konkurrenten Microsoft gehört, ist jedoch fraglich…

Microsoft PowerPoint – mehr als 30 Jahre Präsentationen in allen Lebenslagen

Das Präsentationsprogramm wurde erstmals 1984 von der Firma Forethought im Sillicon Valley unter dem Namen Presenter entwickelt. Die erste Version erschien drei Jahre später im April 1987 für den Apple Computer Macintosh. Mit der Übernahme der Firma nur kurze Zeit später erwarb Microsoft die Rechte an dem Programm und veröffentlichte drei Jahr später im Mai 1990 mit PowerPoint 3.0, die erste Version, die nun auch mit Windows kompatibel war. Spätestens dann begann die Erfolgsgeschichte für PowerPoint. Jährlich sollen rund 100 Milliarden PowerPoint Präsentationen erstellt werden. Sei es, um sein Lieblingstier in der Klassenstunde vorzustellen, um Bäckereifachverkäufer auszubilden oder aber um seine internationalen Businesspartner von der neuen Geschäftsidee zu überzeugen. PowerPoint ist überall. Und das nicht ohne Grund.

Die Nutzung von PowerPoint, da sind wir uns hoffentlich alle einig, ist einfach. Die Folien-Basics zu erstellen bekommt jeder hin. Dass aber einem die PowerPoint Präsentationen nahezu überall hinterhergeschmissen werden, liegt noch an etwas Anderem: Der besonderen Zweckmäßigkeit von Präsentationen, die verschiedene Kanäle ansprechen. Die visuelle, auditive und kommunikative Wahrnehmung klappt durch eine PowerPoint Präsentation nun mal einfacher als durch ein schlichtes Word-Dokument oder eine freihändig vorgetragene Erläuterung. Die verschiedenen Lerntypen können sich durch Präsentationen, bei denen möglichst viele Kanäle angesprochen werden, effektiver und effizienter ihren Mehrwert aneignen.

Die Klausuren-Bibel für jeden Studenten

Auch in der Uni ist PowerPoint der Liebling schlechthin. Das Programm ist mittlerweile zur Bibel für Klausuren geworden. So richten sich die Studenten nicht mehr nach der gedruckten Lektüre des Dozenten, sondern der Dozent passt seine Inhalte auf die heiß geliebten Folien ab. Und wehe, es kommt etwas in der Klausur dran, was nicht in der PowerPoint stand. Für die Studenten (fast) ein Eldorado. Man muss in den Vorlesungen nicht mehr zuhören, ja fast gar nicht mehr anwesend sein oder horrende Summen für die diversen Bücher des Dozenten blechen. Es reicht ein Klick und die PowerPoint ist heruntergeladen und das Aneignen des Lernstoffs erfolgt schon fast von selbst. Jedoch ist Sinn und Zweck von PowerPoint nicht, den Redner zu ersetzen, sondern diesen maximal zu unterstützen. Ebenso sind ein einheitliches Design mit gleicher Schriftgröße und gleichen Formen und Farben förderlich, um die eigene Präsentation möglichst wirkungsvoll dem Publikum vorzustellen.

Jetzt schon alles Wichtige über den richtigen Umgang mit PowerPoint gehört? Nö? Richtig, denn im nächsten Blogbeitrag widmen wir uns verschiedenen Plug-ins sowie Templates, mit denen sich PowerPoint Präsentationen einfacher, erfolgreicher und Design-technisch ansprechender gestalten lassen. Schaut rein!

Pitch Guide 2017: So gewinnst du Investoren für dein Startup

Pitch Guide 2017: So gewinnst du Investoren für dein Startup

Vielleicht hat der ein oder andere von euch eine geniale Idee für eine Unternehmensgründung, alle Vorbereitungen sind getätigt und eigentlich stehst du schon voller Tatendrang in den Startlöchern. Jetzt weißt du nur nicht so genau, wie du den perfekten Pitch umsetzen sollst. Um Business Angels oder andere Kapitalgeber, Unterstützer, Mentoren etc. für dein Startup zu gewinnen, muss die Präsentation einschlägig sein und alle wichtigen Punkte komprimiert darstellen. Das macht man heutzutage ganz einfach mit Pitch-Decks. Dabei handelt es sich um Präsentations-Folien, die die wichtigsten Aspekte deines Businessplans abbilden, sodass dein Gegenüber in kürzester Zeit einen Überblick über deine Geschäftsidee und den Finanzierungsbedarf bekommen. Damit die erste Präsentation deiner Existenzgründung überzeugt, haben wir dir einige Punkte zusammengetragen, an denen du dich orientieren kannst.

Was macht ein einschlägiges Pitch-Deck aus?

Als erstes muss ein roter Faden ersichtlich sein. Dazu empfehlen wir die Struktur, die „Für-Gründer.de“ in ihrem Artikel sehr sinnvoll zusammengefasst hat:

  • Folie 1: Einleitung
    In der Einleitung des Pitch Decks stellt man das Start-up und den Anlass der Präsentation in wenigen Worten vor.
  • Folie 2: Das Team
    Diese Folie gehört zu den wichtigsten Elementen im Pitch Deck und wird häufig vergessen. Sie beschreibt die wichtigsten Teammitglieder, deren Erfahrungen und Know-how sowie die Rolle im Unternehmen.
  • Folie 3: Das Problem
    Zu jeder guten Idee gibt es ein Problem, das gelöst werden soll. Auf dieser Folie im Pitch Deck ist das Problem nachvollziehbar zu beschreiben. Hier gilt es zu überprüfen, ob es sich dabei auch um ein tatsächliches Problem handelt, im Idealfall im Rahmen einer Marktanalyse.
  • Folie 4: Lösung
    Im nächsten Schritt des Pitch Decks sollte das eigene Produkt als die optimale Lösung für das beschriebene Problem präsentiert werden.
  • Folie 5: Produkt
    Auf dieser Folie kann detaillierter auf die wichtigsten Funktionsweisen des Produkts eingegangen werden. Ein Prototyp oder eine Demo in Form eines Bildes, Webseite oder Software kann oft erfolgsentscheidend sein.
  • Folie 6: Markt
    Wer ist die Zielgruppe? Wie groß ist der Markt und ist er womöglich schon gesättigt? Diese Fragen sollte man auf dieser Folie des Pitch Decks glaubwürdig beantwortet können – auch hier am besten mit einer seriösen Marktstudie oder einer eigenen Marktforschung.
  • Folie 7: Alleinstellungsmerkmal
    Investoren finanzieren ungerne Produktideen, die es in genau derselben Form schon am Markt gibt. Daher sollte ein deutliches Alleinstellungsmerkmal mit dem entsprechenden Mehrwert für den Kunden hervorgehoben werden.
  • Folie 8: Wettbewerb
    Welche Unternehmen am Markt lösen dasselbe Problem wie Ihr Start-up? Eine Auflistung der wichtigsten Wettbewerber und eine Beschreibung der Unterscheidungsmerkmale ist auf dieser Seite des Pitch Deck notwendig. Die Antwort „Wir haben keinen Wettbewerber“ wird übrigens von keinem Investor akzeptiert – hier ist also Rechercheaufwand notwendig.
  • Folie 9: Proof of Concept
    In Deutschland sind Wagniskapitalgeber sehr vorsichtig. Der Proof of Concept, also ein Machbarkeitsnachweis des Geschäftsmodells, ist daher oft zwingende Voraussetzung für einen erfolgreichen Pitch. Dieser Beweis kann beispielsweise durch erste Umsätze oder die Zahl aktiver Nutzer erbracht werden.
  • Folie 10: Geschäftsmodell
    Letztlich muss jedes Start-up auch sein Geld verdienen. Das Geschäftsmodell gehört im Pitch Deck zu einer der wichtigsten Folien. Daher sollte nachvollziehbar dargestellt werden, wie und ab wann man Umsätze generiert. Hat man mehrere Ideen für Einnahmequellen, sollte man sich auf die wesentlichen Umsatzträger fokussieren.
  • Folie 11: Finanzierungsbedarf und -verwendung
    Ziel des Pitch Decks ist es, den Investor davon zu überzeugen, Geld für Ihr Start-up bereitzustellen. Also muss nun auch konkret genannt werden, welche finanziellen Mittel gebraucht werden, wofür sie eingesetzt werden sollen und was damit erreicht werden kann.

 

Wenn du dich nach diesen Punkten orientierst, ist das Fundament für einen erfolgreichen Pitch schon mal aufgebaut. Was jetzt noch gemeistert werden muss, ist das Präsentieren an sich. Dazu ist es wichtig, den emotionalen Kern des ganzen Vorhabens hervorzuheben. Der perfekte Pitch zeichnet sich durch ein Pitch-Deck aus, welches mit Zahlen und Wissen argumentiert, und einem Storytelling, das die zu überzeugenden Personen möglichst emotional anpackt. Persönlich, greifbar und verständlich präsentierst du den Weg deiner Idee bis hin zur geplanten Umsetzung. Wer bist du? Was hat dich zu diesem Pitch motiviert? Welche Probleme hast du möglicherweise erkannt, dessen Lösung du dir durch dein Startup erhoffst? Wie sieht die Lösung aus und warum ist es ein Gewinn für den Markt? Welche Beweise, Indizien oder Zahlen stützen deinen optimistischen Blick in die Zukunft?

Alles in allem ist jede Aktion unseres gesellschaftlichen und geschäftlichen Lebens eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Wir wollen in etwas investieren, wenn wir einen gewissen Nutzen davon haben und die Kosten es wert sind. Gleichzeitig spielen Emotionen einen großen Faktor, der uns in unseren Entscheidungen beeinflusst – erkenne ich mich in meinem Gegenüber auf die ein oder andere Art und Weise wieder? Kann ich seine Gefühle, Sorgen, Hoffnungen und Ziele nachempfinden? Meist fühlt man sich dieser Person dadurch zugewandt. Dein Gegenüber braucht zum einen die Fakten, die ihm einen Ausblick geben und anhand derer er entscheiden kann, ob er dieses Unternehmen mit unterstützen möchte. Zum anderen erreichst du ihn in einem emotionalen Storytelling verpackt noch einmal auf einer ganz anderen Ebene. Die Mischung überzeugt – ob einen strategischer Ratgeber, einen zahlungskräftigen Investor oder die kritischen Zweifler aus deinem Privatleben. Auf letztere solltest du jedoch nicht zu viel geben, wenn du dein Ziel verfolgen möchtest. Bleibe authentisch, bleibe echt und vor allem – glaube an dich und deine Idee.

Was kann dich noch davon abhalten, wenn du deine Idee durch all diese Filter hast gehen lassen?

 

Wenn du noch etwas Inspiration brauchst, kannst du dir hier gerne unser erstes Pitch-Deck ansehen, mit dem wir erfolgreich in unsere Unternehmensgründung gestartet sind:

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