Apps – von der Technik-Tüftelei zum unentbehrlichen Begleiter

Apps – von der Technik-Tüftelei zum unentbehrlichen Begleiter

Vor knapp 10 Jahren wurden sie noch von vielen als unnötiger, modischer Schnickschnack abgetan, im heutigen (Business-)Alltag sind Apps jedoch nicht mehr wegzudenken. Damals waren Apps zumeist nur Tüfteleien von Entwicklern, heute gibt es Apps für alles. Wirklich alles. Seit der Einführung von Java ME, einer Programmiersprache für Mobiltelefone, ist es möglich Apps von verschiedenen Anbietern und übers Internet herunter zu laden – und das Spektrums der App erweiterte sich von Taschenrechnern, Kalendern und Mini Spielen auf Reiseplanungen, Eierkoch-Apps, Gesangstrainer, Tracking-Apps und und und.

Dein täglicher Begleiter

Im Juli 2008, als der App Store von Apple gelauncht wurde, standen dort 500 Apps zur Verfügung. In der ersten Woche gab es von diesen schon 10 Millionen Downloads. Tendenz steigend. Drei Jahre später wurden etwa eine halbe Millionen Apps zum Download angeboten. Im Jahr 2016 wurden mehr als 90 Milliarden App-Downloads verzeichnet. Doch um wirklich groß herauszukommen braucht es mehr als nur die mögliche Platzierung im App/Play Store. So gehören zu den meist genutzten Apps 2016 in Deutschland WhatsApp, Facebook, Messenger, Instagram – alle von Unternehmensriese Facebook. Nebst diesen finden sich alte Bekannte, wie etwa Amazon, YouTube, Google Chrome, Spotify und Skype unter den App-Lieblingen. In Deutschland waren letztes Jahr auch Pokémon GO, Snapchat, Loovo oder Clash of Clans unter den Top 50 der meist genutzten Apps. Twitter hingegen viel knapp raus.

Um den Nutzer wirklich langfristig zu binden, braucht eine App viel. Ein einfacher Einstieg, ein längerfristiges Beschäftigungsangebot sowie ein deutlich erkennbarer Nutzen sind nur einige der wichtigen Faktoren. So sind für den Erfolg einer App ebenso Schnelligkeit und ein einfach gehaltener Registrierungsprozess wichtig. Außerdem ist von Vorteil, wenn die App personalisiert ist und die Bezahlung in die App integriert ist. Zudem sollte der gesamte Benutzungsvorgang innerhalb der App gewährleistet werden. Denn zwischen verschiedenen Medien für eine einzige Aktion zu wechseln, ist heute nicht mehr gerne gesehen. Falls du genaueres zu den Schritten einer erfolgreichen App erfahren möchtest, kannst du das gerne in unserem Blogbeitrag „Welche Aspekte für den Erfolg einer App zu oft missachtet werden“ nachlesen.

Simplfy your life

Apps sind das Tool der Gegenwart – und Zukunft. Sie können auf alle technischen Bausteine des Endgerätes zugreifen – sei es Display, Touch, Kopfhörer, Mikro, Vibration, GPS, Internet, WLAN oder Kamera. Somit haben Apps entscheidende Vorteile gegenüber Websites. App ist aber nicht gleich App. So unterscheidet man zwischen Native, Hybrid und Mobile Apps. Native bedeutet, dass die App alle Inhalte bereits in sich trägt und somit keine mobile Datenverbindung benötigt und gleichzeitig auf das jeweilige Endgerätesystem optimiert ist. Hybrid-Apps sind Plattformübergreifend und auf mehreren Endgerätsystemen benutzbar. Mobile heißt einfach nur, dass die Inhalte der App ausschließlich aus dem Internet geladen werden.
Apps sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auch für Unternehmen haben Apps viele Vorteile in Petto. Aufgrund der enormen Funktionsvielfalt und der weltweiten Verfügbarkeit stellen Apps eine gute Investition dar. Heutzutage basieren ganze Geschäftsmodelle einzig auf einer App. Snapchat, Instagram, Tinder – nur einige Beispiele, die zeigen, wie man nur mit einer App erfolgreich sein kann. Kommunikation, ständige Erreichbarkeit und Präsenz sind Faktoren, die diese Geschäftsmodelle so attraktiv machen.

Unser Team hilft gerne dabei, die optimale App auch für Sie zu entwickeln. Unsere kreativen Köpfe haben Spaß daran, Ideen umzusetzen und Ihnen beratend zur Seite zu stehen. Einfach mal melden! Die nächste Woche wird im Rahmen unserer Projekte stehen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben – darunter auch eine App, die ebenfalls das wichtigste Instrument des Geschäftsmodells ist. Wie das funktioniert und wie wir das als Software-Partner umgesetzt haben, stellen wir beim nächsten Mal genauer vor.

Wie auch Ihr Unternehmen von einer App profitieren kann

Wie auch Ihr Unternehmen von einer App profitieren kann

Milliarden von Menschen sind weltweit online, ein Großteil von ihnen über mobile Endgeräte. Vor allem junge Leute nutzen mobile Apps für einen schnellen Zugriff auf Inhalte. Warum eine App auch für Ihr Unternehmen von Vorteil sein kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Seien Sie innovativ
Eine App ist nicht nur für große Unternehmen von Bedeutung. Im Gegenteil: kleine und mittelständische Unternehmen können sich von der Konkurrenz abheben, indem sie einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung wagen und damit ihren Kunden eine völlig neue Möglichkeit der Interaktion bieten. Nutzer verwenden täglich bis zu mehrere Stunden lang ihre mobilen Endgeräte. Daher ist es wichtiger denn je, sich auf die Präferenzen der Nutzer auszurichten, um möglichst viele Kunden für sich gewinnen zu können.

Machen Sie Ihren Kunden das Leben leichter
Kein Kunde möchte lange abwarten, um auf Ihre Angebote zugreifen zu können. Ihre Website im Browser zu suchen oder einzutippen und anschließend auf das Laden der Seite zu warten ist besonders für ungeduldige Kunden eine Hürde. Eine App löst dieses Problem optimal: Sie befindet sich direkt auf dem Gerät des Nutzers und kann mit einer einzigen Fingerbewegung gestartet werden. Da sie eine große Menge an Informationen auf dem Gerät speichert, ist sie deutlich weniger von einer guten Internetverbindung abhängig als eine Website und kann mitunter sogar offline verwendet werden. Das ermöglicht einen schnelleren und einfacheren Kontakt zu Ihrem Unternehmen und ist für Nutzer mit weniger Aufwand verbunden.

Schaffen Sie Anreize für Ihre Kunden
Durch eine App können Sie Ihre Kunden auf einfachste Weise auf dem Laufenden halten. Mit regelmäßigen Updates über Services und Angebote sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden interessiert und involviert bleiben. Nutzer können sogar individuell anhand von Profilinformationen oder Standort angesprochen werden. Wenn Rabattaktionen oder Sonderangebote bequem über die App für Kunden sichtbar sind, schafft dies zudem Anreize, diese auch direkt wahrzunehmen. Weiterhin können Sie die Kundenbindung verbessern, indem Sie Bestellungen oder Anfragen für eine Dienstleistung über die App möglich machen. Dies gestaltet sich weitaus bequemer als auf dem herkömmlichen Weg über ein Email-Formular oder Telefongespräch. Mithilfe von integrierten Funktionen wie Messengern oder News Feeds kann zudem die Nutzerinteraktion gesteigert werden.

Gestalten Sie Ihr Marketing effizienter
Eine App kann nicht nur Ihren Kunden das Leben erleichtern, sondern auch Ihnen. Ihr Kundenservice kann durch konkrete Hilfestellungen innerhalb der App entlastet werden, und auch trotzdem anfallende Fragen lassen sich über die App einfacher handhaben als per Telefon oder Mail. Außerdem können Sie auch Ihre Werbekosten senken, da die App einen direkten Marketingkanal darstellt. Durch die Möglichkeit, Ihre Kunden gezielt anzusprechen, können Sie Kosten für Printwerbung, Flyer, Werbebanner, etc. reduzieren. Mit einer App ist es Ihnen möglich, genau auf die Wünsche Ihrer Kunden zugeschnittene Funktionen anzubieten und somit eine stärkere Kundenbindung zu generieren.

Wenn Sie also innovativ, kundenorientiert und effizient sein wollen, dann ist eine mobile App die ideale Lösung für Sie.

Accelerated Mobile Pages

Accelerated Mobile Pages

Heute stellen wir euch eine der aktuellsten Entwicklungen im Bereich mobiler Internetnutzung vor:

Accelerated Mobile Pages (AMPs) sind auf mobile Nutzung spezialisierte Websites, die sich durch stark verringerte Ladezeiten auszeichnen. Es handelt sich dabei um ein von Google unterstütztes Open Source Projekt, das die Benutzerfreundlichkeit von mobilen Websites deutlich steigern soll. Sie sollen außerdem unabhängig von der Art des verwendeten Smartphones, Tablets, etc. sein.

Deutlicher Trend zur Nutzung mobiler Websites
In den letzten Jahren zeichnet sich ein deutlicher Trend zur Nutzung von Websites über mobile Endgeräte ab. Vor allem zum Lesen von Nachrichten oder für Online-Shopping werden vermehrt Smartphones oder Tablets verwendet. Durch lange Ladezeiten von Websites erhöht sich jedoch die Absprungrate der Nutzer – je länger eine Seite lädt, desto mehr Nutzer und potentielle Kunden brechen den Ladevorgang ab. Dadurch verringert sich zum Beispiel für Publisher die Anzahl ihrer Leser und die Höhe der Werbeeinahmen. Da die Zukunft des Internets in vielen Bereichen mobil ist, muss sich also an die veränderte Nutzung des Internets angepasst werden.

Aufruf von Websites in Sekundenbruchteilen
AMPs ermöglichen dies, indem sie die Gesamtgröße einer Website größtmöglich reduzieren. Da die Ladegeschwindigkeit von der Größe der Website abhängt, können AMPs Inhalte in einem Bruchteil der Ladezeit gegenüber herkömmlichen mobiloptimierten Websites darstellen. Die Darstellung von AMPs soll bis zu vier Mal schneller bei einem Zehntel des Datenvolumens erfolgen. Dies wird zum einen dadurch ermöglicht, dass zunächst nur die Inhalte geladen werden, die unmittelbar nach Öffnen der Seite sichtbar sein müssen. Die restlichen Inhalte werden dann nachgeladen. Dadurch ist das Lesen der Website bereits während des Ladevorgangs möglich.

Anpassung des Codes zur schnelleren Darstellung
Realisiert werden AMPs zum einen durch eine speziell angepasste Form von HTML – AMP-HTML genannt.  Zudem wird ein Content Delivery Network genutzt. Außerdem kommt eine Reduktion von CSS und Javascript zur Anwendung. Da Letzteres den Nachteil hat, dass es den Aufbau einer Seite stark verlangsamen kann, darf nur asynchrones Javascript verwendet werden. Auch CSS darf nur inline und mit maximal 50 Kilobytes implementiert werden.

Unterstützung durch Google Cache Server
Um schnelle Ladezeiten zu ermöglichen stellt Google außerdem Cache Server zur Verfügung. Validierte AMPs werden im Cache Server von Google gespeichert, auf einem Proxyserver bereitgestellt und über ein Content Delivery Network an den Nutzer ausgeliefert. Der Quellcode von AMPs kann von allen Servern interpretiert werden. Die AMP sollte idealerweise unter einer URL gehostet werden, die für den Nutzer nachvollziehbar ist, also zum Beispiel: amp.websiteurl.de/inhalt oder websiteurl.de/inhalt/amp.

Implementierung auf immer mehr Plattformen
Unterstützt werden AMPs mittlerweile durch viele Plattformen, wie zum Beispiel Twitter, Pinterest, und natürlich Google. So können Mobilgerätenutzer beispielsweise von Google zu einer im Cache gespeicherten AMP weitergeleitet werden, sofern in den Suchergebnissen eine Website mit einer gültigen AMP-Version vorhanden ist. Diese wird dann oberhalb der regulären Suchergebnisse angezeigt. Außerdem haben auch viele Medienhäuser mittlerweile AMPs implementiert und damit auf den Trend zum Nachrichtenkonsum über mobile Endgeräte reagiert. Dem ein oder anderen ist vielleicht schon aufgefallen, dass AMPs zum Beispiel in der Google News App integriert wurden und man dadurch bequem in Sekundenschnelle durch die Artikel swipen kann. Das schnellere Laden der Seiten betrifft übrigens auch Werbeanzeigen, sodass Schaltung von Werbung sich im Gegensatz zu herkömmlichen Websites nicht negativ auf die Nutzererfahrung und auswirkt. AMPs stellen also eine äußerst zukunftsorientierte Entwicklung dar, die Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund stellt.

Wer noch mehr über AMPs erfahren will und an Beispielen des AMP-HTML-Codes interessiert ist, sollte sich diesen Wiki-Eintrag ansehen.