Enterprise 2.0 – Der Weg zur flachen und autonomen Unternehmenskultur?

Enterprise 2.0 – Der Weg zur flachen und autonomen Unternehmenskultur?

Social Media und Interne Unternehmenskommunikation? Wirkt zunächst nicht kompatibel, ist aber das (zugegebenermaßen auch nicht mehr ganz so) neue Tool für die Kommunikationsabteilung eines Unternehmens. In einem vorherigen Blogbeitrag hatten wir uns schon mit der externen Unternehmenskommunikation auf Social Media auseinandergesetzt, nun befassen wir uns mit den Vor- und Nachteilen der Nutzung des Web 2.0 für die interne Kommunikation eines Unternehmens.

Die Social Media Nutzung zur internen Unternehmenskommunikation ist natürlich nicht dazu da, die neuesten Urlaubsbilder der Mitarbeiter auf Facebook zu kommentieren oder den Trott des Arbeitsalltags auf Instagram-Storys festzuhalten, sondern es geht hierbei hauptsächlich um die Förderung und Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb des Unternehmens. Eine Nachricht im Messaging-Chat zu schreiben geht dabei oftmals schneller als ein Rückruf und gleichzeitig kann so ein besseres Gefühl der Verbundenheit unter den Mitarbeitern hervorgerufen werden. Ebenso nimmt die schnelle Chat-Nachricht die Beklemmung, die es vielleicht geben würde, wenn man die Durchwahl des Chefs auf dem Telefondisplay sieht. Interne Unternehmenskommunikation über das Web 2.0 fördert die horizontale Kommunikation und die Etablierung flacher Hierarchien und sorgt für ein offeneres Verhältnis zwischen Führungsebene und Angestellten.

Social Enterprise auf WhatsApp und Co?

Die Entwicklung zeigt sogar, dass Unternehmen Social Media Netzwerke mehr zur internen als zur externen Kommunikation nutzen. Im Vordergrund stehen weniger die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, die Herstellung eines guten Arbeitgeberimages oder die Stärkung der Kundenbindung, sondern es geht um die Verbesserung der Verständigung und dem Verfügbarmachen von implizitem Wissen. Eine Studie von 2013 hat gezeigt, dass 2006 nur 4 Prozent der Unternehmen auf Social Enterprise setzten, vier Jahre später waren es schon 37 Prozent und aktuell schon mehr als 60 Prozent. Die Tools dafür reichen von Instant Messaging über Wikis, virtuellen Meetings bis hin zu Video- und Podcasts. Die typischen Social-Media-Kanäle – Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat – sind da dann aber doch eher unüblich. Lieber wird hier auf spezielle Social Enterprise Netzwerke, wie beispielsweise Yammer, Podio, Slack und Stackfield, zurückgegriffen.

Social Media im Office – nur Vorteile?

Doch die Nutzung des Web 2.0 zur internen Unternehmenskommunikation birgt auch einige Risiken. So zeigte die gleiche Studie von 2013, dass 41 Prozent der Arbeitgeber Angst vor Produktivitätsverlusten hätten und etwa jeder Dritte sich um einen Shitstorm sorgen würden. Aber das Risiko liegt nicht nur bei den eigenen Mitarbeitern, sondern auch etwa bei externen Anbietern von Kommunikationsnetzwerken. Vertrauenswürdige Daten und Informationen werden ausgelagert und sind potenziell anderen Menschen zugänglich.
Gleichermaßen ist die Social Media Nutzung kein Selbstzweck, keine eierlegende Wollmilchsau. Interne Unternehmenskommunikation erledigt sich nicht von alleine und kostenlos, sondern benötigt Zeit, Pflege und eine systematische Steuerung. Nichtsdestotrotz überwiegt der Nutzen. Tools wie Soziale Unternehmensnetzwerke, interaktives Intranet oder eine Kollaboration Software sind orts- und zeitunabhängig, Mitarbeiter aller Generation können mit oder ohne festen Arbeitsplatz mit dem Rest Nachrichten austauschen, Updates posten und Dokumente teilen.

Flexibel kommunizieren auf allen Ebenen

Interne Unternehmenskommunikation über Social Media führt zu einer transparenteren Kommunikationskultur. Traditionelle Top Down Kommunikation entwickelt sich zur horizontalen und vertikalen Dialogkommunikation. Informationen werden nicht mehr im typischen Gießkannen Format weitergeben, sondern Mitarbeiterrelevant zu authentischen Themen aufbereitet. Es gibt keine zentrale Redaktion mehr, sondern eine abteilungsübergreifende Mitarbeiterredaktion.  Die Kernaufgaben der internen Unternehmenskommunikation können über Social Media auch besser kontrolliert werden. Die Nutzung kann als Frühwarnsystem für die Verantwortlichen dienen, es stärkt zudem die aktive Identität und Marke des Unternehmens und kann die Motivation und Innovation besser fördern als eine traditionelle Mitarbeiterzeitung.

Mittelstandest du noch oder Startupst du schon?

Mittelstandest du noch oder Startupst du schon?

Junge Leute mit Hoodie und Club Mate in der Hand, die sich in der Mittagspause gerne um den Tischkicker im Großraumbüro treffen – diese Klischees hängen der Startup Szene auch heute noch nach. Doch was macht ein Startup eigentlich aus? Diese Stereotypen zu erfüllen oder doch eher ein innovativer Unternehmensgeist und das Streben nach stetigem Wachstum?

Google, Facebook, Amazon, PayPal, Spotify, Skype, Zalando – das sind nur einige Beispiele bekannter Startups, die im internationalen Umfeld zu erfolgreichen und etablierten Unternehmen aufgestiegen sind. Gemeinsam haben dabei alle ein innovatives Geschäftsmodell – der Friseur um die Ecke, der gerade neu aufgemacht hat, gehört also nicht zur Startup Szene, es sei denn, er überzeugt mit neuartigen und disruptiven Ambitionen. Startups haben zudem das Ziel stark zu wachsen und einen hohen Wert zu erreichen. Sie möchten ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung gewinnbringend dem Kunden verkaufen. Dass das auch schon mal ein paar Jahre länger dauern kann, zeigen die oben genannten prominenten Beispiele. Die Phrase, dass ein Startup nicht älter als fünf Jahre sein darf, kann an dieser Stelle gestrichen werden.

It could be the next big thing

Doch ab wann genau wird ein neu gegründetes Unternehmen als Startup bezeichnet und wann nicht mehr? Eine einheitliche Definition dazu gibt es wie so oft nicht. Laut der Gründerszene ist ein Startup ein kürzlich gegründetes Unternehmen, welches sich in der ersten Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens befindet. Doch das allein reicht nicht, um als Startup zu gelten. Zumeist steht hinter einem Startup eine brillante Idee, aber wenig finanzielle Ressourcen. Dies bedeutet wirtschaftliche Ungewissheit. Kunden werden gewöhnlich spät zur Kasse gebeten, die Startups befinden sich im Schwebezustand – ein Scheitern durchaus denkbar. Dementsprechend wird die Finanzierung oftmals nicht durch klassische Banken geregelt, sondern etwa über Förderbanken, die öffentliche Mittel im Rahmen bestimmter Kreditprogramme weiterleiten, oder durch Crowdfunding. Trotzdem, das Potenzial groß hinaus zu wachsen ist vorhanden.

Startup – mehr als nur Garagen-Nachtschichten

Um groß heraus zu kommen, muss jedes Startup ein skalierbares Geschäftsmodell entwickeln und einen detaillierten Businessplan ausarbeiten. Ist dies geglückt, das Produkt/ der Service erfolgreich auf dem Markt, gilt das Unternehmen im Allgemeinen nicht mehr als Startup. Empfangstresen, CEOs mit eigenem Büro, die Anschaffung einer Human Resources Software und eines Assesment Centers könnten zudem andeuten, dass ein Unternehmen nicht mehr zur Startup Szene gehört. Dennoch (oder gerade deswegen) versuchen viele Unternehmen, die lockeren Ansätze des Startups – Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Modernität, flache Hierarchien – beizubehalten.

 

Legal Matters for Startups – was du vor deiner Gründung wissen musst (Teil 2)

Legal Matters for Startups – was du vor deiner Gründung wissen musst (Teil 2)

In unserem ersten Beitrag der Legal-Matters-Reihe erklärten wir grundlegende Sachen, wie die Wahl der Gesellschaftsform, die euch in der Gründungsphase von größtem Vorteil sein können.
In unserem Beitrag 10 No-Gos beim Gespräch mit Investoren haben wir für dich eine Auflistung aller Fehlerquellen gemacht, die du beim Schritt der Realisierung deiner Gesellschaft ratsamerweise vermeiden solltest.
Nun kommen wir zu einem unschönen Thema, von dem wir hoffen, dass keiner von euch sich im Realfall damit auseinandersetzen muss.

Was tun bei Insolvenz?
Nun wollen wir dir natürlich nicht erklären, wie du deine Gründung realisierst, um dir direkt im Anschluss zu erläutern, wie du deine Insolvenz im Zweifelsfall beantragst. Das sollte schließlich ein Fall der Theorie bleiben. Dennoch ist es wichtig, sich über alle möglichen Fälle Wissen einzueignen und vor Allem wie man diese umgehen kann.
Zu allererst musst du wissen, dass Insolvenz zu beantragen gesetzlich absolut verpflichtend ist. Andernfalls kann dir das als Täuschung an deinen Mitarbeitern, deiner Investoren, deiner Partner und aller Involvierten über den Zustand der Firma ausgelegt werden.

Aber in welchem Fall ist Insolvenzbeantragung eigentlich erforderlich?

1. Überschuldung: Wenn dein Eigenkapital aufgebraucht ist und du Verluste und andere Verbindlichkeiten nicht mehr abdecken kannst, bist du überschuldet und somit zur Insolvenzbeantragung verpflichtet.

2. Iliquidität: Zahlungsunfähigkeit. Dies ist nur dann der Fall, wenn deine Prognosen für die nächsten zwei Jahre so schlecht aussehen, dass du in dieser Zeit deine Verbindlichkeiten nicht bezahlen kannst. Gerätst du lediglich in eine „Zahlungsstockung“, d.h. du bist für eine zu überblickende Zeit zahlungsunfähig, bedeutet das noch keine Insolvenzbeantragungspflicht für dich.
Merke: Erst wenn selbst deine Fortführungsprognose absolut schwarz aussieht, gerätst du in die Lage, dir über Insolvenzbeantragungspflicht Gedanken zu machen. Also bleib dran, bleib positiv und achte auf darauf, dass du deine Zahlen im Griff hast.

Hier haben wir abschließend nochmal Finanzierungsmöglichkeiten in der Aufbauphase aufgelistet und zudem kurz und knapp die Vor- und Nachteile an der jeweiligen Option:

Bankkredite / Leasing: Du hast direkt zu Beginn finanzielle Mittel. Top! Aber: Das muss früher oder später ohne Wenn und Aber zurück gezahlt werden. Bei jedem Umsatz, den du machst, steht theoretisch der Betrag dahinter, der wieder zum Bankinstitut zurückgehen muss.

Fördermittel: Informier dich über alles, was in diesem Rahmen angeboten wird! we {code} it startete zum Beispiel mit Hilfe des Goethe Inkubators (Unibator). Ein Gründerzentrum der Uni, die eine gewisse Anzahl an Startups nach einem großen Pitch auswählt und ihnen mit Mentoring und Büroraumstellung unterstützend zur Seite steht. Somit spart man sich die unabdingbaren Grundlagen wie Büroräume oder Beratung, die im Normalfall gerade zu Anfang der Gründung kostenaufwendig sind. Es gibt zahlreiche Programme und Startupszenen, die Fördermittel bereitstellen. Unsere Erfahrung ist zudem, dass die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen und/oder universitären Förderern absolut inspirierend sein kann.

Friends & Family: Diese Situation gestaltet sich bei jedem sehr individuell. Ob man Freunde und Familie als finanzielle Unterstützung mit ins Boot holen möchte, ist jedem selbst überlassen. Bedenke jedoch: Man hat keinen gesetzlichen Absicherungsboden und persönliche Unsicherheit oder Unzuverlässigkeit – ob von deiner Seite oder der Seite deiner Freunde/Familie aus – kann sich eventuell schädlicher auswirken als rein geschäftliche Beziehungen. Wie es um deine persönlichen Verhältnisse und Beziehungen zu genannter Finanzierungsquelle steht, kannst nur du bemessen.

Business Angels: Die Strukturen sind vergleichbar mit denen der Bankkredite und Fördermittel gleichzeitig. Wie das? Nun, zum einen musst du deinen Geldgeber von dir und deiner Geschäftsidee erst überzeugen, bevor sie dir etwas geben. Das Geld wird dann innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zurückverlangt. Zum anderen sind Business Angels im Normalfall grundlegend interessiert an Startups, Innovation und frischen Gründergeist. Sie wollen sich engagieren und können meist mit wertvollen und erfahrungsbasierten Tipps weiterhelfen. Natürlich je nach dem an was für einen „Engel“ man gerät.

Convertibles: Hierbei handelt es sich zu deutsch um „Wandelanleihen“, die von Aktiengesellschaften ausgegeben werden und die man in Aktien umwandeln kann. Das bedeutet, man kann Darlehen in Eigenkapital umwandeln. Das ist durchaus eine Variante, die eine ausgewogene Chancen-Risiko-Option darstellt. Jedoch raten wir persönlich nur dazu, wenn man sich wenigstens einigermaßen im Aktiengeschäft auskennt.

Venture Capital: Hierbei handelt es sich einfach um ein Wagniskapital, welches man in die Firma investiert, ohne Sicherheit darüber zu haben, die Investition zurück bekommen zu können. Man investiert freiwillig sein Eigenkapital. Dazu wird der Investor jedoch Mitgesellschafter und erhält alle Rechten und Pflichten und bekommt so auch Anteile am Unternehmen. Bei erfolgreichem Wachstum des investierten Unternehmens kriegt der Venture Capitalist somit einen Teil zurück. Hat man kein Problem damit, dass andere Personen Anteile an dem eigenen Unternehmen halten, könnte dies eine erwähnenswerte Finanzierungsoption sein.

Wir hoffen, mit dieser Auflistung dir einen groben Überblick der Vor- und Nachteile der Finanzierungsmöglichkeiten gegeben zu haben. Alles in einem ist eine Firma ungebunden von allen Verbindlichkeiten und möglichen Schulden selbstverständlich die beste Variante, mit der man ein Startup gründet. Das ist jedoch je nach Idee, Umsetzungsanforderungen und möglicher Mittel nicht immer so einfach zu realisieren. Daher informiere dich über alle Möglichkeiten, die für dich in Frage kommen würden, und dream on!

Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen

Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen

Welche Gesellschaft soll ich bei der Gründung meines Startups wählen, was ist erforderlich für die Ausgestaltung einer GmbH, ab wann bin ich zur Insolvenzbeantragung verpflichtet? Antworten darauf und viele weitere Praxistipps zum Gründen wollen wir euch in unserer Blogbeitragsreihe „Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen“ verraten.

Doch zuerst fangen wir mit dem grundlegendsten Schritt an.

Welche Gesellschaft solltest du bei der Gründung nicht wählen?

GmbH & Co. KG
An einer KG beteiligen sich kaum Investoren, da es eine Personengesellschaft ist und dies keine großen Gewinnabsichten suggeriert. Denn: Steuerlich ist eine Co.KG nur dann günstiger, wenn du nicht viel Gewinn damit machst.

AG
Die Aktiengesellschaft suggeriert Größe, das ist natürlich erstmal etwas Positives. Doch die AG gestaltet sich rechtlich oft sehr kompliziert und birgt deshalb große Fehlerquellen, die jahrelang noch nachkorrigiert werden müssten und einem ebenfalls zum Verhängnis werden könnten. Daher ist dies beim Start eines Unternehmens nicht empfehlenswert. Außerdem ist es recht einfach, eine GmbH später in eine AG umzuwandeln, weshalb man so unkompliziert und zielführend wie möglich starten sollte, um später Schritt für Schritt größer zu werden.

GbR oder Einzelkaufmann
Einfach auf den Punkt gebracht – du bist für alles persönlich haftbar. Du solltest im besten Fall alles, was das Unternehmen betrifft, auch über das Unternehmen laufen lassen.

Inc. oder Ltd.
Die amerikanische Gesellschaftsform „Incorporation“ oder die britische „Limited“ stehen momentan im Trend. Sie hören sich international an, wirken cool und hip. Auch hat die Limited den Vorteil, bei der Gründung schnell über die Bühne zu gehen und wenig Gründungskosten zu verursachen – im Gegensatz zu der GmbH, mit der du mit einem Mindestkapital von 25.000€ einsteigst. Jedoch sollte man bedenken, dass es wenig sinnvoll ist, wenn das Unternehmen oder die Gründungsidee nicht eindeutig international ausgerichtet sind. Der Vorteil liegt klar darin, global und schnell mit dem Unternehmen agieren zu können. Der Nachteil ist jedoch, dass man keine absolute Rechtssicherheit innerhalb Deutschlands genießen kann. Zudem ist die Rechtsberatung in den USA und in Großbritannien deutlich teurer als hier. Auch das ist ein Punkt, der einem Gründer im Vorfeld bewusst sein sollte.

Wie sieht eine Gründung und Ausgestaltung der GmbH aus?
Kommen wir nun zu dem Punkt, den jedes Startup geraten bekommt:
Eine GmbH ist als ein in Deutschland gegründetes Unternehmen am zielführendsten. Doch was brauche ich alles dafür, was ist erforderlich und ratsam?

  • Den richtigen Rechtsberater, Steuerberater und Notar möglichst mit Erfahrung mit Startups finden.
    Du wirst sehr froh sein, so viel Buchhaltung wie möglich nach Außen verlagern zu können. Das spart Zeit und Geld, und ein Notar, der von Anfang an alle wichtigen Informationen zu deinem Startup über die Jahre hinweg beisammen hat, ist Gold wert. Ebenso Steuer- und Rechtsberater, die dich bei deiner Gründungsgeschichte von Anfang an unterstützen können.
  • 25.000€ Eigenkapital müssen in das Unternehmen bei einer GmbH eingezahlt werden. Eigentlich. Gesetzlich ist es festgelegt, dass du zu Beginn nur 50%, also 12.500€, einzahlen musst. Wer also 12.500€ Startkapital aufbringen kann, kann ohne Zweifel als GmbH starten.
  • Die Satzung deines Unternehmens sollte investorengerecht ausgestaltet sein. Das heißt im Klartext: Zweisprachig (Deutsch und Englisch), Beiratsregelung und Vetorecht sowie eine asymmetrische Erlösverteilung sollten beinhaltet sein.
  • Steuerliche Optimierung: Dies kann verschieden ausfallen und genau hierbei kommt der Steuerberater deiner Wahl zum Einsatz. Gegebenfalls kannst du Anteile über eine UG halten. Kläre am besten ab, wie deine geschäftliche Steueroptimierung aussehen kann.
  • Alle erforderlichen Erlaubnisse für eine GmbH einholen, zum Beispiel: Gewerbeamt, Finanzamt, etc.
  • Anteilsverteilung festlegen: inaktive Gründer sollten hierbei nicht über 20% der Anteile halten. Das wird bei Investoren nicht gerne gesehen und sie steuern folglich nicht viel als Investment bei.
  • Die Geschäftsführung sollte daher nach Möglichkeit auch immer nur aus tätigen Gründern bestehen.

Nachdem du diese Informationen nun bewusst auf dem Schirm hast, verraten wir dir nächste Woche, worauf du bei deinem Gespräch mit Investoren achten solltest.