Legal Matters for Startups – was du vor deiner Gründung wissen musst (Teil 2)

Legal Matters for Startups – was du vor deiner Gründung wissen musst (Teil 2)

In unserem ersten Beitrag der Legal-Matters-Reihe erklärten wir grundlegende Sachen, wie die Wahl der Gesellschaftsform, die euch in der Gründungsphase von größtem Vorteil sein können.
In unserem Beitrag 10 No-Gos beim Gespräch mit Investoren haben wir für dich eine Auflistung aller Fehlerquellen gemacht, die du beim Schritt der Realisierung deiner Gesellschaft ratsamerweise vermeiden solltest.
Nun kommen wir zu einem unschönen Thema, von dem wir hoffen, dass keiner von euch sich im Realfall damit auseinandersetzen muss.

Was tun bei Insolvenz?
Nun wollen wir dir natürlich nicht erklären, wie du deine Gründung realisierst, um dir direkt im Anschluss zu erläutern, wie du deine Insolvenz im Zweifelsfall beantragst. Das sollte schließlich ein Fall der Theorie bleiben. Dennoch ist es wichtig, sich über alle möglichen Fälle Wissen einzueignen und vor Allem wie man diese umgehen kann.
Zu allererst musst du wissen, dass Insolvenz zu beantragen gesetzlich absolut verpflichtend ist. Andernfalls kann dir das als Täuschung an deinen Mitarbeitern, deiner Investoren, deiner Partner und aller Involvierten über den Zustand der Firma ausgelegt werden.

Aber in welchem Fall ist Insolvenzbeantragung eigentlich erforderlich?

1. Überschuldung: Wenn dein Eigenkapital aufgebraucht ist und du Verluste und andere Verbindlichkeiten nicht mehr abdecken kannst, bist du überschuldet und somit zur Insolvenzbeantragung verpflichtet.

2. Iliquidität: Zahlungsunfähigkeit. Dies ist nur dann der Fall, wenn deine Prognosen für die nächsten zwei Jahre so schlecht aussehen, dass du in dieser Zeit deine Verbindlichkeiten nicht bezahlen kannst. Gerätst du lediglich in eine „Zahlungsstockung“, d.h. du bist für eine zu überblickende Zeit zahlungsunfähig, bedeutet das noch keine Insolvenzbeantragungspflicht für dich.
Merke: Erst wenn selbst deine Fortführungsprognose absolut schwarz aussieht, gerätst du in die Lage, dir über Insolvenzbeantragungspflicht Gedanken zu machen. Also bleib dran, bleib positiv und achte auf darauf, dass du deine Zahlen im Griff hast.

Hier haben wir abschließend nochmal Finanzierungsmöglichkeiten in der Aufbauphase aufgelistet und zudem kurz und knapp die Vor- und Nachteile an der jeweiligen Option:

Bankkredite / Leasing: Du hast direkt zu Beginn finanzielle Mittel. Top! Aber: Das muss früher oder später ohne Wenn und Aber zurück gezahlt werden. Bei jedem Umsatz, den du machst, steht theoretisch der Betrag dahinter, der wieder zum Bankinstitut zurückgehen muss.

Fördermittel: Informier dich über alles, was in diesem Rahmen angeboten wird! we {code} it startete zum Beispiel mit Hilfe des Goethe Inkubators (Unibator). Ein Gründerzentrum der Uni, die eine gewisse Anzahl an Startups nach einem großen Pitch auswählt und ihnen mit Mentoring und Büroraumstellung unterstützend zur Seite steht. Somit spart man sich die unabdingbaren Grundlagen wie Büroräume oder Beratung, die im Normalfall gerade zu Anfang der Gründung kostenaufwendig sind. Es gibt zahlreiche Programme und Startupszenen, die Fördermittel bereitstellen. Unsere Erfahrung ist zudem, dass die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen und/oder universitären Förderern absolut inspirierend sein kann.

Friends & Family: Diese Situation gestaltet sich bei jedem sehr individuell. Ob man Freunde und Familie als finanzielle Unterstützung mit ins Boot holen möchte, ist jedem selbst überlassen. Bedenke jedoch: Man hat keinen gesetzlichen Absicherungsboden und persönliche Unsicherheit oder Unzuverlässigkeit – ob von deiner Seite oder der Seite deiner Freunde/Familie aus – kann sich eventuell schädlicher auswirken als rein geschäftliche Beziehungen. Wie es um deine persönlichen Verhältnisse und Beziehungen zu genannter Finanzierungsquelle steht, kannst nur du bemessen.

Business Angels: Die Strukturen sind vergleichbar mit denen der Bankkredite und Fördermittel gleichzeitig. Wie das? Nun, zum einen musst du deinen Geldgeber von dir und deiner Geschäftsidee erst überzeugen, bevor sie dir etwas geben. Das Geld wird dann innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zurückverlangt. Zum anderen sind Business Angels im Normalfall grundlegend interessiert an Startups, Innovation und frischen Gründergeist. Sie wollen sich engagieren und können meist mit wertvollen und erfahrungsbasierten Tipps weiterhelfen. Natürlich je nach dem an was für einen „Engel“ man gerät.

Convertibles: Hierbei handelt es sich zu deutsch um „Wandelanleihen“, die von Aktiengesellschaften ausgegeben werden und die man in Aktien umwandeln kann. Das bedeutet, man kann Darlehen in Eigenkapital umwandeln. Das ist durchaus eine Variante, die eine ausgewogene Chancen-Risiko-Option darstellt. Jedoch raten wir persönlich nur dazu, wenn man sich wenigstens einigermaßen im Aktiengeschäft auskennt.

Venture Capital: Hierbei handelt es sich einfach um ein Wagniskapital, welches man in die Firma investiert, ohne Sicherheit darüber zu haben, die Investition zurück bekommen zu können. Man investiert freiwillig sein Eigenkapital. Dazu wird der Investor jedoch Mitgesellschafter und erhält alle Rechten und Pflichten und bekommt so auch Anteile am Unternehmen. Bei erfolgreichem Wachstum des investierten Unternehmens kriegt der Venture Capitalist somit einen Teil zurück. Hat man kein Problem damit, dass andere Personen Anteile an dem eigenen Unternehmen halten, könnte dies eine erwähnenswerte Finanzierungsoption sein.

Wir hoffen, mit dieser Auflistung dir einen groben Überblick der Vor- und Nachteile der Finanzierungsmöglichkeiten gegeben zu haben. Alles in einem ist eine Firma ungebunden von allen Verbindlichkeiten und möglichen Schulden selbstverständlich die beste Variante, mit der man ein Startup gründet. Das ist jedoch je nach Idee, Umsetzungsanforderungen und möglicher Mittel nicht immer so einfach zu realisieren. Daher informiere dich über alle Möglichkeiten, die für dich in Frage kommen würden, und dream on!

Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen

Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen

Welche Gesellschaft soll ich bei der Gründung meines Startups wählen, was ist erforderlich für die Ausgestaltung einer GmbH, ab wann bin ich zur Insolvenzbeantragung verpflichtet? Antworten darauf und viele weitere Praxistipps zum Gründen wollen wir euch in unserer Blogbeitragsreihe „Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen“ verraten.

Doch zuerst fangen wir mit dem grundlegendsten Schritt an.

Welche Gesellschaft solltest du bei der Gründung nicht wählen?

GmbH & Co. KG
An einer KG beteiligen sich kaum Investoren, da es eine Personengesellschaft ist und dies keine großen Gewinnabsichten suggeriert. Denn: Steuerlich ist eine Co.KG nur dann günstiger, wenn du nicht viel Gewinn damit machst.

AG
Die Aktiengesellschaft suggeriert Größe, das ist natürlich erstmal etwas Positives. Doch die AG gestaltet sich rechtlich oft sehr kompliziert und birgt deshalb große Fehlerquellen, die jahrelang noch nachkorrigiert werden müssten und einem ebenfalls zum Verhängnis werden könnten. Daher ist dies beim Start eines Unternehmens nicht empfehlenswert. Außerdem ist es recht einfach, eine GmbH später in eine AG umzuwandeln, weshalb man so unkompliziert und zielführend wie möglich starten sollte, um später Schritt für Schritt größer zu werden.

GbR oder Einzelkaufmann
Einfach auf den Punkt gebracht – du bist für alles persönlich haftbar. Du solltest im besten Fall alles, was das Unternehmen betrifft, auch über das Unternehmen laufen lassen.

Inc. oder Ltd.
Die amerikanische Gesellschaftsform „Incorporation“ oder die britische „Limited“ stehen momentan im Trend. Sie hören sich international an, wirken cool und hip. Auch hat die Limited den Vorteil, bei der Gründung schnell über die Bühne zu gehen und wenig Gründungskosten zu verursachen – im Gegensatz zu der GmbH, mit der du mit einem Mindestkapital von 25.000€ einsteigst. Jedoch sollte man bedenken, dass es wenig sinnvoll ist, wenn das Unternehmen oder die Gründungsidee nicht eindeutig international ausgerichtet sind. Der Vorteil liegt klar darin, global und schnell mit dem Unternehmen agieren zu können. Der Nachteil ist jedoch, dass man keine absolute Rechtssicherheit innerhalb Deutschlands genießen kann. Zudem ist die Rechtsberatung in den USA und in Großbritannien deutlich teurer als hier. Auch das ist ein Punkt, der einem Gründer im Vorfeld bewusst sein sollte.

Wie sieht eine Gründung und Ausgestaltung der GmbH aus?
Kommen wir nun zu dem Punkt, den jedes Startup geraten bekommt:
Eine GmbH ist als ein in Deutschland gegründetes Unternehmen am zielführendsten. Doch was brauche ich alles dafür, was ist erforderlich und ratsam?

  • Den richtigen Rechtsberater, Steuerberater und Notar möglichst mit Erfahrung mit Startups finden.
    Du wirst sehr froh sein, so viel Buchhaltung wie möglich nach Außen verlagern zu können. Das spart Zeit und Geld, und ein Notar, der von Anfang an alle wichtigen Informationen zu deinem Startup über die Jahre hinweg beisammen hat, ist Gold wert. Ebenso Steuer- und Rechtsberater, die dich bei deiner Gründungsgeschichte von Anfang an unterstützen können.
  • 25.000€ Eigenkapital müssen in das Unternehmen bei einer GmbH eingezahlt werden. Eigentlich. Gesetzlich ist es festgelegt, dass du zu Beginn nur 50%, also 12.500€, einzahlen musst. Wer also 12.500€ Startkapital aufbringen kann, kann ohne Zweifel als GmbH starten.
  • Die Satzung deines Unternehmens sollte investorengerecht ausgestaltet sein. Das heißt im Klartext: Zweisprachig (Deutsch und Englisch), Beiratsregelung und Vetorecht sowie eine asymmetrische Erlösverteilung sollten beinhaltet sein.
  • Steuerliche Optimierung: Dies kann verschieden ausfallen und genau hierbei kommt der Steuerberater deiner Wahl zum Einsatz. Gegebenfalls kannst du Anteile über eine UG halten. Kläre am besten ab, wie deine geschäftliche Steueroptimierung aussehen kann.
  • Alle erforderlichen Erlaubnisse für eine GmbH einholen, zum Beispiel: Gewerbeamt, Finanzamt, etc.
  • Anteilsverteilung festlegen: inaktive Gründer sollten hierbei nicht über 20% der Anteile halten. Das wird bei Investoren nicht gerne gesehen und sie steuern folglich nicht viel als Investment bei.
  • Die Geschäftsführung sollte daher nach Möglichkeit auch immer nur aus tätigen Gründern bestehen.

Nachdem du diese Informationen nun bewusst auf dem Schirm hast, verraten wir dir nächste Woche, worauf du bei deinem Gespräch mit Investoren achten solltest.

Pitch Guide 2017: So gewinnst du Investoren für dein Startup

Pitch Guide 2017: So gewinnst du Investoren für dein Startup

Vielleicht hat der ein oder andere von euch eine geniale Idee für eine Unternehmensgründung, alle Vorbereitungen sind getätigt und eigentlich stehst du schon voller Tatendrang in den Startlöchern. Jetzt weißt du nur nicht so genau, wie du den perfekten Pitch umsetzen sollst. Um Business Angels oder andere Kapitalgeber, Unterstützer, Mentoren etc. für dein Startup zu gewinnen, muss die Präsentation einschlägig sein und alle wichtigen Punkte komprimiert darstellen. Das macht man heutzutage ganz einfach mit Pitch-Decks. Dabei handelt es sich um Präsentations-Folien, die die wichtigsten Aspekte deines Businessplans abbilden, sodass dein Gegenüber in kürzester Zeit einen Überblick über deine Geschäftsidee und den Finanzierungsbedarf bekommen. Damit die erste Präsentation deiner Existenzgründung überzeugt, haben wir dir einige Punkte zusammengetragen, an denen du dich orientieren kannst.

Was macht ein einschlägiges Pitch-Deck aus?

Als erstes muss ein roter Faden ersichtlich sein. Dazu empfehlen wir die Struktur, die „Für-Gründer.de“ in ihrem Artikel sehr sinnvoll zusammengefasst hat:

  • Folie 1: Einleitung
    In der Einleitung des Pitch Decks stellt man das Start-up und den Anlass der Präsentation in wenigen Worten vor.
  • Folie 2: Das Team
    Diese Folie gehört zu den wichtigsten Elementen im Pitch Deck und wird häufig vergessen. Sie beschreibt die wichtigsten Teammitglieder, deren Erfahrungen und Know-how sowie die Rolle im Unternehmen.
  • Folie 3: Das Problem
    Zu jeder guten Idee gibt es ein Problem, das gelöst werden soll. Auf dieser Folie im Pitch Deck ist das Problem nachvollziehbar zu beschreiben. Hier gilt es zu überprüfen, ob es sich dabei auch um ein tatsächliches Problem handelt, im Idealfall im Rahmen einer Marktanalyse.
  • Folie 4: Lösung
    Im nächsten Schritt des Pitch Decks sollte das eigene Produkt als die optimale Lösung für das beschriebene Problem präsentiert werden.
  • Folie 5: Produkt
    Auf dieser Folie kann detaillierter auf die wichtigsten Funktionsweisen des Produkts eingegangen werden. Ein Prototyp oder eine Demo in Form eines Bildes, Webseite oder Software kann oft erfolgsentscheidend sein.
  • Folie 6: Markt
    Wer ist die Zielgruppe? Wie groß ist der Markt und ist er womöglich schon gesättigt? Diese Fragen sollte man auf dieser Folie des Pitch Decks glaubwürdig beantwortet können – auch hier am besten mit einer seriösen Marktstudie oder einer eigenen Marktforschung.
  • Folie 7: Alleinstellungsmerkmal
    Investoren finanzieren ungerne Produktideen, die es in genau derselben Form schon am Markt gibt. Daher sollte ein deutliches Alleinstellungsmerkmal mit dem entsprechenden Mehrwert für den Kunden hervorgehoben werden.
  • Folie 8: Wettbewerb
    Welche Unternehmen am Markt lösen dasselbe Problem wie Ihr Start-up? Eine Auflistung der wichtigsten Wettbewerber und eine Beschreibung der Unterscheidungsmerkmale ist auf dieser Seite des Pitch Deck notwendig. Die Antwort „Wir haben keinen Wettbewerber“ wird übrigens von keinem Investor akzeptiert – hier ist also Rechercheaufwand notwendig.
  • Folie 9: Proof of Concept
    In Deutschland sind Wagniskapitalgeber sehr vorsichtig. Der Proof of Concept, also ein Machbarkeitsnachweis des Geschäftsmodells, ist daher oft zwingende Voraussetzung für einen erfolgreichen Pitch. Dieser Beweis kann beispielsweise durch erste Umsätze oder die Zahl aktiver Nutzer erbracht werden.
  • Folie 10: Geschäftsmodell
    Letztlich muss jedes Start-up auch sein Geld verdienen. Das Geschäftsmodell gehört im Pitch Deck zu einer der wichtigsten Folien. Daher sollte nachvollziehbar dargestellt werden, wie und ab wann man Umsätze generiert. Hat man mehrere Ideen für Einnahmequellen, sollte man sich auf die wesentlichen Umsatzträger fokussieren.
  • Folie 11: Finanzierungsbedarf und -verwendung
    Ziel des Pitch Decks ist es, den Investor davon zu überzeugen, Geld für Ihr Start-up bereitzustellen. Also muss nun auch konkret genannt werden, welche finanziellen Mittel gebraucht werden, wofür sie eingesetzt werden sollen und was damit erreicht werden kann.

 

Wenn du dich nach diesen Punkten orientierst, ist das Fundament für einen erfolgreichen Pitch schon mal aufgebaut. Was jetzt noch gemeistert werden muss, ist das Präsentieren an sich. Dazu ist es wichtig, den emotionalen Kern des ganzen Vorhabens hervorzuheben. Der perfekte Pitch zeichnet sich durch ein Pitch-Deck aus, welches mit Zahlen und Wissen argumentiert, und einem Storytelling, das die zu überzeugenden Personen möglichst emotional anpackt. Persönlich, greifbar und verständlich präsentierst du den Weg deiner Idee bis hin zur geplanten Umsetzung. Wer bist du? Was hat dich zu diesem Pitch motiviert? Welche Probleme hast du möglicherweise erkannt, dessen Lösung du dir durch dein Startup erhoffst? Wie sieht die Lösung aus und warum ist es ein Gewinn für den Markt? Welche Beweise, Indizien oder Zahlen stützen deinen optimistischen Blick in die Zukunft?

Alles in allem ist jede Aktion unseres gesellschaftlichen und geschäftlichen Lebens eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Wir wollen in etwas investieren, wenn wir einen gewissen Nutzen davon haben und die Kosten es wert sind. Gleichzeitig spielen Emotionen einen großen Faktor, der uns in unseren Entscheidungen beeinflusst – erkenne ich mich in meinem Gegenüber auf die ein oder andere Art und Weise wieder? Kann ich seine Gefühle, Sorgen, Hoffnungen und Ziele nachempfinden? Meist fühlt man sich dieser Person dadurch zugewandt. Dein Gegenüber braucht zum einen die Fakten, die ihm einen Ausblick geben und anhand derer er entscheiden kann, ob er dieses Unternehmen mit unterstützen möchte. Zum anderen erreichst du ihn in einem emotionalen Storytelling verpackt noch einmal auf einer ganz anderen Ebene. Die Mischung überzeugt – ob einen strategischer Ratgeber, einen zahlungskräftigen Investor oder die kritischen Zweifler aus deinem Privatleben. Auf letztere solltest du jedoch nicht zu viel geben, wenn du dein Ziel verfolgen möchtest. Bleibe authentisch, bleibe echt und vor allem – glaube an dich und deine Idee.

Was kann dich noch davon abhalten, wenn du deine Idee durch all diese Filter hast gehen lassen?

 

Wenn du noch etwas Inspiration brauchst, kannst du dir hier gerne unser erstes Pitch-Deck ansehen, mit dem wir erfolgreich in unsere Unternehmensgründung gestartet sind:

Pitch Deck_we_code_it

 

Enter_Zukunft_IT 2017 – Gemeinsam bilden wir die Zukunft

Enter_Zukunft_IT 2017 – Gemeinsam bilden wir die Zukunft

„Wer seid ihr denn?“ – Das haben am vergangenen Donnerstag auf der IT- und Jobmesse Enter_Zukunft_IT viele von euch neugierig gefragt. Unser Team von we {code} it war neben zahlreichen weiteren Ausstellern wie zum Beispiel Microsoft oder dem Personalwerk am Campus Bockenheim in der Neuen Mensa vertreten. Mit unseren we {code} it Stressbällen und einer Candybar ausgerüstet haben wir uns dort von 10 bis 16 Uhr den IT-Fachkräften der Zukunft vorgestellt.

Bereits zu Beginn der Messe um 10 Uhr zog es die ersten studentischen Frühaufsteher an unseren Stand. Viele fühlten sich von unserem Banner angesprochen – „Werde Teil unserer Community“ – und fragten uns, was es mit dieser Community denn eigentlich auf sich hat und wer Teil davon werden kann. Da viele von euch ähnliche Fragen gestellt haben, geben wir noch einmal einige konkrete Antworten:

Wer seid ihr eigentlich?
Wir sind ein junges Startup aus Frankfurt am Main, das mit einer Community aus studentischen Codern und Fachexperten IT-Dienstleistungen anbietet. Gemeinsam erstellen wir Websites, Mobile und Desktop Apps, Datenbanken und Office-Erweiterungen.

Wie funktioniert das mit den Student/innen?
Wir verzeichnen unsere Student/innen und ihre Fähigkeiten in einer Datenbank. Um Projekte annehmen zu können, benötigt ihr einen Gewerbeschein (wie ihr diesen erhaltet, erklären wir euch gerne). Für anstehende Projekte fragen wir Studenten/innen mit den dafür benötigten Fähigkeiten an. Wer das Projekt annimmt, kann sich dann entweder in unserem Co-Working Space an der Uni oder bequem daheim an die Arbeit machen. Das Projekt- und Qualitätsmanagement übernehmen wir.

Welchen Vorteil hat es, bei euch zu arbeiten?
Wir unterstützen euch dabei, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Außerdem bieten wir kostenlose Schulungen an, damit ihr euer Wissen nicht nur anwenden, sondern auch erweitern könnt. Da wir direkt an der Uni unsere Büros haben sind wir zudem ganz leicht für euch erreichbar.

Ich studiere Informatik oder Ähnliches und kann schon einiges. Kann ich für euch arbeiten?
Klar! Dazu bewirbst du dich ganz einfach über unser Formular und gibst an, welche Kenntnisse du hast. Wir senden dir dann einen kleinen Test zu, der deine Fähigkeiten prüft. Bestehst du diesen, nehmen wir dich in unsere Datenbank auf und informieren dich ab sofort über neue spannende Aufträge und Schulungen.

Im Laufe des Tages haben wir viele von euch mit unserem Konzept überzeugen und begeistern können und haben zahlreiche Bewerbungen entgegengenommen. Auch das Interesse anderer Aussteller haben wir geweckt und dadurch einige wertvolle Kontakte knüpfen können. Wir können die Enter_Zukunft_IT-Messe also als vollen Erfolg verzeichnen und hoffen, dieses Erlebnis schon bald wiederholen zu können. Wir freuen uns jetzt schon auf die zukünftige Zusammenarbeit mit unseren Nachwuchs-Codern!