Mittelstandest du noch oder Startupst du schon?

Mittelstandest du noch oder Startupst du schon?

Junge Leute mit Hoodie und Club Mate in der Hand, die sich in der Mittagspause gerne um den Tischkicker im Großraumbüro treffen – diese Klischees hängen der Startup Szene auch heute noch nach. Doch was macht ein Startup eigentlich aus? Diese Stereotypen zu erfüllen oder doch eher ein innovativer Unternehmensgeist und das Streben nach stetigem Wachstum?

Google, Facebook, Amazon, PayPal, Spotify, Skype, Zalando – das sind nur einige Beispiele bekannter Startups, die im internationalen Umfeld zu erfolgreichen und etablierten Unternehmen aufgestiegen sind. Gemeinsam haben dabei alle ein innovatives Geschäftsmodell – der Friseur um die Ecke, der gerade neu aufgemacht hat, gehört also nicht zur Startup Szene, es sei denn, er überzeugt mit neuartigen und disruptiven Ambitionen. Startups haben zudem das Ziel stark zu wachsen und einen hohen Wert zu erreichen. Sie möchten ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung gewinnbringend dem Kunden verkaufen. Dass das auch schon mal ein paar Jahre länger dauern kann, zeigen die oben genannten prominenten Beispiele. Die Phrase, dass ein Startup nicht älter als fünf Jahre sein darf, kann an dieser Stelle gestrichen werden.

It could be the next big thing

Doch ab wann genau wird ein neu gegründetes Unternehmen als Startup bezeichnet und wann nicht mehr? Eine einheitliche Definition dazu gibt es wie so oft nicht. Laut der Gründerszene ist ein Startup ein kürzlich gegründetes Unternehmen, welches sich in der ersten Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens befindet. Doch das allein reicht nicht, um als Startup zu gelten. Zumeist steht hinter einem Startup eine brillante Idee, aber wenig finanzielle Ressourcen. Dies bedeutet wirtschaftliche Ungewissheit. Kunden werden gewöhnlich spät zur Kasse gebeten, die Startups befinden sich im Schwebezustand – ein Scheitern durchaus denkbar. Dementsprechend wird die Finanzierung oftmals nicht durch klassische Banken geregelt, sondern etwa über Förderbanken, die öffentliche Mittel im Rahmen bestimmter Kreditprogramme weiterleiten, oder durch Crowdfunding. Trotzdem, das Potenzial groß hinaus zu wachsen ist vorhanden.

Startup – mehr als nur Garagen-Nachtschichten

Um groß heraus zu kommen, muss jedes Startup ein skalierbares Geschäftsmodell entwickeln und einen detaillierten Businessplan ausarbeiten. Ist dies geglückt, das Produkt/ der Service erfolgreich auf dem Markt, gilt das Unternehmen im Allgemeinen nicht mehr als Startup. Empfangstresen, CEOs mit eigenem Büro, die Anschaffung einer Human Resources Software und eines Assesment Centers könnten zudem andeuten, dass ein Unternehmen nicht mehr zur Startup Szene gehört. Dennoch (oder gerade deswegen) versuchen viele Unternehmen, die lockeren Ansätze des Startups – Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Modernität, flache Hierarchien – beizubehalten.

 

So wird die Firmenwebsite zum Erfolg

So wird die Firmenwebsite zum Erfolg

Um Kunden anzulocken, ist eine attraktive Website heutzutage unverzichtbar. Sie wird nicht umsonst als das Aushängeschild des Unternehmens gesehen. Aber warum genau ist sie so wichtig, und was gehört alles zu einer gut gelungenen Website?

Der erste Eindruck zählt
Der erste Kontakt mit einem Unternehmen findet mittlerweile oft über dessen Website statt, denn immer mehr Menschen kaufen oder informieren sich online. Und man weiß ja: Der erste Eindruck zählt. Ist die Website also total veraltet, nicht auf die Zielgruppe ausgerichtet, oder es gibt erst gar keine, dann macht das einen schlechten Eindruck auf den Kunden. Mit einer modernen und ansprechenden Online-Präsenz lässt sich dieses Worst Case Szenario ganz einfach vermeiden.

Für eine gelungene Website gibt es zwar kein Standardrezept, aber einige unverzichtbare Elemente und Methoden sorgen dafür, dass Kunden begeistert sein werden:

Eine kreative Landing Page dient als Eyecatcher und stellt das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens einprägsam vor. Beispielsweise macht ein hochauflösendes Foto das Produkt direkt attraktiv (man denke an Apple). Eine Übersicht besonders gelungener Landing Pages gibt es hier.

Relevante und auf den Punkt gebrachte Inhalte überzeugen. Die Seite sollte nicht durch zu viele Informationen überladen sein, sondern das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen prägnant vorstellen. Besonders wichtige Informationen, wie zum Beispiel Leistungen oder Öffnungszeiten, sollten direkt sichtbar oder sehr leicht zu finden sein. Außerdem sollten die Inhalte immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.

Ein modernes und auf die Zielgruppe ausgerichtetes Design ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern zeigt auch einen Sinn für aktuelle Trends. Eine intuitive Navigation macht dem Nutzer den Besuch der Seite zur Freude.

Interaktive Elemente wie Buttons oder Chatfenster involvieren den Nutzer und regen ihn an, die Inhalte der Seite zu entdecken. Auch eingebettete Videos bringen Abwechslung und können eine große Menge an Informationen anschaulich vermitteln. Übertreiben sollte man es dabei aber auch nicht, denn das überfordert die Nutzer.

Ein Online-Shop, sofern relevant und möglich, macht dem Kunden das Leben leicht. So können Produkte bequem nach Hause bestellt werden.

Mobilgerätefreundlichkeit ist heutzutage unvermeidbar. Immer mehr Menschen sind mobil auf Websites unterwegs und shoppen online. Lädt die Seite dabei ewig, springen viele Nutzer direkt wieder ab. Accelerated Mobile Pages schaffen hier Abhilfe. Wichtig ist außerdem auch Responsive Design, damit sich die Website auf jedem Endgerät von ihrer besten Seite zeigt.

Mehrwert bieten zahlt sich aus. Wer dem Kunden schon vor dem Kauf etwas anbietet – zum Beispiel nützliche Informationen, Videos, Newsletter, etc. – der erzeugt ein Bedürfnis, die Leistungen des Unternehmens wahrzunehmen.

Möglichst einzigartig sein ist nicht nur für Unternehmen an sich wichtig. Auch eine Website sollte sich von der der Konkurrenz abheben, und nicht einfach nur kopiert sein. So bleibt sie dem Kunden auch in Erinnerung.

Es gibt quasi unendliche Möglichkeiten, eine Website zu gestalten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer dabei auf die genannten Punkte achtet, stellt sicher, dass sie ein voller Erfolg wird.

7 Gründe, jetzt zu digitalisieren

7 Gründe, jetzt zu digitalisieren

Der Papierkram im Büro nimmt überhand, wichtige Infos gehen verloren, und die Konkurrenz schnappt mit einer kreativen Website die Kunden weg. Das Horrorszenario schlechthin für jedes Unternehmen. Doch wer auf den Zug der Digitalisierung aufspringt, kann dies leicht verhindern. Wir nennen 7 Gründe, warum es sich lohnt, jetzt zu digitalisieren.

1) Effizienter arbeiten
Endlos Informationen in Aktenordnern suchen war gestern. Digitalisierte Daten helfen dabei, dass benötigte Informationen jederzeit und überall verfügbar sind. In firmeninternen Systemen abgelegte Dokumente sind direkt für die betreffenden Personen abrufbar und können sofort bearbeitet, vervielfältigt oder verteilt werden. Außerdem lassen sie sich ganz einfach durchsuchen. Gewünschte Infos stehen so mir ein paar Klicks zur Verfügung; der lästige Papierkram entfällt.

2) Kosten senken
Weniger Papierkram bedeutet weniger drucken, weniger per Post versenden, weniger abheften. Das heißt, die Kosten für Papier, Toner und Porto verringern sich. Verwaltungskosten für Büromaterialen können deutlich gesenkt werden. Außerdem wird weniger Stauraum für die Aufbewahrung von Unterlagen benötigt, denn digitale Dokumente nehmen nur Platz auf der Festplatte ein.

3) Flexibler sein
Dank mobiler Endgeräte lässt sich mittlerweile von überall arbeiten. Dazu braucht es meist nur eine Internetverbindung. So können Mitarbeiter auch daheim oder unterwegs nochmal schnell etwas nachschauen oder erledigen, anstatt zurück ins Büro zu fahren.

4) Auf Nummer Sicher gehen
Wie schnell rutscht ein wichtiges Dokument versehentlich aus einer Mappe und wird dann nie wieder gesichtet. Mit digitalen Daten kann das nicht passieren, denn auf der Festplatte gesichert und mit ausreichend Backups kann nichts mehr verloren gehen.

5) Besser kommunizieren
Ein digitalisiertes Büro ermöglicht nicht nur die direkte Vernetzung von Mitarbeitern, sondern auch einen besseren externen Informationsaustausch. Kommunikation mit Kunden, Partnern oder Dienstleistern läuft schneller und reibungsloser ab. Auch die Rückverfolgbarkeit und Vertraulichkeit von Daten verbessert sich deutlich.

6) Dem Kunden etwas bieten
Mal ehrlich: Niemand möchte eine langweilige und veraltete Website vorfinden, wenn er nach einem Unternehmen sucht. Stattdessen wünschen sich Kunden kreative und ansprechende Kommunikation, am besten über mehrere Kanäle. Wer schon vor dem Kauf Mehrwert bietet, erzeugt Bedarf beim potentiellen Kunden. Außerdem lassen sich Kunden auch viel gezielter ansprechen, wenn durch gut gepflegte Datenbanken genügend Informationen vorhanden sind, um maßgeschneiderte Angebote für sie zu erstellen.

7) Das Image fördern
Ein digitalisiertes Unternehmen zeigt nicht nur, dass es innovativ und zukunftsorientiert ist, sondern auch, dass es sich auf seine Kunden ausrichtet. Online beeindrucken zahlt sich aus: Eine kreative Website oder eine praktische App ziehen Kunden an. Wer eine überzeugende Online-Präsenz hat, ist klar im Vorteil, denn diese ist heute das Aushängeschild jedes Unternehmens. Ist man damit außerdem noch schneller und besser als die Konkurrenz, kommen die Kunden praktisch von allein. Zuletzt lässt sich mit dem verringerten Einsatz von Papier punkten, denn das zeigt Engagement für die Umwelt.

Es wird deutlich: Wer effizient, innovativ und kundenfreundlich sein möchte, der sollte nicht länger warten, denn Digitalisierung zahlt sich in jedem Fall aus.

Die Deutschen und die Angst vor der Digitalisierung

Die Deutschen und die Angst vor der Digitalisierung

Roboter nehmen uns die Arbeitsplätze weg, alles wird komplizierter, die totale Überwachung – ein großer Anteil der Deutschen befürchtet, dass dies die Folgen der Digitalisierung sind. In mittelständischen deutschen Unternehmen schreitet der digitale Fortschritt laut einer aktuellen Studie der Innovation Alliance daher nur schleppend voran. Lediglich 27% der darin befragten Unternehmen setzen sich bereits intensiv damit auseinander. Die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen sind für viele im Vergleich zu den Risiken noch immer zweitrangig.

Angst vor Veränderungen
Besonders stark ist die allgemeine Sorge vor umfassenden Veränderungen oder sogar Abschaffung lang bestehender Systeme und Arbeitsweisen, denn das kostet nicht nur Geld, sondern bedeutet auch, dass sich Mitarbeiter in neue Methoden einarbeiten und umgewöhnen müssen. Fast jeder Zweite sieht die Digitalisierung als Risiko. Besonders gern wird hier gesagt: „Das machen wir schon immer so“ und damit ist die Diskussion um zukünftige Änderungen beendet. Doch wer sich der Digitalisierung verweigert, wird langfristig nicht mit der Konkurrenz mithalten können. Das fängt schon allein dabei an, ob ein Unternehmen eine Online-Präsenz hat, denn diese ist mittlerweile ein absolutes Muss, um mit Kunden in Kontakt zu treten.

Widerstand in vielen Abteilungen
Skepsis und Unmut im Angesicht der Digitalisierung empfindet man meist in den Abteilungen Produktion und Vertrieb. In der Produktion besteht bei Mitarbeitern vor allem die oben genannte Sorge, durch Roboter ersetzt zu werden und dadurch überflüssig zu werden. Gefühle von Angst und Verlassenheit sind hier besonders stark verbreitet. Etwas überraschend ist, dass deutlich weniger Frauen (27,7%) als Männer (35%) in Entscheidungspositionen Angst vor der Digitalisierung haben. Weniger besorgt und offen für Neues zeigen sich auch die Bereiche IT, Human Resources und Marketing. Vor allem HR kann hier als innovationstreibende Abteilung die Digitalisierung maßgeblich vorantreiben. Allerdings lässt sich dies nur durchsetzen, wenn die Mitarbeiter auch Bereitschaft dazu zeigen.

Chancen aufzeigen, Ängste beseitigen
Innerhalb des Unternehmens braucht es deswegen einiges an Überzeugungsarbeit, um die Mitarbeiter für die Digitalisierung gewinnen zu können. Das heißt zum einen, Vorteile und Chancen aufzuzeigen, denn davon hat sie jede Menge zu bieten. Zum anderen ist es wichtig, individuell bestehende Ängste durch Aufklärung zu beschwichtigen. Viele dieser Sorgen sind entweder übersteigert oder sogar unberechtigt, da sie lediglich durch fehlende Informationen entstehen. Einige Unternehmen haben die Ängste ihres Personals bereits erkannt und bieten entsprechende Lösungen an, indem sie ihren Mitarbeitern zum Beispiel kostenlose Weiterbildungen oder Umschulungen anbieten, sofern ihr Job durch die Digitalisierung tatsächlich wegfallen sollte. Das nimmt nicht nur Zukunftsängste, sondern stärkt auch die Zuversicht der Mitarbeiter. Letztendlich ist Digitalisierung zwar eine Herausforderung für jedes Unternehmen, wird sich auf Dauer jedoch in jedem Fall auszahlen.