Einblick in das we {code} it Leben – Part 3

erstellt am: 28.02.2018 | von: Kristina Schmelzer | Kategorie(n): Blog, News, We Code It

Unsere Interview-Reihe geht in die Fortsetzung
Nachdem wir Einblicke in das Arbeitsleben einer studentischen Freelancerin, Christina, und unserer Werkstudentin im Projektmanagement, Sophia, gegeben haben, wollen wir heute abseits der Programmiererpfade gehen. Auch für andere Studiengänge ist eine Nebentätigkeit bei we {code} it interessant. Mit juristischem Hintergrund und als jüngster Unternehmer Deutschlands ist Sven Franzen unser Marketing und Sales Leiter, der ebenso die Position des Supervisors für Praktikanten und Werkstudenten im Bereich PR und Kommunikation einnimmt. Unser Bereich für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler umfasst vielfältige Aufgaben: Blogbeiträge schreiben, Pressemitteilungen verfassen, Leitung der Social Media Kanäle leiten, Content und Marketingstrategie entwickeln sowie bei Messen und Events mitwirken.

Ein bunter Mix
Als junges Unternehmen steht man gerade am Anfang, es gibt viel Neues zu erschaffen, was viel offenen Spielraum für Gestaltung bietet. Daher kann man nicht nur viel lernen, sondern seine eigene persönliche Note mit reinbringen. Das ist bei Großunternehmen mit eingefahrenen Strukturen oftmals nicht gegeben, da die Positionen relativ festgesetzt sind und der Aufgabenbereich sich von den jeweils anderen streng abgrenzt. Natürlich hat man auch bei Startups das Vorbild “Großunternehmen” und fragt sich, wie die Größeren in der Wirtschaft das Eine oder Andere angehen. Doch die Innovation und die frischen Ansätze, der ständige Wechsel und das Auf und Ab sind der tägliche Arbeitsalltag, der das Arbeiten in einem Startup so spannend macht.

Dazu zählt auch der ausgewogene Mix aus den unterschiedlichen Leuten, die hier arbeiten.
So hatten wir Praktikanten aus der Germanistik, Anglistik, Soziologie, Kunstgeschichte, Publizistik, die sich in den verschiedensten Art und Weisen eingebracht und für sich Impulse mitgenommen haben. Diese Einflüsse zusammen mit den Programmierern ergeben das lebendige Zusammenarbeiten bei we {code} it. Jeder einzelne formt mit, wird gefördert und gefordert.

Nachgefragt
Eine unserer längsten Werkstudenten im Marketing und PR Bereich, Kristina, erzählt heute aus ihrer Sicht. Dazu haben wir, wie bei den anderen Interviews auch, einige Fragen vorbereitet.

Was machst du gerade bei we {code} it? Was ist dein Hintergrund?

Kristinas Antwort dazu:

Ich studiere gerade Soziologie und Germanistik im letzten Bachelorsemester. Vor einem Jahr fing ich an für we {code} it zu arbeiten. Ich habe mir schon vor längerer Zeit überlegt in Richtung Marketing und PR zu gehen, hatte aber neben dem Studium keine Gelegenheit für längere Praktika in die Richtung. Nachdem der größte Teil des Studiums geschafft war, beschloss ich meine Zukunft gezielter zu gestalten und fing erst mit einem Praktikum an. Ich stieß zu einem Zeitpunkt zu we {code} it, der von Anfängen, Zielsetzungen und viel Motivation geprägt war. Diese Energie reißt dich automatisch mit und die Möglichkeit etwas in einem Unternehmen von Anfang an mitzugestalten kriegt man nicht oft. Von Programmierung und Softwaredienstleistung hatte ich nicht allzu viel Ahnung; wusste nicht, ob ich dem überhaupt gewachsen war. Doch das einzige, was zählt, ist Motivation, Kreativität und der Wille, etwas voranzutreiben. Alles andere kommt von selbst und ich denke gerade Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler sind in der Lage, neue Bereiche schnell für sich zu erschließen. Zudem bietet das junge Umfeld hier viel Unterstützung.

Was würdest du sagen, sind für dich die Herausforderungen für deinen weiteren beruflichen Werdegang?

Kristina: Eine meiner größten Herausforderungen war definitiv meine Position auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen. Das Problem ist, dass nicht viele denken, dass Geistes- oder Gesellschaftswissenschaftler in vielen Bereichen aufblühen können. Viele Unternehmen denken, ihnen fehle der Realitätsbezug, die richtigen Skills – und geben letztendlich kaum Chancen. Bei einem Startup ist das oftmals anders, da hier der Gründungsgedanke von Innovation geprägt ist und die Gründer sind selbst oftmals noch Mitte/Ende ihrer 20er. Da ist das Denken noch nicht so festgefahren und die Überzeugung, dass man gemeinsam was aufbauen kann, ist hier eher gegeben. Zudem habe ich durch meine Aufgabe als Kommunikationsmitarbeiterin Einblicke in viele Bereiche und Projekte erhalten. Man lernt unglaublich viel dazu, was die scheinbar „fehlende Erfahrung in anderen Gebieten“ wettmacht. Man geht auf Messen, erklärt möglichen Businesspartnern das Geschäftsmodell, entwirft Broschüren, schreibt Pressemitteilungen und ist in Kontakt mit Medienpartnern. Gleichzeitig überlegt man sich Konzepte für die eigene Marketingstrategie. Man ist mitten im Geschehen, betreibt Wirtschaft und lebt sich gleichzeitig kreativ aus. Jetzt soll mir noch einmal sagen Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler arbeiten auf Gebieten fernab von der Realität und finden in der Wirtschaft keinen Platz? 🙂

Also würdest du sagen, we {code} it hat dir dabei geholfen, dich für die Zeit nach dem Abschluss sicherer aufzustellen?

Kristina: Natürlich ist ein Informatikstudium zum Beispiel mit ganz anderen beruflichen Perspektiven verbunden, doch das, was du aus deinem Studium rausholst und wo du es einzusetzen lernst, macht dich letztendlich aus. we {code} it hat mir meines Erachtens eine besondere Praxiserfahrung auf den Weg mitgegeben, die ich so nicht so einfach irgendwo anders erleben hätte können. Ich weiß jetzt, welche Möglichkeiten mir offen stehen und kann nur empfehlen, dass andere Unternehmen ebenfalls auf die Vielfältigkeit von Studienhintergründen setzen, statt auf bestimmte Abschlüsse fixiert zu sein. Das wichtigste was we {code} it mir auf den Weg gegeben hat, ist, Wille und Motivation für eine Vision zu zeigen. Das ist etwas, was man nicht durch einen Abschluss schwarz-weiß auf Papier nachweisen kann. So etwas musst du dir aneignen und unter Beweis stellen.

Also würdest du davon ausgehend sagen we {code} it ist ein Sprungbrett für Studierende?

Kristina: Dem würde ich auf jeden Fall zustimmen. Der Fokus von we {code} it liegt selbstverständlich in der Förderung von Informatik Studenten und einem intensiven Know-How von Programmierkenntnissen. Dennoch können hier Studierende jeglicher Studiengänge eine Menge mitnehmen, denn man wird einfach in alles eingebunden. Eine intensive Einarbeitung durch einen erfahrenen Marketeer ist ebenfalls gegeben, also werde ich die Zeit hier absolut nicht bereuen.

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