we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 4

erstellt am: 18.09.2018 | von: Natalja Rotärmel | Kategorie(n): Blog, News, We Code It

Es ist wieder soweit: Heute tauchen wir in das Arbeitsleben von we {code} it ein, sammeln neue Eindrücke und lernen gleichzeitig einen weiteren Programmierer aus unserer vielfältigen studentischen Coder Community näher kennen. Tilo ist 25, befindet sich am Ende seines Informatikstudiums und arbeitet momentan als Werkstudent bei we {code} it.

Natalja: Hallo Tilo. Danke, dass du dir heute einige Minuten Zeit nimmst um mit mir ein Interview zu führen und einen weiteren Einblick in die bunte Arbeitswelt als Programmierer bei we {code} it zu geben. Kannst du den Lesern als Erstes ein wenig von deinem Alltag erzählen?

Tilo: Aktuell befinde ich mich am Ende meines Studiums – ich muss noch eine Vorlesung besuchen und die Abschlussarbeit schreiben. Da ich zur Zeit Semesterferien habe, bin ich vier Mal die Woche im Büro; etwas mehr als sonst. Die zusätzliche Zeit nutze ich für mein Projekt. Neben der Arbeit suche ich noch nach einem passenden Thema für meine Bachelorarbeit und gehe ansonsten meinen Hobbies nach.

Natalja: Du hast soeben ein Projekt von dir angesprochen. Kannst du uns mehr darüber erzählen und verraten, was deine aktuellen Aufgaben und Herausforderungen sind?

Tilo: Ich habe mit einem weiteren Coder aus unserer Community eins der umfangreichsten Projekte für we {code} it übernommen. Die Herausforderungen sind die Verantwortung und die Größe des Projekts. Ich bin an sämtlichen Arbeitsschritten beteiligt: sowohl an der Planung, als auch der Umsetzung und Veröffentlichung. Dabei programmiere und teste ich mehrere Webseiten, die in den nächsten Wochen online gestellt werden. Das Testing, beispielsweise, unterteilt sich in zwei Schritte. In einem Alpha-Test testet eine kleine Gruppe (insbesondere der technische Bereich des Kunden) die Webseite auf Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Hierbei werden die meisten Fehler schon beseitigt. In einem Beta-Test prüft eine größere Nutzergruppe die Website unter realen Bedingungen.

Natalja: So ein großes Projekt muss ziemlich aufregend sowohl für dich persönlich als auch das Startup als solches sein. Welche Unterschiede siehst du zwischen der Anstellung eines Freelancers und der Anstellung als festes Teammitglied bei we {code} it?

Tilo: Ich denke, der größte Vorteil von einem Freelancer ist, dass man sehr flexibel ist. Besonders als Student finde ich es wichtig, dass man sich die Zeit – neben Vorlesungen und Klausuren – selbst völlig frei einteilen kann. Für ein Projekt wird ein Budget festgelegt. Wenn man schneller fertig ist, hat man quasi mehr verdient. Der Nachteil ist, dass man kein regelmäßiges Einkommen hat. Als Werkstudent ist man hingegen festes Teammitglied vor Ort und hat mehr Verantwortung. Die Kommunikationswege sind besser und man ist mehr in das Arbeitsleben von we {code} it eingebunden. Da alle Projektmitglieder vom Büro aus arbeiten, können Fragen besser geklärt werden.

Natalja: Also bedeutet es, dass du als Freelancer deine Zeit zwischen Universität und Arbeit selbst einteilen konntest und dadurch dein Studium nicht vernachlässig hast. Wie bist du eigentlich auf das Startup gestoßen?

Tilo: Ich glaube das war im dritten Semester; da hat Haikal mal eine meiner Vorlesungen besucht und sein Startup kurz vorgestellt. Ich war zu jener Zeit nicht aktiv auf der Suche nach einem Job, aber das Thema hat mich schon länger interessiert. Mit 15 hatte ich schon als Webmaster gearbeitet. Ich musste die Webseite für meinen Verein gestalten, entwickeln und pflegen. Kurz nach der Anstellung habe auch schon mein erstes Projekt bei we {code} it übernommen. Das hat alles recht schnell geklappt.

Natalja: Seit wann bist du nun im Team? Und erinnerst du dich an dein erstes Projekt und die damit einhergehenden Aufgaben und Schwierigkeiten?

Tilo: Ich bin seit ca. eineinhalb Jahren dabei. Für mein erstes Projekt habe ich eine Plattform zur Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten entwickelt. Ich musste mich mit den Frameworks und den Programmiersprachen vertraut machen. Die Lernkurve war zu Anfang sehr steil. Da ist mir noch einmal bewusst geworden, dass man in der Universität viel Theorie lernt, die fürs Grundverständnis notwendig ist, aber man diese praktisch schwer anwenden kann. Wie bediene ich einen Linux Server? Wie designe und baue ich eine komplette Software? Wie funktioniert Webentwicklung? Das kann man nur praktisch erlernen.

Natalja: Learning by Doing. Also würdest du der Aussage zustimmen, dass du durch deine Projekte mehr Erfahrung und Know-How gewonnen hast, als vor we {code}?

Tilo: Ja, das auf jeden Fall!

Natalja: Denkst du, die gewonnen Praxiserfahrung verschafft einen großen Vorteil für dich und deinen weiteren Karriereweg?

Tilo: Ja, vor allem durch das gegenwärtige Projekt. Ich übernehme unterschiedliche Aufgaben und trage die Verantwortung dafür. So habe ich gelernt, wie ein Projekt von der Planung, über Gestaltung bis hin zur Freigabe, abläuft. Aber nicht nur die Praxiserfahrung ist ein großer Plus Punkt von we {code} it. Abwechslungsreche Aufgaben, ein dynamisches Team und ein angenehmes Arbeitsklima sind genauso ausschlaggebend. Ich habe Spaß an der Sache.

Natalja: Spaß an der Arbeit ist das wichtigste! Du bist ja schon seit einer Weile dabei. Inwiefern hat sich das Startup seit deiner Anstellung verändert und weiterentwickelt?

Tilo: Als ich bei we {code} it angefangen habe, haben wir zuerst in dem Vorlesungsgebäude der Goethe Universität gearbeitet. Die Räume waren eher klein – da hat man richtiges Startup Feeling bekommen. Ein halbes Jahr später wurden wir in den Unibator aufgenommen und sind umgezogen. Seitdem sind wir schnell gewachsen und haben größere Aufträge angenommen. Wir haben auch für einige Startups aus dem Unibator programmiert. So konnten wir gut netzwerken und neue Beziehungen aufbauen. Seit Ende Juni dieses Jahres sind wir im TechQuartier. Ich finde we {code} it hat eine große Weiterentwicklung erlebt, mehr Projekte übernommen und die Coder Community erweitert.

Natalja: Das stimmt. we {code} it hat sich in den letzten zwei Jahren gewandelt und dabei eine studentische Community von anfänglich 10 auf mittlerweile über 210 Informatikstudenten erweitert. Abschließend würde ich dich gerne noch fragen, was we {code} it letztendlich für dich bedeutet?

Tilo: Bei we {code} it hatte ich bisher die meiste Verantwortung und gleichzeitig den größten Spaß. Ich würde sagen, es hat mich auf dem Gebiet der Informatik und Programmierarbeit am meisten weitergebracht. Was we {code} it für mich auszeichnet, ist die Verschmelzung von jungen Talenten mit fachspezifischer Professionalität und der Wirtschaft. Gleichzeitig ist es ein sehr gutes Sprungbrett für Studierende. Im Team gibt es keine Hierarchien – man begegnet sich tatsächlich auf Augenhöhe.

Natalja: Danke für die tollen Eindrücke und einen Einblick in das we {code} it Leben. Das Interview hat mir viel Freude bereitet.

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