Studie beweist: Vier-Tage-Woche reduziert Stress

erstellt am: 26.03.2019 | von: Clara Meyer | Kategorie(n): Blog, We Code It

Wenn der Donnerstag für einen schon Freitag ist, dann macht das Unternehmen in dem man arbeitet von der Vier-Tage-Woche Gebrauch. Dieses Modell wird von einigen noch kritisch beäugt, andere haben es ausprobiert und für gut befunden. Jetzt wird diese Begeisterung von einer Studie belegt.

Weniger Zeit und dafür mehr erledigte Arbeit

Die Finanzfirma Perpetual Guardian hat im Zuge einer neuseeländischen Forschung seinen 240 Mitarbeitern einen Arbeitstag gestrichen. Dabei blieb die Bezahlung aber die Gleiche. Anhand von Umfragen im Laufe des Experiments fand man heraus, dass die Mitarbeiter glücklicher, weniger gestresst und sogar produktiver als mit der klassischen Arbeitszeit waren.

Ihr Stress-Level sank von 45 auf 38 Prozent und die Work-Life-Balance stieg von 54 auf 78 Prozent an. Es kam sogar heraus, dass die Arbeitnehmer genauso viele Aufgaben erledigten wie als sie noch einen Tag mehr arbeiteten.

Doch die anfängliche Euphorie über das Konzept könnte täuschen: kleinere Unternehmen probierten es ebenfalls aus und stellten fest, dass die positiven Ergebnisse nach einiger Zeit wieder nachließen.

Sollte altbewährtes immer bestehen bleiben?

Die fünf-Tage-Woche steckt mittlerweile fast schon in uns, wir kennen es teilweise gar nicht anders und sie wird traditionsgemäß weitergeführt. Viele Unternehmen beginnen jetzt jedoch dies zu hinterfragen und probieren aus, wie es ist, dauerhaft einen Arbeitstag zu streichen. Manche arbeiten dabei weiterhin die gewohnte Stundenanzahl am Tag, die meisten machen jedoch mehr oder auch weniger. Der Trend entstand im Silicon Valley, wo IT-Unternehmen wie Facebook, Google und Amazon die ersten waren, die die Vier-Tage-Woche für sich entdeckten. Langsam schwappt der Trend auch nach Deutschland über.

Die Arbeitnehmer schätzen den zusätzlichen freien Tag und nutzen ihn entsprechend produktiv im privaten Interesse. Während der Arbeit sind sie fokussierter auf ihre Aufgaben und arbeiten in der Regel 10-15 Prozent produktiver als Vollzeitangestellte.

Bei einer Umfrage für die Bundeanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter 9.000 Beschäftigten stellte man fest, dass die Hälfte aller Teilnehmer ihre Arbeitszeit verkürzen wollen. Gerade einmal 12% würden sie verlängern wollen.

Was es bei der vier-Tage-Woche zu beachten gilt, man kann nicht erwarten, dass man einfach einen Arbeitstag streicht und die Angestellten dadurch automatisch glücklicher und produktiver werden. Die Zeit muss effektiver genutzt werden und die Arbeitsschritte enger getaktet, damit man einen Produktivitätsanstieg erreicht. Wenn man es richtig macht, schenkt man seinen Mitarbeitern einen freien Tag, welchen sie für sich nutzen können. Die Arbeitnehmer haben mehr Zeit zur Regeneration. Arzttermine, Termine mit Handwerkern, mit den Kindern können auf den neu gewonnenen freien Tag gelegt werden. So fallen die Mitarbeiter weniger aus und auch das Burnout-Risiko sinkt signifikant.

Auch wir bei we {code} it machen Gebrauch von der Vier-Tage-Woche. So arbeiten wir kreativer und effektiver.

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