Sie sagen es, wir coden es!

Progressive Web Apps – was, wie, wer, warum?

Was sind Progressive Web Apps (im Späteren auch als PWA bezeichnet) eigentlich überhaupt und wieso hört man auf einmal überall von ihnen? Damit beschäftigen wir uns heute und erklären, warum sie genau für deine Firma das Richtige sein könnten.

PWA, der Untergang aller Apps?

PWA sind im Einfachen Websites, die die Eigenschaften einer nativen App besitzen aber über Internetbrowser laufen. Genauer haben wir dies bereits in einem anderen Blogeintrag erklärt, den Sie am besten vorab lesen.

Das relativ neue Modell, bei dem aus Website und App ein Hybrid geschaffen wird, gewinnt aktuell immer stärker an Beliebtheit und wird vermehrt von Firmen eingesetzt. IT-Analysten von Gartner prognostizieren sogar, dass bis 2020 die Hälfte aller mobilen Apps durch PWA ersetzt werden. Ob sich diese Vorhersage bestätigen wird, gilt es noch zu beobachten.

Das Bedürfnis nach diesem Websitemodell rührt von einer gewissen App-Müdigkeit her – die Leute wollen nicht für jeden Anlass eine App herunterladen, die sie dann wahrscheinlich nur einmal nutzen werden und danach vergessen. PWA geben dem Nutzer die User-Experience einer nativen App aber nehmen ihm den Umweg über den App Store. Von großem Vorteil ist es, dass man diese Websites auf seinem Desktop oder Homescreen hinterlegen kann und über die im Hintergrund agierenden Skript Dateien, namens ‘Service Worker’, Inhalte cachen kann. Dadurch bekommt der Nutzer die gleiche Erfahrung wie bei einer App, ohne ihn durch die Speicherbelastung und den Download-Umweg einzuschränken.

Doch noch sind sie nicht ganz bei uns angekommen: es gibt beispielsweise keinen Ort, an dem man eine Sammlung aller verfügbaren Seiten dieser Art findet und auf sie zugreifen kann wie bei einem App Store. Zwar laufen sie mittlerweile über alle Browser (Safari und Opera sind kürzlich dazugekommen) aber zum Beispiel bei Safari werden Push-Notifications noch nicht erlaubt. Insgesamt ist PWA momentan der Zugriff auf Kontakte, Kalender und Telefonie-Funktionen verwehrt.

Was Google sich von ihnen erhofft

Immer mehr hört man Google und Microsoft „Progressive Web Apps!“ aus dem Walde schreien. Besonders Google fördert sie – natürlich, denn alles was über das Worldwide Web läuft, bringt ihnen etwas in Bezug auf Google Analytics und Werbung. Noch dazu hilft es ihnen, da ihre Chromebooks häufig in der Web-Entwicklung ignoriert werden und durch die PWA laufen die Seiten auf allen Plattformen automatisch.

Warum sie Programmierern das Leben erleichtern

Auch Coder freuen sich über die wachsende Beliebtheit der Progressive Web Apps. Sie sind nämlich deutlich zeitsparender in der Programmierung, wenn man sie mit nativen Apps vergleicht. Denn eine App muss erst zur Produktversion kompiliert, dann der Private Key erstellt und die App signiert werden und kann dann erst Live gehen. Bei den PWA hat man hingegen den Vorteil, dass nur die Web-App gebaut und dann auf den Server hochgeladen werden muss. Noch dazu spart man sich bei Letzterem die separate Programmierung für Android und iOS und es ist insgesamt weniger fehleranfällig.

Das Win-Win für dein Unternehmen

Mit PWA sparen Sie nicht nur einiges an Entwicklungs- und Erhaltungskosten, Statistiken belegen sogar, dass ihre Push-Notifications häufiger angeklickt werden, die Seiten interaktiver genutzt werden und dass die Konversionen steigen. Am besten eignen sich die Web-Apps wenn deine Dienstleistung größtenteils von Gelegenheitsnutzern verwendet wird. Dann greift der User aufgrund der angenehmen UX lieber auf ihr Angebot zurück, ohne eine schnell in Vergessenheit geratene App auf dem Gerät installieren zu müssen. Obwohl der Bekanntheitsgrad des Ganzen aktuell noch nicht explodiert ist und man nicht direkt umsteigen muss, lohnt es sich dennoch bereits, eine PWA für den Online-Auftritt deines Unternehmens in Erwägung zu ziehen.

Wir von we {code} it stehen dir gerne bei der Beratung zur Seite und helfen dir, deine Eigene PWA zu konzipieren und umzusetzen.

Hast du noch Fragen zu der Programmierung und den Vor- und Nachteilen von Progressive Web Apps? Melde dich gerne über unser Kontaktformular.

Android-Entwickler im Überfluss, iOS-Entwickler stark umkämpft

Mit der Vorstellung des neuesten iPhones – gemeint ist hiermit das iPhone X – ist der Hype um die Apple Produkte wieder in einer Hochphase, das mit Features wie dem kabellosen Laden nachzieht. Trotzdem sind Entwickler für Apple Produkte – sei es für iOS Apps, oder macOS Programme – seltener aufzufinden als Android-Entwickler. Der ohnehin an IT-Fachkräften mangelnde Markt lässt hier eine große Lücke zurück. Profitabel wird es durch das Nachfrage-Angebot-Prinzip (hohe Nachfrage, aber begrenztes Angebot an geeigneten Entwicklern) für diejenigen, die sich einer Sprache bemächtigt haben, auf die Apple und nun auch IBM für ihre Cloud setzen: Swift.

Swift als smoother Einstieg in die Welt des Coden
Swift ist die Apple-eigene Programmiersprache, die nach und nach Objective-C ablösen soll. Aus Erfahrung können wir sagen, dass man als Software Entwickler nie ausgelernt hat. Es ist also nicht nur hinsichtlich der Marktorientierung ein guter Grund, um sich die Programmiersprache Swift anzueignen und um sein Spektrum an Fähigkeiten und Angeboten erweitern zu können. Zum einen ist Swift eine Programmiersprache, die gerade für Einsteiger leicht zu lernen ist, um sich die Logik des Codens anzueignen. Apple investiert momentan viel in die Vielfältigkeit der Angebote, um die Sprache zugänglicher und leicht erlernbar zu machen. Zum anderen ist die Sprache quelloffen, was bedeutet, dass die Sprache theoretisch für jedermann zur Verfügung gestellt wird.

Spielerisch zum Erfolg
Mit Apps wie Swift-Playground möchte Apple dazu motivieren, das Coden spielerisch zu erlernen. Schritt für Schritt wird den Spielern der App hierbei die Programmiersprache sowie die allgemeine Logik-Struktur des Codens nähergebracht. Für Klein und Alt gleichermaßen ist dieses App-Spiel empfehlenswert – nicht etwa zum entspannten Gaming auf simpelstem Niveau, sondern zum Testen einiger Code-Zeilen (innerhalb des Playground Universums). So kann man gewisse Fehler im Code schneller testen und entsprechend beheben. Der Release einer App läuft durch Testings ebenfalls glatter ab, sodass man ein Gespür für die nötigen Test-Schritte bis zum Release einer App bekommen kann.

Bei der Playground-App von Apple sieht man links das Code-Feld und rechts das unmittelbare visuelle Feedback dessen, was man gecodet hat. Somit sieht der Einsteiger direkt zu Beginn, was er da genau umsetzt und auch sofort, wenn etwas nicht funktioniert. Eine bessere Lernmethode zum Coden können wir uns selbst nicht vorstellen.

Der Vorteil für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen
Viele Coder, egal ob Beginner oder Experten, müssten sich in einem Punkt einig sein: Weniger Code Zeilen, die sauber sind und zudem weniger Interpunktionszeichen beinhalten, bei denen man sich vertippen könnte, sind ein Segen. Genau das macht Swift zu einer sehr modernen und leicht überschaubaren Programmiersprache, die clean aussieht und dennoch stabile Codes generiert, die letztendlich zum gewünschten Endergebnis führen. Viele dürfte es freuen, dass sie hierbei auf Semikolons sowie endlos wirkenden Brackets um Brackets um Brackets verzichten können.  Andere Vorteile wie Memory Managements machen Swift zu einer sehr Coder-freundlichen Sprache.

Kampf der Giganten

Nun ist der Konkurrenzgedanke zwischen Android und iOS nicht von der Hand zu weisen. Auch der damit verbundene Konkurrenzkampf der Markengrößen Samsung und Apple wird offensichtlich zur Schau gestellt. Jedoch erachten wir es als strategisch vorteilhaft beides in seiner Angebotspalette als Softwareentwickler in Petto zu haben. Kunden, die eine App auf den Markt bringen wollen, zielen meist darauf ab, eine möglichst große Reichweite und somit große Erfolgsquote an Downloads und Interaktionen mit der App zu erzielen – ein großer Anteil ginge verloren, wenn diese App nur für Android oder nur für iOS zur Verfügung gestellt werden würde. Das Ausschlusskriterium à la „wenn du kein iPhone / Samsung besitzt, hast du eben Pech“ fördern lediglich den Kampf um die Marktdominanz der Unternehmen. Werden gleiche Ausgangssituationen angeboten, kann wahrlich der Kunde selbst entscheiden und wird nicht durch Einflussfaktoren wie „diese App kann ich mir nur runterladen, wenn ich dieses oder jenes Smartphone besitze“ manipuliert.

Somit steht dieser Blogbeitrag nicht als Befürwortung von hier beispielhaft aufgeführten Apple oder Samsung Produkten (Geschäftsführer Haikal Khair bevorzugt beispielsweise Samsung wohingegen zweiter Geschäftsführer Sven Franzen zu 100% auf Apple setzt). Wir befürworten ein breites Können, orientiert am Markt und an der Auftragslage.

Eine weitere Variante, möglichst breit gefächert aufgestellt zu sein, wäre der Cross-Platform Ansatz. Was das ist und worin hierbei die Vor- als auch Nachteile liegen, erfährst du nächste Woche.

Travellers App – Bist du eher der Guide oder der Visitor?

Wanderlust? “Sea” more
Da wir uns sehr über Interesse für unsere bisherigen Projekte und unsere Arbeitsweise freuen, wollen wir diese Woche ein paar unserer Projekte thematisieren, um Beispiele zu geben, was mit uns möglich werden kann. In diesem Beitrag steht eine App im Fokus, die wir für einen Kunden umgesetzt haben. Wir schätzen Ideenreichtum und Unternehmergeist. Deshalb war es uns eine ganz besondere Freude mit dem Gründer der Travellers App zusammenzuarbeiten. Falls du noch nicht von der Travellers App gehört hast – keine Sorge, wir bringen dich auf den neuesten Stand des Must-Haves.

Rechts, geradeaus oder Café-Stop?
Die Travellers App ermöglicht es Menschen aus aller Welt, sofern sie die App besitzen, jeweils in der Visitor oder Guide Rolle zusammenzukommen. Stell dir vor du bist in einer Stadt und hast keine Lust dich stundenlang mit einer Stadtkarte auseinanderzusetzen, alle Artikel zu den Sehenswürdigkeiten durchzulesen, um dich dann letztendlich zu entscheiden welche die ist, für die du deine Zeit investieren möchtest. Vielleicht stellst du auch schnell fest, dass es nicht deinen Erwartungen entsprach und der kostenfreie Park einen Bezirk weiter viel eindrucksvoller war als eine kostenpflichtige Gartenanlage, die man angeblich „unbedingt besucht haben muss“. Genauso mit den verschiedenen Clubs der Stadt, die dir die Investition an Zeit, Geld und Energie gar nicht wert waren, weil du eigentlich einen bestimmten Musikgeschmack hast und den Club deiner Wahl durch das ganze Suchen und Ausprobieren gar nicht wirklich finden konntest. Und den Traumstrand, an den alle Einheimischen sogar von der anderen Seite der Insel anreisen, weil sie genau wissen, dass sie dort ihre Ruhe und Natur pur genießen können? Den könntest du auch finden, wenn du den richtigen Guide kennen lernst, der dich in die Insider Infos einweiht. Die App ermöglicht es dir das Beste aus deinem Urlaub rauszuholen und noch dazu neue Kontakte zu knüpfen.

Are you a true Homie?
Andersrum funktioniert es genauso: Bist du jemand, der die Stadt auswendig kennt, d.h. genau weiß, dass es beim Döner um die Ecke dasselbe zum halben Preis gibt oder man die besten Waffeln nicht unbedingt im Stadtzentrum neben den Hotels genießen kann? Mit der U-Bahn eine Straße weiter viel schneller wäre als die angegebene Buslinie im Internet? Und der schöne Markt donnerstags doch viel entspannter ist als samstags? Dann kannst du dich zurecht einen geeigneten Guide nennen. Dazu ist es relativ egal, wie lange du an dem Ort wohnst, solange du dich wirklich gut auskennst und Freude daran hast, deine wertvollen Tipps mit Fremden von Außerhalb zu teilen.

Wie es funktioniert
Ähnlich wie beim Tinder-Prinzip legst du dir ein Profil an – egal welche Rolle du einnehmen möchtest – und kannst dir die jeweils anderen Rollen in deinem Zielland oder deiner Zielstadt ansehen. Liked ihr euch gegenseitig, entsteht ein Match und ihr könnt euch zu eurer gemeinsamen Tour verabreden. Du kannst deinem Guide mitteilen, worauf du und deine Reisebegleitung Wert legt, wenn ihr eine neue Gegend kennenlernt. Auf freiwilliger Basis kannst du dann beim Treffen eine Spende nach deinem Ermessen für den Guide lassen – vielleicht entsteht ja ein nettes Abendessen und neue Freunde fürs Leben. So kannst du deine Reiselust optimal auskosten und dazu noch dein internationales Netzwerk ausweiten.

Die App ist am Wachsen und im stetigen Ausbau, neue Features und Optionen werden laufend erweitert. Momentan ist eine Anmeldung nur über Facebook möglich, dies bleibt jedoch keinesfalls so. Bleib am besten auf dem Laufenden, um die neuesten Updates zu erhalten und um bei allen Vorteilen der App als Erste/r mit dabei zu sein. Dem Entdeckergeist in dir werden alle Türen geöffnet. Wir persönlich freuen uns Teil daran zu haben, eine Plattform zu schaffen, die Menschen zusammenbringt und die Welt auf eine ganz individuelle Art und Weise erkunden lässt.

Falls du auch eine spannende Idee hast, ganz egal ob sie Menschen zusammenbringt oder nicht und in welchem Bereich dein Einfall floriert, dann komm gerne auf uns zu und wir setzen auch für dich dein Vorhaben um. IT Beratung und App Entwicklung sind eine unserer Spezialgebiete, auf denen das we {code} it Team mehrere Erfolge verbuchen konnte.

 

Apps – von der Technik-Tüftelei zum unentbehrlichen Begleiter

Vor knapp 10 Jahren wurden sie noch von vielen als unnötiger, modischer Schnickschnack abgetan, im heutigen (Business-)Alltag sind Apps jedoch nicht mehr wegzudenken. Damals waren Apps zumeist nur Tüfteleien von Entwicklern, heute gibt es Apps für alles. Wirklich alles. Seit der Einführung von Java ME, einer Programmiersprache für Mobiltelefone, ist es möglich Apps von verschiedenen Anbietern und übers Internet herunter zu laden – und das Spektrums der App erweiterte sich von Taschenrechnern, Kalendern und Mini Spielen auf Reiseplanungen, Eierkoch-Apps, Gesangstrainer, Tracking-Apps und und und.

Dein täglicher Begleiter

Im Juli 2008, als der App Store von Apple gelauncht wurde, standen dort 500 Apps zur Verfügung. In der ersten Woche gab es von diesen schon 10 Millionen Downloads. Tendenz steigend. Drei Jahre später wurden etwa eine halbe Millionen Apps zum Download angeboten. Im Jahr 2016 wurden mehr als 90 Milliarden App-Downloads verzeichnet. Doch um wirklich groß herauszukommen braucht es mehr als nur die mögliche Platzierung im App/Play Store. So gehören zu den meist genutzten Apps 2016 in Deutschland WhatsApp, Facebook, Messenger, Instagram – alle von Unternehmensriese Facebook. Nebst diesen finden sich alte Bekannte, wie etwa Amazon, YouTube, Google Chrome, Spotify und Skype unter den App-Lieblingen. In Deutschland waren letztes Jahr auch Pokémon GO, Snapchat, Loovo oder Clash of Clans unter den Top 50 der meist genutzten Apps. Twitter hingegen viel knapp raus.

Um den Nutzer wirklich langfristig zu binden, braucht eine App viel. Ein einfacher Einstieg, ein längerfristiges Beschäftigungsangebot sowie ein deutlich erkennbarer Nutzen sind nur einige der wichtigen Faktoren. So sind für den Erfolg einer App ebenso Schnelligkeit und ein einfach gehaltener Registrierungsprozess wichtig. Außerdem ist von Vorteil, wenn die App personalisiert ist und die Bezahlung in die App integriert ist. Zudem sollte der gesamte Benutzungsvorgang innerhalb der App gewährleistet werden. Denn zwischen verschiedenen Medien für eine einzige Aktion zu wechseln, ist heute nicht mehr gerne gesehen. Falls du genaueres zu den Schritten einer erfolgreichen App erfahren möchtest, kannst du das gerne in unserem Blogbeitrag „Welche Aspekte für den Erfolg einer App zu oft missachtet werden“ nachlesen.

Simplfy your life

Apps sind das Tool der Gegenwart – und Zukunft. Sie können auf alle technischen Bausteine des Endgerätes zugreifen – sei es Display, Touch, Kopfhörer, Mikro, Vibration, GPS, Internet, WLAN oder Kamera. Somit haben Apps entscheidende Vorteile gegenüber Websites. App ist aber nicht gleich App. So unterscheidet man zwischen Native, Hybrid und Mobile Apps. Native bedeutet, dass die App alle Inhalte bereits in sich trägt und somit keine mobile Datenverbindung benötigt und gleichzeitig auf das jeweilige Endgerätesystem optimiert ist. Hybrid-Apps sind Plattformübergreifend und auf mehreren Endgerätsystemen benutzbar. Mobile heißt einfach nur, dass die Inhalte der App ausschließlich aus dem Internet geladen werden.
Apps sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auch für Unternehmen haben Apps viele Vorteile in Petto. Aufgrund der enormen Funktionsvielfalt und der weltweiten Verfügbarkeit stellen Apps eine gute Investition dar. Heutzutage basieren ganze Geschäftsmodelle einzig auf einer App. Snapchat, Instagram, Tinder – nur einige Beispiele, die zeigen, wie man nur mit einer App erfolgreich sein kann. Kommunikation, ständige Erreichbarkeit und Präsenz sind Faktoren, die diese Geschäftsmodelle so attraktiv machen.

Unser Team hilft gerne dabei, die optimale App auch für Sie zu entwickeln. Unsere kreativen Köpfe haben Spaß daran, Ideen umzusetzen und Ihnen beratend zur Seite zu stehen. Einfach mal melden! Die nächste Woche wird im Rahmen unserer Projekte stehen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben – darunter auch eine App, die ebenfalls das wichtigste Instrument des Geschäftsmodells ist. Wie das funktioniert und wie wir das als Software-Partner umgesetzt haben, stellen wir beim nächsten Mal genauer vor.

Welche Aspekte für den Erfolg einer App zu oft missachtet werden

Im Durchschnitt verliert eine App nach dem ersten Tag 75% ihrer User.
Ziemlich deprimierend, wenn man mit Herzblut und Schweiß Monate in ein Projekt investiert hat, von dem man mehr als überzeugt ist und die User, für die man die App entwickelt hat, mir nichts dir nichts abspringen. Dass eine App im Durchschnitt nur einen Tag Zeit hat sich zu beweisen, ist normal. Der Mensch ist ein ungeduldiges Wesen und ist gewohnt daran im digitalen Zeitalter alles jetzt sofort zu bekommen. Funktionieren soll es und das gefälligst zackig. Bindet das Konzept dann nicht vom ersten Moment an, ist die Motivation, die App dauerhaft zu benutzen auch schon dahin. Deswegen sollte eine App mehrere Testphasen überstanden haben bis man diese der Öffentlichkeit präsentiert. Die Zeit sollte man sich nehmen. Je ungeduldiger die Zielgruppe, desto geduldiger müssen die Entwickler und Konzepter bei der Umsetzung der App sein.

Hält eine App den Nutzer beschäftigt, wird er immer wieder zu dieser zurückkehren.
Ist dies nicht kontinuierlich gegeben, wird der User immer seltener darauf zurückgreifen.
Die Apps mit der meisten Retention-Rate (zu Deutsch Rückkehr-Rate) sind Gaming Apps und Chat bzw. Messaging Apps. Das erklärt den Hype um Pokémon Go und Super Mario Run sowie Facebook, WhatsApp und Co., indem soziale Aspekte sowie Beschäftigungs- und Interaktionsfaktoren erfolgreich gegeben sind.

Nicht nur auf hohe Downloadraten sollte abgezielt werden.
Viele Entwickler und Konzepter lassen nach wie vor außer Acht, dass die Rückkehr- und Interaktionsraten Ziel der Sache ist. Downloadraten sind lediglich die Basis, von der aus man sich hocharbeitet. Die Rückkehrrate ist für den langfristigen Erfolg einer App ebenso essentiell und eine Klasse für sich, die im App-Marketing gemeistert werden muss. In den meisten Untersuchungen wird ein Zeitrahmen von 7 Tagen gesetzt, um die Rückkehrrate zu messen und einen Wochenzyklus darzustellen, der die durchschnittliche Interaktion des Users abzeichnet.
Essens- und Getränke Apps weisen laut einer Untersuchung des Unternehmens appboy deutlich niedrigere Retentionrates auf, steigen aber nach Tag 7 wieder, was darauf schließen lässt, dass sie zwar nicht so oft wie Social Media Apps genutzt werden, der Durchschnitts-User von Essens- und Getränkeapps aber wöchentlich oder in anderen regelmäßigen Zeitabständen darauf zugreift. Je nach App-Klasse sind die Retentionrates also unterschiedlich zu bewerten. Absteigende Retentionrates in der ersten Woche nach Installation bedeutet bei den Food & Beverage Apps also nicht unbedingt, dass diese nicht erfolgreich sind, da es hierbei eher um den langfristig regelmäßigen Gebrauch geht. Einmal die Woche wäre hierbei außerordentlich gut. Dass ein User sich jeden Tag etwas liefern lassen möchte, wäre utopisch und somit ist es logisch, dass man die Interaktion mit solchen App-Klassen nicht mit Messaging-Apps vergleichen sollte. Das Ziel der App sollte also vorab definiert werden und die Zahlen, die man rausbekommt realistisch interpretiert werden.

Die wichtigsten Aspekte für euch runtergebrochen

Der Nutzen – simpel und logisch. Wann fährt die nächste Bahn? Schnell die Deutsche Bahn App oder RMV App runtergeladen. Wo ist der nächste Rewe? Google Maps benutzt. Heute mal keine Lust auf Kochen. Wie wär’s mit einer Sushi Box? Schnell die nächste Liefer-App runtergeladen.

Die Interaktionsmöglichkeit –  Menschen sind Sozialwesen. Sie wollen reden und sich reden hören. Chats, Kommentarfunktionen oder Interaktionen mit künstlichen Intelligenzen (wie z.B. Erfolgsintelligenzen wie Siri oder Alexa) werden aus genau diesem Grund immer wiederkehrend benutzt.

Das Beschäftigungsangebot – hierbei ist die Kreativität und die richtige Interpretation dessen, was den Kunden glücklich macht, gefragt.

Sucht auch ihr eine umfassende IT-Beratung oder App-Programmierung, dann wendet euch gerne an unser Experten Team. we {code} it ist professionell aufgestellt, um jedes Anliegen effizient umzusetzen und euch bei euren Zielen zu unterstützen. Gemeinsam arbeiten wir daran, eure Idee bis hin zum perfekten Launch zu bringen.