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Wie tickt eigentlich Künstliche Intelligenz? Smarte Technologien sind dabei die Welt auf der CeBIT 2018 zu verändern

Mit einem frischen Konzept aus Expo, Konferenz und Networking-Event in Festival-Atmosphäre hat die neue CeBIT großartige Einblicke in digital-transformierte Geschäftswelten geboten.

Schnell. Innovativ. Wandlungsfähig. Die neuen Technik-Trends bieten die Chance, Dinge anders zu betrachten und neu zu entdecken.

Wurde die IT-Messe bislang im kühlen März abgehalten, öffnete die diesjährige CeBIT ihre Pforten nun am 11. bis zum 15. Juni und präsentierte sich mit dem Zusatz „Europe’s Business Festival for Innovation and Digitalization“. Zur herkömmlichen Ausstellung (d!conomy & d!tec) gesellten sich das Konferenzformat (d!talk) sowie das Festivalprogramm mit abwechslungsreichen Live Acts auf großer Bühne (d!campus).

Die international führende Fachmesse für den IT-Bereich brachte wie gewohnt Innovationen aus den verschiedensten Bereichen der IT-Welt zusammen. Es ging dabei um Zukunftsprojekte aus Forschung und Entwicklung alsgleich klar fokussierte Geschäftsfelder für Unternehmenslösungen; aber auch Lösungen für die öffentliche Verwaltung standen auf dem Programm.

Die Veranstalter wollen die Messe als eine Art Technikfestival etablieren – das neue Konzept ging offenbar auf, denn auch im Juni 2019 soll die CeBIT wieder stattfinden. Knapp 120.000 Besucher, mehr als 2.800 beteiligte Aussteller und etwas mehr als 600 Sprecher diskutierten über Produkte und Neuheiten aus allen erdenklichen Themenbereichen rund um die Digitalisierung.

Die gelungene Ausführung machte die Topthemen der Wirtschaft und Gesellschaft für jeden Besucher erlebbar. Auch die Vorträge des Take-off Monday waren bereits im Vorfeld ausgebucht. Den CeBIT Innovation Award 2018 bekam das deutsche Startup AIPARK verliehen, die gleichnamige App zeigt Autofahrern freie Parkflächen. Die Welcome Night, bestehend aus politischen und wirtschaftlichen Vorträgen, die anschließende Networking-Party rundete das Programm des ersten Messetages ab.

 

Digitalisierung und neue Geschäftsfelder

Ohne Drohnen läuft heutzutage nichts mehr, demzufolge waren zahlreiche Anbieter in den Hallen präsent. Beispielsweise soll die Passagierdrohne künftig Großstädte bei der Lösungsfindung für Verkehrsprobleme unterstützen. Themen wie Robotics und Future Mobily rückten ebenfalls in den Fokus der Messe. Hierzu standen gleich mehrere Präsentationen von Volkswagen, Bosch und Daimler über die Tage verteilt auf dem Programm. Grundsätzlich machte der Themenbereich „Autonomes Fahren“ in Halle 25 deutlich, wie sehr traditionelle Geschäftsfelder und Digitalisierung verschmelzen. So ließ sich Boston Dynamics‘ SportMini auf der Bühne unermüdlich über ein paar Hindernisse mit einer Fernsteuerung bewegen. Der Kleinbus, e.GO Mover, soll in Zukunft völlig autonom fahren und per App gerufen werden können, ähnlich wie Uber. Abgehoben ist der “Volocopter”, das erste autonome Luft-Taxi der Welt.

 

So sieht der Ideenzug der Zukunft aus

Die Deutsche Bahn stellte ein 1-zu-1-Modell eines Doppelstockwagens der Zukunft sowie eine intelligente Bahnsteigkante vor, die Fahrgäste mit LED-Lichtern zu Türen und freien Sitzplätzen führt. Das moderne Serviceangebot bietet Ruhezonen bestehend aus Gaming- und Public-Viewing-Modulen.

 

Neben erweiterten Business-Modellen präsentierten die Aussteller auch vorläufige Prototypen.

Pepper ist immer noch der Star der CeBIT. Mehrere Aussteller hatten den Service-Roboter als eine Art Kundenbetreuer an ihren Ständen – dieser erhielt viel Aufmerksamkeit und fesselte dabei unzählige Menschen. Der etwa 1,20 Meter kleine humanoide Roboter von SoftBank Robotics kann nicht nur sprechen, sondern auch auf Emotionen reagieren. Weiterhin führte das Karlsruher Institut für Technologie „Armar-6“ vor – einen Service-Roboter, der mit Menschen zusammenarbeiten genauso diese bei ihren Arbeitsprozessen unterstützen soll. Franka Emika und Voith Robotics präsentieren hingegen „Panda“, einen Roboterarm, der in der Lage ist komplexe Arbeitsschritte auszuführen, zu denen für gewöhnlich nur der Mensch fähig ist.

 

Internet of Things und Blockchain

Der PSA-Konzern versucht über eine Cloudanbindung Datenprofile von Nutzern und Autos zu erstellen und Fahrzeuge direkt per App zu vermieten. Intel versteht sich nicht mehr als Chipkonzern, sondern eher als datenzentrisches Unternehmen, dessen Schwerpunkte auf Künstlicher Intelligenz liegen. Mit den „SAP Cloud Platform Blockchain Services“ verdeutlichte SAP wie sehr virtuelle und reale Welten zusammengewachsen sind. Hierbei hatten Messe-Besucher die Möglichkeit, sich Liederketten per Hyperledger anzuschauen, d.h. den Weg vom Anbau einer Mango bis hin zum fertigen Produkt im Supermarkt. DXC Technology zeigte einen Roboter, der mittels Blockchains auf Basis der evan.network-Plattform Bestellungen und Abmachungen mit Gästen und verschiedenen Getränkelieferanten treffen musste.

 

Festival und Stimmungsbild

Als Hingucker diente ein 60 Meter hohes Riesenrad von SAP mit 40 Gondeln, die nicht nur einen unvergesslichen Blick auf den d!campus, sondern auch konkrete Demonstrationen für Künstliche Intelligenz und Internet of Things boten. Tagsüber bildeten Food Trucks, Bällebad und spannende Attraktionen einen Kontrast zur Expo. Namenhafte Live Acts wie Mando Diao, Jan Delay & DISKO No. 1 sowie Performances und DJ-Sets sorgten als Abendprogramm für Abwechslung und sprachen besonders das jüngere Publikum an. Zum Abschluss der Messetage bereite Intel eine Flugschau mit 300 beleuchteten Drohnen am nächtlichen Himmel vor.

 

Wir haben einiges erlebt. Und ihr?

Die CeBIT 2018 war für we {code} it sowohl eine Plattform für Begegnung und Networking, als auch eine Bühne für Showcases, spannende Erlebnisse und Emotion. Auch wenn man sich gewünscht hätte, dass IT-Giganten wie Apple, Google oder Microsoft teilgenommen hätten, war das Konzept alles in allem jung, innovativ und experimentierfreudig. Viele spannende Themen, abwechslungsreiche Vorträge und hitzige Diskussionen haben den Besuch absolut lohnenswert gemacht. Dabei war die neue CeBIT nicht nur eine reine Business-Veranstaltung, sondern ein Festival für alle. Obwohl der Fokus klar auf Trends und Innovationen gesetzt wurde, ist das Konzept der Leitmesse, unsere Meinung nach, noch verbesserungswürdig – eine frische Idee, die allerdings nur schwer an die jeweils angesprochenen Zielgruppen vermittelbar ist.

Wir bedanken uns bei allen Interessenten, Kunden und Partnern für den Besuch an unserem CeBIT Messestand. Gerne stehen wir euch Rede und Antwort für digitale Lösungen jeglicher Art. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an das Team von Hessen Trade & Invest für die tolle Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

Smart Home – Schneller. Besser. Klüger. Amazons Alexa besitzt eine eigene künstliche Intelligenz!

Kennt ihr Alexa?

Bei Alexa bzw. Amazon Echo handelt es sich um einen von Amazon.com entwickelten digitalen Sprachassistenten, welcher (je nach Modell) über sieben Mikrofone verfügt. Seit Oktober 2016 ist das Audiogerät auch hierzulande im Handel erhältlich. Amazon Echo funktioniert wie ein Lautsprecher, der allein mit der Stimme gesteuert wird. Um diesen einzurichten, benötigt ihr die Alexa-App für das Smartphone. Diese gibt es für iOS und Android. Die Sprachassistentin hört auf das Wort „Alexa“, reagiert dementsprechend und kommt dem Wunsch nach.

 

Skills: Was kann Alexa?

Das Gerät ist in der Lage auf Sprachbefehle zu reagieren wie zum Beispiel Musik oder Hörbücher abzuspielen, Lebensmittel oder Haushaltsprodukte auf Amazon zu bestellen, News vorzutragen und Informationen weiterzuleiten. Alexa versucht, soweit es ihre künstliche Intelligenz erlaubt, euch bei euren alltäglichen Aufgaben zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Alexa erfreut sich in vielen Haushalten bereits großer Beliebtheit.

Weiterhin kann der kleine Echo Lautsprecher auch mit den Geräten und Gadgets des Smart Home verbunden werden, um diese zu steuern und so automatisierte Abläufe einstellen zu können. Immer mehr Hersteller verknüpfen ihre Geräte mit Amazon. Über Steuerung der Beleuchtung, Steckdosen oder Gardinen bis hin zu WLAN-Kameras und Connected Cars ist fast alles im Internet der Dinge zu finden und darüber hinaus mittlerweile mit Alexa zu bedienen.

Zur Deaktivierung eines Skills bzw. Geräts sagt ihr einfach „Alexa, deaktiviere [Skill bzw. Gerät]“.

 

Emotionale Bindung

Mittlerweile gehört Amazons Alexa zu den meistbenutzten Systemen im Smart Home. Ihre Besitzer behandeln sie tendenziell wie einen Menschen. Sie bedanken sich bei ihr für die gelieferte Leistung und entschuldigen sich sogar für Missverständnisse oder fehlerhafte Anweisungen. Für ca. 72% der Besitzer gehört die Nutzung der Geräte inzwischen zur Tagesroutine.

Von entscheidender Bedeutung für die Nutzer ist die kurze Zeitspanne zwischen dem Befehl und der automatischen Reaktion des Geräts.

Das Stellen einer Aufgabe an Alexa läuft schneller und effizienter ab, man muss nicht lange im Internet herumsuchen, die Information prüfen und auswerten – das alles übernimmt Alexa für euch.

 

Die praktischsten Sprachbefehle für Amazon Echo im Überblick

Die Sprachassistentin Alexa wird von Amazon stets weiter ausgebaut und kann nahezu täglich neue Sprachbefehle entgegennehmen und entsprechende Aktionen ausführen. In diesem Sinne haben wir eine kleine Übersicht über die meist verwendeten Sprachbefehle erstellt.

Alexa kann sowohl Nachrichten und Wetterinformationen liefern, als auch zahlreiche Wissensfragen und andere Themen wie Entfernungen beantworten. Erst mit der richtigen Sprachsteuerung entfaltet Amazons Sprachassistentin ihr volles Potenzial. Eine Auswahl der Möglichkeiten findet ihr in folgender Auflistung:

Für einen guten Start in den Tag wünscht Alexa:
„Alexa, guten Morgen!“

Aktuelle Nachrichten abrufen:
„Alexa, was ist in den Nachrichten?“

Wissensfragen und mehr:
„Alexa, wie ist das Wetter [optimal mit Ortsangabe]?“
„Alexa, wird es morgen regnen?“
„Alexa, wie weit ist es bis zum Mond?“
„Alexa, was ist die Hauptstadt von [Land]?
„Alexa, wie weit ist es von hier bis [Ort]?

Musik mit Alexa abspielen:
„Alexa, spiele Musik.“
„Alexa, lauter.“
„Alexa, Lautstärke auf 4.“
„Alexa, füge diesen Song hinzu.“ [während Musik abgespielt wird]

Alexa verwaltet Termine:
„Alexa, was steht in meinem Kalender?“
„Alexa, wann findet mein nächster Termin statt?“
„Alexa, was steht für Samstag in meinem Kalender?“

Steuern von Smart Home Geräten:
„Alexa, finde meine Geräte.“
„Alexa, schalte das Licht im Flur an.“
„Alexa, schalte die Kaffeemaschine ein.“

Via Amazon online bestellen:
„Alexa, kaufe Ravioli.“
„Alexa, bestelle Putzmittel der Marke […].“
„Alexa, bestelle erneut Druckerpatronen.“

 

Die Skills von Alexa sind weit aus vielfältiger als die hier zusammengestellten Vorschläge – des Weiteren werden diese fortlaufend weiterentwickelt, angepasst und verbessert. Unser we {code} it Team arbeitet selbst sehr gerne mit dem smarten Sprachassistenten um Termine zu planen und zu verwalten, sich über News und Neuheiten zu erkundigen oder einfach entspannte Musik beim Coden zu hören um sich so mit kreativen Ideen inspirieren zu lassen.

Internet of Things (IoT) – Aufstand der Maschinen?

Nein, keine Sorge, ganz so schlimm sieht es doch nicht aus!

Heutzutage verschmelzen viele Dinge mit und in der digitalen Welt.
Das Internet of Things (IoT) (übersetzt: „Internet der Dinge“) verändert unsere Welt, eröffnet neue Chancen für Marketing und beeinflusst zunehmend die Unternehmensorganisation.

Der britische Technologie-Pionier, Kevin Ashton, hat 1999 erstmals den Begriff „Internet of Things“ verwendet und eingeführt. Mit dem Begriff wird die zunehmende Vernetzung von physischen Geräten (things) mit einer virtuellen Repräsentation via. IP-Netz bezeichnet. Als die physische Essenz des Internet of Things können Milliarden von vernetzen Objekten angesehen werden. Das Ziel ist es, relevante Zustandsinformationen aus der realen Welt zu erfassen, umzuwandeln und im Internet zur Verfügung zu stellen. Smart Devices und professionelle Tools liefern Unternehmen beständig neue Informationen über Zielgruppen, Konsumenten und potenzielle Märkte.

Die daraus entstehenden Daten werden in Echtzeit an Unternehmen übermittelt und durch professionell automatisierte Maschinen geprüft, gefiltert und gesteuert. Somit schafft das IoT eine modern vernetzte Welt, die Menschen mit Maschinen verbindet und täglich von Wachstum profitiert. Abgesehen von den zahlreichen Möglichkeiten des reinen digitalen Datenaustauschs, hat vor allem das neue Geschäftsmodell einen hohen Stellenwert. Unternehmen organisieren und reagieren anders als noch vor wenigen Jahren. Diese Veränderungen werden gerade noch in kleinen Schritten eingeleitet, hinterlassen aber weitreichende Auswirkungen.

Welche Vorteile bietet das Internet of Things?
Zum einen bietet das IoT mehr Komfort, Sicherheit und einfache Bedienung für Kunden, Privatpersonen und Partner. Eine digitale Welt eröffnet viele Türen für neue Geschäftsmodelle und unentdeckte Einnahmequellen – Unternehmensprozesse können effizienter entwickelt und angepasst werden. In den darauffolgenden Schritten können Aufwandskosten durch modernisierte Prozesse reduziert werden und so digitale Services als Teil des IoT die Geräte mit allen notwendigen Parametern versorgen.

Neben den vielen Chancen bringen Veränderungen auch immer Herausforderungen mit sich:
Intelligente Geräte bedürfen nicht zwangsweise Internet-ähnliche verknüpfte Netzwerkstrukturen. Für die Übermittlung von Informationen ist jedoch die Einführung einer zugänglichen, sicheren und allgemeinen Netzwerkanbindung dringend erforderlich. Der Zugang zu neuen Datenquellen muss erst einmal beschafft und regelmäßig optimiert werden. Die neu gewonnene Information muss sorgfältig geprüft, auf die Zielgruppe um die neue Erkenntnisse erweitert und ins betriebseigene System implementiert werden. Um auf die akuten Kundenwünsche rechtzeitig reagieren zu können, muss das Marketing, Qualität- und Kundenmanagement in Echtzeit verbessert werden.

Die reale Welt mit der virtuellen zu verbinden und deren Grenzflächen künftig vollständig aufzulösen, wird immer mehr zum Ziel des Internets der Dinge.
Somit ermöglicht der Einsatz des Internet of Things jedem Gegenstand seine umfangreichen Zustandsinformationen laufend im Netzwerk zur Verfügung zu stellen und zu aktualisieren. IoT revolutioniert das gesamte Wirtschaftsleben genauso wie unser alltägliches Leben – Stichwort: Smart Home. Vom Smart Phone über Smart TV und dem Computer ist alles durch eine globale Infrastruktur der Informationsgesellschaft mit dem Internet und miteinander in Verbindung. Die immer kompakter werdenden Computer und Gadgets begleiten uns bei unseren alltäglichen Tätigkeiten, ohne groß aufzufallen oder abzulenken.

Unser we {code} it Team unterstützt Sie programmiertechnisch bei jedem Vorhaben.
Als junges Start-Up im Herzen Frankfurts sind wir nicht nur mittendrin im Digitalisierungsprozess, wir gehen sogar einen Schritt weiter. Während der letzten Jahre haben wir zahlreiche Partner bei diversen Optimierungsprozessen unterstützt und ihnen zu mehr Effizienz beigetragen. Wir helfen Ihnen vom digitalen Zeitalter zu profitieren.

Disziplin, IT-Beratung, Projekt- und Qualitätsmanagements, bedarfsgerechte Lösungen und 100% Motivation – das sind unsere Schlagwörter!

IHK-Gründertag 2018 in Offenbach

 

Nach der erfolgreichen Teilnahme am IHK-Gründertag 2017 ist we {code} it auch dieses Jahr am 17. März 2018 in Offenbach als Ansprechpartner auf der Ausstellungsplattform für Existenzgründer vertreten. Dadurch bieten wir potentiellen Kunden und Bewerbern die Möglichkeit direkt vor Ort mit uns in Kontakt zu treten und unser Unternehmen näher kennenzulernen. Außerdem freuen wir uns darauf mit Neugründern ins Gespräch zu kommen und als mögliche Anlaufstelle fungieren zu können. Besonders wenn es um die Digitalisierung neuer Geschäftsideen geht. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, was du für Visionen hast und wie wir dir dabei helfen können diese zu verwirklichen. Also komm mit deinen Ideen vorbei und wir unterstützen dich als digitaler Partner mit deiner Gründung durchzustarten.

Zusammen entwickeln wir ein Konzept für deinen Web-Auftritt, stehen dir für langfristige Projekte wie auch einmalige Aufträge zur Seite und garantieren dir dabei absolute Transparenz in unserer Vorgehensweise.

 

Welche Möglichkeiten bietet der IHK-Gründertag neuen Existenzgründern?

Als Plattform für Gründer, Start-ups und Fachexperten bietet der Gründertag ein ideales Umfeld um sich mit anderen auszutauschen und zu sehen, wie unterschiedlich Konzepte und Ideen umgesetzt und verwirklicht werden können.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit mit potentiellen Investoren und Interessenten in persönlichen Kontakt zu treten und deine öffentliche Präsenz und Wahrnehmung zu stärken. Durch verschiedene Impuls-Referate werden besonders für die Startphase der Neugründung wichtige Themen und nützliche Tipps in 30-minütigen Vorträgen angesprochen. Hierbei geht es beispielsweise um das richtige Erstellen eines Businessplans, wichtige Versicherungen für Selbstständige oder öffentliche Finanzierungshilfen, die euch den Start ins Unternehmertum erleichtern können. Mehr Infos zu den Teilnehmern und dem kompletten Programm findest du auf der Seite der IHK Offenbach.

 

Warum es sich lohnt, we {code} it auf dem Gründertag zu besuchen

Als etabliertes Start-up führt we {code} it (Informatik-)Studenten an die Berufspraxis heran und macht sie durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden stark für den Arbeitsmarkt. Um trotzdem höchste Qualitätsstandards bieten zu können wird das Projekt- und Qualitätsmanagement von Profis übernommen. Dadurch fördern wir nicht nur die bei uns angestellten Studenten sondern bieten kostengünstige und professionelle IT-Dienstleistungen vor Ort. So wird Frankfurt als Standort gestärkt und eine alternative zum Outsourcing ins Ausland geboten. Wie oben schon erwähnt sind wir gespannt mit was für Ideen du zum Gründertag kommst und welche Herausforderungen du für uns bereithältst. Wenn du innovative Visionen für ein neues Unternehmen hast, dann besuch unseren Stand beim Gründertag in Offenbach und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept zur digitalen Verwirklichung deiner Vorhaben.

About Bitcoins and Blockchains

Vor zwei Wochen haben wir einen kurzen Überblick gegeben über die Fortschritte der Digitalisierung konkret in 2017 und welche Ausblicke für 2018 interessant sind.

Diesmal möchten wir uns einer digitalen Innovation widmen, über die ein ganz großer Hype kursiert.

Die Rede ist von Bitcoins.
Dieses Thema dürfte wohl nicht nur die Tech-Welt in Atem halten, sondern vor allem auch die Banken- und Aktienwelt interessieren.

Bitcoins gibt es an sich schon seit 2008, doch momentan boomt das Interesse wieder unglaublich. Denn wer beispielsweise Anfang 2011 100 $ in Bitcoins investiert hat, konnte diese Ende 2011 bereits auf 1573,32 $ vervielfachen. Eine beachtliche Summe in der Kürze der Zeit.
Aber spulen wir für das Verständnis erst einmal ein paar grundlegende Schritte zurück.

Was ist Bitcoin?
Bei Bitcoin handelt es sich um eine digital geschaffene Währung, die nicht von Banken oder dem Staat kontrolliert und verwaltet wird. Von wem dann? Theoretisch von dir. Und deinem Nachbarn. Und deinem Freund. Und dem Kerl auf der anderen Seite der Welt. Von allen, die Bitcoins nutzen. denn bei Bitcoin gilt der Grundsatz „Mehrheit gleich Wahrheit“. Hierbei bestätigen Leute rund um die Welt – vorausgesetzt sie selbst sind ebenfalls im Bitcoin Universum registriert – dass Person A Person B soundsoviel Bitcoins überwiesen hat.

Ohne Blockchain kein Bitcoin
Das Bitcoin System basiert auf einer Open-Source Software: Blockchain. Wie der Name schon sagt, stellt diese Technologie eine Art Kette an Blocks dar, in denen Informationen und jegliche getätigten Aktionen gespeichert werden. So wird bei den Bitcoins die Absicherung der Währung und des Währungstransfers gesichert. Der allgemeine Konsens ist bei Bitcoin führend – siehe oben “Mehrheit = Wahrheit”. Aufgrund der Open-Source Charakteristik ist wirklich jeder einzelne Schritt bei Bitcoins transparent und für einen jeden nachvollziehbar. Ist ein Block neu hinzugefügt, kann er prinzipiell nicht im Nachhinein verändert oder manipuliert werden. Das bietet einen hohen Grad an Sicherheit. Zudem ist das Netzwerk dezentral und hat keinen bestimmten Speicherort. Man kann sich dies als öffentliche Registerkarte vorstellen, in die ein jeder Einblick hat. Trotz dieser Transparenz bleiben Bitcoin Besitzer anonym, da man keinen Namen und keine Adresse zu dem Bitcoin-Wallet angeben muss – anders als bei einem Bankkonto.

Anonymität seit Anbeginn der Bitcoins
Jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie andere denn die Höhe deines Geldbeutels oder die Transaktionen, die du getätigt hast, bestätigen können (nach dem Konsens-Prinzip), wenn doch alles anonym ist. Natürlich hat ein jeder Bitcoin-Besitzer eine Adresse, die generiert wird. Dahinter verbirgt sich aber nicht wirklich dein Wohnsitz. Es ist ausschließlich deine Bitcoin-Adresse. Diese ist öffentlich. Dazu hast du, ähnlich wie bei einem Bankkonto, eine Art verschlüsselten Zugang, den aber nur du kennst (oder zumindest kennen solltest). Mit diesem Zugang kannst du dann Transaktionen in Gang setzen, die von anderen Nutzern beobachtet und bestätigt werden müssen. So erweitert sich die Blockchain, die all diese Informationen abspeichert.

Interessante Side-info: Man weiß bis heute nicht wer hinter der Erfindung der Bitcoins steckt. Alles, was man weiß – oder was man wissen soll? – ist ein Name: Satoshi Nakamoto. Ob sich hinter diesem Namen mehrere Leute oder ein/e einzige/r Softwareentwickler/in versteckt, weiß man nicht.

Wie zukunftsrelevant ist die Aufregung rund um Bitcoins und Blockchains?
Da der Hype sich langsam aber sicher aufgebaut hat und sich immer mehr Entwickler mit der Blockchain Thematik befassen, kann man davon ausgehen, dass sich in dieser Technologie noch viel tun wird. Denn Blockchains werden nicht nur für Bitcoins verwendet. Die Konsens-Technologie, die Informationen in ihren Blocks abspeichert, wird nämlich auch dafür verwendet sogenannte smart contracts zu erstellen. Somit kann man auch Verträge generieren. Diesem Gebiet der smart contracts widmet sich momentan Ethereum.

Das theoretische Ausmaß der Bitcoins und Blockchain-Technologie durchdringt alles
Falls stetig mehr Dienstleistungen und Produkte die Bitcoin-Zahlung mit integrieren, wächst das Potential eines der größten Gefahren für die staatlichen Banken zu werden.
Ebenso können basierend auf Blockchains neue gesellschaftliche Konzepte entstehen, die viele Vermittler- und Überwachungsinstanzen ablösen würde.

Doch das System ist nicht perfekt. Die Blockchain kann nämlich nicht im Nachhinein geändert, gelöscht und neu aufgesetzt werden. Fehler können unterlaufen und das Mehrheitsprinzip, welches eigentlich der Verifizierung und Fairness dienen soll, können Fauxpas oder absichtliche Intrigen birgen.

Entwickler sind bereits daran, die Blockchain Technologie weiter auszureifen und mögliche Verbesserungen zu evaluieren. Workshops und Seminare dazu sind ebenfalls 2017 in vollem Gange gewesen.

Unser Fazit
Man darf gespannt auf die Zukunft blicken.

Case Study – wie wir unseren Kunden zu noch mehr Effizienz verhelfen

Als Softwaredienstleister ist we {code} it ein Anbieter umfassender Leistungen: Website-Programmierung und Gestaltung, App Programmierung, Datenbankerstellung und -pflege, AddIns für MS Office und IT Beratung setzen wir seit rund einem Jahr erfolgreich in die Tat um. Dabei predigen wir oft, dass Digitalisierung und dabei vor allem Automatisierung unseren Kunden den Arbeitsalltag erheblich erleichtern kann. Nicht nur eine digitale Realisierung ist uns als Software-Experte wichtig für den Erfolg unserer Kunden, sondern auch eine stetige Optimierung der Prozesse. Einfacher, schneller, zeitsparender ist das Ziel.

Wie solch eine genaue Umsetzung unserer Dienstleistungen aussehen könnte…
…stellen wir heute an einem Auftrag eines deutschen Spezialfinanzierers vor. Was wir für diesen im Groben geleistet haben, war das massive Arbeitspensum der Mitarbeiter zu senken, indem wir ein Tool entwickelt haben, welches den Mitarbeitern viel Zeit und Energie spart.

Die Ausgangssituation war folgende:
Der Kunde arbeitete bisher mit einer Exceldatei, die wichtige Datenmengen abbildete. Die Problematik ergab sich daraus, dass es Einschränkungen in den Zugriffsberechtigungen gab und der Arbeitsprozess sich dadurch sehr zeitaufwändig gestalten musste. Dies geschah zwar digital – dennoch manuell. Zudem waren viele Parteien durch Behinderungen und Zugriffseinschränkungen, die mit bestimmten Standard Programmen wie Excel einhergehen. Weil sehr viele Prozesse manuell durchgeführt werden mussten, kostete der Arbeitsalltag viel Zeit und Energie.
Nun kam unsere IT-Beratung ins Spiel. Wir konzipierten einen Automatisierungsprozess, mit dem man diese Prozesse optimieren konnte.
Unser Tool löste das Problem mit den Zugangsberechtigungen, der problematische Prozess wurde automatisiert. Nun erfolgt die Eingabe intuitiv und flüssig.

Was haben wir also gemacht?
Im Kundengespräch den Arbeitsalltag kennen gelernt, uns Probleme erläutern lassen und Schmerzstellen analysiert. Danach erfolgte eine Konzepterstellung, die wir dem Kunden präsentierten. In der Präsentation wurde ebenfalls unser SCRUM-Prinzip erläutert, ein zeitlich definierter Arbeitsplan, in dem man in regelmäßigen Wochen-Abständen den Entwicklungsstand darlegt und sich Feedback einholt. Am Ende kam eine Lösung raus, die unseren Kunden nun in seiner Effizienz unterstützt.

Hier kannst du dir einen Überblick der einzelnen Schritte in unserer Case Study ansehen – klick dich einfach durch.

Case Study 1

Digitalisierung der Bundesländer: Kann Deutschland durch Einheit glänzen?

Im vorherigen Beitrag haben wir das Zeitalter der Informatik im Verlauf dargestellt und euch die wichtigsten Stationen der digitalen Revolution aufgelistet. Unglaublich bemerkenswert, was die Menschheit bisher erreicht hat, wenn man sich die Fortschritte erst einmal vor Augen führt.

Was wir heute in den Fokus stellen wollen ist jedoch das Datum, welches immer noch einen ganz bedeutenden historischen Wert – nicht nur für Deutschland alleine – hat. Die Wiedervereinigung am 3.10.1990 – der Tag an dem Deutschland wieder als Einheit zusammenfand. Als einer der wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Ende des Kalten Krieges war das Datum international prägend und vereinfachte nicht nur das Leben der in Deutschland Lebenden. we {code} it gedenkt diesen Tag mit besonderer Ehrfurcht – zum Gedenken an die Opfer, die Rebellen, diejenigen, die unaufhörlich dafür gekämpft und gehofft haben und die Politiker, die sich für die Einheit einsetzten. An all die Arbeiter und an das Volk, das trotz aller Schwierigkeiten zusammengewachsen ist.

Wo Grenzen konstruiert werden, kommt der Mensch nie weit.
Willst du schnell gehen, geh‘ alleine, willst du weit gehen, geh‘ zusammen.
Möge sich das Wissen in den Herzen aller festsetzen und möge das Datum uns in Erinnerung bleiben.

 

Einheitlicher Fortschritt?
Im Zeichen des Anlasses wollen wir als Softwaredienstleister besonders beleuchten, ob Osten und Westen sich inzwischen hinsichtlich der Digitalisierung einander annähern konnten.

Im Deutschlandindex der Digitalisierung 2017 kann man sich umfassend zu allen Aspekten informieren, die eine gute digitale Infrastruktur ausmachen und in welchen Ländern welche Stärken oder Schwachpunkte liegen. Dabei wurden Bereiche wie das digitale Angebot von Behörden untersucht, die Zugangslage zur digitalen Welt, die Fortschrittlichkeit in Wirtschaft und Forschung, wie zukunftsfähig das Bildungsangebot ist und weitere Aspekte, die auf Länderebene intensiv unter die Lupe genommen wurden.

Gut gelungen fanden wir die Erklärung, wie all die untersuchten Teilaspekte miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig begünstigen – oder negativ beeinflussen, insofern die Grundlagen nicht erfolgreich und greifbar umgesetzt wurden.

„Auf diese Weise kann man sich dem Phänomen der allumfassenden Digitalisierung (Puzzle-)Stück für (Puzzle-)Stück annähern.“, begründet das Kompetenzzentrum Öffentliche IT die detaillierte und aufgedröselte Herangehensweise und Erhebung. Sehr empfehlenswerte Leseinvestition wie wir finden.

Abbildungen und Gesamtfazite für dich zusammengefasst

Digitale Infrastruktur
Dazu gehören: Breitbandversorgung, Zugang zu LTE, Möglichkeit und Nutzung des Glasfasernetzes, etc.
Abbildung S. 13

Digitales Leben
Dazu gehören: Nutzung mobiler Endgeräte, Online-Shopping, Nutzung sozialer Medien, Nutzung von Wikipedia-Artikeln, …
Abbildung S.16

 

Wettbewerbsfähigkeit der Bundesländer
Dazu gehören: Internet- u. Kommunikations-Betriebe, IKT-Beschäftigte u. IKT-Auszubildende, IKT Forschungsförderung, uvm.

Hierbei kommen viele Aspekte zusammen, die starke Stellung falle laut der Index-Erhebung jedoch ins Auge. Seite 17-19 zeigen hier die verschiedenen Ballungsräume hinsichtlich Forschungsförderung durch den Bund, Beschäftigtenzahlen in den verschiedenen Ländern in IKT Betrieben und die Produktivität der Wirtschaft. Sachsen-Anhalt sowie Thüringen fallen dabei durch sehr niedrige Indexzahlen auf, was von dem Niedriglohn herrühren könnte. Dies sind nicht die ersten Zahlen, in denen die östlichen Bundesländer schlechter abschneiden als der Rest. Aber auch Rheinland-Pfalz im Westen ist eher im Mittelfeld zu finden.

Beim E-Government hat der Digitalisierungsindex besonders genau hingeschaut. Bei Kontakt zu Online Behörden hat Bayern die Nase vorn. Allgemein belegen Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern die Bestplätze im Bereich Online Bürgerservices. Im Bereich der digitalen Kommunen haben die Stadtstaaten Hamburg, Berlin, Bremen die obersten Plätze eingenommen. Dazu gehörten Aspekte wie digitale Verwaltungsdienstleistungen: Gewerbescheinanmeldung, Melderegisterauskunft, KFZ-Zulassungen uvm. In den Stadtstaaten scheint dies besonders effizient vonstatten zu gehen. Hessen ist hierbei eher im unteren Mittelfeld anzusiedeln (Siehe Abbildung 38, Seite 30 des Deutschlandindex der Digitalisierung 2017)

Bildung – wie zukunftsfähig sind die Länder?
Dazu gehören: Freie Bildungsmaterialien, Massive Open Online Courses, Studiensituation, Informatikstudiengänge, …

Hierbei wird Bildung als Grundlage von Zukunftsfähigkeit gesehen. Daher liegt der Schwerpunkt auf dem Zugang und dem Angebot von digitaler Bildung. Im relativen Gesamtschnitt haben alle Länder eine durchschnittlich gute Ausgangslage zur digitalen Bildung sowie mindestens eine als „herausragend“ betitelte Hochschule mit Angeboten an Informatikstudiengängen, die von den Studenten auch genutzt werden. Dennoch lässt sich auch hier ein Ost-West-Gefälle feststellen, da Sachen-Anhalt, Niedersachen, Thüringen – aber auch Rheinland-Pfalz im Westen – im Vergleich zu den anderen Bundesländern im schwächeren Segment anzusiedeln sind.

Gesamtfazit
Im Gesamtüberblick lässt sich sagen, dass die Stadtstaaten wie Hamburg und Berlin in beinahe allen Punkten Spitzenreiter sind und einzeln einen erheblich höheren Digitalisierungs-Index vorweisen können als Deutschland in der Gesamtheit. Zu den dicht darauffolgenden Spitzenreitern schließt sich der Stadtstaat Bremen und die Länder Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen an. Man kann hier also die Präsenz der westlichen und südlichen Länder durchaus unterstreichen, wohingegen der Osten Deutschlands nach wie vor in den meisten Bereichen nicht auf der selben Höhe ist. Das kann zum einen durch die Flächenstaaten begründet werden, die sowieso ländlicher organisiert sind und die Infrastruktur auch abseits der Digitalisierung immernoch nicht mit den westlichen Ländern zu vergleichen ist. Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT plädiert daher auf kurzfristige und mittelfristige Priorisierung des Ausbaus der unterversorgten Regionen.
Es wäre also wünschenswert, die östlichen Bundesländer nicht sich selbst zu überlassen und in Form von digitalisierten Bildungsangeboten mehr für den Ausbau der Digitalwirtschaft als auch der Angebote hinsichtlich politischer Bildung zu unternehmen.

Historisch gesehen ist der Anteil der Techniker, vor allem auch Frauen in der Technik, im Osten generell höher gewesen als im Westen Deutschlands. So kann sich der Osten Deutschlands mit kompetenten Machern und fortschrittlichen Denkern sowie Chancengleichheit für beide Geschlechter in technischen Berufen profilieren. Dieses historische Gut darf nicht missachtet werden und sollte gerade zu Ehren der Einheit auf eine gesamtheitliche Stufe gehoben werden.

 

Das Erwachen der digitalen Revolution – ein Zeitverlauf

Ständig heißt es: „Wir leben in einem digitalen Zeitalter“ Internet, Smartphones und Apps sind im alltäglichen Leben längst angekommen, das Internet der Dinge weiter am Wachsen und künstliche Intelligenzen im Vormarsch. Dennoch scheint noch einiges zu tun zu sein. So betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel erst kürzlich, dass Deutschland nicht im Technikmuseum enden dürfe. Das Land solle sich beim digitalen Fortschritt nicht abhängen lassen. Doch wie hat das mit dem digitalen Fortschritt angefangen? Ab wann begann die digitale Revolution? Heute nehmen wir euch mit auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Informatik, des PCs und Internets und wie es unser aller Leben in Deutschland und auf der Welt verändert und vorangebracht hat.

Computer – Computare – Rechnen

Der erste Programmierer der Welt war eine Frau. Ada Lovelace, eine britische Mathematikerin. Sie schrieb Mitte des 19.Jahrhunderts ein Programm für eine Rechenmaschine, die vier Grundrechenarten beherrschte. Rechenmaschinen gelten als Vorläufer des Computers, was übrigens lateinisch-englisch ist und so viel wie Rechenmaschine bedeutet, und wurden seit Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelt. In den folgenden Jahrzehnten wurden viele solcher Gerätschaften entwickelt, eine serienmäßige Produktion blieb jedoch aus.

Gab es zunächst nur Rechenhilfen, wurde der Computer erstmals im 2.Weltkrieg als elektromechanische und vollelektronische Datenverarbeitungsmaschine entwickelt und benutzt. Diese Maschinen waren jedoch noch richtige Anlagen, die ständig gewartet werden mussten und nur einen Bruchteil der Rechenleistung besaßen, die ein heutiger PC besitzt. In den 1970ern gelang der Firma Intel dann die Überraschung mit ihrem Mikroprozessor – das Herz eines jeden modernen Computers und der ganze Reihen von Transistoren Platz sparend auf einem Stück Silizium unterbringen konnte. Der Grundstein zur Massenproduktion von Personal Computern wurde gelegt. Der Rest verlief fast wie im Zeitraffer.

Mehr als 40 Jahre Innovation

Tim Berners-Lee, Vater von HTML (HyperText Markup Language) und WWW, beginnt 1989 mit seinen Arbeiten rund um die Internet-Revolution. Das Internet als solches, eine Verbindung zwischen Computern, gab es bis dato schon. Berners-Lee, der zu dem Zeitpunkt im Schweizer Kernforschungszentrum, dem CERN, in der IT-Abteilung arbeitete, sollte eigentlich ein Programm schreiben, das die Kommunikation zwischen Computern in CERN vereinfachen sollte. Er aber denkt größer. Und entwickelt neben dem World Wide Web, das die Infrastruktur des Internets wie ein Auto nutzt, auch noch HTML, URL und http. 1991 stellt er seine Ergebnisse auf der ersten Website der Welt der Weltöffentlichkeit zur Verfügung.
2 Jahre später sind schon 130 Websites, 1997 schon eine Million. Aktuell zählt das World Wide Web mehr als 1,2 Milliarden Websites. And going.

Mit der Einführung des iPhone, des ersten Smartphones, veränderte sich die digitale Welt nochmal komplett.  Andere Hersteller ziehen mit eigenen Produkten nach. Die Verschmelzung von Telefon und Computer ist nun perfekt. Smartphones dominieren heute unser Leben und die Digitalisierung ist endgültig im Alltag angekommen. Der Mensch ist immer mobil, immer erreichbar.

Nächste Woche wird’s wieder spannend! Wir betrachten anlässlich der Deutschen Einheit die Digitalisierungs-Unterschiede in Ost und West und schauen, ob Deutschland wirklich im Technikmuseum landen könnte. Bis dahin!

Bundestagswahl 2017 – wie wird die Bundesregierung eigentlich die Digitalisierung Deutschlands gestalten?

Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 war gerade in diesem Jahr sehr spannend. So fiel das Ergebnis für die CDU als stärkste Partei aus, womit Frau Merkel weiterhin Kanzlerin bleibt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von uns.

Als Softwaredienstleister verfolgen wir – abgesehen von unseren persönlichen und privaten Einstellungen – natürlich auch die Zielsetzungen und Programmpunkte bezüglich Digitalisierung. Dass die Digitalisierung voranschreitet und es nicht zielführend ist, sich ihr zu entziehen, hört man schon zur Genüge. Die Sorge hinsichtlich Datenschutz ist ebenfalls ein Punkt, den man nicht leichtfertig umgehen sollte, gerade wenn man die verantwortungsvolle Position der Regierung aufnimmt.

Hier ein Überblick welche Partei das Thema Digitalisierung angehen wollten und wie:

Die Union hat sich einiges vorgenommen, was Digitalisierung angeht, und hat konkrete Zielsetzungen, um in Deutschland die „Gigabit-Gesellschaft“ vollständig zu etablieren:

  • Die Kreierung einer Staatsministerposition für Digitalpolitk
  • Bis 2025 finale Umsetzung des flächendeckenden Ausbaus von Glasfasernetzen und des Mobilfunks auf 5G Niveau
  • Verwaltungsdienst-leistungen durch elektronische Bürgerportale online zugänglich machen
  • Ein Datengesetz, das den Zugang zu Daten aus wirtschaftlichen Zwecken regelt sowie die Zugriffsmöglichkeiten von Sicherheitsbehörden
  • IT-Sicherheit: Cyber Angriffe durch Fachleute abwehren und für den Schutz der Daten der Bundesbürger sorgen
  • Investition in Bildung und Ausstattung im technischen Bereich
  • Aufbau eines Cyberabwehrzentrums in Bayern (Bayernplan der CSU)
  • Erhaltung des Bargelds als wichtigstes Bezahlmittel

Auch die SPD hat konkrete Umsetzungsziele, um die Digitalisierung bundesweit zu realisieren:

  • 90% Abdeckung mit Gigabitnetzen bis 2025 sowie Ausbau von 5G-Mobilfunkstandards
  • Grundsatz der Netzneutralität (Best-Effort-Prinzip)
  • Digitalisierung von Verwaltungsbehörden
  • Öffentliche und kostenlose WLAN Hot-Spots in allen öffentlichen Einrichtungen
  • Ausweitung digitaler Lernangebote im bundesweiten Bildungsbereich
  • Neue Regelung zur Datennutzung
  • Internationale Regelung zum Schutz vor Ausspähungen und Cyber-Angriffs
  • Strikte Ablehnung von Abschaffung des Bargelds

Die Linke möchte die Digitalisierung mehr zur Staatsverantwortung machen und dabei jedem Bürger den Zugang ermöglichen.

  • Breitband- und Glasfaserausbau durch staatliche Investition
  • Jeder Haushalt in Deutschland soll Recht auf Breitbandanschluss erhalten
  • Gesamtheit der Telekommunikationsnetze als öffentliches Eigentum zugute der Netzneutralität
  • Ausbau der IT-Technik an allen Schulen und Hochschulen sowie Ausstattung eines jeden Kindes mit einem mobilen Endgerät
  • Computer und Internetzugang als Existenzminimum
  • Konsequente Bestrafung von Unternehmen, die gegen den Datenschutz verstoßen
  • Stärkere Rolle der Bundesregierung hinsichtlich Schutz gegen Cyberangriffe

Auch die Grünen sehen die Digitalisierung als wichtigen Teil der Staatsverantwortung und sehen das Thema Datenschutz als zentrales Selbstbestimmungsrecht eines jeden Bürgers.

  • Vertretung von Digitalisierung als eigenständiger Themenbereich im Regierungskabinett
  • Breitbandversorgung durch flächendeckendes Glasfasernetz – Ausbau soll durch den Bund finanziert werden
  • Ausbau des 5G Mobilfunknetzes sowie flächendeckendes öffentliches WLAN-Netz
  • Echte Netzneutralität auch im Mobilfunk
  • E-Government-Angebote
  • Förderung des digitalen Lernens
  • IT-Sicherheit und Schutz vor Cyberangriffe durch staatliche Stellen
  • Konsequente Umsetzung der EU-Datenschutzreform – Selbstbestimmung bei Zugriffsrechten der eigenen Daten

Die Digitalisierung gilt als Kernthema der FDP beim diesjährigen Wahlkampf.

  • Forderung eines neuen Digitalministeriums
  • Gigabit-Übertragung sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk
  • Glasfasernetze, die gemietet werden können
  • Grundsatz der Netzneutralität
  • Digitalisierung von behördlichen Verwaltungsinstanzen
  • Staatsvertrag zwischen Bund und Ländern, der den Ausbau des Bildungsangebots im digitalen Bereich regelt. Dabei soll 1.000€ pro Schüler investiert werden
  • Datenschutz in Form von aktiver Einwilligung bei Datenerhebung sowie Auskunftsrechte zur Kontrolle der eigenen Daten
  • IT-Sicherheit mit Hilfe der Zusammenarbeit mit Unternehmen – Entwicklung von Technologien zum Schutz
  • Ablehnung jeder Einschränkung der Nutzung von Bargeld

Die AfD thematisiert die Ziele zur Digitalisierung eher weniger.

  • Flächendeckenden Breitbandausbau innerhalb von 2 Jahren
  • Festhalten an der Nutzung von Bargeld

Die Digitalisierung ist zurecht ein wichtiger Aspekt im Wahlprogramm (fast) aller Parteiprogramme gewesen. Ohne Zweifel erachten wir es als mächtiges Instrument zur Ausführung der Ziele. Mögen diese immer ehrenwert sowie ethisch im Sinne der Menschheit und des Volkes genutzt werden.

Wir wünschen der gewählten Bundesregierung viel Stärke, Durchhaltevermögen und eine Regierungsperiode, die sich durch weise Entscheidungen auszeichnet. Auf eine friedliche, respektvolle und effiziente Regierungszeit.

 

Pressefoto der Vorsitzenden Bundeskanzlerin Angela Merkel
© Foto: CDU/Laurence Chaperon

Apps – von der Technik-Tüftelei zum unentbehrlichen Begleiter

Vor knapp 10 Jahren wurden sie noch von vielen als unnötiger, modischer Schnickschnack abgetan, im heutigen (Business-)Alltag sind Apps jedoch nicht mehr wegzudenken. Damals waren Apps zumeist nur Tüfteleien von Entwicklern, heute gibt es Apps für alles. Wirklich alles. Seit der Einführung von Java ME, einer Programmiersprache für Mobiltelefone, ist es möglich Apps von verschiedenen Anbietern und übers Internet herunter zu laden – und das Spektrums der App erweiterte sich von Taschenrechnern, Kalendern und Mini Spielen auf Reiseplanungen, Eierkoch-Apps, Gesangstrainer, Tracking-Apps und und und.

Dein täglicher Begleiter

Im Juli 2008, als der App Store von Apple gelauncht wurde, standen dort 500 Apps zur Verfügung. In der ersten Woche gab es von diesen schon 10 Millionen Downloads. Tendenz steigend. Drei Jahre später wurden etwa eine halbe Millionen Apps zum Download angeboten. Im Jahr 2016 wurden mehr als 90 Milliarden App-Downloads verzeichnet. Doch um wirklich groß herauszukommen braucht es mehr als nur die mögliche Platzierung im App/Play Store. So gehören zu den meist genutzten Apps 2016 in Deutschland WhatsApp, Facebook, Messenger, Instagram – alle von Unternehmensriese Facebook. Nebst diesen finden sich alte Bekannte, wie etwa Amazon, YouTube, Google Chrome, Spotify und Skype unter den App-Lieblingen. In Deutschland waren letztes Jahr auch Pokémon GO, Snapchat, Loovo oder Clash of Clans unter den Top 50 der meist genutzten Apps. Twitter hingegen viel knapp raus.

Um den Nutzer wirklich langfristig zu binden, braucht eine App viel. Ein einfacher Einstieg, ein längerfristiges Beschäftigungsangebot sowie ein deutlich erkennbarer Nutzen sind nur einige der wichtigen Faktoren. So sind für den Erfolg einer App ebenso Schnelligkeit und ein einfach gehaltener Registrierungsprozess wichtig. Außerdem ist von Vorteil, wenn die App personalisiert ist und die Bezahlung in die App integriert ist. Zudem sollte der gesamte Benutzungsvorgang innerhalb der App gewährleistet werden. Denn zwischen verschiedenen Medien für eine einzige Aktion zu wechseln, ist heute nicht mehr gerne gesehen. Falls du genaueres zu den Schritten einer erfolgreichen App erfahren möchtest, kannst du das gerne in unserem Blogbeitrag „Welche Aspekte für den Erfolg einer App zu oft missachtet werden“ nachlesen.

Simplfy your life

Apps sind das Tool der Gegenwart – und Zukunft. Sie können auf alle technischen Bausteine des Endgerätes zugreifen – sei es Display, Touch, Kopfhörer, Mikro, Vibration, GPS, Internet, WLAN oder Kamera. Somit haben Apps entscheidende Vorteile gegenüber Websites. App ist aber nicht gleich App. So unterscheidet man zwischen Native, Hybrid und Mobile Apps. Native bedeutet, dass die App alle Inhalte bereits in sich trägt und somit keine mobile Datenverbindung benötigt und gleichzeitig auf das jeweilige Endgerätesystem optimiert ist. Hybrid-Apps sind Plattformübergreifend und auf mehreren Endgerätsystemen benutzbar. Mobile heißt einfach nur, dass die Inhalte der App ausschließlich aus dem Internet geladen werden.
Apps sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auch für Unternehmen haben Apps viele Vorteile in Petto. Aufgrund der enormen Funktionsvielfalt und der weltweiten Verfügbarkeit stellen Apps eine gute Investition dar. Heutzutage basieren ganze Geschäftsmodelle einzig auf einer App. Snapchat, Instagram, Tinder – nur einige Beispiele, die zeigen, wie man nur mit einer App erfolgreich sein kann. Kommunikation, ständige Erreichbarkeit und Präsenz sind Faktoren, die diese Geschäftsmodelle so attraktiv machen.

Unser Team hilft gerne dabei, die optimale App auch für Sie zu entwickeln. Unsere kreativen Köpfe haben Spaß daran, Ideen umzusetzen und Ihnen beratend zur Seite zu stehen. Einfach mal melden! Die nächste Woche wird im Rahmen unserer Projekte stehen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben – darunter auch eine App, die ebenfalls das wichtigste Instrument des Geschäftsmodells ist. Wie das funktioniert und wie wir das als Software-Partner umgesetzt haben, stellen wir beim nächsten Mal genauer vor.