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Trends im Webdesign 2019

In diesem Jahrzehnt, welches jetzt schon fast vorbei ist, ist das Internet so stark gewachsen dass es heute nahezu unvorstellbar ist ein Unternehmen ohne eine eigene Website aufzubauen. Daher ist der Look und die Nutzererfahrung dessen enorm wichtig für das Marketing und den damit einhergehenden Erfolg des präsentierten Produkts. Webdesigner leben in diesem Bereich ihre ungezügelte Kreativität aus und prägen dort einen stetigen Wandel. Wo damals noch Raster und Stockfotos von serifenlosen Schriften unterschrieben wurden, experimentiert man jetzt mit lebhaften Illustrationen, kräftigen Farbakzenten und asymmetrischen Layouts.

Aufbau und Layout

Immer mehr wird Minimalismus als klassische und zeitlose Ästhetik eingesetzt. Dabei werden wenige Elemente auf großen Weiß- oder Farbräumen abgebildet, um dem User genau das zu zeigen, wonach er sucht. Auch Farben werden teilweise nur noch minimalistisch verwendet: es lässt sich ein Trend hin zu schwarz-weißen Websites beobachten, bei denen wichtige Elemente mit Farbklecksen unterstrichen werden. Das Schwarz-Weiß erzeugt eine ruhige, kontrastreiche und dadurch eindrucksvolle Atmosphäre und wird unterbrochen durch den vereinzelten Einsatz von Farbe. Für eine lockerere Atmosphäre und perfekt zum Branding eignet sich aber weiterhin für die meisten Webseiten ein bunter Anstrich.

Designer versuchen außerdem, mehr organische Formen und weiche Linien in Websites zu integrieren, um so dem User einen Eindruck von Bequemlichkeit und Zugänglichkeit zu vermitteln. Obwohl Seiten in der Regel auf Basis eines systematischen Rasters eingerichtet sind, versucht man sich in einigen Fällen davon zu befreien, um ihnen mehr Tiefe und eine natürlichere Nutzer-Erfahrung zu verleihen. Geometrische Strukturen sorgen dahingegen für einen stabileren Eindruck.

Ein barrierefreies Internet wird für Webdesigner ein immer größerer Fokus. Sie achten darauf, dass ihre Seiten zugänglich für Screen Reader, übersichtlich gestaltet und mit großen Schriften versehen sind, sodass niemand Probleme hat, sie zu verwenden. Für weitere Schwierigkeiten werden Chatbots in Zukunft immer auffälliger auf Webseiten angeboten, da KI und das maschinelle Lernen aktuell so große Fortschritte macht. Die Bots werden noch intelligenter und effizienter und so angenehmer für den Nutzer.

Was eigentlich kein Trend, sondern ein Grundrecht ist, aber aktuell wie auch in 2018 viele Menschen beschäftigt, ist die Privatsphäre im Internet. Die ist nicht nur wegen der DSGVO ein wichtiges Thema, sondern wurde auch durch den Skandal von Facebook, bei dem aufgedeckt wurde, dass die Daten der Nutzer für Werbezwecke missbraucht wurden. Daher ist heutzutage ein verantwortungsvoller Umgang mit den Daten des Users ein wichtiges Aushängeschild für eine Website. Cookie-Banner müssen deshalb herausstechen und in deutlicher Sprache und Schriftart diese Werte vermitteln.

Texte

Die Texte auf Websites werden kleiner und die Schriftarten verändern sich. Mittlerweile achten Designer bei der Schrift-Wahl vermehrt auf eine Kombination aus Wiedererkennungswert und guter Lesbarkeit. Serifenschriften, die man damals im Webdesign meist links liegen lassen hat und nur für den Print verwendete, sind jetzt auch online im Kommen. Schriften ohne Serifen sind angenehmer zu lesen und eignen sich daher auch weiterhin für längere Texte. Doch erkennt man jetzt, dass man durch Serifen und ihrem dekorativen Aussehen, die Aufmerksamkeit auf Überschriften und Textboxen ziehen kann. Besonders erfolgreich mit dessen Einsatz ist Mailchimp – seit ihrem redesign setzen sie auf Serifenschriften in ihren Headlines. Aber auch experimentelle Schriftarten wie Konturschriften, explodierende Texte, nostalgische Vintage-Fonts und einige mehr.

Grafiken

Im Webdesign weicht man langsam weg von immer gleich aussehenden Stockfotos und bewegt sich hin zu menschlichen Illustrationen, die individualisiert für jede Seite kreiert werden. Diese Figuren sind meist nicht proportional gebaut und in bunten Farben dargestellt. Diesbezüglich entsteht nun auch der Trend, dass dabei 3D-Zeichentechniken verwendet werden. Durch diese Illustrationen hat die Website auf den Nutzer eine persönliche, individuelle und freundliche Wirkung.

Ein wieder aufkommender Trend ist die Glitch-Art. Dabei werden Elemente verzogen, doppelt belichtet oder fehlerhaft dargestellt, um die Aufmerksamkeit des Users zu erwecken und für Verwirrung zu sorgen. Diese Elemente haben einen nahezu psychedelischen, aber auch einen futuristischen Effekt.

Fazit

Das Webdesign geht in viele verschiedene Richtungen, von denen alle äußerst spannend zu beobachten sind. Aber nicht jedem Trend muss direkt hinterher geeifert werden. Es sollte abgewägt werden, ob der Trend zu dem eigenen Konzept passt und wie man ihn bei sich integrieren kann. Besonders wichtig ist, dass eine Seite klar strukturiert und leicht nutzbar ist und dass sie einen bestimmten Wiedererkennungswert hat. Vor allem bei jungen Unternehmen oder kleineren Projekten eignet sich die Einsetzung von Trends, da diese da häufig hineinpassen und am Puls der Zeit sind.

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EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Die Uhr tickt – was sich ändern wird

Morgen – den 25. Mai 2018 – tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, auf Englisch: General Data Protection Regulation, kurz GDPR) ausnahmelos in Kraft, die gewährleisten soll, dass Unternehmen personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern besser schützen. Die neuen Regelungen nach der DSGVO werden noch umfangreicher: dazu gehören Melde- und Dokumentationspflichten. Diese bringen sowohl für Privatpersonen und Unternehmen als auch öffentliche Stellen viele Neuerungen mit sich.

 

Was ist die DSGVO, für wen gilt diese und warum sollte ich einen Blick darauf werfen?
Die DSGVO ist ein neues EU-Gesetz, also ein Reglement, das ab dem 25. Mai 2018 europaweit Allgemeingültigkeit hat. Die Rechtsgrundlage regelt das Datenschutzrecht und den Umgang mit personalisierten Daten einheitlich in der gesamten EU. Haben Sie als Unternehmer ihre Prozesse an all die Regeländerungen angepasst? Denn morgen endet auch schon die zweijährige Übergangsfrist, an denen Mitgliedsstaaten die neuen Vorschriften in ihre nationalen Gesetze implementiert haben sollten. Die DSGVO gilt für alle, die automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten, also für Großkonzerne aber auch für Selbstständige und Kleinbetriebe. Ausgenommen hiervon sind Privatpersonen – solange diese Personendaten nur für persönliche oder familiäre Zwecke verwenden.

 

Was genau wird sich durch die neue Verordnung ändern?
Im Folgenden wollen wir einen Überblick über einige wichtige Vorgaben des neuen Datenschutzrechts geben, die umgesetzt werden müssten. Das sind die Neuerungen:

Härtere Sanktionen, höhere Geldbußen und Unschuldsbeweis (Art. 83 Abs. 6 DSGVO): In Zukunft müssen Unternehmen bei Datenschutzverstößen bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresunternehmensumsatzes als Strafe zahlen. Im Rahmen der neuen Beweisumkehr muss man als Verantwortlicher nachweisen, dass man rechtmäßig gehandelt hat.

Dokumentationspflichten: (Art. 30 DSGVO): Unternehmen müssen ein sog. Verarbeitungsverzeichnis führen. In ein solches Verzeichnis (d.h. Dokumentationen und Protokolle) müssen sämtliche Tätigkeiten und datenschutzrechtlich relevante Prozesse aufgenommen werden, die bei der Datenerhebung entstehen.

Zu beachten ist: Es besteht nun die Pflicht, ebenfalls ein Verarbeitungsverzeichnis über alle im Auftrag der Kunden verarbeiteten Daten zu erstellen.

Recht auf Vergessenwerden (Art. 17 DSGVO): Unternehmen müssen personenbezogene Daten und vernetzte Suchergebnisse auf Wunsch der Betroffenen löschen.

Einwilligung (Art. 7 DSGVO): Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, müssen eine unmissverständliche und nachweisbare Zustimmung von Einzelpersonen einholen. Diese muss „ohne Zwang, für den konkreten Fall und in Kenntnis der Sachlage“ erfolgen. Die Einwilligung muss jederzeit wiederrufen werden können.

Speicherungsdauer (Art. 5 DSGVO): Grundsätzlich dürfen Personendaten nur für einen bestimmten Verarbeitungszweck gespeichert werde und nur solange, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist.

Mindestalter (Art. 8 DSGVO): Das Mindestalter für eine wirksame Einwilligung ohne Zustimmung der Eltern wurde auf 16 Jahre festgelegt.

Zu beachten ist: Überprüfen Sie die Datenschutzerklärung für Ihre Zielgruppe und gleichen Sie diese gegebenenfalls an die neuen Regelungen an. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Daten den neuen Mindestnormen für die Einwilligung und den Widerruf passen.

Meldepflichten (Art. 33 Abs. 1 DSGVO): Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten muss die zuständige Aufsichtsbehörde binnen 72 Stunden informiert, die Datenpanne dokumentiert und ein strikter Prozess- und Ablaufplan ausgearbeitet werden.

Grundsatz des Privacy by Design (Art. 25 Abs.1 DSGVO): Probleme bezüglich Datenschutz und Privatsphäre müssen schon bei der Entwicklung neuer Prozesse ermittelt und evaluiert werden.

Grundsatz des Privacy by Default (Art. 25 Abs.2 DSGVO): Webseitenbetreiber müssen künftig die datenschutzfreundlichsten Voreinstellungen besitzen.

Auftragsdatenverarbeitung (Art. 28 ff. DSGVO): In Zukunft werden sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer für die Datennutzung ihrer Kunden gleichermaßen verantwortlich sein – für eventuelle Bußgelder können beide Seiten herangezogen werden.

Datenschutzbeauftragter (Art. 39 DSGVO): Die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten müssen veröffentlicht und der zuständigen Aufsichtsbehörde mitgeteilt werden.

Zu beachten ist: Vergewissern Sie sich gemäß Art. 37 Abs.1 DSGVO, ob Sie dazu verpflichtet sind, einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen.

Alle neuen Artikel mit den passenden Erwägungsgründen sind unter BDSG (neu) nachzulesen.

 

Regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter
Welche Daten werden erhoben? Wo werden diese verarbeitet? Wie wird mit diesen umgegangen? Wird dies dokumentiert? Wer übernimmt diese Aufgaben? Um all diesen Fragen nachgehen zu können, sollten Mitarbeiter, die mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen, entsprechend geschult werden.

 

Leichter gesagt als getan
Der Weg vom Gesetzgebungsverfahren bis hin zur neuen EU-DSGVO war beschwerlich und hat mehrere Jahre in Anspruch genommen. In den letzten zwei Jahren mussten Unternehmer prüfen, welche ihrer Prozesse und Abläufe von der neuen Gesetzgebung betroffen sind. Wer sich datenschutzkonform auf die neuen Regelungen eingestellt hat, sollte künftig weniger Probleme damit haben.
So haben auch wir, ein etabliertes Softwarte Development Startup, uns mit den neuen Anforderungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung auseinandergesetzt und unsere Systeme an die neuen Regelungen angepasst. Im Zentrum unseres Denkens und Handelns stehen unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter. Darum ist es unser Anliegen mit Transparenz, viel Zuverlässigkeit und Qualität die bestmögliche Sicherheit für jene Daten zu gewährleisten.

Neue Datenschutzverordnung ab Mai 2018 – was Unternehmen zusätzlich beachten müssen

Da in diesem Jahr ab Mai eine allgemeingültige, europäische Datenschutzverordnung in Kraft tritt, wollten wir im neuen Jahr insbesondere die Unternehmen noch einmal daran erinnern. Die Regelungen umfassen ab Mai 2018 konkretere Anforderungen an Datenhandhabung und verschärfte Strafen bei Nichteinhaltung. Von Unternehmen wird dadurch einiges mehr an Aufwand bezüglich Dokumentierung und Vorsicht im Umgang mit den Daten verlangt. Welche Artikel im Vergleich zu den vorherigen deutschen Datenschutzregelungen neue Änderungen bereithalten , haben wir hier für euch hervorgehoben:

Art. 26 DSGVO :
Datenverarbeitung ist von nun an von mehreren verantwortlichen Stellen möglich. Zwingend erforderlich: Konkrete Vereinbarung über Zwecke, Handhabung und Verantwortlichkeiten der Betroffenenrechte

Art. 28 DSGVO:

Rechte und Pflichten sowie Umsetzung und Inhalt der Regelungen sind vertraglich festzulegen. Wichtig ist dies deshalb, weil diejenigen, die zuständig für Auftragsverarbeitung sind, eine ordnungsgemäße Datenverarbeitung garantieren müssen – und hierbei ist nichts für beide Seiten sicherer als ein schriftlich konkret ausgearbeiteter Vertrag.
Interessant ist unserer Meinung nach ein Punkt, bei dem die Datenschutzverordnung etwas lockerer greift als die vorherige deutsche Rechtsgrundlage diesbezüglich: Bisher durften keine sensiblen Daten wie beispielsweise Gesundheitsdaten in Drittländern verarbeitet werden. Dies ist nun erlaubt, solange das Datenschutzniveau zugesichert ist.

Art.30 DSGVO:

Auftragsbearbeitende sind von nun an dazu verpflichtet ein sogenanntes „Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten“ zu dokumentieren. Dies dürfte bisher nicht allzu gängig gewesen sein.
Außerdem sind Unternehmen dazu verpflichtet bei Anfragen der Aufsichtsbehörde ihr Einblicke in das Verzeichnis zu gewähren. Anderen Personen oder Instanzen darf man den Einblick jedoch verweigern.

Art. 33 DSGVO:

Alle Datenpannen müssen unbedingt binnen 72 Stunden gemeldet werden. Was als Datenpanne zu bezeichnen ist, lässt sich aus der Datenschutzfolgeabschätzung – nun ja – abschätzen. Mehr dazu weiter unten.

Art. 35 DSGVO:

Die Datenschutzfolgeabschätzung ist ein neues Terrain, auf das sich Unternehmen im Umgang mit sensiblen Daten begeben müssen. Wie der Name schon vermuten lässt, muss man hierbei abschätzen, ob die Verarbeitung der Daten Risiken bezüglich Rechte und Freiheiten für die betroffenen Personen bergen. Sind diese Risiken durch keinerlei Vorkehrungen zu minimieren oder zu umgehen, muss die Aufsichtsbehörde eingeschaltet werden. (Siehe oben binnen 72 Stunden)

Datenschutzbeauftragte!

Zudem stellen sich viele nach der Verkündung der neuen Datenschutzregelungen die Frage, was es mit der Empfehlung eines Datenschutzbeauftragten auf sich hat. Ist es ein Rat, ein Muss, gibt es besondere Bedingungen? Hier die Antwort:

Ein Datenschutzbeauftragter ist erforderlich, wenn 1. der Verantwortliche oder Auftragsverarbeiter regelmäßig mindestens 10 Personen beschäftigt, die mit der Datenverarbeitung zu tun haben.
2. Die Datenverarbeitung und das weitere Verfahren ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen birgt (siehe Art. 35 DSGVO) 3.Personenbezogene Daten für Übermittlungen oder für Markt- und Meinungsforschungsziele verarbeitet werden

Es lohnt sich, so schnell wie möglich die eigenen Prozesse genauestens zu kennen und sie mit der neuen Rechtsgrundlage abzugleichen. Alles in einem kommt es darauf an, jede Information, die jemanden gefährden könnte, rechtzeitig zu melden und genau zu umschreiben und allgemein jede Verarbeitungstätigkeit in Dokumenten zu erfassen.
Auch unsere Aufgabe als Softwaredienstleister ist es, sich den Regelungen nach aufzustellen, um unseren Kunden eine umfassende Sicherheit und Transparenz zu bieten. Alles in einem ist es eine gutes Gesetzesupdate, dass eine übereinheitliche, europäische Regelung bietet, nach der sich nun alle innerhalb der EU agierenden Akteure zu halten haben. Denn Daten sind bekanntlich das neue Gold unserer Zeit.