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Gründer und CEO von we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 5

Heute führen wir unsere „Ein Einblick in die Coder Community“-Reihe fort und lernen den Gründer und CEO von we {code} it näher kennen. Haikal war selbst Informatikstudent als er das IT-Startup im August 2016 mit der Vision – eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen – gründete. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen digital zu unterstützen und gleichzeitig ITler auf ihrem Karriereweg zu begleiten. An diesem Tag dürfen sich Leser auf vielfältige Einblicke in das Leben und Schaffen von we {code} it freuen.

Clara: Hallo Haikal, danke dass du dir heute die Zeit für ein kurzes Interview mit mir nimmst und unseren Lesern einen weiteren Blick hinter die Kulissen von we {code} it gewährst. Fangen wir am besten ganz von vorne an. Kannst du uns noch einmal kurz erzählen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was waren deine Beweggründe?

Haikal: Im Grunde genommen hat es während der Studienzeit angefangen. Mir ist immer mehr aufgefallen, dass man während dem Studium zwar viel über die Theorie lernt, aber fast keine Praxis beigebracht bekommt. Daher wollte ich nebenher anfangen zu Freelancen. Doch mir wurde schnell bewusst, dass es schwer war, sich gegen den Outsourcing-Markt durchzusetzen der auch die Bezahlungs-Standards gesenkt hat. Dadurch kam mir die Idee von unserem Konzept, das gegen Outsourcing preislich konkurrieren kann, aber dennoch qualitativ hochwertige Ergebnisse mit sich bringt.

Clara: Ihr arbeitet also mit Studenten zusammen und betreibt darüber ein Qualitätsmanagement um euren Kunden vollwertige IT-Dienstleistungen zu liefern. Würdest du davon ausgehend sagen, dass we {code} it ein Sprungbrett für Studierende ist, das so eine Art Brücke zwischen Universität und Wirtschaft bildet?

Haikal: Das ist eines unserer größten Ziele und dafür stehen wir auch. Uns ist wichtig, dass die sture Theorie der Universitäten auch in der Wirklichkeit eingesetzt wird. Wir wollen den Studenten zeigen was man mit den ganzen Algorithmen und Formeln in der Praxis machen kann und wie dann echte Projekte in der Arbeitswelt aussehen.

Clara: Kannst du uns erläutern, welche Rolle der universitäre Hintergrund bei der Entstehung des Startups gespielt hat?

Haikal: Grundlegend spielte das eine sehr große Rolle für uns. Unser Konzept basiert ja auf diesem Hintergrund. Besonders wichtig für uns war er aber in der Hinsicht, dass wir in das Förderprogramm der Goethe-Uni, dem Goethe Inkubator, aufgenommen wurden und dies uns einen starken Aufschwung gegeben hat. Das hat uns auch an den Punkt gebracht, an dem wir heute sind.

Clara: Das muss eine sehr aufregende Zeit gewesen sein! Welche Herausforderungen sind bei der Gründung aufgetreten? Hattest du Unterstützung oder Partner?

Haikal: Eine meiner Herausforderungen war zum Einen, die richtigen Partner zu finden und zum Anderen Durchhaltevermögen zu beweisen. Am Anfang muss man nämlich viel Zeit investieren und auf einiges verzichten. Die Gründung eines Start-Ups bedeutet auch, ein großes Risiko einzugehen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, dass sich nicht jeder traut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Clara: Verstehe. Kannst du den Lesern verraten, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag bei dir aussieht? Welche Aufgaben stehen grundsätzlich an?

Haikal: Wir arbeiten in Gleitzeit, dementsprechend kann man von 8-10 Uhr kommen und von 16-18 Uhr gehen. Alles passiert hier im Teamwork und unsere Mitarbeiter stehen miteinander auf Augenhöhe. Bei uns wird Kommunikation großgeschrieben und unsere Hierarchie ist flach.

Clara: Und wie genau kann man sich den Prozess vom Auftrag des Kunden, über die Arbeit mit den Studenten, bis hin zum qualitätsregulierten Endergebnis vorstellen?

Haikal: Zuerst wird der Kontakt mit dem Kunden aufgebaut. Mit ihm besprechen wir die Problemstellung und erste Lösungsansätze. Danach erstellen wir basierend darauf ein sinnvolles Konzept, worüber dann ein Pflichtenheft verfasst wird. Wenn wir das fertig geplant haben, sehen wir uns in unserer Studenten-Community um und verschaffen uns einen Überblick darüber, wer am Besten auf den Auftrag passt. Dann beginnt die Arbeit und der Kunde erhält in einem bestimmten Turnus von uns bereits kontrollierte Updates über den Status seines Projekts. Um die Qualität dessen braucht er sich also keine Sorgen zu machen aber er bekommt dennoch einen Überblick darüber, ob wir die Probleme seinen Ansprüchen entsprechend lösen. Durch diesen Prozess hat der Kunde die Chance jederzeit einzugreifen und es besteht nicht die Gefahr, dass wir aneinander vorbei programmieren. Bis hin zum fertigen Produkt bleiben wir vom Projekt- und Qualitätsmanagement mit ihm in Kontakt und arbeiten gemeinsam auf die perfekte Lösung hin.

Clara: Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Neben dem allerersten Projekt natürlich.

Haikal: Eine besondere Arbeit für uns war die Entwicklung der SVG App, da es eines unserer ersten größeren Projekte war. Es war eine Herausforderung, da sich dort unser Konzept beweisen musste und wir das Projekt an den Punkt bringen mussten, an dem alles perfekt klappt. Daher sind wir stolz darauf, dass es dann auch genauso funktioniert hat wie geplant. Weitere nennenswerte Projekte waren für uns Homepages für Kunden, wie das TechQuartier oder den Unibator. Dabei macht es uns immer wieder Spaß zu sehen, wie ihre Visionen zur Wirklichkeit werden.

Clara: Das klingt ziemlich spannend. Als Gründer hast du in den letzten zwei Jahren sehr viel erlebt, viele Menschen kennen gelernt und den wohl wichtigsten Beitrag zur Weiterentwicklung von we {code} it beigetragen. Inwiefern hat sich das Startup seit der Gründung gewandelt? Aus wie vielen Mitarbeiten besteht das Startup?

Haikal: Wandel ist hier das richtige Wort. Angefangen hat alles mit mir und jetzt sind wir soweit gewachsen, dass wir sieben feste Mitarbeiter im Projekt- und Qualitätsmanagement, ca. 220 Studenten in unserer Community haben und wir wachsen weiterhin stetig. Noch dazu haben wir unseren Kundenkreis deutlich erweitert. Wir haben ohne Kunden angefangen und uns jetzt so weit entwickelt, dass wir heute ständig mit diversen Firmen zusammenarbeiten, die immer wieder Aufträge an uns geben.

Clara: we {code} it reiht sich mit seiner Win-Win Strategie in den innovativen IT-Sektor ein, in dem es preiswerte wie qualitative Softwarelösungen lokal in Deutschland anbietet und gleichzeitig die IT-Experten der Zukunft fördert. Das Startup ist als IT-Dienstleistungsanbieter nicht mehr weg zu denken. Mal eine andere Frage: Welchen Stellenwert hat eigentlich Teamarbeit bei we {code} it?

Haikal: Teamarbeit ist für uns das A und O, allein dadurch, dass ein Student immer mit einem Qualitätsmanager zusammenarbeitet und es selten nur bei den Beiden bleibt. Je nach Größe des Projekts werden die einzelnen Teams auch größer. Alle unsere Projekte laufen also über Teamwork und wir liefern niemals eine One-Man-Show.

Clara: Was würdest du sagen, sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für we {code} it? Hast du weitere Zukunftspläne, die du eventuell mit uns teilen magst?

Haikal: Eine unserer Herausforderungen wird wohl immer die Kunden- und Studenten-Akquise bleiben. Denn wenn wir neue Kunden bekommen, benötigen wir auch mehr Studenten und umgekehrt, dadurch haben wir immer beide Seiten der Medaille. Außerdem arbeiten wir stets daran, neue Technologien einzusetzen. Irgendwann wird es nicht mehr reichen, Apps für Handys zu programmieren. Denn wie in unserem letzten Blogbeitrag thematisiert, spekuliert man aktuell, ob Progressive Web Apps diese ablösen könnten. Aufgrund dessen muss man immer auf dem neusten Stand bleiben. In Bezug auf unsere Zukunftspläne haben wir etwas sehr aufregendes in der Entwicklung worüber ich jetzt noch nicht allzu viel verraten möchte. Man kann aber gespannt bleiben.

Clara: Gibt es etwas, das du unseren Lesern und potentiellen Jungunternehmen mit auf den Weg geben möchtest?

Haikal: Jungunternehmer sollten sich stets darüber bewusst sein, dass man viel Zeit braucht, um ein Unternehmen zu gründen. Außerdem muss man Durchhaltevermögen beweisen. Man muss erwarten, auch mal zu fallen und dann immer wieder aufstehen. Arbeit, für die man sich zu schade ist, gibt es als Gründer nicht. Will man etwas erreichen, muss man auch hart dafür arbeiten, denn von nichts kommt schließlich nichts. Dann wird es sich am Ende auch lohnen.

Clara: Vielen Dank für das inspirierende Interview und alles Gute für deine weitere Arbeit.

Haikal: Ich bedanke mich auch.

Das Highlight von we {code} it ist die Vernetzung von Fachkräften und Wirtschaft. Als etabliertes IT-Startup führen wir gut ausgebildete Informatikstudenten aus der Universität an die Praxis heran, befähigen diese, Lösungen für reale Herausforderungen zu schaffen und vernetzen diese miteinander. we {code} it vereint Kenntnisse mit Fähigkeiten auf der einen Seite und fördert professionell sowie erfahrungsbasiert die Programmierer der Zukunft auf der anderen, von dem andere Unternehmen als Kunden sowie die mitwirkenden Studenten profitieren. Es entsteht ein Pool an Wissen, mit dem die Studenten sich stetig weiterentwickeln aber auch gleichzeitig dafür sorgen, dass andere Unternehmen wachsen um mit der Zeit gehen zu können. Als Vorreiter zeigt we {code} it, wie sich starre Branchenstrukturen aufbrechen lassen. Wir bieten dem IT-Outsourcing mit Kreativität und innovativer Technologie die Stirn.

<CODING/> ist für dich keine Fremdsprache? Du studierst momentan Informatik o.ä., hast viele innovative Ideen, blickst gerne auch einmal über den Tellerrand hinaus und hast Freude an IT-Themen und digitalen Trends? Bewirb dich jetzt auf unserer Karriereseite als studentische*r Softwareentwickler*in und lebe deinen Programmierdrang aus.

Du bist interessiert und willst mehr über das we {code} it Leben erfahren? Lerne unser Team unter Part 1, Part 2, Part 3 und Part 4 kennen.

Ein Rückblick auf 2018 – was uns und die Welt bewegte

Wieder ist ein neues Jahr angebrochen und es ist an der Zeit, das Vergangene zu reflektieren und zu verarbeiten. Für die IT und auch für uns war 2018 ein ereignisreiches Jahr, das viel Entwicklung mit sich brachte. Heute thematisieren wir die Dinge, die uns im vergangenen Jahr beschäftigt und bewegt haben.

 

Die dringende Notwendigkeit der Data Security

Ein wichtiges Thema, das in 2018 viel mediale Aufmerksamkeit erhalten hat, ist die Sicherheit unserer Daten. Ein Einschnitt, den jeder der eine Webseite besitzt, gespürt haben muss, war die Einführung der DSGVO im Mai letzten Jahres. Für Webseitenbesitzer stellte dies eine Menge Arbeit dar, doch für viele User war es eine Erleichterung der Angst um ihre Privatsphäre.

Auch Politiker hatten mit der Sicherheit ihrer persönlichen Daten zu kämpfen. Ende des Jahres wurden massenhaft private Informationen über Prominente und Politiker veröffentlicht. Diese Daten publizierte ein 20-jähriger auf Twitter, nachdem er sich Zugang zu den Social Media Accounts der Betroffenen verschafft hatte. Dieser Vorfall ist eine gute Erinnerung daran, dass wir nicht zu leichtfertig mit unseren Passwörtern und persönlichen Daten im Internet umgehen dürfen, denn so etwas könnte jeden betreffen.

Künstliche Intelligenz als Teil unseres Lebens

Künstliche Intelligenz war im vergangenen Jahr eines der meist diskutierten Themen und kann daher hier nicht außer Acht gelassen werden. Sie wurde im vergangenen Jahr so sehr gefördert, dass wir sie mittlerweile und bald immer verstärkter in allen Abteilungen des Lebens vorfinden werden. KI wird mehr und mehr in Anwendungsbereiche der Medizin, Politik, Technik und in unseren Alltag eingeführt.

Noch vertrauen wir den KI’s nicht ganz und lassen uns beispielsweise nicht von ihnen in Autos umhertransportieren. Dafür kaufen wir aber Gemälde von ihnen (das Erste wurde für 432.000$ verkauft), leben mit KI-Anwendungen wie Alexa unter einem Dach und lassen sie sogar unsere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer diagnostizieren.

Die IT im Aufschwung

Nicht nur diese Erfolge konnte die IT in 2018 für sich verstreichen: der Bereich gewann dieses Jahr extrem an Beliebtheit und mit der sich immer weiter verbreitenden Digitalisierung wächst auch das Berufsangebot stetig. Leider gibt es aber nicht genügend ausgebildete und erfahrene IT-Kräfte, die diesem Arbeitsmarkt entsprechen. Derzeit sind laut einer Studie ca. 63% aller Unternehmen verzweifelt auf der Suche nach Anwendungsentwicklern, die Ihnen bei der Digitalisierung Ihrer Firma unter die Arme greifen.

Das Jahr 2018 für uns

Auch wir bei we {code} it haben im vergangenen Jahr einen starken Anstieg in Beliebtheit der IT gespürt. Unsere Community beinhaltet mittlerweile mehr als 230 Studenten. Egal ob Websitegestaltung, Datenbanksysteme, Mobile Apps, oder Office AddIns, wir arbeiten stets daran, unsere Kunden in ihren Projekten und Vorstellungen im Zusammenhang mit Digitalisierung zu unterstützen.

Ein Highlight des Jahres war für uns die CeBIT in Hannover. Neben den spannenden Neuheiten und Innovationen, die auf dieser Messe zur Schau gestellt wurden, war es auch eine bereichernde Erfahrung für uns dort zu networken und viele interessanten Menschen zu treffen.

Ein weiterer Tag der uns gerne in Erinnerung bleibt war der Hackathon den wir mit unseren Freunden vom TechQuartier veranstaltet haben. Gemeinsam haben wir das erste Event seiner Art in der Region dargeboten und dabei verschiedenste Programmierer, Unternehmer, UX-Experten und Data-Fanatiker für 24 Stunden zusammengebracht, um spannende Challenges zu lösen.

Abschließend möchten wir uns bei all denen bedanken, die uns durch 2018 begleitet haben und mit denen wir an aufregenden Projekten arbeiten konnten. Wir hoffen auch im neuen Jahr unsere guten Beziehungen aufrecht erhalten zu können und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit vielen neuen, spannenden Themen und Aufgaben.

Enter_Zukunft_IT 2017 – Gemeinsam bilden wir die Zukunft

„Wer seid ihr denn?“ – Das haben am vergangenen Donnerstag auf der IT- und Jobmesse Enter_Zukunft_IT viele von euch neugierig gefragt. Unser Team von we {code} it war neben zahlreichen weiteren Ausstellern wie zum Beispiel Microsoft oder dem Personalwerk am Campus Bockenheim in der Neuen Mensa vertreten. Mit unseren we {code} it Stressbällen und einer Candybar ausgerüstet haben wir uns dort von 10 bis 16 Uhr den IT-Fachkräften der Zukunft vorgestellt.

Bereits zu Beginn der Messe um 10 Uhr zog es die ersten studentischen Frühaufsteher an unseren Stand. Viele fühlten sich von unserem Banner angesprochen – „Werde Teil unserer Community“ – und fragten uns, was es mit dieser Community denn eigentlich auf sich hat und wer Teil davon werden kann. Da viele von euch ähnliche Fragen gestellt haben, geben wir noch einmal einige konkrete Antworten:

Wer seid ihr eigentlich?
Wir sind ein junges Startup aus Frankfurt am Main, das mit einer Community aus studentischen Codern und Fachexperten IT-Dienstleistungen anbietet. Gemeinsam erstellen wir Websites, Mobile und Desktop Apps, Datenbanken und Office-Erweiterungen.

Wie funktioniert das mit den Student/innen?
Wir verzeichnen unsere Student/innen und ihre Fähigkeiten in einer Datenbank. Um Projekte annehmen zu können, benötigt ihr einen Gewerbeschein (wie ihr diesen erhaltet, erklären wir euch gerne). Für anstehende Projekte fragen wir Studenten/innen mit den dafür benötigten Fähigkeiten an. Wer das Projekt annimmt, kann sich dann entweder in unserem Co-Working Space an der Uni oder bequem daheim an die Arbeit machen. Das Projekt- und Qualitätsmanagement übernehmen wir.

Welchen Vorteil hat es, bei euch zu arbeiten?
Wir unterstützen euch dabei, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Außerdem bieten wir kostenlose Schulungen an, damit ihr euer Wissen nicht nur anwenden, sondern auch erweitern könnt. Da wir direkt an der Uni unsere Büros haben sind wir zudem ganz leicht für euch erreichbar.

Ich studiere Informatik oder Ähnliches und kann schon einiges. Kann ich für euch arbeiten?
Klar! Dazu bewirbst du dich ganz einfach über unser Formular und gibst an, welche Kenntnisse du hast. Wir senden dir dann einen kleinen Test zu, der deine Fähigkeiten prüft. Bestehst du diesen, nehmen wir dich in unsere Datenbank auf und informieren dich ab sofort über neue spannende Aufträge und Schulungen.

Im Laufe des Tages haben wir viele von euch mit unserem Konzept überzeugen und begeistern können und haben zahlreiche Bewerbungen entgegengenommen. Auch das Interesse anderer Aussteller haben wir geweckt und dadurch einige wertvolle Kontakte knüpfen können. Wir können die Enter_Zukunft_IT-Messe also als vollen Erfolg verzeichnen und hoffen, dieses Erlebnis schon bald wiederholen zu können. Wir freuen uns jetzt schon auf die zukünftige Zusammenarbeit mit unseren Nachwuchs-Codern!

“Ein Klischee als Geschäftsbasis” – was steckt dahinter?

Ein abgedunkeltes Zimmer, Pizza Kartons in der Ecke, Energy-Drinks auf dem Schreibtisch, Kabelgewirr drum herum. In Mitten dieses Chaos‘ ein Student in einem Hoodie, der wie wild auf die Tastatur seines Laptops hämmert.

Option 1: Er ist Gamer
Option 2: Er ist Informatik Student
Option 3: Er ist alles und im besten Fall programmiert er sogar gerade eine Gaming-App

So in etwa die Assoziationskette der meisten Menschen bei dem beschriebenen Szenario.
Schublade auf, IT-Student rein, Schublade zu.

Doch hinter jedem Klischee stecken unzählige Menschen, die alle so verschieden sind, dass man kaum glauben könnte, dass sie alle unter die Kategorie „Informatikstudent“ fallen.

Eine junge, blonde Frau in ihren Anfang Zwanzigern, sportlich aktiv und stets auf Trab. Eine brünette Schönheit stolzierend durch die Stadt und nach allen Regeln des Contouring-Makeups geschminkt. Ein Hipster mit den neuesten Ergatterungen von Carhartt eingekleidet. Ein Hip-Hopper mit Leib und Seele, gerade auf seinem Weg zum nächsten Travis Scott Konzert. Sie könnten alle unterschiedlicher nicht sein und doch war jeder von ihnen in einer ähnlich wie oben beschriebenen Szenerie wild und konzentriert am Tippen. Am Coden um genau zu sein. Denn sie sind Coder aus Leidenschaft, im Netz versiert und in unzähligen Programmier-Sprachen bewandert.

Klischees sind so viel mehr und doch gleichzeitig genau das, an dem we {code} it ansetzen kann. Studenten die Möglichkeit zu bieten, ihr Hobby zum Beruf zu machen ohne ihre Flexibilität einzuschränken – das ist unser Anliegen, um Menschen durch Arbeit glücklich zu machen. Die Studenten, die Kunden und uns als Unternehmen.

Sehr schön auf den Punkt gebracht hat es die FAZ in dem Artikel über uns – „Klischee als Geschäftsbasis“. Dort könnt ihr lesen, wie wir bei we {code} it arbeiten und was mit „Klischee“ eigentlich gemeint ist. Wir packen die Schublade am Griff, ziehen sie aus ihrem Schränkchen und bauen sie wieder neu zusammen, indem wir für unsere Kunden- und Studentenseite attraktive Angebote und Dienstleistungen unterbreiten. Outsourcing anders gedacht – lokal, innovativ und mit deutlich mehr Möglichkeiten.

Danke an die FAZ an dieser Stelle für den tollen Artikel über uns! Schön, über die eigene Herzensangelegenheit in der Zeitung zu lesen!

Frankfurter Startup-Szene im Aufschwung

Beim Schlagwort „Deutsche Startup-Szene“ fällt den meisten Leuten zunächst Berlin ein. Doch auch Frankfurt kann sich mittlerweile mit der deutschen Hauptstadt messen lassen. Wie das Startup-Magazin Berlin Valley in seiner Sonderausgabe „Startup-Szene Frankfurt“ berichtet, zählt die Region mit 3,5 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähigen zu den fünf stärkten Standorten deutschlandweit. Das ist nicht nur ein wichtiges Zeichen für Deutschland und die Region, sondern auch für die ansässigen Startups und Investoren. Und nicht nur das – auch im internationalen Vergleich hat Frankfurt in den letzten Jahren deutlich zugelegt, denn es ist nun auch auf der internationalen Karte von Startup Genome verzeichnet.

Gute Voraussetzungen zur Startup-Gründung
Momentan gibt es in der Region 200-300 aktive Tech-Startups. Gründer profitieren nicht nur von der ausgeprägten digitalen Infrastruktur und dem gut ausgebauten Transportwesen, sondern auch von der starken Industrie in der Region. Durch die Vielzahl an großen und mittelständischen Unternehmen gestaltet sich sowohl der Marktzugang als auch die Kommunikation mit Kunden einfacher. Zudem hat Frankfurt durch seine zahlreichen Hochschulen ein hervorragendes Bildungsniveau zu bieten, wodurch Startups über Zugang zu einem großen Angebot an Fachkompetenz verfügen. Außerdem gibt es auch immer mehr junge Menschen, die sich für ein Startup als Karriereoption entscheiden. Zuletzt wird auch die Business-Angels-Szene zunehmend international wettbewerbsfähig. Für zukünftige Gründer bieten sich also gute Chancen und Möglichkeiten, ihre Ideen erfolgreich in ein Geschäftsmodell umzusetzen.

Hubs und Inkubatoren als Anlaufstellen für Gründer
Mit knapp einem Dutzend Hubs und Inkubatoren gibt es mittlerweile auch reichlich Anlaufstellen und Unterstützung für junge Startups. So stellt zum Beispiel das im Jahr 2016 eröffnete TechQuartier Büroräume bereit und bietet FinTechs (also Startups, die die Digitalisierung von Finanzdienstleistungen unterstützen) die Möglichkeit zum Austausch mit den Banken der Region. Auch der Unibator der Goethe Universität – dessen Mitglied auch wir sind –  bietet seit 16 Jahren Hilfe bei der Umsetzung innovativer Ideen für Studierende oder Alumni an. Durch diese Knotenpunkte gibt es für Startups zahlreiche Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten, sich mit anderen Startups zu vernetzen und Kontakte zu Investoren zu knüpfen.

Starke FinTech-Branche
Wie Berlin Valley berichtet, ist besonders der Anteil der FinTechs in Frankfurt deutlich höher als in anderen Finanzmetropolen. Dieser liegt bei 27%, im Vergleich zu 18% in Hong Kong und 10% in London. Derzeit gibt es mehr als 80 FinTechs in der Region. Das wohl bekannteste Unternehmen in diesem Bereich ist 360T, eine Devisenplattform, die 2000 gegründet und 2015 von der Deutschen Börse aufgekauft wurde. Es gibt aber natürlich auch zahlreiche jüngere Unternehmen wie zum Beispiel FastBill, die Online-Rechnungsverwaltung anbieten, oder bettervest, eine Crowdinvesting-Plattform für Energieeffizienz-Projekte. Durch die große Anzahl an Startups dieser Branche hat Frankfurt das Potential, FinTech-Metropole Deutschlands zu werden und sich auch international zu behaupten.

Verbesserte Gesetzeslage und mehr Zusammenarbeit
Auch wenn das alles schon sehr positiv klingt – es gibt trotzdem noch einiges zu tun. Die deutsche Regierung hat mittlerweile die Notwendigkeit erkannt, die Startup-Szene zu unterstützen. Zukünftig sind daher gesetzliche Änderungen geplant, um Startups zu entlasten und regulatorische Schwierigkeiten zu mindern. Auch was die regionalen Initiativen angeht ist das Potential an Zusammenarbeit noch nicht erreicht. Durch eine stärkere Vernetzung können jedoch alle profitieren: Unternehmen, Investoren, und natürlich Gründer. Wird dies in die Tat umgesetzt, dann steht Frankfurt als führender Startup-Metropole nichts mehr im Weg.

we {code} it goes international – besucht uns auf der weltweit größten IT-Messe CeBIT in Hannover!

Während wir im Stillen an unseren Plänen weitergearbeitet haben und unsere Ziele unaufhörlich weiterverfolgen, konnten wir bereits diverse Erfolge verbuchen, die sich sehen lassen:
Hessen Trade & Invest hat uns ausgewählt als junges Unternehmen die hessische Wirtschaft auf der diesjährigen CeBIT 2017 in Hannover zu repräsentieren. Vom 20.-24. März 2017 wird we {code} it an seinem eigenen Stand – Halle 2, Stand A38 – vertreten sein. Nicht nur bietet uns das die Chance uns weltweit zu repräsentieren, sondern darüber hinaus wichtige Eindrücke aus der IT-Businesswelt für uns selbst mitzunehmen. Die Konkurrenz im Blick, freuen wir uns auf nette Kontakte und neue Einflüsse, die uns Herausforderungen bieten. Menschen zu treffen und mitzunehmen auf unserem Weg nach oben ist es, worauf wir uns besonders freuen! Auf der CeBIT zeigen wir, wie wir unser Metier aktiv und innovativ umgestalten. Darüber hinaus kann sich jeder Besucher unseres Standes auf ein Give-Away freuen. 😉

Vorbeischauen lohnt sich! Schreibt uns gerne für kostenlose Tickets unter mail@we-code-it.de an.