Sie sagen es, wir coden es!

Geschlechterverteilung in der IT – warum sich Frauen nicht trauen

In den 80er Jahren war der Programmierer-Job noch Frauensache. Damals waren 40 Prozent der ITler weiblich, heute sind es nur noch ernüchternde 15 Prozent. Mit den Fragen, woher diese Veränderung kommt und wie wir dieser entgegenwirken können, beschäftigen wir uns heute.

Der Wandel der Dinge

Damals, in den guten alten Tagen, denkt man sich, da war noch alles besser. Da wollten Frauen noch programmieren. Aber der Schein trügt: Programmieren war früher eine Fleißarbeit für Bürokräfte mit niedrigem Status. Dabei gab es nur ein paar wenige Ausnahmen, die Pionierinnen der Informatik. Dazu gehörte Grace Hopper, die den Compiler erfand und den Begriff ‘Bug’ prägte. Sie war überzeugt, dass Frauen für die IT geschaffen wurden. Sie sagte einst:

Man muss vorausplanen und alles so terminieren, dass es fertig ist, wenn man es braucht. Das geht nur mit Geduld und dem Blick für Details. Frauen sind Naturtalente im Programmieren.“

Dies waren zwar vielversprechende Anfänge für Frauen in der IT-Welt, doch mit fortschreitender Zeit ging die Tendenz wieder in die entgegengesetzte Richtung. Die stark wachsende Computerindustrie fokussierte sich in ihrer Werbung eher auf Männer als auf Frauen. Das führte unter anderem dazu, dass sich Frauen immer weniger mit der Thematik identifizieren konnten und andere Berufsfelder wählten.

Warum sich die Frauen nicht trauen

Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass nur noch 15 % der Informatik-Studenten in Deutschland weiblich sind. Es sind Vorurteile verbreitet, dass alle, die dieses Fach studieren, ausgesprochene Nerds sind und diese auch nur männlich sein können. Ein Job, in dem ein Geschlecht deutlich dominanter vertreten ist, entmutigt die Andersgeschlechtlichen, den Beruf auch zu ergreifen. Dies gilt nicht nur, wenn hauptsächlich Männer in einem Bereich arbeiten, sondern auch umgekehrt.

Doch welche Ängste haben Frauen davor, auch mal wieder die Zehenspitzen in den riesigen, aufregenden Pool der IT zu stecken? Viele haben Angst, dass das Berufsbild nur daraus bestehen würde, in dunklen Räumen zu sitzen und stundenlang zu programmieren, ohne realen Kontakt in die Außenwelt zu haben. Doch diese Vorstellung entspricht nicht der Realität, denn zum Beruf eines Programmierers gehört so viel mehr: man organisiert Projekte, präsentiert seine Ergebnisse, ist im intensiven Kontakt mit Kunden und testet allerlei Lösungen. Noch dazu gibt es einige Jobs in der IT, bei denen man keine Sekunde seines Arbeitstages programmieren muss. Auch wenn man nicht von Kindesbeinen ständig am Computer getüftelt hat, kann man gut in das Studium einsteigen. Alles, was man mitbringen muss, sind gute Mathe- und Englischkenntnisse und eine Menge Fleiß, logischen Verstand und Kreativität. Den Rest lernt man dort.

Wie man sie wieder in die IT bekommt

Mittlerweile werden in immer mehr IT-Unternehmen Frauenquoten eingeführt. Doch wo es einfach keine Frauen gibt, da kann man auch keine einstellen. Daher muss der Fehler in der Wurzel bekämpft werden.

Mädchen müssen schon in der Schule in naturwissenschaftlichen Fächern gefördert werden und lernen, dass sie solche Themen nicht schlechter beherrschen, weil sie weiblich sind. Denn Intelligenz, Kreativität und Innovationskraft sind keine Eigenschaften, die vom Geschlecht abhängig sind. Es müssen Einblicke in die IT gewährleistet und Vorbilder geschaffen werden. Diverse Zusammenschließungen aus Frauen setzen damit bereits an: Gruppen, wie die Geekettes, Haecksen und Webgrrls, organisieren gemeinsam Workshops und Wettbewerbe, an denen alle Menschen weiblichen Geschlechts teilnehmen können.

In Ländern wie Tansania und Peru, wo die IT-Szene noch nicht sonderlich ausgereift ist, will man es nun von Anfang an richtig angehen. Dort wird sich bemüht, die IT weiblich zu machen, durch Förderprogramme und Kurse für Mädchen in Schulen. So soll es gar nicht erst zu einem Frauenmangel, wie es ihn in Deutschland gibt, kommen.

Obwohl in den letzten 5 Jahren eine steigende Tendenz bezüglich des Frauen-Anteils zu beobachten war, passiert dies sehr langsam. Eine der fortschrittlichsten Branchen, die es gibt, ist in Bezug auf Gender-Diversity eine derjenigen, die am weitesten zurückliegt. Auch die Geschäftsführerin von Facebook, Sheryl Sandberg sagte dazu:

„Ein Land kann sein Potenzial nur voll entfalten, wenn Frauen ihr Potenzial voll entfalten.“

Auch wir von we {code} it hoffen, dass sich dies in näherer Zukunft ändert. Schon fast vierzig Coderinnen sind Teil unserer Community und wir freuen uns über jeden weiteren weiblichen Zuwachs . Wir bieten dir zu dem recht theoretischen Informatik-Studium die praktische Anwendung und bereiten Dich damit auf die vielfältige Berufswelt der IT vor. Falls du daran Interesse hast, kannst du auf unserer Karriere-Seite Teil der Community werden.

Gründer und CEO von we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 5

Heute führen wir unsere „Ein Einblick in die Coder Community“-Reihe fort und lernen den Gründer und CEO von we {code} it näher kennen. Haikal war selbst Informatikstudent als er das IT-Startup im August 2016 mit der Vision – eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen – gründete. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen digital zu unterstützen und gleichzeitig ITler auf ihrem Karriereweg zu begleiten. An diesem Tag dürfen sich Leser auf vielfältige Einblicke in das Leben und Schaffen von we {code} it freuen.

Clara: Hallo Haikal, danke dass du dir heute die Zeit für ein kurzes Interview mit mir nimmst und unseren Lesern einen weiteren Blick hinter die Kulissen von we {code} it gewährst. Fangen wir am besten ganz von vorne an. Kannst du uns noch einmal kurz erzählen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was waren deine Beweggründe?

Haikal: Im Grunde genommen hat es während der Studienzeit angefangen. Mir ist immer mehr aufgefallen, dass man während dem Studium zwar viel über die Theorie lernt, aber fast keine Praxis beigebracht bekommt. Daher wollte ich nebenher anfangen zu Freelancen. Doch mir wurde schnell bewusst, dass es schwer war, sich gegen den Outsourcing-Markt durchzusetzen der auch die Bezahlungs-Standards gesenkt hat. Dadurch kam mir die Idee von unserem Konzept, das gegen Outsourcing preislich konkurrieren kann, aber dennoch qualitativ hochwertige Ergebnisse mit sich bringt.

Clara: Ihr arbeitet also mit Studenten zusammen und betreibt darüber ein Qualitätsmanagement um euren Kunden vollwertige IT-Dienstleistungen zu liefern. Würdest du davon ausgehend sagen, dass we {code} it ein Sprungbrett für Studierende ist, das so eine Art Brücke zwischen Universität und Wirtschaft bildet?

Haikal: Das ist eines unserer größten Ziele und dafür stehen wir auch. Uns ist wichtig, dass die sture Theorie der Universitäten auch in der Wirklichkeit eingesetzt wird. Wir wollen den Studenten zeigen was man mit den ganzen Algorithmen und Formeln in der Praxis machen kann und wie dann echte Projekte in der Arbeitswelt aussehen.

Clara: Kannst du uns erläutern, welche Rolle der universitäre Hintergrund bei der Entstehung des Startups gespielt hat?

Haikal: Grundlegend spielte das eine sehr große Rolle für uns. Unser Konzept basiert ja auf diesem Hintergrund. Besonders wichtig für uns war er aber in der Hinsicht, dass wir in das Förderprogramm der Goethe-Uni, dem Goethe Inkubator, aufgenommen wurden und dies uns einen starken Aufschwung gegeben hat. Das hat uns auch an den Punkt gebracht, an dem wir heute sind.

Clara: Das muss eine sehr aufregende Zeit gewesen sein! Welche Herausforderungen sind bei der Gründung aufgetreten? Hattest du Unterstützung oder Partner?

Haikal: Eine meiner Herausforderungen war zum Einen, die richtigen Partner zu finden und zum Anderen Durchhaltevermögen zu beweisen. Am Anfang muss man nämlich viel Zeit investieren und auf einiges verzichten. Die Gründung eines Start-Ups bedeutet auch, ein großes Risiko einzugehen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, dass sich nicht jeder traut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Clara: Verstehe. Kannst du den Lesern verraten, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag bei dir aussieht? Welche Aufgaben stehen grundsätzlich an?

Haikal: Wir arbeiten in Gleitzeit, dementsprechend kann man von 8-10 Uhr kommen und von 16-18 Uhr gehen. Alles passiert hier im Teamwork und unsere Mitarbeiter stehen miteinander auf Augenhöhe. Bei uns wird Kommunikation großgeschrieben und unsere Hierarchie ist flach.

Clara: Und wie genau kann man sich den Prozess vom Auftrag des Kunden, über die Arbeit mit den Studenten, bis hin zum qualitätsregulierten Endergebnis vorstellen?

Haikal: Zuerst wird der Kontakt mit dem Kunden aufgebaut. Mit ihm besprechen wir die Problemstellung und erste Lösungsansätze. Danach erstellen wir basierend darauf ein sinnvolles Konzept, worüber dann ein Pflichtenheft verfasst wird. Wenn wir das fertig geplant haben, sehen wir uns in unserer Studenten-Community um und verschaffen uns einen Überblick darüber, wer am Besten auf den Auftrag passt. Dann beginnt die Arbeit und der Kunde erhält in einem bestimmten Turnus von uns bereits kontrollierte Updates über den Status seines Projekts. Um die Qualität dessen braucht er sich also keine Sorgen zu machen aber er bekommt dennoch einen Überblick darüber, ob wir die Probleme seinen Ansprüchen entsprechend lösen. Durch diesen Prozess hat der Kunde die Chance jederzeit einzugreifen und es besteht nicht die Gefahr, dass wir aneinander vorbei programmieren. Bis hin zum fertigen Produkt bleiben wir vom Projekt- und Qualitätsmanagement mit ihm in Kontakt und arbeiten gemeinsam auf die perfekte Lösung hin.

Clara: Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Neben dem allerersten Projekt natürlich.

Haikal: Eine besondere Arbeit für uns war die Entwicklung der SVG App, da es eines unserer ersten größeren Projekte war. Es war eine Herausforderung, da sich dort unser Konzept beweisen musste und wir das Projekt an den Punkt bringen mussten, an dem alles perfekt klappt. Daher sind wir stolz darauf, dass es dann auch genauso funktioniert hat wie geplant. Weitere nennenswerte Projekte waren für uns Homepages für Kunden, wie das TechQuartier oder den Unibator. Dabei macht es uns immer wieder Spaß zu sehen, wie ihre Visionen zur Wirklichkeit werden.

Clara: Das klingt ziemlich spannend. Als Gründer hast du in den letzten zwei Jahren sehr viel erlebt, viele Menschen kennen gelernt und den wohl wichtigsten Beitrag zur Weiterentwicklung von we {code} it beigetragen. Inwiefern hat sich das Startup seit der Gründung gewandelt? Aus wie vielen Mitarbeiten besteht das Startup?

Haikal: Wandel ist hier das richtige Wort. Angefangen hat alles mit mir und jetzt sind wir soweit gewachsen, dass wir sieben feste Mitarbeiter im Projekt- und Qualitätsmanagement, ca. 220 Studenten in unserer Community haben und wir wachsen weiterhin stetig. Noch dazu haben wir unseren Kundenkreis deutlich erweitert. Wir haben ohne Kunden angefangen und uns jetzt so weit entwickelt, dass wir heute ständig mit diversen Firmen zusammenarbeiten, die immer wieder Aufträge an uns geben.

Clara: we {code} it reiht sich mit seiner Win-Win Strategie in den innovativen IT-Sektor ein, in dem es preiswerte wie qualitative Softwarelösungen lokal in Deutschland anbietet und gleichzeitig die IT-Experten der Zukunft fördert. Das Startup ist als IT-Dienstleistungsanbieter nicht mehr weg zu denken. Mal eine andere Frage: Welchen Stellenwert hat eigentlich Teamarbeit bei we {code} it?

Haikal: Teamarbeit ist für uns das A und O, allein dadurch, dass ein Student immer mit einem Qualitätsmanager zusammenarbeitet und es selten nur bei den Beiden bleibt. Je nach Größe des Projekts werden die einzelnen Teams auch größer. Alle unsere Projekte laufen also über Teamwork und wir liefern niemals eine One-Man-Show.

Clara: Was würdest du sagen, sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für we {code} it? Hast du weitere Zukunftspläne, die du eventuell mit uns teilen magst?

Haikal: Eine unserer Herausforderungen wird wohl immer die Kunden- und Studenten-Akquise bleiben. Denn wenn wir neue Kunden bekommen, benötigen wir auch mehr Studenten und umgekehrt, dadurch haben wir immer beide Seiten der Medaille. Außerdem arbeiten wir stets daran, neue Technologien einzusetzen. Irgendwann wird es nicht mehr reichen, Apps für Handys zu programmieren. Denn wie in unserem letzten Blogbeitrag thematisiert, spekuliert man aktuell, ob Progressive Web Apps diese ablösen könnten. Aufgrund dessen muss man immer auf dem neusten Stand bleiben. In Bezug auf unsere Zukunftspläne haben wir etwas sehr aufregendes in der Entwicklung worüber ich jetzt noch nicht allzu viel verraten möchte. Man kann aber gespannt bleiben.

Clara: Gibt es etwas, das du unseren Lesern und potentiellen Jungunternehmen mit auf den Weg geben möchtest?

Haikal: Jungunternehmer sollten sich stets darüber bewusst sein, dass man viel Zeit braucht, um ein Unternehmen zu gründen. Außerdem muss man Durchhaltevermögen beweisen. Man muss erwarten, auch mal zu fallen und dann immer wieder aufstehen. Arbeit, für die man sich zu schade ist, gibt es als Gründer nicht. Will man etwas erreichen, muss man auch hart dafür arbeiten, denn von nichts kommt schließlich nichts. Dann wird es sich am Ende auch lohnen.

Clara: Vielen Dank für das inspirierende Interview und alles Gute für deine weitere Arbeit.

Haikal: Ich bedanke mich auch.

Das Highlight von we {code} it ist die Vernetzung von Fachkräften und Wirtschaft. Als etabliertes IT-Startup führen wir gut ausgebildete Informatikstudenten aus der Universität an die Praxis heran, befähigen diese, Lösungen für reale Herausforderungen zu schaffen und vernetzen diese miteinander. we {code} it vereint Kenntnisse mit Fähigkeiten auf der einen Seite und fördert professionell sowie erfahrungsbasiert die Programmierer der Zukunft auf der anderen, von dem andere Unternehmen als Kunden sowie die mitwirkenden Studenten profitieren. Es entsteht ein Pool an Wissen, mit dem die Studenten sich stetig weiterentwickeln aber auch gleichzeitig dafür sorgen, dass andere Unternehmen wachsen um mit der Zeit gehen zu können. Als Vorreiter zeigt we {code} it, wie sich starre Branchenstrukturen aufbrechen lassen. Wir bieten dem IT-Outsourcing mit Kreativität und innovativer Technologie die Stirn.

<CODING/> ist für dich keine Fremdsprache? Du studierst momentan Informatik o.ä., hast viele innovative Ideen, blickst gerne auch einmal über den Tellerrand hinaus und hast Freude an IT-Themen und digitalen Trends? Bewirb dich jetzt auf unserer Karriereseite als studentische*r Softwareentwickler*in und lebe deinen Programmierdrang aus.

Du bist interessiert und willst mehr über das we {code} it Leben erfahren? Lerne unser Team unter Part 1, Part 2, Part 3 und Part 4 kennen.

we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 4

Es ist wieder soweit: Heute tauchen wir in das Arbeitsleben von we {code} it ein, sammeln neue Eindrücke und lernen gleichzeitig einen weiteren Programmierer aus unserer vielfältigen studentischen Coder Community näher kennen. Tilo ist 25, befindet sich am Ende seines Informatikstudiums und arbeitet momentan als Werkstudent bei we {code} it.

Natalja: Hallo Tilo. Danke, dass du dir heute einige Minuten Zeit nimmst um mit mir ein Interview zu führen und einen weiteren Einblick in die bunte Arbeitswelt als Programmierer bei we {code} it zu geben. Kannst du den Lesern als Erstes ein wenig von deinem Alltag erzählen?

Tilo: Aktuell befinde ich mich am Ende meines Studiums – ich muss noch eine Vorlesung besuchen und die Abschlussarbeit schreiben. Da ich zur Zeit Semesterferien habe, bin ich vier Mal die Woche im Büro; etwas mehr als sonst. Die zusätzliche Zeit nutze ich für mein Projekt. Neben der Arbeit suche ich noch nach einem passenden Thema für meine Bachelorarbeit und gehe ansonsten meinen Hobbies nach.

Natalja: Du hast soeben ein Projekt von dir angesprochen. Kannst du uns mehr darüber erzählen und verraten, was deine aktuellen Aufgaben und Herausforderungen sind?

Tilo: Ich habe mit einem weiteren Coder aus unserer Community eins der umfangreichsten Projekte für we {code} it übernommen. Die Herausforderungen sind die Verantwortung und die Größe des Projekts. Ich bin an sämtlichen Arbeitsschritten beteiligt: sowohl an der Planung, als auch der Umsetzung und Veröffentlichung. Dabei programmiere und teste ich mehrere Webseiten, die in den nächsten Wochen online gestellt werden. Das Testing, beispielsweise, unterteilt sich in zwei Schritte. In einem Alpha-Test testet eine kleine Gruppe (insbesondere der technische Bereich des Kunden) die Webseite auf Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Hierbei werden die meisten Fehler schon beseitigt. In einem Beta-Test prüft eine größere Nutzergruppe die Website unter realen Bedingungen.

Natalja: So ein großes Projekt muss ziemlich aufregend sowohl für dich persönlich als auch das Startup als solches sein. Welche Unterschiede siehst du zwischen der Anstellung eines Freelancers und der Anstellung als festes Teammitglied bei we {code} it?

Tilo: Ich denke, der größte Vorteil von einem Freelancer ist, dass man sehr flexibel ist. Besonders als Student finde ich es wichtig, dass man sich die Zeit – neben Vorlesungen und Klausuren – selbst völlig frei einteilen kann. Für ein Projekt wird ein Budget festgelegt. Wenn man schneller fertig ist, hat man quasi mehr verdient. Der Nachteil ist, dass man kein regelmäßiges Einkommen hat. Als Werkstudent ist man hingegen festes Teammitglied vor Ort und hat mehr Verantwortung. Die Kommunikationswege sind besser und man ist mehr in das Arbeitsleben von we {code} it eingebunden. Da alle Projektmitglieder vom Büro aus arbeiten, können Fragen besser geklärt werden.

Natalja: Also bedeutet es, dass du als Freelancer deine Zeit zwischen Universität und Arbeit selbst einteilen konntest und dadurch dein Studium nicht vernachlässig hast. Wie bist du eigentlich auf das Startup gestoßen?

Tilo: Ich glaube das war im dritten Semester; da hat Haikal mal eine meiner Vorlesungen besucht und sein Startup kurz vorgestellt. Ich war zu jener Zeit nicht aktiv auf der Suche nach einem Job, aber das Thema hat mich schon länger interessiert. Mit 15 hatte ich schon als Webmaster gearbeitet. Ich musste die Webseite für meinen Verein gestalten, entwickeln und pflegen. Kurz nach der Anstellung habe auch schon mein erstes Projekt bei we {code} it übernommen. Das hat alles recht schnell geklappt.

Natalja: Seit wann bist du nun im Team? Und erinnerst du dich an dein erstes Projekt und die damit einhergehenden Aufgaben und Schwierigkeiten?

Tilo: Ich bin seit ca. eineinhalb Jahren dabei. Für mein erstes Projekt habe ich eine Plattform zur Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten entwickelt. Ich musste mich mit den Frameworks und den Programmiersprachen vertraut machen. Die Lernkurve war zu Anfang sehr steil. Da ist mir noch einmal bewusst geworden, dass man in der Universität viel Theorie lernt, die fürs Grundverständnis notwendig ist, aber man diese praktisch schwer anwenden kann. Wie bediene ich einen Linux Server? Wie designe und baue ich eine komplette Software? Wie funktioniert Webentwicklung? Das kann man nur praktisch erlernen.

Natalja: Learning by Doing. Also würdest du der Aussage zustimmen, dass du durch deine Projekte mehr Erfahrung und Know-How gewonnen hast, als vor we {code}?

Tilo: Ja, das auf jeden Fall!

Natalja: Denkst du, die gewonnen Praxiserfahrung verschafft einen großen Vorteil für dich und deinen weiteren Karriereweg?

Tilo: Ja, vor allem durch das gegenwärtige Projekt. Ich übernehme unterschiedliche Aufgaben und trage die Verantwortung dafür. So habe ich gelernt, wie ein Projekt von der Planung, über Gestaltung bis hin zur Freigabe, abläuft. Aber nicht nur die Praxiserfahrung ist ein großer Plus Punkt von we {code} it. Abwechslungsreche Aufgaben, ein dynamisches Team und ein angenehmes Arbeitsklima sind genauso ausschlaggebend. Ich habe Spaß an der Sache.

Natalja: Spaß an der Arbeit ist das wichtigste! Du bist ja schon seit einer Weile dabei. Inwiefern hat sich das Startup seit deiner Anstellung verändert und weiterentwickelt?

Tilo: Als ich bei we {code} it angefangen habe, haben wir zuerst in dem Vorlesungsgebäude der Goethe Universität gearbeitet. Die Räume waren eher klein – da hat man richtiges Startup Feeling bekommen. Ein halbes Jahr später wurden wir in den Unibator aufgenommen und sind umgezogen. Seitdem sind wir schnell gewachsen und haben größere Aufträge angenommen. Wir haben auch für einige Startups aus dem Unibator programmiert. So konnten wir gut netzwerken und neue Beziehungen aufbauen. Seit Ende Juni dieses Jahres sind wir im TechQuartier. Ich finde we {code} it hat eine große Weiterentwicklung erlebt, mehr Projekte übernommen und die Coder Community erweitert.

Natalja: Das stimmt. we {code} it hat sich in den letzten zwei Jahren gewandelt und dabei eine studentische Community von anfänglich 10 auf mittlerweile über 210 Informatikstudenten erweitert. Abschließend würde ich dich gerne noch fragen, was we {code} it letztendlich für dich bedeutet?

Tilo: Bei we {code} it hatte ich bisher die meiste Verantwortung und gleichzeitig den größten Spaß. Ich würde sagen, es hat mich auf dem Gebiet der Informatik und Programmierarbeit am meisten weitergebracht. Was we {code} it für mich auszeichnet, ist die Verschmelzung von jungen Talenten mit fachspezifischer Professionalität und der Wirtschaft. Gleichzeitig ist es ein sehr gutes Sprungbrett für Studierende. Im Team gibt es keine Hierarchien – man begegnet sich tatsächlich auf Augenhöhe.

Natalja: Danke für die tollen Eindrücke und einen Einblick in das we {code} it Leben. Das Interview hat mir viel Freude bereitet.

Dir fehlt es an Praxis und du suchst nach einem jungen und dynamischen Team? Du willst nun endlich auch die universitäre Theorie in Praxisarbeit umwandeln und dich neuen Herausforderungen stellen? Dann schau dir unsere Karriereseite an, bewirb dich als Studentische*r Softwareentwickler*in bei we {code} it und werde Teil unserer Community. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Brücke von Universität zur Berufswelt zu schaffen. An unsere Informatikstudenten werden Projekte vermittelt, anhand derer sie sowohl ihr Wissen anwenden als auch erweitern könnenn. Wir sehen uns als zukunftsorientiertes Startup, das die IT-Experten von Morgen frühzeitig erkennt und entsprechend fördert.

Ihr wollt mehr über das we {code} it Leben erwahren? Unter Part 1, Part 2 und Part 3 könnt ihr weitere Mitglieder aus der Community kennen lernen.

Eine erfolgreiche Geschäftsidee zur Selbstständigkeit finden

Nicht wenige hegen den Wunsch nach einem selbstbestimmten Arbeitsalltag. Du bist auch noch auf der Suche nach deiner eigenen Geschäftsidee? Dann sollst du dich ein wenig schlau machen. Im Folgenden werden wir zwar keine konkreten Ideen aufzeigen, aber ein paar gute Tipps ganz sicher. Viel Spaß beim Inspirieren lassen!

Am Anfang steht die Idee. Bevor du eine Geschäftsidee entwickelst, brauchst du erst einmal eine Produktidee, mit der du einen Mehrwert schaffst, den es heute in dieser Form noch nicht gibt. Lässt deine Idee sich in ein marktfähiges Produkt oder einen nützlichen Service überführen? In der Startup-Szene werden immer wieder interessante ebenso wie aufregende Gründergeschichten erzählt, die als Inspiration dienen können. Ein Unternehmen gründen – klingt zunächst ziemlich aufregend, doch wie genau es funktioniert, wissen nur die wenigsten. Denn nicht jede Idee ist auch eine Geschäftsidee, die genügend wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Es ist eine ungeheure Chance und ein großes Risiko zugleich. Aus diesem Grund werden sich viele potenzielle Gründer die Frage stellen, ob es das Risiko wert ist. Erfülle ich alle Voraussetzungen, um ein Unternehmen zu führen? Habe ich das gewisse Durchsetzungsvermögen? Bin ich der Verantwortung gewachsen? Ist meine Geschäftsidee gut? All diese Fragen sind eher entmutigend, aber notwendig. Darum haben wir einige Punkte zusammengestellt, mit denen ihr beurteilen könnt, ob eine Geschäftsidee das richtige Potential hat.

 

Die Suche nach DER Geschäftsidee

Um Erfolg zu haben, muss die Geschäftsidee nicht komplett neu sein. Wirkliche Marktneuheiten sind in der Regel eher die Seltenheit. Verschiedene Wege können zu einem erfolgreichen Markteintritt führen – in Form einer Innovation, eines verbesserten Angebots bzw. Dienstleistung, einer besseren Vermarktung oder durch die Erschließung neuer Märkte. Analysiere den Markt, identifiziere ein bestehendes Problem und entwickle eine innovative Lösung. Durch die Veränderung des bestehenden Angebots ist es dann möglich, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Empfehlenswert sind auch Bücher von erfolgreichen Entrepreneurs und Marktstudien. Nutze Kreativitätstechniken. Zugleich solltest du von Anfang an ein Auge auf mögliche Schutzrechte für deine Geschäftsidee haben. Schließlich ist in einer Geschäftsidee oft ein Wettbewerbsvorteil begründet, den du eventuell per Patent, Gebrauchsmuster oder Marke schützen lassen könntest.

 

Wonach suchen Kunden? Was ist gefragt?

Der ausschlaggebende Punkt bei der Suche nach der geeigneten Geschäftsidee ist stets die Frage: Was will der Kunde? Unabhängig davon wie gut die Idee auch sein mag, wenn Kunden keinen klaren Kundennutzen erkennen, werden sie das Produkt bzw. die Dienstleistung nicht kaufen. Aus diesem Grund solltest vorab festlegen, welchen Kundennutzen du erfüllst bzw. welchen Mehrwert du lieferst und wie du dein Unternehmen positionieren möchtest: Preisführerschaft, Qualitätsführerschaft oder Nischenstrategie. Alternativ kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen und im eigenen Alltag einen Bedarf feststellen. So reduzierst du mögliche finanzielle Auswirkungen, wenn du mit deiner Existenzgründung scheiterst.

 

Eigene Geschäftsidee prüfen: Ist der Markt groß genug? Wettbewerb und Trends beobachten

Um das wirtschaftliche Potential und die nötigen Voraussetzungen für das Unternehmerdasein zu bestimmt, brauchst du zunächst keine umfangreichen Berechnungen anzustellen. Zuerst legst du fest, welche Produkte bzw. Dienstleistungen angeboten werden und welche Zielgruppe von der Geschäftsidee angesprochen wird. Dann wirst du recht schnell erkennen, ob der Markt groß genug ist. Fange also schon früh an, Brancheninformationen und Markdaten zu sammeln sowie deine potentielle Konkurrenz zu analysieren. Gleichzeitig solltest du aber auch bereits die technische wie auch finanzielle Machbarkeit deiner Idee zur Existenzgründung prüfen. Beobachte aufmerksam den Markt, weil hier vieles im Umbruch ist. Wir haben eine kleine Auflistung zu aktuellen Trends aufgestellt:

●  Nachhaltig denken – weg mit dem Plastik
●  Sharing-Economy – egal ob Fahrrad, Auto oder Wohnungen (z.B. Call a Bike, Uber, Airbnb)
●  Virtual Reality – die neuen Chancen nutzen
●  IT zur strategischen Wissensplanung
●  Künstliche Intelligenz als Alltagshelfer
●  E-Mobility
●  FinTech Geschäftsideen für den Bankenmarkt
●  Food & Drink – Gastronomie neu erfinden
●  Mode, Design, und Möbel
●  Freizeit, Livestyle, Sport und Unterhaltung
●  Mut zum Rumprobieren 🙂

 

Tipp: Geschäftsidee mit dem Business Model Canvas prüfen

Neben der Geschäftsidee benötigst du ein funktionierendes Geschäftsmodell. Ein Geschäftsmodell beschreibt die Art und Weise, wie du Gewinn aus deinem Produkt erzielen willst. Dafür eignet sich ein Business Model Canvas, mit dem du deine Idee auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren prüfen kannst. Auf dem Diagramm lassen sich Elemente wie die Infrastruktur, Kunden und Finanzen eines Unternehmens oder Produkts beschreiben. Hier findest du zusätzliche Information zum Business Model Canvas.

 

we {code} it hat den Sprung geschafft

Lasst euch inspirieren, informiert euch über kreative Startups oder tauscht euch mit anderen Gründern aus. Gründer und CEO von we {code} it, Haikal, freut sich immer über interessante Fragen, Kommentare oder aufregende Ideen. Gerne teilt er mit euch wertvolle Tipps und Hinweise, wie man als Jungunternehmer durchstartet, und gibt einzigartige Einblicke in die IT-Branche und Startup-Szene. Haikal gründete we {code} it aus der Überzeugung, dass universitäre Theorien und fordernde Praxis ein harmonisches Zusammenspiel ergeben. Mit der Idee eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen, wollte er Unternehmen in ihrer Effizienz stärken und entscheidend zur Förderung und Weiterbildung von Informatikstudenten beitragen. Der Jungunternehmer möchte euch noch gerne auf den Weg geben, dass eine Idee alleine nicht ausreicht – auf die Umsetzung kommt es an. Eine erfolgreiche Umsetzung bedarf einer guten Vorbereitung.

Dein Know-how ist dein Kapital: entwickle dich permanent weiter! Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells. Weitere hilfreiche Tipps kannst du unter Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen und Tipps für Ihre erfolgreiche Existenzgründung nachlesen.

Framework – Das Gerüst der Softwareentwickler

Für Informatiker stehen neben der Programmiersprache auch die Programmierumgebung, die sehr umfangreich und damit für den Anfang auch etwas komplex ist, im Mittelpunkt. Wer sich in die Programmierung von Code einarbeitet, stößt recht schnell auf den Begriff „Framework“.

Zunächst wollen wir eine ausführliche Beschreibung des Begriffs geben sowie die wichtigsten Eigenschaften von Frameworks nennen. Anschließend erläutern wir in welcher Hinsicht we {code} it Informatikstudenten bei der Praxiserfahrung unterstützt und was diese bei uns lernen können.

 

Framework! Was ist das, wer braucht das?

Ein Code setzt sich aus vielen kleinen Bausteinen zusammen. Um das Coden bequemer zu machen und Zeit zu sparen, gibt es sogenannte Frameworks.

Ein Framework ist eine Vorprogrammierung, die dem Programmierer als Grundstruktur für die Entwicklung von Softwareanwendungen dient. Es bildet eine Grundlage, auf der Softwareentwickler Programme für eine bestimmte Plattform erstellen und wiederverwenden können. Beispielsweise kann ein Framework vordefinierte Funktionen oder abstrakte Klassen enthalten, mit denen Eingaben vorbereitet, die Designstruktur bestimmt und Softwaresysteme integriert werden können. Einige Anwendungsbeispiele sind: grafische Editoren, dynamische Webseiten, Buchhaltungsprogramme und Online-Shops.

Der Entwicklungsprozess wird um ein Vielfaches vereinfacht, da Coder das „Rad“ nicht jedes Mal neu erfinden müssen, wenn sie eine Anwendung entwickeln. Entscheidend ist: Das Framework an sich ist kein eigenständiges Programm, sondern nur ein Entwurfsmuster. Ein Framework ähnelt einem Application-Programming-Interface (API, dt. Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung), obwohl technisch gesehen ein Framework eine API beinhaltet. Ein Framework dient als Basis für die Programmierung, während eine API anderen Programmen den Zugriff auf die vom Framework unterstützten Elemente ermöglicht.

Frameworks können Sammlungen von Bibliotheken, einen Compiler oder andere Basisbausteinen beinhalten, die im Softwareentwicklungsprozess verarbeiten werden. In vielen Fällen wird ein Framework nativ von einem Betriebssystem unterstützt. Beispielsweise läuft ein für das Android-Framework geschriebenes Programm auf einem Android-Gerät, ohne dass weitere Dateien installiert werden müssen. Einige Anwendungen benötigen jedoch ein spezielles Framework, um laufen zu können. Während sich Frameworks im Allgemeinen auf breite Software-Entwicklungsplattformen beziehen, kann der Begriff auch verwendet werden, um ein bestimmtes Framework innerhalb einer größeren Programmierumgebung zu beschreiben – so können mehrere Java-Frameworks wie Spring, ZK und das Java Collections Framework (JCF) verwendet werden, um Java-Programme zu erstellen. Der eine oder andere ist sicherlich schon auf den Begriff .NET Framework gestoßen. Das ist das Framework für Microsoft-Anwendungen. Microsoft .NET ist notwendig, um eine Vielzahl von Microsoft-Programmen nutzen zu können. Des Weiteren hat Apple mehrere spezielle Frameworks entwickelt, die auf die OS X-Programme zugreifen können.

 

Der Entwickler von heute codet seine eigene App. Wie kann we {code} it helfen?

Im Informatikstudium bekommt man einen riesigen Haufen Theorie eingeimpft. Man darf dann ein paar Mal für eine Übung etwas programmieren und am Ende kann man doch noch nicht so richtig coden. Die Motivation, sich mit Frameworks auseinanderzusetzen, sollte nicht durch zu viel Theorie gebremst werden. Mit Framework kann man in die richtige Richtung gelenkt werden und vom Wissen anderer profitieren. Man kann aber auch so am Framework vorbei programmieren, sodass anschließend gar nichts mehr passt. we {code} it hilft. Um die eigenen Programmierfähigkeiten zu verbessern, bieten wir Schulungen in Form von Praktika oder Projekten für Informatikstudenten an. Als ITler bekommst du die Möglichkeit zu lernen, wie Ressourcen und Grundlagen aus der Universität in Praxis umgesetzt werden können, selbstständig eine Lösung zu erarbeiten und das Know-how in ein konkretes Projekt zu gießen. Einige unter euch haben sicherlich konkrete Anforderungen, also Projekte oder eigene Ideen, die ihr mitbringt und mit anderen Entwicklern teilen wollt. In diesen Fällen ist das Einsteigen mit einem Framework zweifellos nicht zu verachten.

Bist du etwas fitter im Programmieren, dann kannst du abwechslungsreiche und herausfordernde Aufgaben ebenso spannende Projekte für unsere Kunden und Partner übernehmen. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Frameworks – wobei Symfony am häufigsten eingesetzt wird. Das Framework Symfony zählt zu den bekanntesten PHP-Frameworks, das als Basisgrundlage zur Entwicklung von Webanwendungen verwendet wird. Du kannst Symfony kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen und zum Programmieren nutzen. Wir helfen dir Entwicklungen mit der Fülle von Leistungsmerkmalen effizient und möglichst komfortabel aufzustellen.

Schlussendlich ist Programmieren eine Mischung aus Lesen, Austausch mit anderen und Erfahrung.

 

Info:
Ihr wollt mehr über Framework erfahren?
Dann könnt ihr zunächst unter Frontend Frameworks – Teil 1 nachlesen, auf welche Faktoren es bei der Auswahl eines Frameworks ankommt und wie ihr das Richtige für euch speziell ermitteln könnt. Als Coding-Beginner und Berufseinsteiger kann es sich lohnen, sich auf Frontend Frameworks – Teil 2 über gängige und alternative Möglichkeiten zu informieren. Auch für Programmierer mit Berufserfahrung gibt es hier viel zu entdecken: Frontend Frameworks – Teil 3 stellt die anspruchsvolleren Frameworks vor, die für die erfahrenen Coder unter euch interessant sein könnten.

Projektmanager bei we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 2

Vor einiger Zeit haben wir euch einen Einblick in die Arbeitswelt einer unserer we {code} it Programmiererinnen gegeben. Heute führen wir euch in den we {code} it Alltag von Sophia, unserer Werkstudentin für Programmierarbeiten und Projektmanagement, ein.
Sophia, 25 Jahre alt, studiert Informatik und Politikwissenschaft auf Lehramt und war zuvor Freelancerin bei we {code} it. Jetzt ist sie als Werkstudentin tätig.
Die Schnittstellen, Beweggründe, Vor- und Nachteile beleuchtet Kristina im Interview.

Kristina: Sophia, dieses Mal wollen wir durch dich einen Einblick in den Alltag bei we {code} it erhalten. Deswegen fangen wir doch erst einmal mit deinem Alltag an. Was machst du und wer bist du? Was sind deiner Meinung nach Herausforderungen für dich und für deine Zukunft?

Sophia: Puh! (lacht) Also. Ich studiere Informatik auf Lehramt und habe bei we {code} it ursprünglich als Freelancerin angefangen. Das ist jetzt fast ein Jahr her. Und seit Juli kümmere mich als Werkstudentin bei we {code} it um das Projektmanagement und manage auch schon die ersten eigenen Projekte mit alleiniger Verantwortung. Gleichzeitig programmiere ich in Projekten, die eine etwas intensivere in-house Betreuung erfordern. Meine Herausforderungen derzeit sind auf jeden Fall das Zeitmanagement, die Koordinierung der vielfältigen Aufgaben…Meine Doppelrolle als Projektmanager und Programmiererin ist sehr anspruchsvoll. Das klappt aber mittlerweile besser, beide Seiten mitzudenken und abzudecken. Und die Herausforderung bezüglich meiner Zukunft ist für mich die Weiterentwicklung sowohl meiner informatischen Skills als auch nach und nach mehr Verantwortung im Projektmanagement zu übernehmen.

Kristina: Ok. Was war denn für dich der Beweggrund deinen alten Job aufzugeben und dich als Werkstudent bei we {code} it zu engagieren? Denn für we {code} it gearbeitet hast du ja so oder so schon.

Sophia: Ich hatte ja neben der selbstständigen Tätigkeit als Programmiererin noch einen anderen, festen Nebenjob. Mein alter Job war ein klassischer Studentenjob – jetzt zwar nicht unbedingt mit Kaffee kochen, sondern auch inhaltliche Arbeit und ich mochte die Arbeitsstelle sehr, mochte mein Team sehr -, aber sie bot eben auch kaum Weiterentwicklungsmöglichkeiten für mich als Studentin. Zudem war sie in einem Bereich, in dem ich nach meinem Studium eher nicht arbeiten wollte. Jetzt habe ich durch das Angebot von we {code} it einen Job, in dem ich meine beruflichen Fähigkeiten extrem weiterentwickle und Verantwortung übernehme. Das macht den Job insgesamt wesentlich anspruchsvoller, macht mir aber auch sehr viel mehr Spaß und ich habe das Gefühl, es bringt mich voran. Ich lerne hier täglich was dazu. Der jetzige Vorteil bei mir gegenüber der Freelancertätigkeit von vorher ist, dass ich ein geregelteres Einkommen habe. So konnte ich meinen vorherigen „Haupt“-Nebenjob ersetzen und kann nun durch we {code} it meinen Lebensunterhalt bestreiten.

Kristina: Okay. Was würdest du sagen ist der größte Unterschied zwischen der Anstellung eines Freelancers und der Anstellung einer Werkstudentin bei we {code} it?

Sophia: Hmmm…Also der größte Unterschied zur Freelancertätigkeit ist tatsächlich, dass man relativ festgelegte Stunden hat im Büro und vor Ort arbeitet. Das setzt natürlich voraus, dass man viel mehr Verantwortung übernimmt – vor allem jetzt im Projektmanagement. Man ist auch viel intensiver an we {code} it gebunden und an die Projekte, die man managed. Ich habe tatsächlich auch viel mehr zu tun als vorher und hab dadurch natürlich mehr Geld am Ende des Monats. Aber das Pensum ist auf jeden Fall auch deutlich höher und die Verantwortung ist höher. Zum anderen ist es auch relativ strukturiert…Ich bin in den 15-20 Stunden, die in meinem Vertrag festgelegt sind, auch wirklich gefordert. Es gibt keinen Tag, an dem ich die Zeit absitze und nichts zu tun habe. Und wer das neben dem Studium nicht aufbringen kann oder nicht aufbringen will, für den ist eine Freelancertätigkeit eben besser geeignet.

Kristina: Also ist das quasi dann gut, wenn man zu viel anderes zu tun hat oder der Stundenplan nicht mit einem festen 20-Stunden-Job zu vereinbaren ist?

Sophia: Ja. Jeder, der Informatik studiert, weiß, dass das Studium einen ebenso fordert. Eine selbstständige Freelancertätigkeit in der we {code} it Community war mir damals sehr gelegen. Weil man da eben auch am Wochenende arbeiten kann oder halt nachts oder früh morgens…wie man mag. Und das ist bei dem Werkstudentenposten eben nicht ganz so flexibel. Nichtsdestotrotz ist es flexibel  genug für mich, also es passt momentan gut mit meinem Studium zusammen. Aber wie gesagt…für wen das nichts ist oder einfach nicht passt, der sollte Freelancer bleiben – denn da bekommt man spannende Projekte. Und ich konnte eben von dort aus arbeiten, von wo aus ich wollte. Für mich persönlich ist der Wechsel zur Festanstellung jetzt kein Verlust in der Freiheit, weil der Standort sehr günstig für mich ist – direkt am Campus und sehr einfach und schnell zu erreichen…und ja, praktisch. Außerdem muss man dazu sagen, dass ich einfach eher der Typ bin, der gerne strukturierter arbeitet und lieber ein geregelteres Einkommen hat und dass alles ein bisschen festgelegter ist.

Kristina: Okay, verstehe. Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Gibt es ein paar Beispiele, die du nennen kannst?

Sophia: Hm, also mein erstes „richtiges“ Projekt als Freelancer war natürlich super aufregend, weil man zum einen das erste Mal die Abläufe real durchgemacht hat und Geld für seine eigenen Programmiertätigkeiten bekommen hat natürlich…(lacht). Das waren am Anfang vielleicht noch gar nicht mal so große, bahnbrechende Projekte, aber es war so spannend für mich, weil ich es das erste Mal unter diesen seriösen Bedingungen gemacht habe. Ansonsten…seit ich hier als Werkstudentin da bin sind für mich die Kundentermine und Anfragen super spannend, da sie meinen Horizont extrem erweitern. Was wird gebraucht in der realen Welt? Welche IT-Produkte brauchen Firmen oder Kunden, wie kann man das umsetzen, welche Probleme könnten wir damit lösen? Und vor allem kann ich – im Projektmanagement – sehen wie andere Coder die Projekte umsetzen. Teilweise sind das Programmierer, die auch schon länger dabei sind und teilweise mehr Erfahrung haben als ich. Da kann ich mir abgucken, wie die das machen. Und lerne nebenbei dazu. Das ist ein unglaubliches Plus. Natürlich hat man da auch mal unangenehmere Erfahrungen oder Termine, das gehört im Projektmanagement dazu. Das ist eben ein Prozess, bei dem es um eine Aushandlung zwischen Kunden und uns, zwischen den Studenten und uns geht und am Ende ist eben wichtig, dass alle Parteien zufrieden sind. Und der Weg dahin ist eben mal mehr mal weniger steinig.

Kristina: Sehr interessant, was bedeutet we {code} it letztendlich für dich?

Sophia: Also…letztendlich übe ich eine spannende, extrem lehrreiche Tätigkeit mit viel Verantwortung aus, die letzten Endes sogar meine Meinung geändert hat bezüglich einer möglichen Zukunft in der IT-Branche. Also vorher habe ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen können. Ich studiere ja nicht umsonst Lehramt und das ist eigentlich auch mein Berufsziel, aber durch die Arbeit für we {code} it habe ich festgestellt, dass es vielleicht doch was für mich sein könnte. Am Ende in der IT-Branche zu arbeiten. We {code} it hat einfach für mich ganz viele neue Möglichkeiten eröffnet, an die ich vorher nicht gedacht habe, die ich vorher innerlich abgewählt habe und…das ist halt ganz cool eigentlich. Und nicht zu verachten ist auch, dass wir keine klassische, konservative Büro-Atmosphäre haben. Also kein Büro mit Anzugträgern und sonst wie vielen Hierarchie Ebenen und das macht das Arbeiten eben auch so angenehm. Also ganz abgesehen von der tatsächlich anspruchsvollen Arbeit finde ich die Atmosphäre bei uns echt super und es macht einfach wahnsinnig Spaß bei we {code} it zu arbeiten.

Kristina: Also Spaß an der Sache selbst und Spaß am Team zeichnet es auch, kann man sagen.

Sophia: Genau. Lässt sich so zusammenfassen.

Kristina: Danke für deine Zeit, Sophia. Ich weiß, die ist bei dem Alltagspensum hier begrenzt. Aber jetzt ist eine neue Facette des we {code} it Alltags greifbarer geworden.