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Das Ende der Cebit – wo trifft sich die IT-Szene jetzt?

Die Cebit, einst die größte Technologie-Messe auf der Welt, verkündete letztes Jahr, dass ihre Ära nun endet. Für einige war dies ein Schock, andere haben es bereits erwartet. Mit ihrem Ende stellt sich aber auch die Frage: Welche anderen relevanten Messen gibt es, die interessant für IT-Begeisterte und -Unternehmen sein könnten?

Cebit – der Aufstieg und der Untergang

Die IT-Messe ‘Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation’, kurz Cebit, fand von 1986 bis 2018 statt und war einst die größte ihrer Art. Letztes Jahr wurde diese nur noch von einem Achtel der Besucher, die sie zu Hochzeiten hatte, besucht und im November dann endgültig abgesagt, weil sich nicht genügend Unternehmen angemeldet hatten.

Ihre beste Zeit hatte die Cebit schon lange hinter sich. Einst war sie eine visionäre Zukunftsmesse, zu der bis zu 800.000 Menschen kamen. Dort wurden innovative Gadgets gekauft, Werbegeschenke gesammelt und IT-Größen wie Bill Gates oder Steve Balmer auf der Bühne angehimmelt. Vom Spiegel wurde sie einst als ‘Leitmesse für technologische Trends’ bezeichnet. Das Konzept war so erfolgreich, dass es sogar nach Asien, Australien und in die USA expandiert ist.

Doch zwei Jahre nach der Jahrtausendwende hatte die Messe ihren Höhepunkt erreicht und die Besucher- und Aussteller-Zahlen begannen langsam, aber sicher zu sinken. Unternehmen begannen, ihre Neuheiten auf eigenen Veranstaltungen vorzustellen, wie die iPod-Inszenierung von Apple in 2001. Auch die fortschreitende Digitalisierung, die eigentlich ein Fokus der Messe war, hatte mit ihrem Untergang zu tun. Da immer mehr Branchen, die eigentlich nichts mit IT-Themen zu tun hatten, begannen, sich auf den digitalen Wandel zu fokussieren, findet man mittlerweile auf nahezu jeder Messe einen Bezug dazu. Außerdem wurde es immer leichter, Zugriff auf Informationen über neuste Technologien zu bekommen und mit der Erfindung des Smartphones hatte man sie dann gleich in der Hosentasche. Warum sollte man dann also noch auf eine Messe irgendwo im Norden Deutschlands gehen?

Letztes Jahr kamen dann nur noch 2800 Aussteller (darunter auch wir), die ihre Innovationen vorstellen wollten. Man sagte zwar, dass die vielen freien Flächen auf dem Gelände von den Ausstellern gewünscht gewesen wären, später wurden sie dann aber zum Symbol für den Untergang der Cebit. In 2017 hatte die Messe noch versucht, sich neu zu erfinden. Sie sollte zu einem ‘Businessfestival’ werden, bei dem Partys und Live-Auftritte am Abend stattfanden. So wollten sie auch jüngere Leute ansprechen. Doch dafür war es schon zu spät: Das Event war für viele nur noch eine Pflichtveranstaltung. Außerdem gab es viele Konkurrenzmessen wie die Comdex, die CES oder den Mobile World Congress Barcelona, die einfach mehr Interesse weckten. Schlussendlich fürchtete die Deutsche Messe AG, der die Cebit gehört, dass, bei dessen Weiterführung, immense Verluste auf sie zukommen würden und zog die Notbremse.

Neue Hotspots für die IT-Szene

Auch ohne die deutsche Cebit erwarten Interessenten und Aussteller 2019 spannende Messen, sogar von der Cebit selbst. Ihre ausländischen Expansionen werden weitergeführt und Überbleibsel ihrer industrienahen Digitalthemen auf die Messe Hannover übertragen. Die Re:publica wird wohl kein Ersatz für die Cebit sein können, aber stellt definitiv einen interessanten Pol dar, um die digitale Agenda aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erlebbar zu machen. Diese Messe hat ein jüngeres Publikum, zieht viele Frauen an und hat dadurch großes Zukunftspotential. Weitere deutsche Ausstellungen, die bereits 6-stellige Besucherzahlen erzielen sind die IFA Berlin, die seit 1924 besteht und die IAMB (Integrated Automation, Motion and Drives) der Messe Hannover, welche sich mit Automatisierung, industrieller IT sowie Antriebs- und Fluidtechniken auseinandersetzt.

Für uns von we {code} it war es eine große Freude die letzten zwei Jahre als Vertreter der hessischen Wirtschaft in Hannover mit dabei zu sein. Aber auch wir haben gemerkt, dass von Giganten wie Google, Microsoft und 2018 auch Telekom jede Spur fehlte und es viele freie Flächen gab. Dennoch war es eine spannende Möglichkeit für uns, neue Kunden sowie auch Mitarbeiter kennenzulernen und die technischen Innovationen zu bestaunen.

In 2019 hoffen wir auf viele weitere solcher aufregenden Begegnungen, wenn auch nicht mehr auf der Cebit.

Neue Programmiersprachen – welche lohnt es sich zu lernen?

In der sich ständig ändernden Welt der IT werden auch immer wieder neue Programmiersprachen veröffentlicht – die Auswahl ist riesig. Dir fällt es schwer, herauszufinden bei welchen es Sinn macht, sie zu lernen? Deswegen stellen wir dir die am stärksten wachsenden einmal vor.

Was haben die beliebtesten Programmiersprachen Deutschlands gemeinsam?

Je mehr man die neuen Sprachen unter die Lupe nimmt, desto stärker fällt auf: es sind Trends zu beobachten. Entwickler haben keine Lust mehr auf Null-Pointer-Exceptions. Programmiersprachen wie Kotlin, Swift und TypeScript sind alle statisch typisiert und legen ihren Fokus auf Typsicherheit. Im Gegensatz zu der dynamischen Typisierung wird bei der statischen der Datentyp bereits bei der Kompilierung festgelegt. So werden Fehler wie Null-Pointer-Exceptions früher erkannt. Obwohl jedes Projekt ausgiebig getestet werden muss, spart man sich damit einige Zeit.

Die alten Sprachen werden zwar noch regelmäßig aktualisiert, aber die Computerwelt hat sich zu sehr gewandelt, als dass sie noch zeitgemäß sein könnten. Es gibt neue Technologien, Möglichkeiten und Anforderungen, an die sich die Sprachen anpassen müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die ‘Oldies’ wie C++ und Java heute wertlos sind. Sie werden nämlich weiterhin am meisten verwendet. Selbst angehende Entwickler benutzen noch die selben Technologien wie diejenigen, die seit Jahren berufstätig sind.

Neue Programmiersprachen wollen nicht die alten ersetzen, sie arbeiten vielmehr mit ihnen zusammen und versuchen, sie leichter anwendbar zu machen. Ohne eine Interoperabilität mit den Klassikern des 20. Jahrhunderts zu haben, könnte kaum eine neue Sprache Fuß fassen. Beispielsweise TypeScript würde sich einen großen Nachteil verschaffen, wenn man mit ihr nicht auf die ganzen JavaScript-Frameworks und -Libraries zurückgreifen könnte.

Rust

Bis jetzt waren Sprachen wie C und C++ in der Entwicklung von Betriebssystemen und leistungskritischen Anwendungen die Führer. Als neuer Konkurrent kommt jetzt Rust ins Spiel und hat, dadurch, dass es die beliebteste Programmiersprache 2018 ist, auch gute Chancen, um bald vorne mit dabei zu sein. In 2009 begann ein Angestellter von Mozilla sie zu entwickeln. Er wurde später von dem Unternehmen unterstützt und veröffentlichte sie vor circa vier Jahren.

Rust wird zum Maschinencode kompiliert und ermöglicht dadurch den direkten Zugriff auf die Hardware. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, dass, wie in Java und C#, Speicherzugriffe nicht zu Sicherheitslücken führen. So füllt sie den Zwischenraum zwischen niederen und höheren Programmiersprachen. Rust eignet sich gut, um parallele und nebenläufige Anwendungen zu entwickeln, da hier ebenfalls keine der oben erwähnten Null-Pointer-Exceptions aufkommen können. Die Ausführungsgeschwindigkeit entspricht der von Softwares, die mit C und C++ programmiert wurden.

Kotlin

Kotlin, die 2016 veröffentlichte Sprache, die die zweitbeliebteste des letzten Jahres war, ist zwar noch recht jung, hat aber viele moderne und vielversprechende Features zu bieten. Ursprünglich wurde sie für die Java Virtual Machine (JVM) entwickelt. Dadurch können die Programme, die in Kotlin geschrieben sind, in Bytecode übersetzt werden, der dann von der JVM gelesen werden kann. Die Sprache kann also ohne Probleme Java-Klassen aufrufen und umgekehrt, sodass man, bereits in Java geschriebene Programme, nach und nach in Kotlin umschreiben kann.

Mittlerweile gilt sie auch als offizielle Android-Sprache. Aktuell ist noch dazu die Ergänzung Kotlin/Native in der Entwicklung, mit der sie dann auch für MacOS, iOS und Windows verwendet werden kann. Die neue Programmiersprache hat eine schlaue Syntax für Lambda Ausdrücke – so wird ein deutlich kürzerer Code als bei Java ermöglicht.

Swift

Der Nachfolger von Objective-C kam 2015 raus und nennt sich Swift. Die Sprache wird hauptsächlich für Apples Betriebssysteme iOS und OS X verwendet und überzeugt durch eine sehr übersichtliche Syntax. Dadurch ist sie auch attraktiv für Anfänger und sogar technisch interessierte Kinder. Apple bemüht sich sehr darum, dass jedem ermöglicht wird, mit der iPad-App ‘Swift Playgrounds’ selbst programmieren zu lernen. Die Entwicklungssprache ist Open Source, was es interessant für viele Developer macht, sich am Fortschritt und den Veränderungen zu beteiligen. Eine Portierung auf den Raspberry Pi hat so schon funktioniert. Die Performance von Swift ist erwiesenermaßen besser als die von Objective-C.

Was Swift noch nicht liefern kann, ist eine Binärschnittstellen-Stabilität mit früheren Versionen der Computersprache. Will man nämlich eine, mit einer älteren Version erstellte App, mit der neusten Version der Sprache weiter programmieren, muss man das Ganze nochmal von vorne anfangen. Das soll sich mit dem Release von Swift 5 ändern.

Fazit

Obwohl die Oldies noch immer die am häufigsten verwendeten Programmiersprachen sind, machen die Neuen ihnen langsam Druck. Die Sprachen wachsen mit hoher Geschwindigkeit, beispielsweise Kotlin hat im vergangenen Jahr seine Nutzerzahl fast verdreifachen können. Die Klassiker des 20. Jahrhunderts sind von der IT-Welt noch nicht wegzudenken und dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wer aber experimentierfreudig ist oder sich eine anwenderfreundlichere Programmierung wünscht, sollte definitiv mal die oben vorgestellten Sprachen genauer unter die Lupe nehmen.

Side-Note: Es kann aber auch sinnvoll sein, ganz veraltete Programmiersprachen zu lernen: einige Firmen verwenden noch so alte Programme, dass es nur wenige Entwickler gibt, die dessen Sprachen überhaupt noch beherrschen. Die NASA sucht beispielsweise aktuell Developer, die Sprachen wie Fortran und Assembler aus den 1970er Jahren beherrschen. Dies ist zwar eine mühsame Tätigkeit, aber so ist man für den Arbeitgeber natürlich unentbehrlich.

Du bist auch interessiert daran, dich in der </CODING>-Welt auszutoben und dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden? Wir sind stets auf der Suche nach talentierten und motivierten Softwareentwicklern, die unsere Community bereichern. Ihr könnt Teil davon werden, Ideen von Startups und KMU zu verwirklichen und bestehende Prozesse effizienter zu gestalten. Dabei profitiert Ihr von fachlichem Austausch und der Möglichkeit eines flexiblen Nebenverdiensts mit breitem Erfahrungsspektrum.

Geschlechterverteilung in der IT – warum sich Frauen nicht trauen

In den 80er Jahren war der Programmierer-Job noch Frauensache. Damals waren 40 Prozent der ITler weiblich, heute sind es nur noch ernüchternde 15 Prozent. Mit den Fragen, woher diese Veränderung kommt und wie wir dieser entgegenwirken können, beschäftigen wir uns heute.

Der Wandel der Dinge

Damals, in den guten alten Tagen, denkt man sich, da war noch alles besser. Da wollten Frauen noch programmieren. Aber der Schein trügt: Programmieren war früher eine Fleißarbeit für Bürokräfte mit niedrigem Status. Dabei gab es nur ein paar wenige Ausnahmen, die Pionierinnen der Informatik. Dazu gehörte Grace Hopper, die den Compiler erfand und den Begriff ‘Bug’ prägte. Sie war überzeugt, dass Frauen für die IT geschaffen wurden. Sie sagte einst:

Man muss vorausplanen und alles so terminieren, dass es fertig ist, wenn man es braucht. Das geht nur mit Geduld und dem Blick für Details. Frauen sind Naturtalente im Programmieren.“

Dies waren zwar vielversprechende Anfänge für Frauen in der IT-Welt, doch mit fortschreitender Zeit ging die Tendenz wieder in die entgegengesetzte Richtung. Die stark wachsende Computerindustrie fokussierte sich in ihrer Werbung eher auf Männer als auf Frauen. Das führte unter anderem dazu, dass sich Frauen immer weniger mit der Thematik identifizieren konnten und andere Berufsfelder wählten.

Warum sich die Frauen nicht trauen

Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass nur noch 15 % der Informatik-Studenten in Deutschland weiblich sind. Es sind Vorurteile verbreitet, dass alle, die dieses Fach studieren, ausgesprochene Nerds sind und diese auch nur männlich sein können. Ein Job, in dem ein Geschlecht deutlich dominanter vertreten ist, entmutigt die Andersgeschlechtlichen, den Beruf auch zu ergreifen. Dies gilt nicht nur, wenn hauptsächlich Männer in einem Bereich arbeiten, sondern auch umgekehrt.

Doch welche Ängste haben Frauen davor, auch mal wieder die Zehenspitzen in den riesigen, aufregenden Pool der IT zu stecken? Viele haben Angst, dass das Berufsbild nur daraus bestehen würde, in dunklen Räumen zu sitzen und stundenlang zu programmieren, ohne realen Kontakt in die Außenwelt zu haben. Doch diese Vorstellung entspricht nicht der Realität, denn zum Beruf eines Programmierers gehört so viel mehr: man organisiert Projekte, präsentiert seine Ergebnisse, ist im intensiven Kontakt mit Kunden und testet allerlei Lösungen. Noch dazu gibt es einige Jobs in der IT, bei denen man keine Sekunde seines Arbeitstages programmieren muss. Auch wenn man nicht von Kindesbeinen ständig am Computer getüftelt hat, kann man gut in das Studium einsteigen. Alles, was man mitbringen muss, sind gute Mathe- und Englischkenntnisse und eine Menge Fleiß, logischen Verstand und Kreativität. Den Rest lernt man dort.

Wie man sie wieder in die IT bekommt

Mittlerweile werden in immer mehr IT-Unternehmen Frauenquoten eingeführt. Doch wo es einfach keine Frauen gibt, da kann man auch keine einstellen. Daher muss der Fehler in der Wurzel bekämpft werden.

Mädchen müssen schon in der Schule in naturwissenschaftlichen Fächern gefördert werden und lernen, dass sie solche Themen nicht schlechter beherrschen, weil sie weiblich sind. Denn Intelligenz, Kreativität und Innovationskraft sind keine Eigenschaften, die vom Geschlecht abhängig sind. Es müssen Einblicke in die IT gewährleistet und Vorbilder geschaffen werden. Diverse Zusammenschließungen aus Frauen setzen damit bereits an: Gruppen, wie die Geekettes, Haecksen und Webgrrls, organisieren gemeinsam Workshops und Wettbewerbe, an denen alle Menschen weiblichen Geschlechts teilnehmen können.

In Ländern wie Tansania und Peru, wo die IT-Szene noch nicht sonderlich ausgereift ist, will man es nun von Anfang an richtig angehen. Dort wird sich bemüht, die IT weiblich zu machen, durch Förderprogramme und Kurse für Mädchen in Schulen. So soll es gar nicht erst zu einem Frauenmangel, wie es ihn in Deutschland gibt, kommen.

Obwohl in den letzten 5 Jahren eine steigende Tendenz bezüglich des Frauen-Anteils zu beobachten war, passiert dies sehr langsam. Eine der fortschrittlichsten Branchen, die es gibt, ist in Bezug auf Gender-Diversity eine derjenigen, die am weitesten zurückliegt. Auch die Geschäftsführerin von Facebook, Sheryl Sandberg sagte dazu:

„Ein Land kann sein Potenzial nur voll entfalten, wenn Frauen ihr Potenzial voll entfalten.“

Auch wir von we {code} it hoffen, dass sich dies in näherer Zukunft ändert. Schon fast vierzig Coderinnen sind Teil unserer Community und wir freuen uns über jeden weiteren weiblichen Zuwachs . Wir bieten dir zu dem recht theoretischen Informatik-Studium die praktische Anwendung und bereiten Dich damit auf die vielfältige Berufswelt der IT vor. Falls du daran Interesse hast, kannst du auf unserer Karriere-Seite Teil der Community werden.

Gründer und CEO von we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 5

Heute führen wir unsere „Ein Einblick in die Coder Community“-Reihe fort und lernen den Gründer und CEO von we {code} it näher kennen. Haikal war selbst Informatikstudent als er das IT-Startup im August 2016 mit der Vision – eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen – gründete. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen digital zu unterstützen und gleichzeitig ITler auf ihrem Karriereweg zu begleiten. An diesem Tag dürfen sich Leser auf vielfältige Einblicke in das Leben und Schaffen von we {code} it freuen.

Clara: Hallo Haikal, danke dass du dir heute die Zeit für ein kurzes Interview mit mir nimmst und unseren Lesern einen weiteren Blick hinter die Kulissen von we {code} it gewährst. Fangen wir am besten ganz von vorne an. Kannst du uns noch einmal kurz erzählen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was waren deine Beweggründe?

Haikal: Im Grunde genommen hat es während der Studienzeit angefangen. Mir ist immer mehr aufgefallen, dass man während dem Studium zwar viel über die Theorie lernt, aber fast keine Praxis beigebracht bekommt. Daher wollte ich nebenher anfangen zu Freelancen. Doch mir wurde schnell bewusst, dass es schwer war, sich gegen den Outsourcing-Markt durchzusetzen der auch die Bezahlungs-Standards gesenkt hat. Dadurch kam mir die Idee von unserem Konzept, das gegen Outsourcing preislich konkurrieren kann, aber dennoch qualitativ hochwertige Ergebnisse mit sich bringt.

Clara: Ihr arbeitet also mit Studenten zusammen und betreibt darüber ein Qualitätsmanagement um euren Kunden vollwertige IT-Dienstleistungen zu liefern. Würdest du davon ausgehend sagen, dass we {code} it ein Sprungbrett für Studierende ist, das so eine Art Brücke zwischen Universität und Wirtschaft bildet?

Haikal: Das ist eines unserer größten Ziele und dafür stehen wir auch. Uns ist wichtig, dass die sture Theorie der Universitäten auch in der Wirklichkeit eingesetzt wird. Wir wollen den Studenten zeigen was man mit den ganzen Algorithmen und Formeln in der Praxis machen kann und wie dann echte Projekte in der Arbeitswelt aussehen.

Clara: Kannst du uns erläutern, welche Rolle der universitäre Hintergrund bei der Entstehung des Startups gespielt hat?

Haikal: Grundlegend spielte das eine sehr große Rolle für uns. Unser Konzept basiert ja auf diesem Hintergrund. Besonders wichtig für uns war er aber in der Hinsicht, dass wir in das Förderprogramm der Goethe-Uni, dem Goethe Inkubator, aufgenommen wurden und dies uns einen starken Aufschwung gegeben hat. Das hat uns auch an den Punkt gebracht, an dem wir heute sind.

Clara: Das muss eine sehr aufregende Zeit gewesen sein! Welche Herausforderungen sind bei der Gründung aufgetreten? Hattest du Unterstützung oder Partner?

Haikal: Eine meiner Herausforderungen war zum Einen, die richtigen Partner zu finden und zum Anderen Durchhaltevermögen zu beweisen. Am Anfang muss man nämlich viel Zeit investieren und auf einiges verzichten. Die Gründung eines Start-Ups bedeutet auch, ein großes Risiko einzugehen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, dass sich nicht jeder traut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Clara: Verstehe. Kannst du den Lesern verraten, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag bei dir aussieht? Welche Aufgaben stehen grundsätzlich an?

Haikal: Wir arbeiten in Gleitzeit, dementsprechend kann man von 8-10 Uhr kommen und von 16-18 Uhr gehen. Alles passiert hier im Teamwork und unsere Mitarbeiter stehen miteinander auf Augenhöhe. Bei uns wird Kommunikation großgeschrieben und unsere Hierarchie ist flach.

Clara: Und wie genau kann man sich den Prozess vom Auftrag des Kunden, über die Arbeit mit den Studenten, bis hin zum qualitätsregulierten Endergebnis vorstellen?

Haikal: Zuerst wird der Kontakt mit dem Kunden aufgebaut. Mit ihm besprechen wir die Problemstellung und erste Lösungsansätze. Danach erstellen wir basierend darauf ein sinnvolles Konzept, worüber dann ein Pflichtenheft verfasst wird. Wenn wir das fertig geplant haben, sehen wir uns in unserer Studenten-Community um und verschaffen uns einen Überblick darüber, wer am Besten auf den Auftrag passt. Dann beginnt die Arbeit und der Kunde erhält in einem bestimmten Turnus von uns bereits kontrollierte Updates über den Status seines Projekts. Um die Qualität dessen braucht er sich also keine Sorgen zu machen aber er bekommt dennoch einen Überblick darüber, ob wir die Probleme seinen Ansprüchen entsprechend lösen. Durch diesen Prozess hat der Kunde die Chance jederzeit einzugreifen und es besteht nicht die Gefahr, dass wir aneinander vorbei programmieren. Bis hin zum fertigen Produkt bleiben wir vom Projekt- und Qualitätsmanagement mit ihm in Kontakt und arbeiten gemeinsam auf die perfekte Lösung hin.

Clara: Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Neben dem allerersten Projekt natürlich.

Haikal: Eine besondere Arbeit für uns war die Entwicklung der SVG App, da es eines unserer ersten größeren Projekte war. Es war eine Herausforderung, da sich dort unser Konzept beweisen musste und wir das Projekt an den Punkt bringen mussten, an dem alles perfekt klappt. Daher sind wir stolz darauf, dass es dann auch genauso funktioniert hat wie geplant. Weitere nennenswerte Projekte waren für uns Homepages für Kunden, wie das TechQuartier oder den Unibator. Dabei macht es uns immer wieder Spaß zu sehen, wie ihre Visionen zur Wirklichkeit werden.

Clara: Das klingt ziemlich spannend. Als Gründer hast du in den letzten zwei Jahren sehr viel erlebt, viele Menschen kennen gelernt und den wohl wichtigsten Beitrag zur Weiterentwicklung von we {code} it beigetragen. Inwiefern hat sich das Startup seit der Gründung gewandelt? Aus wie vielen Mitarbeiten besteht das Startup?

Haikal: Wandel ist hier das richtige Wort. Angefangen hat alles mit mir und jetzt sind wir soweit gewachsen, dass wir sieben feste Mitarbeiter im Projekt- und Qualitätsmanagement, ca. 220 Studenten in unserer Community haben und wir wachsen weiterhin stetig. Noch dazu haben wir unseren Kundenkreis deutlich erweitert. Wir haben ohne Kunden angefangen und uns jetzt so weit entwickelt, dass wir heute ständig mit diversen Firmen zusammenarbeiten, die immer wieder Aufträge an uns geben.

Clara: we {code} it reiht sich mit seiner Win-Win Strategie in den innovativen IT-Sektor ein, in dem es preiswerte wie qualitative Softwarelösungen lokal in Deutschland anbietet und gleichzeitig die IT-Experten der Zukunft fördert. Das Startup ist als IT-Dienstleistungsanbieter nicht mehr weg zu denken. Mal eine andere Frage: Welchen Stellenwert hat eigentlich Teamarbeit bei we {code} it?

Haikal: Teamarbeit ist für uns das A und O, allein dadurch, dass ein Student immer mit einem Qualitätsmanager zusammenarbeitet und es selten nur bei den Beiden bleibt. Je nach Größe des Projekts werden die einzelnen Teams auch größer. Alle unsere Projekte laufen also über Teamwork und wir liefern niemals eine One-Man-Show.

Clara: Was würdest du sagen, sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für we {code} it? Hast du weitere Zukunftspläne, die du eventuell mit uns teilen magst?

Haikal: Eine unserer Herausforderungen wird wohl immer die Kunden- und Studenten-Akquise bleiben. Denn wenn wir neue Kunden bekommen, benötigen wir auch mehr Studenten und umgekehrt, dadurch haben wir immer beide Seiten der Medaille. Außerdem arbeiten wir stets daran, neue Technologien einzusetzen. Irgendwann wird es nicht mehr reichen, Apps für Handys zu programmieren. Denn wie in unserem letzten Blogbeitrag thematisiert, spekuliert man aktuell, ob Progressive Web Apps diese ablösen könnten. Aufgrund dessen muss man immer auf dem neusten Stand bleiben. In Bezug auf unsere Zukunftspläne haben wir etwas sehr aufregendes in der Entwicklung worüber ich jetzt noch nicht allzu viel verraten möchte. Man kann aber gespannt bleiben.

Clara: Gibt es etwas, das du unseren Lesern und potentiellen Jungunternehmen mit auf den Weg geben möchtest?

Haikal: Jungunternehmer sollten sich stets darüber bewusst sein, dass man viel Zeit braucht, um ein Unternehmen zu gründen. Außerdem muss man Durchhaltevermögen beweisen. Man muss erwarten, auch mal zu fallen und dann immer wieder aufstehen. Arbeit, für die man sich zu schade ist, gibt es als Gründer nicht. Will man etwas erreichen, muss man auch hart dafür arbeiten, denn von nichts kommt schließlich nichts. Dann wird es sich am Ende auch lohnen.

Clara: Vielen Dank für das inspirierende Interview und alles Gute für deine weitere Arbeit.

Haikal: Ich bedanke mich auch.

Das Highlight von we {code} it ist die Vernetzung von Fachkräften und Wirtschaft. Als etabliertes IT-Startup führen wir gut ausgebildete Informatikstudenten aus der Universität an die Praxis heran, befähigen diese, Lösungen für reale Herausforderungen zu schaffen und vernetzen diese miteinander. we {code} it vereint Kenntnisse mit Fähigkeiten auf der einen Seite und fördert professionell sowie erfahrungsbasiert die Programmierer der Zukunft auf der anderen, von dem andere Unternehmen als Kunden sowie die mitwirkenden Studenten profitieren. Es entsteht ein Pool an Wissen, mit dem die Studenten sich stetig weiterentwickeln aber auch gleichzeitig dafür sorgen, dass andere Unternehmen wachsen um mit der Zeit gehen zu können. Als Vorreiter zeigt we {code} it, wie sich starre Branchenstrukturen aufbrechen lassen. Wir bieten dem IT-Outsourcing mit Kreativität und innovativer Technologie die Stirn.

<CODING/> ist für dich keine Fremdsprache? Du studierst momentan Informatik o.ä., hast viele innovative Ideen, blickst gerne auch einmal über den Tellerrand hinaus und hast Freude an IT-Themen und digitalen Trends? Bewirb dich jetzt auf unserer Karriereseite als studentische*r Softwareentwickler*in und lebe deinen Programmierdrang aus.

Du bist interessiert und willst mehr über das we {code} it Leben erfahren? Lerne unser Team unter Part 1, Part 2, Part 3 und Part 4 kennen.

Ein Rückblick auf 2018 – was uns und die Welt bewegte

Wieder ist ein neues Jahr angebrochen und es ist an der Zeit, das Vergangene zu reflektieren und zu verarbeiten. Für die IT und auch für uns war 2018 ein ereignisreiches Jahr, das viel Entwicklung mit sich brachte. Heute thematisieren wir die Dinge, die uns im vergangenen Jahr beschäftigt und bewegt haben.

 

Die dringende Notwendigkeit der Data Security

Ein wichtiges Thema, das in 2018 viel mediale Aufmerksamkeit erhalten hat, ist die Sicherheit unserer Daten. Ein Einschnitt, den jeder der eine Webseite besitzt, gespürt haben muss, war die Einführung der DSGVO im Mai letzten Jahres. Für Webseitenbesitzer stellte dies eine Menge Arbeit dar, doch für viele User war es eine Erleichterung der Angst um ihre Privatsphäre.

Auch Politiker hatten mit der Sicherheit ihrer persönlichen Daten zu kämpfen. Ende des Jahres wurden massenhaft private Informationen über Prominente und Politiker veröffentlicht. Diese Daten publizierte ein 20-jähriger auf Twitter, nachdem er sich Zugang zu den Social Media Accounts der Betroffenen verschafft hatte. Dieser Vorfall ist eine gute Erinnerung daran, dass wir nicht zu leichtfertig mit unseren Passwörtern und persönlichen Daten im Internet umgehen dürfen, denn so etwas könnte jeden betreffen.

Künstliche Intelligenz als Teil unseres Lebens

Künstliche Intelligenz war im vergangenen Jahr eines der meist diskutierten Themen und kann daher hier nicht außer Acht gelassen werden. Sie wurde im vergangenen Jahr so sehr gefördert, dass wir sie mittlerweile und bald immer verstärkter in allen Abteilungen des Lebens vorfinden werden. KI wird mehr und mehr in Anwendungsbereiche der Medizin, Politik, Technik und in unseren Alltag eingeführt.

Noch vertrauen wir den KI’s nicht ganz und lassen uns beispielsweise nicht von ihnen in Autos umhertransportieren. Dafür kaufen wir aber Gemälde von ihnen (das Erste wurde für 432.000$ verkauft), leben mit KI-Anwendungen wie Alexa unter einem Dach und lassen sie sogar unsere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer diagnostizieren.

Die IT im Aufschwung

Nicht nur diese Erfolge konnte die IT in 2018 für sich verstreichen: der Bereich gewann dieses Jahr extrem an Beliebtheit und mit der sich immer weiter verbreitenden Digitalisierung wächst auch das Berufsangebot stetig. Leider gibt es aber nicht genügend ausgebildete und erfahrene IT-Kräfte, die diesem Arbeitsmarkt entsprechen. Derzeit sind laut einer Studie ca. 63% aller Unternehmen verzweifelt auf der Suche nach Anwendungsentwicklern, die Ihnen bei der Digitalisierung Ihrer Firma unter die Arme greifen.

Das Jahr 2018 für uns

Auch wir bei we {code} it haben im vergangenen Jahr einen starken Anstieg in Beliebtheit der IT gespürt. Unsere Community beinhaltet mittlerweile mehr als 230 Studenten. Egal ob Websitegestaltung, Datenbanksysteme, Mobile Apps, oder Office AddIns, wir arbeiten stets daran, unsere Kunden in ihren Projekten und Vorstellungen im Zusammenhang mit Digitalisierung zu unterstützen.

Ein Highlight des Jahres war für uns die CeBIT in Hannover. Neben den spannenden Neuheiten und Innovationen, die auf dieser Messe zur Schau gestellt wurden, war es auch eine bereichernde Erfahrung für uns dort zu networken und viele interessanten Menschen zu treffen.

Ein weiterer Tag der uns gerne in Erinnerung bleibt war der Hackathon den wir mit unseren Freunden vom TechQuartier veranstaltet haben. Gemeinsam haben wir das erste Event seiner Art in der Region dargeboten und dabei verschiedenste Programmierer, Unternehmer, UX-Experten und Data-Fanatiker für 24 Stunden zusammengebracht, um spannende Challenges zu lösen.

Abschließend möchten wir uns bei all denen bedanken, die uns durch 2018 begleitet haben und mit denen wir an aufregenden Projekten arbeiten konnten. Wir hoffen auch im neuen Jahr unsere guten Beziehungen aufrecht erhalten zu können und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit vielen neuen, spannenden Themen und Aufgaben.

Eine erfolgreiche Geschäftsidee zur Selbstständigkeit finden

Nicht wenige hegen den Wunsch nach einem selbstbestimmten Arbeitsalltag. Du bist auch noch auf der Suche nach deiner eigenen Geschäftsidee? Dann sollst du dich ein wenig schlau machen. Im Folgenden werden wir zwar keine konkreten Ideen aufzeigen, aber ein paar gute Tipps ganz sicher. Viel Spaß beim Inspirieren lassen!

Am Anfang steht die Idee. Bevor du eine Geschäftsidee entwickelst, brauchst du erst einmal eine Produktidee, mit der du einen Mehrwert schaffst, den es heute in dieser Form noch nicht gibt. Lässt deine Idee sich in ein marktfähiges Produkt oder einen nützlichen Service überführen? In der Startup-Szene werden immer wieder interessante ebenso wie aufregende Gründergeschichten erzählt, die als Inspiration dienen können. Ein Unternehmen gründen – klingt zunächst ziemlich aufregend, doch wie genau es funktioniert, wissen nur die wenigsten. Denn nicht jede Idee ist auch eine Geschäftsidee, die genügend wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Es ist eine ungeheure Chance und ein großes Risiko zugleich. Aus diesem Grund werden sich viele potenzielle Gründer die Frage stellen, ob es das Risiko wert ist. Erfülle ich alle Voraussetzungen, um ein Unternehmen zu führen? Habe ich das gewisse Durchsetzungsvermögen? Bin ich der Verantwortung gewachsen? Ist meine Geschäftsidee gut? All diese Fragen sind eher entmutigend, aber notwendig. Darum haben wir einige Punkte zusammengestellt, mit denen ihr beurteilen könnt, ob eine Geschäftsidee das richtige Potential hat.

 

Die Suche nach DER Geschäftsidee

Um Erfolg zu haben, muss die Geschäftsidee nicht komplett neu sein. Wirkliche Marktneuheiten sind in der Regel eher die Seltenheit. Verschiedene Wege können zu einem erfolgreichen Markteintritt führen – in Form einer Innovation, eines verbesserten Angebots bzw. Dienstleistung, einer besseren Vermarktung oder durch die Erschließung neuer Märkte. Analysiere den Markt, identifiziere ein bestehendes Problem und entwickle eine innovative Lösung. Durch die Veränderung des bestehenden Angebots ist es dann möglich, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Empfehlenswert sind auch Bücher von erfolgreichen Entrepreneurs und Marktstudien. Nutze Kreativitätstechniken. Zugleich solltest du von Anfang an ein Auge auf mögliche Schutzrechte für deine Geschäftsidee haben. Schließlich ist in einer Geschäftsidee oft ein Wettbewerbsvorteil begründet, den du eventuell per Patent, Gebrauchsmuster oder Marke schützen lassen könntest.

 

Wonach suchen Kunden? Was ist gefragt?

Der ausschlaggebende Punkt bei der Suche nach der geeigneten Geschäftsidee ist stets die Frage: Was will der Kunde? Unabhängig davon wie gut die Idee auch sein mag, wenn Kunden keinen klaren Kundennutzen erkennen, werden sie das Produkt bzw. die Dienstleistung nicht kaufen. Aus diesem Grund solltest vorab festlegen, welchen Kundennutzen du erfüllst bzw. welchen Mehrwert du lieferst und wie du dein Unternehmen positionieren möchtest: Preisführerschaft, Qualitätsführerschaft oder Nischenstrategie. Alternativ kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen und im eigenen Alltag einen Bedarf feststellen. So reduzierst du mögliche finanzielle Auswirkungen, wenn du mit deiner Existenzgründung scheiterst.

 

Eigene Geschäftsidee prüfen: Ist der Markt groß genug? Wettbewerb und Trends beobachten

Um das wirtschaftliche Potential und die nötigen Voraussetzungen für das Unternehmerdasein zu bestimmt, brauchst du zunächst keine umfangreichen Berechnungen anzustellen. Zuerst legst du fest, welche Produkte bzw. Dienstleistungen angeboten werden und welche Zielgruppe von der Geschäftsidee angesprochen wird. Dann wirst du recht schnell erkennen, ob der Markt groß genug ist. Fange also schon früh an, Brancheninformationen und Markdaten zu sammeln sowie deine potentielle Konkurrenz zu analysieren. Gleichzeitig solltest du aber auch bereits die technische wie auch finanzielle Machbarkeit deiner Idee zur Existenzgründung prüfen. Beobachte aufmerksam den Markt, weil hier vieles im Umbruch ist. Wir haben eine kleine Auflistung zu aktuellen Trends aufgestellt:

●  Nachhaltig denken – weg mit dem Plastik
●  Sharing-Economy – egal ob Fahrrad, Auto oder Wohnungen (z.B. Call a Bike, Uber, Airbnb)
●  Virtual Reality – die neuen Chancen nutzen
●  IT zur strategischen Wissensplanung
●  Künstliche Intelligenz als Alltagshelfer
●  E-Mobility
●  FinTech Geschäftsideen für den Bankenmarkt
●  Food & Drink – Gastronomie neu erfinden
●  Mode, Design, und Möbel
●  Freizeit, Livestyle, Sport und Unterhaltung
●  Mut zum Rumprobieren 🙂

 

Tipp: Geschäftsidee mit dem Business Model Canvas prüfen

Neben der Geschäftsidee benötigst du ein funktionierendes Geschäftsmodell. Ein Geschäftsmodell beschreibt die Art und Weise, wie du Gewinn aus deinem Produkt erzielen willst. Dafür eignet sich ein Business Model Canvas, mit dem du deine Idee auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren prüfen kannst. Auf dem Diagramm lassen sich Elemente wie die Infrastruktur, Kunden und Finanzen eines Unternehmens oder Produkts beschreiben. Hier findest du zusätzliche Information zum Business Model Canvas.

 

we {code} it hat den Sprung geschafft

Lasst euch inspirieren, informiert euch über kreative Startups oder tauscht euch mit anderen Gründern aus. Gründer und CEO von we {code} it, Haikal, freut sich immer über interessante Fragen, Kommentare oder aufregende Ideen. Gerne teilt er mit euch wertvolle Tipps und Hinweise, wie man als Jungunternehmer durchstartet, und gibt einzigartige Einblicke in die IT-Branche und Startup-Szene. Haikal gründete we {code} it aus der Überzeugung, dass universitäre Theorien und fordernde Praxis ein harmonisches Zusammenspiel ergeben. Mit der Idee eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen, wollte er Unternehmen in ihrer Effizienz stärken und entscheidend zur Förderung und Weiterbildung von Informatikstudenten beitragen. Der Jungunternehmer möchte euch noch gerne auf den Weg geben, dass eine Idee alleine nicht ausreicht – auf die Umsetzung kommt es an. Eine erfolgreiche Umsetzung bedarf einer guten Vorbereitung.

Dein Know-how ist dein Kapital: entwickle dich permanent weiter! Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells. Weitere hilfreiche Tipps kannst du unter Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen und Tipps für Ihre erfolgreiche Existenzgründung nachlesen.

Framework – Das Gerüst der Softwareentwickler

Für Informatiker stehen neben der Programmiersprache auch die Programmierumgebung, die sehr umfangreich und damit für den Anfang auch etwas komplex ist, im Mittelpunkt. Wer sich in die Programmierung von Code einarbeitet, stößt recht schnell auf den Begriff „Framework“.

Zunächst wollen wir eine ausführliche Beschreibung des Begriffs geben sowie die wichtigsten Eigenschaften von Frameworks nennen. Anschließend erläutern wir in welcher Hinsicht we {code} it Informatikstudenten bei der Praxiserfahrung unterstützt und was diese bei uns lernen können.

 

Framework! Was ist das, wer braucht das?

Ein Code setzt sich aus vielen kleinen Bausteinen zusammen. Um das Coden bequemer zu machen und Zeit zu sparen, gibt es sogenannte Frameworks.

Ein Framework ist eine Vorprogrammierung, die dem Programmierer als Grundstruktur für die Entwicklung von Softwareanwendungen dient. Es bildet eine Grundlage, auf der Softwareentwickler Programme für eine bestimmte Plattform erstellen und wiederverwenden können. Beispielsweise kann ein Framework vordefinierte Funktionen oder abstrakte Klassen enthalten, mit denen Eingaben vorbereitet, die Designstruktur bestimmt und Softwaresysteme integriert werden können. Einige Anwendungsbeispiele sind: grafische Editoren, dynamische Webseiten, Buchhaltungsprogramme und Online-Shops.

Der Entwicklungsprozess wird um ein Vielfaches vereinfacht, da Coder das „Rad“ nicht jedes Mal neu erfinden müssen, wenn sie eine Anwendung entwickeln. Entscheidend ist: Das Framework an sich ist kein eigenständiges Programm, sondern nur ein Entwurfsmuster. Ein Framework ähnelt einem Application-Programming-Interface (API, dt. Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung), obwohl technisch gesehen ein Framework eine API beinhaltet. Ein Framework dient als Basis für die Programmierung, während eine API anderen Programmen den Zugriff auf die vom Framework unterstützten Elemente ermöglicht.

Frameworks können Sammlungen von Bibliotheken, einen Compiler oder andere Basisbausteinen beinhalten, die im Softwareentwicklungsprozess verarbeiten werden. In vielen Fällen wird ein Framework nativ von einem Betriebssystem unterstützt. Beispielsweise läuft ein für das Android-Framework geschriebenes Programm auf einem Android-Gerät, ohne dass weitere Dateien installiert werden müssen. Einige Anwendungen benötigen jedoch ein spezielles Framework, um laufen zu können. Während sich Frameworks im Allgemeinen auf breite Software-Entwicklungsplattformen beziehen, kann der Begriff auch verwendet werden, um ein bestimmtes Framework innerhalb einer größeren Programmierumgebung zu beschreiben – so können mehrere Java-Frameworks wie Spring, ZK und das Java Collections Framework (JCF) verwendet werden, um Java-Programme zu erstellen. Der eine oder andere ist sicherlich schon auf den Begriff .NET Framework gestoßen. Das ist das Framework für Microsoft-Anwendungen. Microsoft .NET ist notwendig, um eine Vielzahl von Microsoft-Programmen nutzen zu können. Des Weiteren hat Apple mehrere spezielle Frameworks entwickelt, die auf die OS X-Programme zugreifen können.

 

Der Entwickler von heute codet seine eigene App. Wie kann we {code} it helfen?

Im Informatikstudium bekommt man einen riesigen Haufen Theorie eingeimpft. Man darf dann ein paar Mal für eine Übung etwas programmieren und am Ende kann man doch noch nicht so richtig coden. Die Motivation, sich mit Frameworks auseinanderzusetzen, sollte nicht durch zu viel Theorie gebremst werden. Mit Framework kann man in die richtige Richtung gelenkt werden und vom Wissen anderer profitieren. Man kann aber auch so am Framework vorbei programmieren, sodass anschließend gar nichts mehr passt. we {code} it hilft. Um die eigenen Programmierfähigkeiten zu verbessern, bieten wir Schulungen in Form von Praktika oder Projekten für Informatikstudenten an. Als ITler bekommst du die Möglichkeit zu lernen, wie Ressourcen und Grundlagen aus der Universität in Praxis umgesetzt werden können, selbstständig eine Lösung zu erarbeiten und das Know-how in ein konkretes Projekt zu gießen. Einige unter euch haben sicherlich konkrete Anforderungen, also Projekte oder eigene Ideen, die ihr mitbringt und mit anderen Entwicklern teilen wollt. In diesen Fällen ist das Einsteigen mit einem Framework zweifellos nicht zu verachten.

Bist du etwas fitter im Programmieren, dann kannst du abwechslungsreiche und herausfordernde Aufgaben ebenso spannende Projekte für unsere Kunden und Partner übernehmen. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Frameworks – wobei Symfony am häufigsten eingesetzt wird. Das Framework Symfony zählt zu den bekanntesten PHP-Frameworks, das als Basisgrundlage zur Entwicklung von Webanwendungen verwendet wird. Du kannst Symfony kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen und zum Programmieren nutzen. Wir helfen dir Entwicklungen mit der Fülle von Leistungsmerkmalen effizient und möglichst komfortabel aufzustellen.

Schlussendlich ist Programmieren eine Mischung aus Lesen, Austausch mit anderen und Erfahrung.

 

Info:
Ihr wollt mehr über Framework erfahren?
Dann könnt ihr zunächst unter Frontend Frameworks – Teil 1 nachlesen, auf welche Faktoren es bei der Auswahl eines Frameworks ankommt und wie ihr das Richtige für euch speziell ermitteln könnt. Als Coding-Beginner und Berufseinsteiger kann es sich lohnen, sich auf Frontend Frameworks – Teil 2 über gängige und alternative Möglichkeiten zu informieren. Auch für Programmierer mit Berufserfahrung gibt es hier viel zu entdecken: Frontend Frameworks – Teil 3 stellt die anspruchsvolleren Frameworks vor, die für die erfahrenen Coder unter euch interessant sein könnten.

The Changing World of Retail – Kaufen wir in Zukunft nur noch digital ein?

Während Verbraucher im Zeitalter des E-Commerce vermehrt bequem von zu Hause aus unendlich viele Angebote durchstöbern und virtuelle Supermärkte betreten können, befindet sich der stationäre Handel im Umbruch. Unschlagbare Preiseangebote, eine breite Auswahl, uneingeschränkte Verfügbarkeit – das alles können uns die Onlinehändler bieten. Datenbasierte Analysen versuchen schon lange Kontaktpunkte zu Kunden herzustellen. Sie übernehmen die Vorauswahl potentieller Angebote und finden durch methodisches Erfragen die Kundenbedürfnisse und Vorlieben heraus. Gezielt das passende, preiswerteste und zudem auch bestbewertete Gut zu erwerben, lässt sich fortan nun noch schneller und einfacher gestalten.

Wie wir in Zukunft einkaufen.

Werden wir eigentlich Verkaufstheken, wie wir sie heute kennen, zukünftig noch vorfinden? Entsprechende Visionen zum Thema „Handel im Umbruch“ gibt es genügend. Die Frage ist doch, wollen wir alles bequem von der Couch aus bestellen oder selbst die Oberflächen von Produkten ertasten, bevor wir sie tatsächlich erwerben? Das Internet macht dem stationären Handel Konkurrenz. Der ganze Kaufprozess dürfte online nur noch einige Minuten oder gar Sekunden dauern.

In Zukunft zahlen wir, ohne zu zahlen. Kassen werden irgendwann überflüssig sein.

Produkte, darunter auch Lebensmittel, im Internet kaufen? Sehr wohl, Online-Shops blühen regelrecht auf! Da ist es nur verständlich, dass sich Supermärkte sehr große Mühe geben, um für Verbraucher immer noch attraktiv zu erscheinen. Viele neue Erfindungen im stationären Ladengeschäft könnten uns in Zukunft erwarten: Supermärkte ohne Kassen oder digitale Assistenten.

Unser Einkaufserlebnis wird immer cleverer.

Im Supermarkt der Zukunft läuft man nur noch mit dem Smartphone oder Tablet herum. Man packt alle Produkte, die man einkaufen möchte in den Warenkorb und verlässt den Laden, ohne überhaupt an der Kasse zu stehen. Ein intelligentes Gerät, wie der moderne Einkaufswagen, würde zukünftig direkt die Ware scannen, die der Kunde mitnehmen möchte. Es erkennt, welches Produkt der Kunde in den Wagen legt und überträgt sofort einen Einkaufsbeleg auf das Smartphone. Allerdings: Die Produkte in seinen Einkaufswagen legen, muss man immer noch selbst.

Kassenloser Einkauf noch nicht greifbar.

Einige der Techniken werden schon heute ausprobiert. Trotz dessen kann die Markteinführung von Innovationen wie den digitalen Einkaufswagen oder kassenloses Einkaufen noch Jahrzehnte dauern. Das hat vor allem einen Grund: die neuen Techniken sind schlicht und einfach teilweise noch sehr teuer.

Ganzheitliches Shopping-Erlebnis

Die zunehmende digitale Vernetzung sollte vor allem von kleinen und mittelständischen Einzelhandelsunternehmen nicht als Gefahr sondern vielmehr als Herausforderung und neues, potenzielles Marktsegment betrachten werden.

Wir denken, dass der heutige stationäre Handel auch in Zukunft bestehen kann, solange er gewillt ist sich anzupassen und erneut zu reformieren. Wenn beide Einkaufsmärkte – online und offline – kollaborieren und voneinander lernen, profitieren beide Welten voneinander. Der Verbraucher kann ein ganzheitliches Shopping-Erlebnis geboten bekommen. Nur wer es versteht automatisierte Prozesse gezielt einzusetzen, kann einen gewinnbringenden Mehrwert für den Kunden schaffen.

Genau an dieser Stelle greifen wir als junges und zugleich innovatives IT-Startup ein. Wir unterstützen Unternehmen bestehende Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten um sich so dem wandelnden Markt stetig anpassen und entsprechend auf die Umgebung reagieren zu können. Diese Herausforderung bedingt ein aufeinander abgestimmtes Produkt- und Qualitätsmanagement, das eine strukturelle Abbildung aller Vorgänge ermöglicht.

Programmieren – Bei der Studienwahl an morgen denken

Früher reichte eine solide Ausbildung – heute ist ein Studium oftmals Pflicht für jeden, der in Wirtschaft und Industrie Fuß fassen möchte. Die Zahl der passenden Bachelor-Studiengänge ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neben den theoretischen Kenntnissen und persönlichen Interessen ist es sinnvoll, sich über vielfältige Berufsperspektiven nach der Uni-Zeit zu informieren. Es entwickelten sich einige Studienabschlüsse, die auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt stärker an Bedeutung gewinnen als andere.

BWL, Medien- und Kommunikationswirtschaft liegen voll im Trend.

Nach wie vor ist Betriebswirtschaftslehre einer der beliebtesten Studiengänge. Die Zahl der Absolventen ist hoch – genau wie die Nachfrage nach ihnen auf dem Arbeitsmarkt. Nachwuchs an BWL-Spezialisten ist also weiterhin sehr gefragt.

Durch die sich ständig ändernde Entwicklung der Medientechnik und Vernetzung durch das Internet hat sich der Bereich der Kommunikation weiter durchsgesetzt und vielfältig erweitert. Gerade hier ist der Trend zu beobachten, dass die Nachfrage nach Studienabschlüssen stetig zunimmt. Allerdings steht nicht nur Kommunikationswissenschaften und das klassische BWL-Studium im Fokus der Anwärter. Wissenschaftliche Studiengänge, die sich beispielsweise mit zukünftigen Hightech Innovationen insbesondere im Energie- und Umweltbereich beschäftigen, werden begehrter.

Die Welt ist „grüner“ geworden:
Technik verstehen. Programmieren lernen. Umwelt verantwortungsbewusst gestalten.

Neben der Ökonomie gehört der Leitbegriff Nachhaltigkeit in das Konzept vieler Unternehmen. Das Bewusstsein für Ökoenergie, Nachhaltigkeit und Natur hat sich in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft stärker veranlagt. Die Umweltwirtschaft ist eine sehr technische Branche – dabei kombinieren Studiengänge oft Themen wie Umwelt und Hightech. Es braucht also viel mehr Ingenieure und IT-Spezialisten, die am besten Falle einen klaren Umweltbezug haben. Mit einem modernen Studiengang ist man am Puls der Zeit. Es werden Skills und Kompetenzen erlernt, die vor allem in Zukunft immer bedeutender werden und daher stärker gefragt sind. Jeden Tag nutzen wir elektronische Geräte. Es entstehen ständig neue Technologien, die unser Leben vereinfachen und effizienter gestalten. Mit Studienfächern wie Informatik oder Elektrotechnik bietet sich die Gelegenheit, ganz vorne mit dabei zu sein und wegweisende Neuerungen mitzugestalten.

Nach dem Bachelor: Arbeiten oder weiter studieren?

Diese Frage stellen sich viele Informatikstudenten. Zunächst hängt es von jedem einzelnen ab, ob man als Informatiker in der Forschung tätig sein möchte oder eher an den Bereichen Kundenbetreuung und Projektarbeit interessiert ist. Ein höherer Abschluss bringt in den meisten Fällen einen leichteren Berufseinstieg sowie bessere Karrierechancen im Unternehmen mit sich. Jedoch haben Arbeitgeber heutzutage sehr hohe Ansprüche an Berufseinsteiger: Nicht nur der akademische Abschluss und Fachkompetenz ist von Bedeutung, gefragt ist vor allem Praxis!

Die Unternehmen wollten junge Talente, die digital denken und erste praxisbezogene Erfahrungen mit sich bringen.

Als etabliertes Software Development Startup helfen wir Informatikstudenten während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln, in der IT-Branche wichtige Kontakte zu knüpfen und einen ersten Vorgeschmack auf die Berufswelt zu geben. Nach dem Praktikum oder einem Nebenjob kann anschließend der Berufseinstieg angestrebt oder gezielt ein Master-Programm ausgewählt werden.

CeBIT 2018: D!Conomy – D!Tec – D!Talk – D!Campus

Die alljährlich größte internationale IT Messe, die CeBIT, steht auch dieses Jahr wieder an: Vom 11. – 15. Juni 2018 finden sich Technik-Interessierte über Studenten, Kleinunternehmer bis hin zu bekannten Größen in der digitalisierten Welt auf dem Messegelände in Hannover ein. Geschäftsideen, Kontakte, Interessen sowie die neuesten wissenschaftlichen Fortschritte werden ausgetauscht und begutachtet. Ein Ereignis der besonderen Art, welches man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Die Chancen sind unerschöpflich

Startups haben hier die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe mit anderen, großen und etablierten Unternehmen zu begegnen sowie Investoren von sich überzeugen. Großunternehmen können hier die Chance nutzen, sich bei der Konkurrenz umzusehen, mögliche Kooperationen verhandeln oder sich einzig und allein darauf konzentrieren ihren digitalen Beitrag vorzustellen oder etwaige Änderungen im Geschäft zu erläutern. Multinationale Beziehungen können geschlossen werden oder man nutzt die Gunst der Stunde, um vom jeweils anderen dazuzulernen. Beiträge und Diskussionen können als große Inspirationsquelle dienen oder die ein oder andere festgefahrene Masche überdenken lassen.
Und zu guter Letzt sollte der Spaß an der Sache nicht unter den Scheffel gestellt werden: Die zahlreichen Tanz- und Weinabende tragen zur entspannten Atmosphäre und Heiterkeit nach einem langen Messetag bei.

Der Fortschritt der Digitalisierung auf einen Blick

Aus jeglicher Sicht stellt die CeBIT eine Bereicherung dar. Umso spannender wird es sein, einen Blick auf die Themen zu werfen, die vorgestellt werden. Wer Interesse an den letzten Blogbeiträgen rund um künstliche Intelligenz fand, kann sich auf der CeBIT auf ausführliche Präsentationen zum Thema KI freuen. Ziele und bereits erreichte Fortschritte aus allen Bereichen werden hier vorgestellt – medizinische Handlungsempfehlungen und Diagnosen, militärische Helfer zum Schutz von Soldaten bis hin zu Dronen im Logistikbereich und Pflegehelfer mit erhöhter emotionaler Sensibilität. Künstliche Intelligenz und neuartige Technologien durchziehen zunehmend den sozialen Lebensbereich. Sich dessen zu entziehen und die Entwicklungen auf diesen Gebieten zu ignorieren wäre rückschrittlich. Nichtsdestotrotz wird sich mit der Thematik auch aus ethischer Sicht auseinandergesetzt. Die Ängste, Risiken und moralisch negativen Konsequenzen werden auch von Politikern, Professoren und angesehenen Fachgrößen kommentiert und diskutiert. Man darf gespannt sein! Wir sind es auf jeden Fall.

Kommt uns besuchen

Auch we {code} it darf bei solch einem Event natürlich nicht fehlen. Da wir letztes Jahr nur positive Erfahrungen gemacht haben und zudem mit Hessen Trade & Invest den hessischen Raum mitrepräsentieren durften, werden wir auch dieses Jahr zeigen, wie wir uns weiterentwickelt haben und welche Visionen mit uns umgesetzt werden können. Mit einer Menge Überraschungen im Gepäck freuen wir uns auf jeden, der uns besuchen kommt. Wer an einer Karte interessiert ist, kann uns gerne kontaktieren und kriegt diese natürlich umsonst zugeschickt.

Let’s influence the TechWorld!