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Unternehmenskommunikation in Zeiten der Digitalisierung – der 4. Kommunikationsgipfel von Hessenmetall

Wie viele andere Domänen steht auch die Unternehmenskommunikation im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung vor einem Wandel. Sowohl die innerbetriebliche als auch die externe Kommunikation mit InteressentInnen und potenziellen Kunden verlagert sich zunehmend ins Digitale und wird immer komplexer. Diese Veränderung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Es gilt, neue Kommunikationsstrategien zu verfolgen und den Überblick über die zahlreichen digitalen Kanäle und Werkzeuge zu bewahren. Wer das nicht tut, läuft Gefahr, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Dass dieser Wandel aber nicht nur mit Herausforderungen, sondern auch mit Chancen einhergeht, war Gegenstand des von Hessenmetall organisierten 4. Kommunikationsgipfels „Sexy Content: Gezielt managen & intelligent teilen“, der am 21.08.2019 in Frankfurt stattfand. Wir von we {code} it waren ebenfalls präsent, um uns von den Kommunikatoren und Kommunikatorinnen der Mitgliedsunternehmen von Hessenmetall inspirieren zu lassen.

Externe & interne Kommunikation in Zeiten des Wandels

Zwei spannende Impulsvorträge gaben uns Aufschluss über die Kommunikationsstrategien zweier Unternehmen. Jannina Althaus, Corporate Communications Manager von Dentsply Sirona Deutschland, stellte uns die internen und externen Kommunikationskanäle von Dentsply Sirona vor und begründete die Notwendigkeit einer sinnvollen und zielgruppenorientiert gestalteten Channel-Struktur für eine erfolgreiche Kommunikation.

Asa Lautenberg beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der Bedeutung von interner Kommunikation in „Zeiten des Change“ und stellte die vier Phasen gelungener interner Kommunikation (Strategie klar kommunizieren, Dialog eröffnen, konsequent neue Wege gehen, Erfolge feiern) anhand einiger Beispiele der Samson AG heraus. Besonders das Entfachen eines „Wir-Gefühls“ sowie die Schaffung neuer Arbeitsformen jenseits von hierarchischen pyramidalen Mitarbeiterstrukturen seien wichtig, um jede/n einzelne/n Mitarbeiter/in auf den Weg in die Zukunft abzuholen.

Die Kommunikations-Agenda der Eintracht Frankfurt

Unser persönliches Highlight des Kommunikationsgipfels war der Vortrag von Timm Jäger, dem Referenten des Vorstands von Eintracht Frankfurt, der uns über die Digitale Agenda des Fußballvereins aufklärte. Der Bundesligist, der seit einem Monat eine Kooperation mit Hessenmetall unterhält, verfolgt die Vision, der digitalste Fußballclub der Bundesliga zu werden und kann mit dem Titel als zweifacher deutscher Social Media Meister bereits Erfolge vorweisen.

Wichtig sei es, nach Jäger, der Digitalisierung nicht passiv entgegenzutreten, sondern sie aktiv anzugehen und als große Chance wahrzunehmen. Dabei fungieren das Interesse und die Leidenschaft der Fans als Basis, worauf jede Kommunikationsstrategie aufbauen solle, indem sie den Fan-Nutzen in den Fokus stellt. Besonders das Schaffen von Interaktionen mit Fans über verschiedene Kanäle sieht Jäger als Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Fußballvereins oder Unternehmens.

 

Als junges Startup ist es uns stets ein Ziel unsere Kommunikationsstrukturen zu verbessern und weiter auszubauen. Auf Grund dessen haben wir die Teilnahme am Kommunikationsgipfel sehr genossen und konnten viele wertvolle Anregungen gewinnen.

Wenn der Mensch zum Cyborg wird – Arnav Kapur entwickelt Computerbefehle, die er mit der Kraft der Gedanken steuert

Sag Hallo zu Innovationen, die deiner inneren Stimme zuhören – Geräte selbst aktiv zu bedienen ist so 2018, in der Zukunft musst du nicht einmal deine Lippen bewegen.

An der weltbekannten Universität „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) in Boston hat der Student Arnav Kapur die Grundlage für eine revolutionäre Technologie geschaffen, die das heute schon möglich macht. Ihm ist es gelungen, nur durch seine Gedanken mit einem Computer zu kommunizieren. Er muss lediglich Computerbefehle mit der eigenen Stimme im Kopf ausformulieren. Das neu entwickelte Gerät mit dem Namen „AlterEgo“ (lat. anderes Ich) erfasst den Auftrag, ausformuliert in Gedanken, und sendet diesen per Bluetooth an den Computer. Dort entsteht anschließend aus vielen kleinen Muskelzuckungen ein verblüffend genauer Befehl, wie zum Beispiel: „Bestell Pizza Margherita!“

So kann der Student seine Musik-Playlist abspielen lassen oder Essen bestellen – das alles ohne ein Wort zu sagen oder seinen Finger zu bewegen. Kapur muss ausschließlich an die Aufgabe denken und am Computer wird eine Antwort generiert, in unserem Fall eine Auflistung der verfügbaren Pizzerien im Umkreis, die Pizza Margherita im Angebot haben.

 

Obwohl es diesen Anschein haben mag, kann AlterEgo keine Gedanken lesen.

Vielmehr reagiert das Gerät auf klitzekleine elektrische Signale, die durch minimale Bewegungen der Gesichts- oder Halsmuskulatur entstehen, wenn wir leise lesen oder ein Selbstgespräch im Kopf führen. Das System beinhaltet spezifisches Headset, das vom Nacken bis ans Kinn reicht. Die wahrgenommenen Veränderungen werden von AlterEgo’s Elektroden eingefangen, die Kontakt mit der Haut aufnehmen, dann an einen Computer gesendet und dort mithilfe von Algorithmen entschlüsselt. Die Technologie lernt dazu – d.h. durch die regelmäßige Nutzung dürfte sich der aktive und passive Wortschatz erhöhen und die Zahl der richtigen Interpretationen vergrößern.

 

Mit dem System lassen sich auch viele spaßige Anwendungen realisieren. Beispielsweise können komplizierte Rechenprobleme durch den Computer gelöst werden.

Damit hat auch die ewig lange Suche nach der Fernbedienung ein Ende. Eine computergenerierte Stimme trägt den Auftrag unmittelbar über integrierte Kopfhörer vor. Die Technik kann theoretisch auch dazu verwendet werden, damit Menschen leise miteinander kommunizieren können ohne zu sprechen oder zu schreiben. Denn wenn beide Nutzer jeweils einen AlterEgo verwenden, können die Gedanken erfasst und per Computerstimme an den Gegenüber weitergegeben werden.

 

Es ist als wäre man persönlich mit dem Internet verbunden, aber ohne das Internet.

In einer Welt, in der sich rapide weiterentwickelnde Künstliche Intelligenz auch als eine Quelle der Angst angesehen wird, sieht Kapur „AlterEgo“ als eine Art Hilfsmittel. Er betont, dass durch seine Entwicklung die Beziehung von Mensch zu Maschine eine andere sein wird. Sein Ziel ist es, Künstliche Intelligenz als eine Chance anstatt einer Bedrohung anzusehen. Die neue Technologie stellt er sich als einen Computer vor, der auf eine Art und Weise benutzt werden kann, die nach außen hin nicht sichtbar ist. Obwohl es sich bei dem Gerät noch um einen Prototypen handelt, wünscht Arnav Kapur sich, dass es in Zukunft besonders Menschen mit Sprachfehlern helfen könnte. Das Ziel des Teams ist es, die Kommunikation mit KI-Assistenten wie Google Assistant, Amazon Alexa oder Apples Siri intimer zu gestalten.

Bislang haben Kapur und andere Forscher des Medienlabors an unterschiedlichen, eher einfachen Anwendungen gearbeitet – darunter an einem Spieleassistenten/Ratgeber für Schachspiele, der den nächsten Schritt vorschlägt oder einer Taschenrechnerfunktion, die die beste Antwort für ausgesprochene Aufgaben vorschlägt.

In einem Test des Instituts haben Forscher festgesellt, dass AlterEgo in 92 Prozent der Fälle die nie ausgesprochenen Befehle korrekt gedeutet hat.

 

Eine Herausforderung steht den Forschern allerdings noch bevor

Die Schwierigkeit besteht darin, das Gerät so smart wie möglich zu gestalten, ohne die Hardware und die Aktion an sich bizarr aussehen zu lassen. Bisher ist die Technologie allein schon aufgrund der Größe des Geräts nur wenig alltagstauglich. Auch in diesem Punkt haben die Entwickler bereits Verbesserungsvorschläge angekündigt. Die Google Glass ist ein besonders gutes Bespiel dafür, wie schlecht ausgebaute Architektur die Interaktion zwischen Menschen erschweren kann. Kapur würde gerne weiter an dem Gerät arbeiten und all diesen Problemen entgegenwirken.

 

Fazit

Es ist noch nicht so weit, dass Computer Gedanken lesen könnten, aber das von Kapur entwickelte Tool ist ziemlich nahe dran. Die MIT-Forscher wollen AlterEgo weiter ausbauen und anstelle einzelner Sprachbefehle zukünftig vollständige Unterhaltungen erfassen. Wir fänden es äußerst spannend, inwieweit die Technik auch Menschen helfen könnte, die an einer Körperlähmung oder Erkrankungen wie Muskelschwund leiden. Zugegeben, wir sind keine Mediziner, deshalb können wir an dieser Stelle nur spekulieren. Als IT-Experten, die innovative Ideen mit Freude verfolgen, finden wir Kapurs Tool höchst aufregend und beobachten weiter wie die Technologie künftig voranschreiten wird.

Programmieren – Bei der Studienwahl an morgen denken

Früher reichte eine solide Ausbildung – heute ist ein Studium oftmals Pflicht für jeden, der in Wirtschaft und Industrie Fuß fassen möchte. Die Zahl der passenden Bachelor-Studiengänge ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neben den theoretischen Kenntnissen und persönlichen Interessen ist es sinnvoll, sich über vielfältige Berufsperspektiven nach der Uni-Zeit zu informieren. Es entwickelten sich einige Studienabschlüsse, die auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt stärker an Bedeutung gewinnen als andere.

BWL, Medien- und Kommunikationswirtschaft liegen voll im Trend.

Nach wie vor ist Betriebswirtschaftslehre einer der beliebtesten Studiengänge. Die Zahl der Absolventen ist hoch – genau wie die Nachfrage nach ihnen auf dem Arbeitsmarkt. Nachwuchs an BWL-Spezialisten ist also weiterhin sehr gefragt.

Durch die sich ständig ändernde Entwicklung der Medientechnik und Vernetzung durch das Internet hat sich der Bereich der Kommunikation weiter durchsgesetzt und vielfältig erweitert. Gerade hier ist der Trend zu beobachten, dass die Nachfrage nach Studienabschlüssen stetig zunimmt. Allerdings steht nicht nur Kommunikationswissenschaften und das klassische BWL-Studium im Fokus der Anwärter. Wissenschaftliche Studiengänge, die sich beispielsweise mit zukünftigen Hightech Innovationen insbesondere im Energie- und Umweltbereich beschäftigen, werden begehrter.

Die Welt ist „grüner“ geworden:
Technik verstehen. Programmieren lernen. Umwelt verantwortungsbewusst gestalten.

Neben der Ökonomie gehört der Leitbegriff Nachhaltigkeit in das Konzept vieler Unternehmen. Das Bewusstsein für Ökoenergie, Nachhaltigkeit und Natur hat sich in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft stärker veranlagt. Die Umweltwirtschaft ist eine sehr technische Branche – dabei kombinieren Studiengänge oft Themen wie Umwelt und Hightech. Es braucht also viel mehr Ingenieure und IT-Spezialisten, die am besten Falle einen klaren Umweltbezug haben. Mit einem modernen Studiengang ist man am Puls der Zeit. Es werden Skills und Kompetenzen erlernt, die vor allem in Zukunft immer bedeutender werden und daher stärker gefragt sind. Jeden Tag nutzen wir elektronische Geräte. Es entstehen ständig neue Technologien, die unser Leben vereinfachen und effizienter gestalten. Mit Studienfächern wie Informatik oder Elektrotechnik bietet sich die Gelegenheit, ganz vorne mit dabei zu sein und wegweisende Neuerungen mitzugestalten.

Nach dem Bachelor: Arbeiten oder weiter studieren?

Diese Frage stellen sich viele Informatikstudenten. Zunächst hängt es von jedem einzelnen ab, ob man als Informatiker in der Forschung tätig sein möchte oder eher an den Bereichen Kundenbetreuung und Projektarbeit interessiert ist. Ein höherer Abschluss bringt in den meisten Fällen einen leichteren Berufseinstieg sowie bessere Karrierechancen im Unternehmen mit sich. Jedoch haben Arbeitgeber heutzutage sehr hohe Ansprüche an Berufseinsteiger: Nicht nur der akademische Abschluss und Fachkompetenz ist von Bedeutung, gefragt ist vor allem Praxis!

Die Unternehmen wollten junge Talente, die digital denken und erste praxisbezogene Erfahrungen mit sich bringen.

Als etabliertes Software Development Startup helfen wir Informatikstudenten während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln, in der IT-Branche wichtige Kontakte zu knüpfen und einen ersten Vorgeschmack auf die Berufswelt zu geben. Nach dem Praktikum oder einem Nebenjob kann anschließend der Berufseinstieg angestrebt oder gezielt ein Master-Programm ausgewählt werden.