Sie sagen es, wir coden es!

Wenn der Mensch zum Cyborg wird – Arnav Kapur entwickelt Computerbefehle, die er mit der Kraft der Gedanken steuert

Sag Hallo zu Innovationen, die deiner inneren Stimme zuhören – Geräte selbst aktiv zu bedienen ist so 2018, in der Zukunft musst du nicht einmal deine Lippen bewegen.

An der weltbekannten Universität „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) in Boston hat der Student Arnav Kapur die Grundlage für eine revolutionäre Technologie geschaffen, die das heute schon möglich macht. Ihm ist es gelungen, nur durch seine Gedanken mit einem Computer zu kommunizieren. Er muss lediglich Computerbefehle mit der eigenen Stimme im Kopf ausformulieren. Das neu entwickelte Gerät mit dem Namen „AlterEgo“ (lat. anderes Ich) erfasst den Auftrag, ausformuliert in Gedanken, und sendet diesen per Bluetooth an den Computer. Dort entsteht anschließend aus vielen kleinen Muskelzuckungen ein verblüffend genauer Befehl, wie zum Beispiel: „Bestell Pizza Margherita!“

So kann der Student seine Musik-Playlist abspielen lassen oder Essen bestellen – das alles ohne ein Wort zu sagen oder seinen Finger zu bewegen. Kapur muss ausschließlich an die Aufgabe denken und am Computer wird eine Antwort generiert, in unserem Fall eine Auflistung der verfügbaren Pizzerien im Umkreis, die Pizza Margherita im Angebot haben.

 

Obwohl es diesen Anschein haben mag, kann AlterEgo keine Gedanken lesen.

Vielmehr reagiert das Gerät auf klitzekleine elektrische Signale, die durch minimale Bewegungen der Gesichts- oder Halsmuskulatur entstehen, wenn wir leise lesen oder ein Selbstgespräch im Kopf führen. Das System beinhaltet spezifisches Headset, das vom Nacken bis ans Kinn reicht. Die wahrgenommenen Veränderungen werden von AlterEgo’s Elektroden eingefangen, die Kontakt mit der Haut aufnehmen, dann an einen Computer gesendet und dort mithilfe von Algorithmen entschlüsselt. Die Technologie lernt dazu – d.h. durch die regelmäßige Nutzung dürfte sich der aktive und passive Wortschatz erhöhen und die Zahl der richtigen Interpretationen vergrößern.

 

Mit dem System lassen sich auch viele spaßige Anwendungen realisieren. Beispielsweise können komplizierte Rechenprobleme durch den Computer gelöst werden.

Damit hat auch die ewig lange Suche nach der Fernbedienung ein Ende. Eine computergenerierte Stimme trägt den Auftrag unmittelbar über integrierte Kopfhörer vor. Die Technik kann theoretisch auch dazu verwendet werden, damit Menschen leise miteinander kommunizieren können ohne zu sprechen oder zu schreiben. Denn wenn beide Nutzer jeweils einen AlterEgo verwenden, können die Gedanken erfasst und per Computerstimme an den Gegenüber weitergegeben werden.

 

Es ist als wäre man persönlich mit dem Internet verbunden, aber ohne das Internet.

In einer Welt, in der sich rapide weiterentwickelnde Künstliche Intelligenz auch als eine Quelle der Angst angesehen wird, sieht Kapur „AlterEgo“ als eine Art Hilfsmittel. Er betont, dass durch seine Entwicklung die Beziehung von Mensch zu Maschine eine andere sein wird. Sein Ziel ist es, Künstliche Intelligenz als eine Chance anstatt einer Bedrohung anzusehen. Die neue Technologie stellt er sich als einen Computer vor, der auf eine Art und Weise benutzt werden kann, die nach außen hin nicht sichtbar ist. Obwohl es sich bei dem Gerät noch um einen Prototypen handelt, wünscht Arnav Kapur sich, dass es in Zukunft besonders Menschen mit Sprachfehlern helfen könnte. Das Ziel des Teams ist es, die Kommunikation mit KI-Assistenten wie Google Assistant, Amazon Alexa oder Apples Siri intimer zu gestalten.

Bislang haben Kapur und andere Forscher des Medienlabors an unterschiedlichen, eher einfachen Anwendungen gearbeitet – darunter an einem Spieleassistenten/Ratgeber für Schachspiele, der den nächsten Schritt vorschlägt oder einer Taschenrechnerfunktion, die die beste Antwort für ausgesprochene Aufgaben vorschlägt.

In einem Test des Instituts haben Forscher festgesellt, dass AlterEgo in 92 Prozent der Fälle die nie ausgesprochenen Befehle korrekt gedeutet hat.

 

Eine Herausforderung steht den Forschern allerdings noch bevor

Die Schwierigkeit besteht darin, das Gerät so smart wie möglich zu gestalten, ohne die Hardware und die Aktion an sich bizarr aussehen zu lassen. Bisher ist die Technologie allein schon aufgrund der Größe des Geräts nur wenig alltagstauglich. Auch in diesem Punkt haben die Entwickler bereits Verbesserungsvorschläge angekündigt. Die Google Glass ist ein besonders gutes Bespiel dafür, wie schlecht ausgebaute Architektur die Interaktion zwischen Menschen erschweren kann. Kapur würde gerne weiter an dem Gerät arbeiten und all diesen Problemen entgegenwirken.

 

Fazit

Es ist noch nicht so weit, dass Computer Gedanken lesen könnten, aber das von Kapur entwickelte Tool ist ziemlich nahe dran. Die MIT-Forscher wollen AlterEgo weiter ausbauen und anstelle einzelner Sprachbefehle zukünftig vollständige Unterhaltungen erfassen. Wir fänden es äußerst spannend, inwieweit die Technik auch Menschen helfen könnte, die an einer Körperlähmung oder Erkrankungen wie Muskelschwund leiden. Zugegeben, wir sind keine Mediziner, deshalb können wir an dieser Stelle nur spekulieren. Als IT-Experten, die innovative Ideen mit Freude verfolgen, finden wir Kapurs Tool höchst aufregend und beobachten weiter wie die Technologie künftig voranschreiten wird.

Wie tickt eigentlich Künstliche Intelligenz? Smarte Technologien sind dabei die Welt auf der CeBIT 2018 zu verändern

Mit einem frischen Konzept aus Expo, Konferenz und Networking-Event in Festival-Atmosphäre hat die neue CeBIT großartige Einblicke in digital-transformierte Geschäftswelten geboten.

Schnell. Innovativ. Wandlungsfähig. Die neuen Technik-Trends bieten die Chance, Dinge anders zu betrachten und neu zu entdecken.

Wurde die IT-Messe bislang im kühlen März abgehalten, öffnete die diesjährige CeBIT ihre Pforten nun am 11. bis zum 15. Juni und präsentierte sich mit dem Zusatz „Europe’s Business Festival for Innovation and Digitalization“. Zur herkömmlichen Ausstellung (d!conomy & d!tec) gesellten sich das Konferenzformat (d!talk) sowie das Festivalprogramm mit abwechslungsreichen Live Acts auf großer Bühne (d!campus).

Die international führende Fachmesse für den IT-Bereich brachte wie gewohnt Innovationen aus den verschiedensten Bereichen der IT-Welt zusammen. Es ging dabei um Zukunftsprojekte aus Forschung und Entwicklung alsgleich klar fokussierte Geschäftsfelder für Unternehmenslösungen; aber auch Lösungen für die öffentliche Verwaltung standen auf dem Programm.

Die Veranstalter wollen die Messe als eine Art Technikfestival etablieren – das neue Konzept ging offenbar auf, denn auch im Juni 2019 soll die CeBIT wieder stattfinden. Knapp 120.000 Besucher, mehr als 2.800 beteiligte Aussteller und etwas mehr als 600 Sprecher diskutierten über Produkte und Neuheiten aus allen erdenklichen Themenbereichen rund um die Digitalisierung.

Die gelungene Ausführung machte die Topthemen der Wirtschaft und Gesellschaft für jeden Besucher erlebbar. Auch die Vorträge des Take-off Monday waren bereits im Vorfeld ausgebucht. Den CeBIT Innovation Award 2018 bekam das deutsche Startup AIPARK verliehen, die gleichnamige App zeigt Autofahrern freie Parkflächen. Die Welcome Night, bestehend aus politischen und wirtschaftlichen Vorträgen, die anschließende Networking-Party rundete das Programm des ersten Messetages ab.

 

Digitalisierung und neue Geschäftsfelder

Ohne Drohnen läuft heutzutage nichts mehr, demzufolge waren zahlreiche Anbieter in den Hallen präsent. Beispielsweise soll die Passagierdrohne künftig Großstädte bei der Lösungsfindung für Verkehrsprobleme unterstützen. Themen wie Robotics und Future Mobily rückten ebenfalls in den Fokus der Messe. Hierzu standen gleich mehrere Präsentationen von Volkswagen, Bosch und Daimler über die Tage verteilt auf dem Programm. Grundsätzlich machte der Themenbereich „Autonomes Fahren“ in Halle 25 deutlich, wie sehr traditionelle Geschäftsfelder und Digitalisierung verschmelzen. So ließ sich Boston Dynamics‘ SportMini auf der Bühne unermüdlich über ein paar Hindernisse mit einer Fernsteuerung bewegen. Der Kleinbus, e.GO Mover, soll in Zukunft völlig autonom fahren und per App gerufen werden können, ähnlich wie Uber. Abgehoben ist der “Volocopter”, das erste autonome Luft-Taxi der Welt.

 

So sieht der Ideenzug der Zukunft aus

Die Deutsche Bahn stellte ein 1-zu-1-Modell eines Doppelstockwagens der Zukunft sowie eine intelligente Bahnsteigkante vor, die Fahrgäste mit LED-Lichtern zu Türen und freien Sitzplätzen führt. Das moderne Serviceangebot bietet Ruhezonen bestehend aus Gaming- und Public-Viewing-Modulen.

 

Neben erweiterten Business-Modellen präsentierten die Aussteller auch vorläufige Prototypen.

Pepper ist immer noch der Star der CeBIT. Mehrere Aussteller hatten den Service-Roboter als eine Art Kundenbetreuer an ihren Ständen – dieser erhielt viel Aufmerksamkeit und fesselte dabei unzählige Menschen. Der etwa 1,20 Meter kleine humanoide Roboter von SoftBank Robotics kann nicht nur sprechen, sondern auch auf Emotionen reagieren. Weiterhin führte das Karlsruher Institut für Technologie „Armar-6“ vor – einen Service-Roboter, der mit Menschen zusammenarbeiten genauso diese bei ihren Arbeitsprozessen unterstützen soll. Franka Emika und Voith Robotics präsentieren hingegen „Panda“, einen Roboterarm, der in der Lage ist komplexe Arbeitsschritte auszuführen, zu denen für gewöhnlich nur der Mensch fähig ist.

 

Internet of Things und Blockchain

Der PSA-Konzern versucht über eine Cloudanbindung Datenprofile von Nutzern und Autos zu erstellen und Fahrzeuge direkt per App zu vermieten. Intel versteht sich nicht mehr als Chipkonzern, sondern eher als datenzentrisches Unternehmen, dessen Schwerpunkte auf Künstlicher Intelligenz liegen. Mit den „SAP Cloud Platform Blockchain Services“ verdeutlichte SAP wie sehr virtuelle und reale Welten zusammengewachsen sind. Hierbei hatten Messe-Besucher die Möglichkeit, sich Liederketten per Hyperledger anzuschauen, d.h. den Weg vom Anbau einer Mango bis hin zum fertigen Produkt im Supermarkt. DXC Technology zeigte einen Roboter, der mittels Blockchains auf Basis der evan.network-Plattform Bestellungen und Abmachungen mit Gästen und verschiedenen Getränkelieferanten treffen musste.

 

Festival und Stimmungsbild

Als Hingucker diente ein 60 Meter hohes Riesenrad von SAP mit 40 Gondeln, die nicht nur einen unvergesslichen Blick auf den d!campus, sondern auch konkrete Demonstrationen für Künstliche Intelligenz und Internet of Things boten. Tagsüber bildeten Food Trucks, Bällebad und spannende Attraktionen einen Kontrast zur Expo. Namenhafte Live Acts wie Mando Diao, Jan Delay & DISKO No. 1 sowie Performances und DJ-Sets sorgten als Abendprogramm für Abwechslung und sprachen besonders das jüngere Publikum an. Zum Abschluss der Messetage bereite Intel eine Flugschau mit 300 beleuchteten Drohnen am nächtlichen Himmel vor.

 

Wir haben einiges erlebt. Und ihr?

Die CeBIT 2018 war für we {code} it sowohl eine Plattform für Begegnung und Networking, als auch eine Bühne für Showcases, spannende Erlebnisse und Emotion. Auch wenn man sich gewünscht hätte, dass IT-Giganten wie Apple, Google oder Microsoft teilgenommen hätten, war das Konzept alles in allem jung, innovativ und experimentierfreudig. Viele spannende Themen, abwechslungsreiche Vorträge und hitzige Diskussionen haben den Besuch absolut lohnenswert gemacht. Dabei war die neue CeBIT nicht nur eine reine Business-Veranstaltung, sondern ein Festival für alle. Obwohl der Fokus klar auf Trends und Innovationen gesetzt wurde, ist das Konzept der Leitmesse, unsere Meinung nach, noch verbesserungswürdig – eine frische Idee, die allerdings nur schwer an die jeweils angesprochenen Zielgruppen vermittelbar ist.

Wir bedanken uns bei allen Interessenten, Kunden und Partnern für den Besuch an unserem CeBIT Messestand. Gerne stehen wir euch Rede und Antwort für digitale Lösungen jeglicher Art. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an das Team von Hessen Trade & Invest für die tolle Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

CeBIT 2018 – Digitale Transformation entdecken, erleben und verstehen

Es ist wieder soweit!

Mit einem neuen Konzept, neuer Geländenutzung und einem neuen Design startet die CeBIT für Innovation und Digitalisierung in die neue Saison. Die größte internationale IT-Messe steht unmittelbar vor der Tür und wir können es kaum noch erwarten euch dort zu treffen, eure Fragen zu beantworten und gemeinsam spannende Neuheiten zu erkunden.

we {code} it repräsentiert zum zweiten Mal Hessen auf der CeBIT

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der CeBIT 2017 ist das we {code} it Team auch dieses Jahr, vom 11.-15. Juni 2018, als Aussteller und Vertreter der hessischen Wirtschaft in Hannover mit dabei. Wir stellen unsere innovative Win-Win-Strategie für Unternehmen und Studenten sowie eine attraktive Alternative zum IT-Outsourcing ins Ausland vor. Wir haben es uns zum Ziel gemacht Informatikstudenten bestmöglich zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit im Inland zu festigen und auszubauen.

Die neue CeBIT soll aus vier Elementen bestehen

Die Deutsche Messe AG als Veranstalter plant die diesjährige CeBIT umzukrempeln, zu verjüngen und für eine wohlige Atmosphäre zu sorgen. “Die neue CeBIT wird inhaltlich alle Themen der Digitalisierung aufgreifen und in ihren unterschiedlichen Facetten zeigen”, sagte Oliver Frese, CeBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe AG, Hannover.

d!conomy: Internationale Unternehmen der Digitalwirtschaft präsentieren konkrete Lösungen, Einsatzbereiche und Technologien für Themen wie Künstliche Intelligenz, Sicherheit und Kommunikationen, mit denen digitale Transformation erfolgreich umgesetzt werden können. #business

d!tec: Mit Blick in die digitale Zukunft brechen Forschungsergebnisse und Vertreter der Startup-Szene starre Branchenstrukturen auf und stellen disruptive Geschäftsmodelle vor. Neue Wertschöpfungsnetzwerke zeigen, was in Zukunft alles möglich sein kann. #impact

d!talk: In einem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Diskurs rund um Digitalisierung diskutieren Querdenker, Visionäre, Experten und inspirierende Strategen aus aller Welt bis in die Abendstunden. Umfangreiche Vorträge informieren über den rasanten Einzug der Digitalisierung in sämtliche Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche. #knowledge

d!campus: Das Herz der neuen CeBIT: Hier treffen Technologie und Emotionen aufeinander. Digitale Showcases und Networking bilden den Rahmen für spannende Begegnungen und hitzige Diskussionen und sorgen für unvergessliche Erlebnisse. #connect

Global Event for Digital Business: Was gibt es zu entdecken?

Dieses Jahr werden rund 1700 Aussteller ihre Ideen auf der bedeutendsten IT-Messe präsentieren. Sie kommen aus den Bereichen Big Data Analytics, Künstliche Intelligenz, Future Mobility, Virtual Reality, Serviceroboter, Communication & Networks, Sicherheit oder auch Internet der Dinge. Die internationale Messe bietet ein ideales Umfeld sich mit anderen auszutauschen, mit potentiellen Kunden, Investoren oder Interessenten direkt vor Ort in persönlichen Kontakt zu treten und sich gegenseitig näher kennenzulernen. Des Weiteren entsteht die optimale Möglichkeit in andere IT-Bereiche einzutauchen und zu erfahren, wie unterschiedlich Konzepte und Ideen umgesetzt werden können.

Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Benutzerfreundlichkeit einer Idee.

 

Neue Themen, neue Aussteller, neue Ideen

Es werden nicht nur Großkonzerne oder Erfolgsbeispiele präsentiert, sondern auch innovative Gründer und Startups. Die CeBIT hat hierfür eine eigene Räumlichkeit gestaltet, damit das Geschäft während der Messezeit nicht zu kurz kommt.

Bei einem ordentlichen Messe-Programm darf natürlich auch das Netzwerken nicht fehlen. Als mittlerweile etablierter Dienstleister wollen wir die Teilnahme an der diesjährigen CeBIT nutzen, um andere Neugründer und Jungunternehmern über das breite Spektrum digitaler Optionen zu informieren und als mögliche Anlaufstelle fungieren zu können. Wir wollen erfahren welche Ideen und Visionen ihr habt und wie wir euch als digitaler Partner am besten zur der Seite stehen können um diese zu verwirklichen.

 

No Limits: Digitalisierung feiern

Das neue Design der CeBIT zusammen mit innovativen Technologien, bahnbrechenden Geschäftsmodellen und jeder Menge Emotionen setzt neue Kreativität frei und bieten unentdeckte Möglichkeiten. So soll die Veranstaltung auf dem d!campus beispielsweise von Konzerten und Livemusik stets nach dem Ende des Messetages begleitet werden.

Mehr Informationen zum Programm findet ihr in unserem Blogbeitrag CeBIT 2018: D!Conomy – D!Tec – D!Talk – D!Campus.

Besorgt euch noch heute auf der CeBIT Hompage eins der letzten Tickets und lernt Technologien der Zukunft auf Europas größtem Business Festival für Innovation und Digitalisierung kennen.

Besucht uns auf der CeBIT 2018 in der Halle 17, Stand E44. Wir freuen uns auf eueren Besuch und unser Gespräch!

Smart Home – Schneller. Besser. Klüger. Amazons Alexa besitzt eine eigene künstliche Intelligenz!

Kennt ihr Alexa?

Bei Alexa bzw. Amazon Echo handelt es sich um einen von Amazon.com entwickelten digitalen Sprachassistenten, welcher (je nach Modell) über sieben Mikrofone verfügt. Seit Oktober 2016 ist das Audiogerät auch hierzulande im Handel erhältlich. Amazon Echo funktioniert wie ein Lautsprecher, der allein mit der Stimme gesteuert wird. Um diesen einzurichten, benötigt ihr die Alexa-App für das Smartphone. Diese gibt es für iOS und Android. Die Sprachassistentin hört auf das Wort „Alexa“, reagiert dementsprechend und kommt dem Wunsch nach.

 

Skills: Was kann Alexa?

Das Gerät ist in der Lage auf Sprachbefehle zu reagieren wie zum Beispiel Musik oder Hörbücher abzuspielen, Lebensmittel oder Haushaltsprodukte auf Amazon zu bestellen, News vorzutragen und Informationen weiterzuleiten. Alexa versucht, soweit es ihre künstliche Intelligenz erlaubt, euch bei euren alltäglichen Aufgaben zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Alexa erfreut sich in vielen Haushalten bereits großer Beliebtheit.

Weiterhin kann der kleine Echo Lautsprecher auch mit den Geräten und Gadgets des Smart Home verbunden werden, um diese zu steuern und so automatisierte Abläufe einstellen zu können. Immer mehr Hersteller verknüpfen ihre Geräte mit Amazon. Über Steuerung der Beleuchtung, Steckdosen oder Gardinen bis hin zu WLAN-Kameras und Connected Cars ist fast alles im Internet der Dinge zu finden und darüber hinaus mittlerweile mit Alexa zu bedienen.

Zur Deaktivierung eines Skills bzw. Geräts sagt ihr einfach „Alexa, deaktiviere [Skill bzw. Gerät]“.

 

Emotionale Bindung

Mittlerweile gehört Amazons Alexa zu den meistbenutzten Systemen im Smart Home. Ihre Besitzer behandeln sie tendenziell wie einen Menschen. Sie bedanken sich bei ihr für die gelieferte Leistung und entschuldigen sich sogar für Missverständnisse oder fehlerhafte Anweisungen. Für ca. 72% der Besitzer gehört die Nutzung der Geräte inzwischen zur Tagesroutine.

Von entscheidender Bedeutung für die Nutzer ist die kurze Zeitspanne zwischen dem Befehl und der automatischen Reaktion des Geräts.

Das Stellen einer Aufgabe an Alexa läuft schneller und effizienter ab, man muss nicht lange im Internet herumsuchen, die Information prüfen und auswerten – das alles übernimmt Alexa für euch.

 

Die praktischsten Sprachbefehle für Amazon Echo im Überblick

Die Sprachassistentin Alexa wird von Amazon stets weiter ausgebaut und kann nahezu täglich neue Sprachbefehle entgegennehmen und entsprechende Aktionen ausführen. In diesem Sinne haben wir eine kleine Übersicht über die meist verwendeten Sprachbefehle erstellt.

Alexa kann sowohl Nachrichten und Wetterinformationen liefern, als auch zahlreiche Wissensfragen und andere Themen wie Entfernungen beantworten. Erst mit der richtigen Sprachsteuerung entfaltet Amazons Sprachassistentin ihr volles Potenzial. Eine Auswahl der Möglichkeiten findet ihr in folgender Auflistung:

Für einen guten Start in den Tag wünscht Alexa:
„Alexa, guten Morgen!“

Aktuelle Nachrichten abrufen:
„Alexa, was ist in den Nachrichten?“

Wissensfragen und mehr:
„Alexa, wie ist das Wetter [optimal mit Ortsangabe]?“
„Alexa, wird es morgen regnen?“
„Alexa, wie weit ist es bis zum Mond?“
„Alexa, was ist die Hauptstadt von [Land]?
„Alexa, wie weit ist es von hier bis [Ort]?

Musik mit Alexa abspielen:
„Alexa, spiele Musik.“
„Alexa, lauter.“
„Alexa, Lautstärke auf 4.“
„Alexa, füge diesen Song hinzu.“ [während Musik abgespielt wird]

Alexa verwaltet Termine:
„Alexa, was steht in meinem Kalender?“
„Alexa, wann findet mein nächster Termin statt?“
„Alexa, was steht für Samstag in meinem Kalender?“

Steuern von Smart Home Geräten:
„Alexa, finde meine Geräte.“
„Alexa, schalte das Licht im Flur an.“
„Alexa, schalte die Kaffeemaschine ein.“

Via Amazon online bestellen:
„Alexa, kaufe Ravioli.“
„Alexa, bestelle Putzmittel der Marke […].“
„Alexa, bestelle erneut Druckerpatronen.“

 

Die Skills von Alexa sind weit aus vielfältiger als die hier zusammengestellten Vorschläge – des Weiteren werden diese fortlaufend weiterentwickelt, angepasst und verbessert. Unser we {code} it Team arbeitet selbst sehr gerne mit dem smarten Sprachassistenten um Termine zu planen und zu verwalten, sich über News und Neuheiten zu erkundigen oder einfach entspannte Musik beim Coden zu hören um sich so mit kreativen Ideen inspirieren zu lassen.

Künstliche Intelligenzen – Vorteile und Risiken von Chatbots

Das neue Jahr hat begonnen und wir sind wieder ein Jahr weiter. Auf ein positives 2018 und dass die Menschheit ihren Fortschritt beweist, in ihrem Tun sowie Denken.

Heute wollen wir uns einem Thema widmen, das sich gegenwärtig schon an verbreitetem Potential bewiesen hat und sich für die Zukunft sicherlich in seinem Fortschritt entfalten wird. Die Rede ist von Chatbots.

Was sind Chatbots?
Bei Chatbots handelt es sich um künstliche Intelligenzen (KI), die beispielsweise im Bereich des Support-Services auf Websites eingesetzt werden, um einen Kundendialog in einem Chatfenster zu führen. In der Gegenwart erfreuten sie sich bei den Dienstleistern an Beliebtheit, da sie viel Zeit und Arbeit für echte Mitarbeiter aus Fleisch und Blut einsparten.

Wo verwendet man Chatbots?
Momentan sind diese nicht nur z.B. in der Mobilfunkbranche beim Support zu finden, sondern auch in Instagram bei sogenannten Influencern beliebt, um automatisierte Kommentare zu generieren. Das spart Zeit und schenkt den anderen Instagrammern, bei denen kommentiert werden soll, dennoch den Like oder den wertschätzenden Kommentar. Obacht bei Kommentaren, die immer wieder dasselbe sagen und 10x beim gleichen Follower gepostet werden. Auch automatisierte Chats für Hotelbuchungen oder Urlaubssuche können hilfreich sein. Der Chatbot setzt in den Anfängen der Beratung an, wenn der Kunde erst einmal herausfinden möchte, wohin die Reise gehen soll und welche Angebote er zugeschickt bekommen möchte.

Wozu noch der Mensch aus Fleisch und Blut?
Dennoch stießen Chatbots hier und da auf ihre Grenzen, wenn der Dialog nicht ausreichend verstanden wurde oder die Antworten unbefriedigend ausfielen.
Die natürliche Sprache des Menschen ist für künstliche Intelligenzen manchmal zu komplex und zu situativ individuell als dass sie allgemein generiert darauf reagieren könnten. Die meisten Chatbots sind nämlich nur für einen bestimmten Wortschatz oder eine bestimmte Thematik, für die sie den Support übernehmen, ausgestattet. Hakt es an dieser Stelle, etwa weil der Chatbot nicht versteht, ob mit Decke die Kuscheldecke oder die Decke als Gegenstück zum Boden eines Raumes gemeint ist, ist ein menschlicher Chatpartner zwingend erforderlich.

Wie man die Kunden nicht verschreckt
Man könnte, wie es schon bei einigen Support Services geschieht, von Anfang an klarstellen, dass kein menschlicher Dialogpartner am anderen Ende des Messenger Services sitzt. Oder etwa nach Hindernissen auf einen menschlichen Kommunikationspartner weiter verweisen. Das würde die Kundenzufriedenheit gewährleisten. Nichtsdestotrotz können Chatbots bei oft gestellten Fragen und Problemen weiterhelfen und leisten dadurch quasi die Vorarbeit für Support-Mitarbeiter. Sie stellen die Filter dar, die einfach zu klärende Fragen beantworten, bevor sie an die menschlichen Mitarbeiter gestellt werden. So können sich diese nur mit den individuellen, komplexen Problemen der Kunden befassen, für die es möglicherweise eine individuelle Lösung oder Beratung bedarf.

Soweit so gut. Die allgemein gesellschaftliche Anerkennung ist zwar noch ausbaufähig, dennoch sind solche Chatbots den meisten geläufig und werden auch genutzt.

Chatbots in der Forschung
Die Bereiche, in denen Chatbots verwendet werden können, sind nach wie vor ausdehnbar. Zudem ist die Verbesserung der KIs momentan eine der Prioritäten in der Entwicklungsforschung. IBMs Watson hat mit seinem kleinen Pepper auf der CeBIT 2017 schon demonstriert, was mit KIs im gesprochenen Gespräch möglich ist. Auf Textebene müssen diese nachziehen. Machine-Learning ist hierzu das Stichwort. 2017 lieferte uns dazu unglaublich spannende Experimente mit tiefgreifender Erkenntnis: Die künstliche Intelligenz, die ihre eigene Sprache entwickelte

Bob und Alice verhandeln – über unser Ende?
Facebook führte interne Experimente mit Chatbots durch, die auf Englisch programmiert wurden. Nach kurzer Zeit entwickelten die künstlichen Intelligenzen namens Bob und Alice in ihrem Chat jedoch eine eigene Sprache, die die Entwickler selbst nicht mehr verstanden. Es konnte kein Überblick mehr geleistet werden über den Inhalt des Gesprächs und die Entwickler brachen das Experiment ab.

Tay, der sexistische Rassist
Das erinnert an das vorherige, im Jahr 2016 durchgeführte Experiment von Microsoft mit der künstlichen Intelligenz „Tay“. Für diese KI wurde ein eigener Twitter Account erstellt, der mit den Nutzern interagieren und von ihnen lernen sollte. Letzten Endes stach Tay durch rassistische und sexistische Kommentare heraus und wurde beleidigend. Leider wurde von Microsoft nicht miteinberechnet, dass auch solche Nutzer in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und ihre Kommentare gerne in die Weiten des Internets herauspöbeln. Somit wurde auch dieses Experiment beendet und der Twitter Account gelöscht.

Tech-Pionier warnt vor KI-Gefahr
Schon Tesla-Chef Elon Musk, der als Visionär digitaler Innovationen und Erfindergeist schlechthin gilt, warnte vor den Gefahren der künstlichen Intelligenzen und die Richtung, die die Forschung ohne Moral und Kontrolle einschlagen könnte.  Daher sollte sich die Forschung nur noch auf den Vorteil der Kundenkommunikation von Unternehmen zu Kunden fokussieren. Das Ziel der Forschung ist es künftig die KIs dazu zu bringen, sich die natürliche, menschliche Sprache besser anzueignen (möglichst ohne sich Internet-Rambos zum Lern-Vorbild zu nehmen).

Was sagen Sie zu dem Chatbot-Thema?
Möchten auch Sie auf die harmlosere, aber dennoch moderne Variante setzen, um Ihren Kunden aufzuzeigen, wie Sie Ihren Mobilfunkvertrag ändern oder ein Produkt in Ihrem Online Shop nachbestellen, eine Beratung zu Ihrem Dienstleistungsrepertoire anbieten, oder oder oder…? Solange es keine fragwürdigen Experimente umfasst, unterstützen wir Sie gerne in Ihrem Anliegen.

Wer sich für die Interaktion mit Bots interessiert und sich inspirieren lassen will, für welche Gebiete man diese nutzen kann, kann sich hier die Liste der Bots anschauen: https://botlist.co/