Sie sagen es, wir coden es!

Einblick in das we {code} it Leben – Part 3

Unsere Interview-Reihe geht in die Fortsetzung
Nachdem wir Einblicke in das Arbeitsleben einer studentischen Freelancerin, Christina, und unserer Werkstudentin im Projektmanagement, Sophia, gegeben haben, wollen wir heute abseits der Programmiererpfade gehen. Auch für andere Studiengänge ist eine Nebentätigkeit bei we {code} it interessant. Mit juristischem Hintergrund und als jüngster Unternehmer Deutschlands ist Sven Franzen unser Marketing und Sales Leiter, der ebenso die Position des Supervisors für Praktikanten und Werkstudenten im Bereich PR und Kommunikation einnimmt. Unser Bereich für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler umfasst vielfältige Aufgaben: Blogbeiträge schreiben, Pressemitteilungen verfassen, Leitung der Social Media Kanäle leiten, Content und Marketingstrategie entwickeln sowie bei Messen und Events mitwirken.

Ein bunter Mix
Als junges Unternehmen steht man gerade am Anfang, es gibt viel Neues zu erschaffen, was viel offenen Spielraum für Gestaltung bietet. Daher kann man nicht nur viel lernen, sondern seine eigene persönliche Note mit reinbringen. Das ist bei Großunternehmen mit eingefahrenen Strukturen oftmals nicht gegeben, da die Positionen relativ festgesetzt sind und der Aufgabenbereich sich von den jeweils anderen streng abgrenzt. Natürlich hat man auch bei Startups das Vorbild “Großunternehmen” und fragt sich, wie die Größeren in der Wirtschaft das Eine oder Andere angehen. Doch die Innovation und die frischen Ansätze, der ständige Wechsel und das Auf und Ab sind der tägliche Arbeitsalltag, der das Arbeiten in einem Startup so spannend macht.

Dazu zählt auch der ausgewogene Mix aus den unterschiedlichen Leuten, die hier arbeiten.
So hatten wir Praktikanten aus der Germanistik, Anglistik, Soziologie, Kunstgeschichte, Publizistik, die sich in den verschiedensten Art und Weisen eingebracht und für sich Impulse mitgenommen haben. Diese Einflüsse zusammen mit den Programmierern ergeben das lebendige Zusammenarbeiten bei we {code} it. Jeder einzelne formt mit, wird gefördert und gefordert.

Nachgefragt
Eine unserer längsten Werkstudenten im Marketing und PR Bereich, Kristina, erzählt heute aus ihrer Sicht. Dazu haben wir, wie bei den anderen Interviews auch, einige Fragen vorbereitet.

Was machst du gerade bei we {code} it? Was ist dein Hintergrund?

Kristinas Antwort dazu:

Ich studiere gerade Soziologie und Germanistik im letzten Bachelorsemester. Vor einem Jahr fing ich an für we {code} it zu arbeiten. Ich habe mir schon vor längerer Zeit überlegt in Richtung Marketing und PR zu gehen, hatte aber neben dem Studium keine Gelegenheit für längere Praktika in die Richtung. Nachdem der größte Teil des Studiums geschafft war, beschloss ich meine Zukunft gezielter zu gestalten und fing erst mit einem Praktikum an. Ich stieß zu einem Zeitpunkt zu we {code} it, der von Anfängen, Zielsetzungen und viel Motivation geprägt war. Diese Energie reißt dich automatisch mit und die Möglichkeit etwas in einem Unternehmen von Anfang an mitzugestalten kriegt man nicht oft. Von Programmierung und Softwaredienstleistung hatte ich nicht allzu viel Ahnung; wusste nicht, ob ich dem überhaupt gewachsen war. Doch das einzige, was zählt, ist Motivation, Kreativität und der Wille, etwas voranzutreiben. Alles andere kommt von selbst und ich denke gerade Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler sind in der Lage, neue Bereiche schnell für sich zu erschließen. Zudem bietet das junge Umfeld hier viel Unterstützung.

Was würdest du sagen, sind für dich die Herausforderungen für deinen weiteren beruflichen Werdegang?

Kristina: Eine meiner größten Herausforderungen war definitiv meine Position auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen. Das Problem ist, dass nicht viele denken, dass Geistes- oder Gesellschaftswissenschaftler in vielen Bereichen aufblühen können. Viele Unternehmen denken, ihnen fehle der Realitätsbezug, die richtigen Skills – und geben letztendlich kaum Chancen. Bei einem Startup ist das oftmals anders, da hier der Gründungsgedanke von Innovation geprägt ist und die Gründer sind selbst oftmals noch Mitte/Ende ihrer 20er. Da ist das Denken noch nicht so festgefahren und die Überzeugung, dass man gemeinsam was aufbauen kann, ist hier eher gegeben. Zudem habe ich durch meine Aufgabe als Kommunikationsmitarbeiterin Einblicke in viele Bereiche und Projekte erhalten. Man lernt unglaublich viel dazu, was die scheinbar „fehlende Erfahrung in anderen Gebieten“ wettmacht. Man geht auf Messen, erklärt möglichen Businesspartnern das Geschäftsmodell, entwirft Broschüren, schreibt Pressemitteilungen und ist in Kontakt mit Medienpartnern. Gleichzeitig überlegt man sich Konzepte für die eigene Marketingstrategie. Man ist mitten im Geschehen, betreibt Wirtschaft und lebt sich gleichzeitig kreativ aus. Jetzt soll mir noch einmal sagen Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler arbeiten auf Gebieten fernab von der Realität und finden in der Wirtschaft keinen Platz? 🙂

Also würdest du sagen, we {code} it hat dir dabei geholfen, dich für die Zeit nach dem Abschluss sicherer aufzustellen?

Kristina: Natürlich ist ein Informatikstudium zum Beispiel mit ganz anderen beruflichen Perspektiven verbunden, doch das, was du aus deinem Studium rausholst und wo du es einzusetzen lernst, macht dich letztendlich aus. we {code} it hat mir meines Erachtens eine besondere Praxiserfahrung auf den Weg mitgegeben, die ich so nicht so einfach irgendwo anders erleben hätte können. Ich weiß jetzt, welche Möglichkeiten mir offen stehen und kann nur empfehlen, dass andere Unternehmen ebenfalls auf die Vielfältigkeit von Studienhintergründen setzen, statt auf bestimmte Abschlüsse fixiert zu sein. Das wichtigste was we {code} it mir auf den Weg gegeben hat, ist, Wille und Motivation für eine Vision zu zeigen. Das ist etwas, was man nicht durch einen Abschluss schwarz-weiß auf Papier nachweisen kann. So etwas musst du dir aneignen und unter Beweis stellen.

Also würdest du davon ausgehend sagen we {code} it ist ein Sprungbrett für Studierende?

Kristina: Dem würde ich auf jeden Fall zustimmen. Der Fokus von we {code} it liegt selbstverständlich in der Förderung von Informatik Studenten und einem intensiven Know-How von Programmierkenntnissen. Dennoch können hier Studierende jeglicher Studiengänge eine Menge mitnehmen, denn man wird einfach in alles eingebunden. Eine intensive Einarbeitung durch einen erfahrenen Marketeer ist ebenfalls gegeben, also werde ich die Zeit hier absolut nicht bereuen.

Freelancer bei we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 1

Heute wollen wir euch einen etwas tieferen Einblick in die Arbeitswelt von we {code} it geben, indem wir eine unserer Coderinnen aus der studentischen we {code} it Community interviewen.
Christina, Freelancer bei we {code} it, ist 21 Jahre alt und studiert Bioinformatik.

 

Sowohl Interviewerin als auch die Interviewte tragen beide den Name Christina / Kristina. So erklärte sich Christina bereit Kristina ein paar Eindrücke aus dem Arbeitsleben bei dem jungen IT Startup zu geben.

Kristina: Christina, heute wollen wir durch dich einen Einblick in den Alltag bei we {code} it erhalten. Spannend wäre da zu allererst von deinem Alltag zu berichten. Was machst du? Was sind deine Herausforderungen für dich und für deine Zukunft?

Christina: Also momentan bin ich ja Studentin im Bereich Bioinformatik an der Goethe Uni hier in Frankfurt und da steht das Studium für mich an erster Stelle. Die größte Herausforderung ist für mich daneben meinen Sport, meine Freunde und die Praxiserfahrung unter einen Hut zu bringen. Da war die beste Lösung freiberuflich zu arbeiten.

Kristina: Wieso genau freiberuflich?

Christina: Das habe ich grade deshalb erwähnt, weil es für mich eben die Lösung ist, um alles unter einen Hut zu bringen. Anders als bei einem Werkstudentenjob, ist es viel flexibler und von der Struktur ähnlich wie das Studium – man kann sich selbst einteilen, wann man arbeitet und klar gibt es Deadlines, die einzuhalten sind, so wie in der Uni ja auch. Aber auf Gewerbeschein und Projekt-basiert zu arbeiten ist für mich in meiner Situation einfach optimal.

Kristina: Okay, das heißt du hast nach einer Möglichkeit gesucht, um über den Rand der Theorie hinausgehen zu können? Und das ohne dass es eine zusätzliche, negativ behaftete Belastung für dein Studium darstellt.

Christina: Richtig.

Kristina: Erinnerst du dich an dein erstes Projekt bei we {code} it und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen? Welche spannenden Momente willst du hierzu mit uns teilen?

Christina: An mein erstes Projekt erinnere ich mich noch ziemlich gut. Natürlich war es erstmal wichtig zu sehen, wie so ein Projekt ablaufen soll, was von mir erwartet wird und ob ich umgekehrt auch meine Vorstellungen erfüllt sehe. Vor allem auch zu sehen, ob das selbstständige Arbeiten wirklich so toll ist. Kann man sich das wirklich so gut einteilen? Nimmt man sich zu viel vor oder hängt dem Zeitplan hinterher? Wie ist der Kontakt zu den Kunden? Hat man überhaupt Kontakt zu den Kunden? Das war sehr spannend selbst zu erleben. Üblich ist das mit dem Kundenkontakt z.B. eher nicht, aber gerade bei meinem ersten Projekt fand ein Kundengespräch statt und da war es interessant zu sehen, mit wem man es eigentlich zu tun hat, für wen man das Projekt umsetzt und wie man sich selbst präsentiert.

Kristina: Also würdest du sagen, dass du jetzt mehr an Kenntnissen und Know-How gewonnen hast als vor der Umsetzung des Projektes?

Christina: Auf jeden Fall. Der Unterschied ist, dass man in der Uni nur kleinschrittigere Aufgaben hat. Selten größere Projekte. Da hat man gar nicht den Einblick in ein Projekt, das man von Anfang bis Ende bearbeitet. Zum Know-How…da würde ich sagen, dass man da sehr viel gewonnen hat, da man auch ganz andere Sachen macht als in der Uni. Bei we {code} it mache ich die Projekte, die mir liegen und meinen Stärken entsprechen. In der Uni muss man alles machen ohne Spezialisierung.

Kristina: Denkst du, das verschafft dir einen Vorteil für dich und dein Leben, die direkten Praxiserfahrungen und Projektumsetzungen bereits gesammelt zu haben?

Christina: Ja, das hat mich auf jeden Fall weitergebracht. Zum einen kannst du sofort Lerninhalte, die du in der Uni erhältst, in die Praxis umsetzen und durch die praktische Umsetzung ist man gleich noch viel tiefer in der Thematik drin. Zum anderen geht der Einblick, den man bekommt, viel weiter als in der Uni. Gleichzeitig hilft dir das auch FÜR die Uni. Es ist also kein Job, der dich in Energie und Zeit zurückwirft. Es ist eher eine Unterstützung. Und für mein Leben…ja für mein Leben hat es mir geholfen mit Selbststrukturierung umzugehen. Klar, man weiß jetzt nicht, wo man später landet. Aber angenommen ich bleibe ein Freelancer, so hatte ich wenigstens schon die Erfahrung und kann jetzt auch sagen, ob es etwas für mich ist oder nicht. Außerdem geht man mit den Deadlines ganz anders um, viel ernsthafter. Klar, in der Uni gibt es die Deadlines auch, aber da kann man sagen: Naja, klappt jetzt nicht, krieg ich halt paar Punkte weniger oder verschiebe die Klausur aufs nächste Semester…Das kann man im Arbeitsleben nicht, da muss geliefert werden. Am Ende zu sehen, dass die Kunden zufrieden sind und man selbst auch stolz auf sich sein kann…das ist ein tolles Gefühl.

Kristina: Das heißt, was du für dich mitgenommen hast, war zu lernen sich selbst zu strukturieren, auch sich selbst zu präsentieren gegenüber dem Kunden und quasi die Vertiefung deiner Stärken in die Praxis umzusetzen.

Christina: Ja.

Kristina: Ok. Ist das der Grund wieso du auch langfristig geblieben bist oder gab es noch andere Beweggründe?

Christina: Also…das waren auf jeden Fall alles die Beweggründe. Klar, ist es schön zu wissen, was einem das alles später bringt. Aber dass es auch noch Spaß macht ist eigentlich das Wichtigste. Irgendwo zu arbeiten nur mit dem Gedanken „Das bringt mir später was!“, aber eigentlich macht es mir keinen Spaß…dann braucht man es auch gar nicht erst zu machen.

Kristina: Ja, verstehe ich. Was bedeutet we {code} it letztendlich für dich?

Christina: we {code} it bedeutet für mich…Selbstverwirklichung. Spaß an der Arbeit. Ein junges Arbeitsumfeld. Ein Arbeitsklima, in dem ich mich aufgehoben fühle. Und ja, die jungen Leute.

Kristina: Das junge Umfeld sagst du. Weil mit denen die Kommunikation so gut funktioniert oder wieso genau?

 Christina: Ja, genau. Dass man sich verstanden fühlt. Und dass das Studenten Leben auch beachtet wird. Einfach das Konzept, das auf der Kooperation mit Studenten basiert. Die Zusammenarbeit wirklich MITeinander.

Kristina: Okay. Danke für die offenen Worte und den umfassenden Einblick, den du gegeben hast.

 

Und falls sich jemand noch die Frage stellt: „Was macht we {code} it denn nun eigentlich genau für Studenten?“ Hier die Antwort:

Jeder, der Informatik oder Informatik verwandte Studiengänge studiert, sieht sich über kurz oder lang vor einem Problem: Nach mühsamer Investition an Zeit und Energie in das Theorie-lastige Studium, kommt die Frage auf: „Wie werde ich das im späteren Berufsleben in die Praxis umwandeln können? Was davon kann mir in echten berufliche Herausforderungen der Arbeitswelt helfen?“

Klar, die universitäre Theorie bietet die bestmögliche Grundlage, doch um die Ergänzung der praktischen Erfahrung muss man sich immer noch selbst kümmern. Das gestaltet sich häufig nicht so geradlinig wie erhofft. Chancen auf Projekte, die man im Lebenslauf vermerken kann, sind rar.

Der Softwaredienstleister we {code} it setzt genau dort an, indem er eine Community an Studenten vereint und ihnen je nach Können genau diese Projekterfahrung vermittelt. Durch kostenlose Schulungen und einer Hands-On Mentalität befähigt das Startup die Studenten zur professionellen Umsetzung ihres Know-Hows.

Learning by Doing and by doing it together. Nur durch gegenseitige Wertschätzung erreicht man mehr.