Sie sagen es, wir coden es!

Gründer und CEO von we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 5

Heute führen wir unsere „Ein Einblick in die Coder Community“-Reihe fort und lernen den Gründer und CEO von we {code} it näher kennen. Haikal war selbst Informatikstudent als er das IT-Startup im August 2016 mit der Vision – eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen – gründete. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen digital zu unterstützen und gleichzeitig ITler auf ihrem Karriereweg zu begleiten. An diesem Tag dürfen sich Leser auf vielfältige Einblicke in das Leben und Schaffen von we {code} it freuen.

Clara: Hallo Haikal, danke dass du dir heute die Zeit für ein kurzes Interview mit mir nimmst und unseren Lesern einen weiteren Blick hinter die Kulissen von we {code} it gewährst. Fangen wir am besten ganz von vorne an. Kannst du uns noch einmal kurz erzählen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was waren deine Beweggründe?

Haikal: Im Grunde genommen hat es während der Studienzeit angefangen. Mir ist immer mehr aufgefallen, dass man während dem Studium zwar viel über die Theorie lernt, aber fast keine Praxis beigebracht bekommt. Daher wollte ich nebenher anfangen zu Freelancen. Doch mir wurde schnell bewusst, dass es schwer war, sich gegen den Outsourcing-Markt durchzusetzen der auch die Bezahlungs-Standards gesenkt hat. Dadurch kam mir die Idee von unserem Konzept, das gegen Outsourcing preislich konkurrieren kann, aber dennoch qualitativ hochwertige Ergebnisse mit sich bringt.

Clara: Ihr arbeitet also mit Studenten zusammen und betreibt darüber ein Qualitätsmanagement um euren Kunden vollwertige IT-Dienstleistungen zu liefern. Würdest du davon ausgehend sagen, dass we {code} it ein Sprungbrett für Studierende ist, das so eine Art Brücke zwischen Universität und Wirtschaft bildet?

Haikal: Das ist eines unserer größten Ziele und dafür stehen wir auch. Uns ist wichtig, dass die sture Theorie der Universitäten auch in der Wirklichkeit eingesetzt wird. Wir wollen den Studenten zeigen was man mit den ganzen Algorithmen und Formeln in der Praxis machen kann und wie dann echte Projekte in der Arbeitswelt aussehen.

Clara: Kannst du uns erläutern, welche Rolle der universitäre Hintergrund bei der Entstehung des Startups gespielt hat?

Haikal: Grundlegend spielte das eine sehr große Rolle für uns. Unser Konzept basiert ja auf diesem Hintergrund. Besonders wichtig für uns war er aber in der Hinsicht, dass wir in das Förderprogramm der Goethe-Uni, dem Goethe Inkubator, aufgenommen wurden und dies uns einen starken Aufschwung gegeben hat. Das hat uns auch an den Punkt gebracht, an dem wir heute sind.

Clara: Das muss eine sehr aufregende Zeit gewesen sein! Welche Herausforderungen sind bei der Gründung aufgetreten? Hattest du Unterstützung oder Partner?

Haikal: Eine meiner Herausforderungen war zum Einen, die richtigen Partner zu finden und zum Anderen Durchhaltevermögen zu beweisen. Am Anfang muss man nämlich viel Zeit investieren und auf einiges verzichten. Die Gründung eines Start-Ups bedeutet auch, ein großes Risiko einzugehen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, dass sich nicht jeder traut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Clara: Verstehe. Kannst du den Lesern verraten, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag bei dir aussieht? Welche Aufgaben stehen grundsätzlich an?

Haikal: Wir arbeiten in Gleitzeit, dementsprechend kann man von 8-10 Uhr kommen und von 16-18 Uhr gehen. Alles passiert hier im Teamwork und unsere Mitarbeiter stehen miteinander auf Augenhöhe. Bei uns wird Kommunikation großgeschrieben und unsere Hierarchie ist flach.

Clara: Und wie genau kann man sich den Prozess vom Auftrag des Kunden, über die Arbeit mit den Studenten, bis hin zum qualitätsregulierten Endergebnis vorstellen?

Haikal: Zuerst wird der Kontakt mit dem Kunden aufgebaut. Mit ihm besprechen wir die Problemstellung und erste Lösungsansätze. Danach erstellen wir basierend darauf ein sinnvolles Konzept, worüber dann ein Pflichtenheft verfasst wird. Wenn wir das fertig geplant haben, sehen wir uns in unserer Studenten-Community um und verschaffen uns einen Überblick darüber, wer am Besten auf den Auftrag passt. Dann beginnt die Arbeit und der Kunde erhält in einem bestimmten Turnus von uns bereits kontrollierte Updates über den Status seines Projekts. Um die Qualität dessen braucht er sich also keine Sorgen zu machen aber er bekommt dennoch einen Überblick darüber, ob wir die Probleme seinen Ansprüchen entsprechend lösen. Durch diesen Prozess hat der Kunde die Chance jederzeit einzugreifen und es besteht nicht die Gefahr, dass wir aneinander vorbei programmieren. Bis hin zum fertigen Produkt bleiben wir vom Projekt- und Qualitätsmanagement mit ihm in Kontakt und arbeiten gemeinsam auf die perfekte Lösung hin.

Clara: Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Neben dem allerersten Projekt natürlich.

Haikal: Eine besondere Arbeit für uns war die Entwicklung der SVG App, da es eines unserer ersten größeren Projekte war. Es war eine Herausforderung, da sich dort unser Konzept beweisen musste und wir das Projekt an den Punkt bringen mussten, an dem alles perfekt klappt. Daher sind wir stolz darauf, dass es dann auch genauso funktioniert hat wie geplant. Weitere nennenswerte Projekte waren für uns Homepages für Kunden, wie das TechQuartier oder den Unibator. Dabei macht es uns immer wieder Spaß zu sehen, wie ihre Visionen zur Wirklichkeit werden.

Clara: Das klingt ziemlich spannend. Als Gründer hast du in den letzten zwei Jahren sehr viel erlebt, viele Menschen kennen gelernt und den wohl wichtigsten Beitrag zur Weiterentwicklung von we {code} it beigetragen. Inwiefern hat sich das Startup seit der Gründung gewandelt? Aus wie vielen Mitarbeiten besteht das Startup?

Haikal: Wandel ist hier das richtige Wort. Angefangen hat alles mit mir und jetzt sind wir soweit gewachsen, dass wir sieben feste Mitarbeiter im Projekt- und Qualitätsmanagement, ca. 220 Studenten in unserer Community haben und wir wachsen weiterhin stetig. Noch dazu haben wir unseren Kundenkreis deutlich erweitert. Wir haben ohne Kunden angefangen und uns jetzt so weit entwickelt, dass wir heute ständig mit diversen Firmen zusammenarbeiten, die immer wieder Aufträge an uns geben.

Clara: we {code} it reiht sich mit seiner Win-Win Strategie in den innovativen IT-Sektor ein, in dem es preiswerte wie qualitative Softwarelösungen lokal in Deutschland anbietet und gleichzeitig die IT-Experten der Zukunft fördert. Das Startup ist als IT-Dienstleistungsanbieter nicht mehr weg zu denken. Mal eine andere Frage: Welchen Stellenwert hat eigentlich Teamarbeit bei we {code} it?

Haikal: Teamarbeit ist für uns das A und O, allein dadurch, dass ein Student immer mit einem Qualitätsmanager zusammenarbeitet und es selten nur bei den Beiden bleibt. Je nach Größe des Projekts werden die einzelnen Teams auch größer. Alle unsere Projekte laufen also über Teamwork und wir liefern niemals eine One-Man-Show.

Clara: Was würdest du sagen, sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für we {code} it? Hast du weitere Zukunftspläne, die du eventuell mit uns teilen magst?

Haikal: Eine unserer Herausforderungen wird wohl immer die Kunden- und Studenten-Akquise bleiben. Denn wenn wir neue Kunden bekommen, benötigen wir auch mehr Studenten und umgekehrt, dadurch haben wir immer beide Seiten der Medaille. Außerdem arbeiten wir stets daran, neue Technologien einzusetzen. Irgendwann wird es nicht mehr reichen, Apps für Handys zu programmieren. Denn wie in unserem letzten Blogbeitrag thematisiert, spekuliert man aktuell, ob Progressive Web Apps diese ablösen könnten. Aufgrund dessen muss man immer auf dem neusten Stand bleiben. In Bezug auf unsere Zukunftspläne haben wir etwas sehr aufregendes in der Entwicklung worüber ich jetzt noch nicht allzu viel verraten möchte. Man kann aber gespannt bleiben.

Clara: Gibt es etwas, das du unseren Lesern und potentiellen Jungunternehmen mit auf den Weg geben möchtest?

Haikal: Jungunternehmer sollten sich stets darüber bewusst sein, dass man viel Zeit braucht, um ein Unternehmen zu gründen. Außerdem muss man Durchhaltevermögen beweisen. Man muss erwarten, auch mal zu fallen und dann immer wieder aufstehen. Arbeit, für die man sich zu schade ist, gibt es als Gründer nicht. Will man etwas erreichen, muss man auch hart dafür arbeiten, denn von nichts kommt schließlich nichts. Dann wird es sich am Ende auch lohnen.

Clara: Vielen Dank für das inspirierende Interview und alles Gute für deine weitere Arbeit.

Haikal: Ich bedanke mich auch.

Das Highlight von we {code} it ist die Vernetzung von Fachkräften und Wirtschaft. Als etabliertes IT-Startup führen wir gut ausgebildete Informatikstudenten aus der Universität an die Praxis heran, befähigen diese, Lösungen für reale Herausforderungen zu schaffen und vernetzen diese miteinander. we {code} it vereint Kenntnisse mit Fähigkeiten auf der einen Seite und fördert professionell sowie erfahrungsbasiert die Programmierer der Zukunft auf der anderen, von dem andere Unternehmen als Kunden sowie die mitwirkenden Studenten profitieren. Es entsteht ein Pool an Wissen, mit dem die Studenten sich stetig weiterentwickeln aber auch gleichzeitig dafür sorgen, dass andere Unternehmen wachsen um mit der Zeit gehen zu können. Als Vorreiter zeigt we {code} it, wie sich starre Branchenstrukturen aufbrechen lassen. Wir bieten dem IT-Outsourcing mit Kreativität und innovativer Technologie die Stirn.

<CODING/> ist für dich keine Fremdsprache? Du studierst momentan Informatik o.ä., hast viele innovative Ideen, blickst gerne auch einmal über den Tellerrand hinaus und hast Freude an IT-Themen und digitalen Trends? Bewirb dich jetzt auf unserer Karriereseite als studentische*r Softwareentwickler*in und lebe deinen Programmierdrang aus.

Du bist interessiert und willst mehr über das we {code} it Leben erfahren? Lerne unser Team unter Part 1, Part 2, Part 3 und Part 4 kennen.

IHK-Gründertag 2018 in Offenbach

 

Nach der erfolgreichen Teilnahme am IHK-Gründertag 2017 ist we {code} it auch dieses Jahr am 17. März 2018 in Offenbach als Ansprechpartner auf der Ausstellungsplattform für Existenzgründer vertreten. Dadurch bieten wir potentiellen Kunden und Bewerbern die Möglichkeit direkt vor Ort mit uns in Kontakt zu treten und unser Unternehmen näher kennenzulernen. Außerdem freuen wir uns darauf mit Neugründern ins Gespräch zu kommen und als mögliche Anlaufstelle fungieren zu können. Besonders wenn es um die Digitalisierung neuer Geschäftsideen geht. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, was du für Visionen hast und wie wir dir dabei helfen können diese zu verwirklichen. Also komm mit deinen Ideen vorbei und wir unterstützen dich als digitaler Partner mit deiner Gründung durchzustarten.

Zusammen entwickeln wir ein Konzept für deinen Web-Auftritt, stehen dir für langfristige Projekte wie auch einmalige Aufträge zur Seite und garantieren dir dabei absolute Transparenz in unserer Vorgehensweise.

 

Welche Möglichkeiten bietet der IHK-Gründertag neuen Existenzgründern?

Als Plattform für Gründer, Start-ups und Fachexperten bietet der Gründertag ein ideales Umfeld um sich mit anderen auszutauschen und zu sehen, wie unterschiedlich Konzepte und Ideen umgesetzt und verwirklicht werden können.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit mit potentiellen Investoren und Interessenten in persönlichen Kontakt zu treten und deine öffentliche Präsenz und Wahrnehmung zu stärken. Durch verschiedene Impuls-Referate werden besonders für die Startphase der Neugründung wichtige Themen und nützliche Tipps in 30-minütigen Vorträgen angesprochen. Hierbei geht es beispielsweise um das richtige Erstellen eines Businessplans, wichtige Versicherungen für Selbstständige oder öffentliche Finanzierungshilfen, die euch den Start ins Unternehmertum erleichtern können. Mehr Infos zu den Teilnehmern und dem kompletten Programm findest du auf der Seite der IHK Offenbach.

 

Warum es sich lohnt, we {code} it auf dem Gründertag zu besuchen

Als etabliertes Start-up führt we {code} it (Informatik-)Studenten an die Berufspraxis heran und macht sie durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden stark für den Arbeitsmarkt. Um trotzdem höchste Qualitätsstandards bieten zu können wird das Projekt- und Qualitätsmanagement von Profis übernommen. Dadurch fördern wir nicht nur die bei uns angestellten Studenten sondern bieten kostengünstige und professionelle IT-Dienstleistungen vor Ort. So wird Frankfurt als Standort gestärkt und eine alternative zum Outsourcing ins Ausland geboten. Wie oben schon erwähnt sind wir gespannt mit was für Ideen du zum Gründertag kommst und welche Herausforderungen du für uns bereithältst. Wenn du innovative Visionen für ein neues Unternehmen hast, dann besuch unseren Stand beim Gründertag in Offenbach und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept zur digitalen Verwirklichung deiner Vorhaben.

Progressive Web Apps & Object Oriented CSS

Heute gehen wir weiter auf euer Leser-Feedback ein und setzen unsere Übersicht zu den von euch gewünschten Themen fort. Im Folgenden geben wir euch einen kurzen Überblick über PWAs und OOCSS:

PWAs

Bei Progressive Web Apps handelt es sich um eine relativ neue Mischform aus Website und nativer App. PWAs lassen sich wie eine native App verwenden, benötigen dafür jedoch keine standardmäßige Installation. Stattdessen können über den Webbrowser auf dem Homescreen Verknüpfungen hinterlegt werden, die dann die entsprechende Website aufrufen. Für Nutzer bringt dies den Vorteil, dass sie keine App aus dem AppStore laden und dafür Speicherplatz freigeben müssen. Für die Betreiber entstehen durch das Umgehen des AppStores weniger Kosten bei vergleichbarer Kundenbindung.

PWAs lassen sich auch bei geringer Bandbreite nutzen und sind mit Hilfe von Service Workers offline verwendbar. Dadurch unterstützen PWAs das Offline First-Konzept und ermöglichen es dem Nutzer, Inhalte jederzeit und überall unabhängig von einer Internetverbindung abrufen zu können (mehr zu Offline First erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag). Neue Inhalte laden dann entsprechend bei bestehender Internetverbindung. Außerdem werden auch Push Notifications unterstützt.

Realisierbar sind PWAs unter anderem mit HTML5, CSS3, JavaScript und Service Worker. Bisher besteht allerdings nur bei Chrome und Firefox ein vollständiger Support für Service Worker; weitere Browser wie Safari und Opera sollen jedoch folgen.

OOCSS

Object Oriented CSS ist eine Methode, um CSS modulär und objektorientiert zu gestalten. Diese besteht zum einen daraus, die Struktur eines Objekts (z.B. Höhe, Breite) von seinem Design (z.B. Schriftart, Farbe) zu trennen. Dadurch können Komponente problemlos innerhalb des Layouts verschoben werden. Außerdem geht es bei OOCSS auch darum, Inhalt und Container zu trennen, sodass jedes Objekt sich an einen beliebigen Inhalt anpasst. Folgendes Beispiel verdeutlicht dieses Prinzip und seine Vorteile:

In der obigen Form wird das Gesamterscheinungsbild der Objekte jeweils einzeln definiert. Es findet keine Unterscheidung zwischen Objektstruktur und Objektbeschichtung statt. Der Nachteil daran ist, dass sich die Designeigenschaften für jedes Objekt wiederholen müssen, obwohl sie in diesem Fall identisch sind. Das kostet zum einen viel Zeit, zum anderen ist es fehleranfällig, da durch Flüchtigkeitsfehler schnell Abweichungen entstehen können. Deren Behebung ist wiederum mit viel Zeitaufwand verbunden. OOCSS dagegen vermeidet diese Wiederholungen und die damit verbundenen Probleme auf folgende Weise:

 

Hier ist eine Trennung von Objekt und Beschichtung vorhanden. Letztere wird lediglich einmal definiert und dann mit den Elementen verknüpft, für welche das entsprechende Design gewünscht ist. Dadurch gestaltet sich der Code deutlich kürzer und einfacher, sowie flexibler und vor allem wiederverwendbar. Mit OOCSS lässt sich also durch das Vermeiden von Wiederholungen deutlich schneller und fehlerfreier arbeiten.

Für mehr Informationen zu OOCSS empfehlen wir euch diesen Blogbeitrag (auf Englisch).

Wir hoffen, euch mit diesem Beitrag eine hilfreiche Übersicht gegeben zu haben. Über weiteres Feedback und Anregungen in den Kommentaren freuen wir uns sehr!

 

Die CeBIT im Rückblick

Wie viele von euch bereits mitbekommen haben, war we {code} it vom 20.-24. März 2017 auf der CeBIT in Hannover als Aussteller vertreten. Wie unsere erste internationale Messe von solch einem Umfang für uns verlief, konntet ihr bereits teilweise auf Facebook mitverfolgen. Hier geben wir euch nochmal einen umfassenden Einblick in unsere Woche.

19. März 2017 – Welcome Night
Nach einer Fahrt zwischen Kartons voller Stressbällen, Süßigkeiten, Koffern und Anzügen, die vom Kleiderbügel am Fenster hingen, kamen wir pünktlich zum Aufbau am Messegelände an. Dort wurden wir herzlich vom hessischen Wirtschaftsministerium, unter dessen Stand mehr als 20 Unternehmen vertreten waren, begrüßt und eingeführt.

Nachdem wir unsere Giveaways verfrachtet, unsere Powerpoint zum Laufen und unsere Candybar bereit zum Snacken aufgebaut hatten, ging es für uns zurück in unsere Unterkunft. Aufhübschen für den kommenden Gala-Abend!
Die Welcome Night wurde von großen Persönlichkeiten beehrt. Unter Anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Japans Premierminister Shinzo Abe, Präsident des Bitkom Torsten Brinks sowie Präsident und CEO von Hitachi. Die Eröffnung schloss mit einer unglaublichen Tanzeinlage des Partnerlandes Japan, wobei in Echtzeit die Tanzeinlage durch VR-Brillen an die Leinwand projeziert wurde. Was live auf der Leinwand zu sehen war, war eine mehrdimensionale Präsentation von Farb-, Licht- und Räumlichkeitseffekten, die ein anderes Bild ergaben, als wir es auf der Bühne sehen konnten. Mit Können und Kunst wurde uns die neueste Verwendung von Technologie spielerisch präsentiert. Schlussendlich wurde das Buffet mit japanischem Essen eröffnet. Begleitet wurde der Abend von einem argentinischen Live-Musiker in Abwechslung mit einem DJ, der die Stimmung aufheizte. Eine Hommage an dieser Stelle gilt darüber hinaus der DKMS: Diese hatte bei der Welcome Night bereits einen kleinen Stand aufgebaut, bei dem man sich direkt dazu entschließen konnte, Spender im Kampf gegen Blutkrebs zu werden.

Charity Programm, kulturelle Darbietungen sowie köstliche asiatische Küche sorgten für einen gelungenen Abend. Welcome to CeBIT 2017! So konnte es nur positiv losgehen!

20. März – Fachbesucher
Der erste Tag war die Aufwärm-Phase. Bereits am frühen Morgen waren mehr Besucher vor Ort, als angenommen. Viele Menschen, die sich mit Hessen verbunden sehen, sprachen uns an, da wir in erster Linie ein aufstrebendes Unternehmen aus Hessen repräsentierten und uns als stolze Frankfurter gut positionieren konnten. Die Begeisterung und Unterstützung, die uns dahingehend entgegen kam, war herzerwärmend und motiviert uns in unserem Bestreben, den deutschen Binnenmarkt zu stärken, indem wir Studenten fördern und Unternehmen digital und beratend unter die Arme greifen.
Auch erste internationale Kontakte wurden geknüpft.

Der erste Tag schloss mit ersten Erfolgen und konnte bei einem kleinen Abend-Event des Nord-Rhein-Westfalen Standes ausklingen. Cheers to the week!

21. März 2017 – Hessen ist vorn.
Der zweite Tag steigerte sich deutlich im Hinblick auf Besucherzahl, Fachinteressenten und erfolgreichem Netzwerken mit neuen Kontakten. Der hessische Staatssekretär Matthias Samson besuchte das hessische Wirtschaftsministerium und alle Unternehmen, die von Hessen Trade & Invest auserwählt wurden, mit ihnen an der CeBIT auszustellen. Dabei war es uns eine Freude ihm we {code} it und unser Konzept vorzustellen. Mit bestärkenden Worten wünschte er uns viel Erfolg und spornte uns nur noch mehr in unserer Zuversicht auf eine erfolgreiche Zukunft an.
Der Hessen-Löwe und Leiter der Hessen Agentur Dr. Rainer Waldschmidt durften natürlich nicht fehlen.

Hessen Trade & Invest begleitete unseren Messeaufenthalt dabei als einen erstklassigen Gastgeber. Es wurde jeden Tag für leckeres Essen gesorgt und die Möglichkeit an Hessen-internen Netzwerken wurde freundschaftlich gefördert. Nach 18 Uhr wurde ein hessischer Weinabend, ganz nach Manier des Bundeslandes, veranstaltet, der sich durch exquisite Qualität an Essen und Trinken auszeichnete. Der Dienstag war insgesamt ein inspierender und beflügelnder Tag, der uns bei we {code} it in Erinnerung bleiben wird.

22. März 2017 – CeBIT für Besucher
Die Mehrheit der Fachbesucher an den ersten beiden Tagen wich anderweitig IT-affinen Besuchern, Studenten und Schülern, die von der CeBIT angelockt wurden. Nicht minder war das Interesse an unserem Stand und wir konnten auch an diesem Tag viel an Erfahrung mitnehmen. Einige unserer Studenten, die für we {code} it arbeiten, besuchten uns an unserem Stand und machten uns damit eine Freude!
Da es im Großen und Ganzen etwas ruhiger zuging als an den Tagen zuvor, konnten wir uns im Wechsel selber in den Hallen umschauen und uns für kurze Zeit selbst als Besucher fühlen. Ein besonderes Highlight, welches uns bereits auf der IT & Media Messe in Frankfurt schon so begeistert hatte, war die künstliche Intelligenz Watson mit Pepper, dem Roboter, der bereits in einigen Teilen der Welt eingesetzt wird. Bei IBM, einer der ersten und immernoch führenden Informationssystem-Unternehmen, konnte man einen netten Smalltalk mit Pepper halten.

Ein weiterer Stand, den wir als überaus spannend und sehenswert erachten, war der Telekom-Stand.
Was den meisten oftmals nur als führender Netzanbieter mit der markanten Magentafarbe geläufig ist, entpuppt sich als wahrer Visionär und als wichtige Forschungskraft in zahlreichen Bereichen: Telekom setzt sich für die Sicherheit von Daten in ganzen Industriekraftwerken ein und stärkt somit die IT-Sicherheit in einem Zeitalter, in dem Daten mittlerweile wichtiger sind, als Geldanlagen. Darüber hinaus revolutioniert Telekom Branchen wie beispielsweise Brauereien und Bars, indem sie reaktionsfähige Theken entwickeln, die genau abspeichern wie viele Getränke über die Theke gegangen sind, Statistiken zum Wetter-Ausgeh-Verhältnis erstellen und die Geschäftsinhaber jährlich erinnern wie viel letztes Jahr an Umsatz erworben wurde und wie viel man bei den ersten Sonnenstrahlen wieder an Bier vorbestellen sollte. Das und vieles Mehr erarbeitet Telekom im Hintergrund, weshalb dieser Stand für uns definitiv zu den Champions der Technologie Branche gehört.

23. März 2017 – Neue Ideen
Der letzte Tag bevor die Messe sich endgültig zu Ende neigte, nutzten wir, um die Netzwerke zu verfestigen, die wir im Laufe der Tage aufgebaut hatten und besprachen mögliche Ansätze und Pläne, die man gemeinsam umsetzen könnte. Somit konnten wir am letzten Tag einige spannende Projekte auf die Beine stellen.

24. März 2017 – Zeit zu gehen
Am letzten Tag brachen wir mit neuen Freunden auf nach Frankfurt und ließen die CeBIT gemeinsam Revue passieren. Neue Geschäftsideen, neue Pläne, neue Inspirationen und neue Möglichkeiten nahmen wir mit Richtung Heimat.

Danke an dieser Stelle nochmals an die CeBIT und an Hessen Trade & Invest für die tolle und sehr ergiebige Woche!

Frontend Frameworks – Teil 3

Im dritten Teil unserer Frontend Framework Reihe kommen wir zu den etwas anspruchsvolleren Frameworks, die eher für Leute mit Berufserfahrung als Developer angemessen sind.

Da hätten wir zum einen Foundation, welches von Großunternehmen wie eBay, Facebook oder Mozilla benutzt wird. Dieses Framework unterstützt GPU Beschleunigungen, was gleichmäßige und blitzschnelle Animationen ermöglicht. Ebenso hat es keine Lock-In bei Styles, sodass man flexibler arbeiten kann. Zudem benutzt es REMS statt Pixel. Das hat den Nutzen, dass man sich nicht an bestimmte Höhen oder Breiten bei jedem Endgerät richten muss.

Foundation gilt als Framework für Entwickler mit einem gewissen Erfahrungspensum, die vor Allem schnelle, reaktionsfähige Webseiten programmieren.

 

Sucht ihr nach einem Framework, mit dem ihr simpel Google’s Material Design Richtlinien befolgt, dann macht ihr mit Material UI nichts falsch, denn es ist das am besten ausgearbeitete Framework, um die Richtlinien umzusetzen. Aber: es ist kein geeigneter Ansatzpunkt, um ein neues Webdesign Projekt aufzusetzen.

Mit gebrauchsfertigen CSS- und Materialdesign-kompatiblen Klassen beladen, wird Material UI auf dem LESS Preprocessor aufgebaut. Weil es React-Komponenten verwendet, ist ein gewisses Verständnis von React hilfreich.

Absolut bezeichnend für dieses Framework ist, dass es individuell anpassbare Stile enthält, die in einzelne Dateien getrennt sind. So können Sie LESS CSS-Variablen überschreiben, ohne Framework-Komponenten zu beeinflussen.

Insgesamt ist es daher für Entwickler geeignet, die Erfahrung mit React.js haben und einen einfachen Weg einschlagen wollen, um die Material Design Richtlinien umzusetzen.

 

Entwickelt von Yahoo Developern ist Pure ein Framework, mit dem man so gut wie jedes Projekt angehen kann. Mit einem Array an CSS Modulen kann man mit Pure reaktionsfähige Buttons, Menüs, Grids, Tabellen und anderen interessanten Features kreieren. Dennoch ist hierbei zu beachten, dass momentan noch keine jQuery oder JavaScript PlugIns dafür vorhanden sind, da das Framework Pure ausschließlich .css Dateien umfasst.

Wenn es mit Gzip minimiert und komprimiert wird, verkleinert sich die Dateigröße bereits auf 4,75 kB, was es zu einem der schnellsten, platzsparendsten und geschicktesten Frameworks macht. Das ist der Grund, weshalb gerade so viele Mobile Developer so begeistert von Pure sind.

Folglich ideal für Entwickler, die sich mit Responsive Development beschäftigen.

 

UIKit ist ein höchst modulares Framework, welches sich von anderen Frontend Frameworks hervorhebt. Einer der vielen Gründe hierbei ist wohl, dass es sich SASS CSS preprocessors und LESS gleichsam bedient.
Mit einer Anordnung von leichten, reaktionsfähigen Klassen mit den gleichbleibend, gleichnamigen conventions wurde UIKit zu einem der beliebtesten Frontend Frameworks.
Durch die 30 modularen und erweiterbaren Komponenten kann es kombiniert werden, um noch mehr Einsatzflexibilität zu bieten.

Es enthält Navigationskomponenten wie side navigation bars, Elemente wie HTML-Formulare und Tabellen, JavaScript-Komponenten wie Off-Canvas-Bars und modale Dialoge; verbreitete Elemente wie Buttons, Abzeichen, Overlays und Layoutkomponenten, einschließlich eines flüssigen, vollständig ansprechenden Grids.

Das Framework hat zwar unglaublich viel an Angebot zu bieten, ist jedoch durch seinen relativ neuen Status für Beginner nicht zwingend geeignet, da es dementsprechend wenige Entwickler gibt, die damit schon repräsentative Projekte oder Tutorials dazu angefertigt haben.
Daher stehen hier Möglichkeiten gegen die Schwierigkeit des Neuheitsgrades. Folglich ist es besser, wenn sich Entwickler mit einer ansehnlichen Erfahrung an Programmierung daran versuchen. Letzten Endes ist es ein sagenhaftes Framework für simple sowie für komplexe Projekte und eine echte Alternative mit viel Nutzungspotential.

 

Für Diejenigen unter uns, die besondere Layout Bedürfnisse haben, ist Susy ein geeignetes Tool. Der Begriff Tool fällt hier deshalb, weil viele Susy als Grid Maker klassifizieren. Dennoch rüstet dieses Layout Tool einen unabdingbar für individuelle, anspruchsvolle und kreative Layout Wünsche auf. Es übernimmt alle Kalkulationen für den Benutzer, sodass man viel an Zeit und Energie spart.

 

 

Alles in Einem sollte die Entscheidung, welches Framework man verwenden möchte, nicht auf ihrer Beliebtheit beruhen, sondern vielmehr darauf, was für den Bedarf der Entwicklung am besten passt.

 

 

IHK Offenbach Gründertag 2017 – Ein voller Erfolg!

Einige von euch hatten schon gelesen, dass wir in Offenbach auf dem IHK Gründertag, einer Ausstellungsplattform für Existenzgründer, als Aussteller vertreten waren.

Unsere erste Marketingmaßnahme war ein voller Erfolg! In angenehmer Atmosphäre konnten wir anderen Existenzgründern auf der Suche nach einem Unterstützer im Software-Bereich einen guten ersten Start in eine kompetente IT-Beratung zu geben.
Natürlich kamen auch jede Menge Fragen auf uns zu. Wir haben uns in einem persönlichen Gespräch näher erklären können. Die Fragen und Antworten haben wir für euch zusammengefasst:

Was unterscheidet euch von anderen Software-Dienstleistern?

Zum einen zeichnet sich we {code} it dadurch aus, Studenten durch Projekte an die Praxis heranzuführen, um sie für den Arbeitsmarkt stark aufzustellen und ihnen die nötige Erfahrung an die Hand zu geben. Denn wer Informatik oder ein Informatik-verwandtes Fach studiert, ist zunächst noch nicht zum Coder befähigt. Die nötige Brücke von Theorie in die Praxis schlägt we {code} it mit abwechslungsreichen und fordernden Projekten, die die Studenten gemeinsam mit IT Experten umsetzen. Den Kenntnisstand der Studenten stellt we {code} it mit einem Einstiegstest fest. Daran angeknüpft finden regelmäßig Schulungen statt, um sie weiterzubilden.

Die IT Experten von we {code} it beraten den Kunden kompetent und befähigen gleichzeitig den Nachwuchs selbst zum Experten zu werden. Das Projekt- und Qualitätsmanagement erfolgt von den Experten von we {code} it, sodass ein qualitativ hochwertiges und einwandfreies Ergebnis sichergestellt wird.
Das bringt mehrere Vorteile: we {code} it wird zum Wirtschaftstreiber der IT-Nachwuchs-Experten von Morgen. Es kommt ein unheimlich großer Pool an Fähigkeiten und Programmiersprachen zusammen, sodass wir viele Spezialgebiete abdecken und das Ergebnis dabei dennoch Tiefe, Komplexität und Niveau aufweist. Das Zusammenspiel aus universitärer Theorie, projektorientierter Praxis und one-on-one Mentoring von Fachexperten ermöglichen ein wirkungsvolles und effizientes Angebot.
Was uns zum nächsten Punkt bringt:

Kostengünstiges Outsourcing.

Gründer und CEO Haikal Khair gründete we {code} it mit der Vision, Unternehmen digital zu unterstützen und sie in ihrer Effizienz zu stärken. Vor allem gründete er we {code} it aber, um eine starke Alternative zu dem so beliebten Outsourcing nach Indien und Osteuropa zu bieten. IT-Outsourcing kann sich ebenso im Inland gestalten, preiswert und erstklassig zugleich sein. Als IT-Student merkte Haikal Khair selbst sehr schnell, dass der Einstieg in den Arbeitsmarkt für gelernte ITler durch die günstigere Konkurrenz im Ausland zunehmend erschwert wird, obwohl das Studium unter den Top Ten Studiengängen aufgelistet ist.
Der Grund: Viele Unternehmen machen Abstriche bei der Komplexität und der eigentlich erhofften Vision ihres digitalen Vorhabens, nur um kostengünstig ins Ausland auszulagern. Dabei entstehen jedoch, wie schon erwähnt, zum einen Abstriche in dem, was vielleicht mit Partnern im Inland möglich wäre und zum anderen stellt sich die Kommunikation oftmals schwierig dar. Auch Feedbackschleifen können sich unnötig in die Länge ziehen. Verbesserungen müssen oftmals nachträglich gefordert werden, die das Unternehmen letztendlich zum Projekt dazu addieren und entsprechend entlohnen muss.

Auch wenn das eine preisgünstigere Variante sein mag, so schwächt das doch den deutschen Arbeitsmarkt drastisch. Es bietet dem IT-Nachwuchs immer weniger Chancen und das mögliche Potential, was wir hier in Deutschland an Bildung und Weiterentwicklung haben, wird dadurch nicht genutzt.
Darin sieht das Team von we {code} it einen Fehler. Outsourcing wird nicht aufhören, dessen sind wir uns bewusst. Doch genau deshalb bieten wir eine für alle Seiten bessere Variante, die die Möglichkeiten, die uns in Deutschland gegeben werden, auch wertschätzt.

Habt ihr euch schon auf dem Markt als Software-Dienstleister etablieren können?

Jede Idee und jedes Können benötigt eine Referenz, die die Qualität und die Glaubwürdigkeit belegt, um nach außen hin das nötige Vertrauen zu schaffen. Auch hier können wir uns glücklich schätzen seit unserem kurzen Bestehen auf dem Markt rund 30 Projekte erfolgreich abgeschlossen zu haben. Einige der wichtigsten Referenzen findet ihr auf unserer Webseite in der Rubrik „Referenzen“ und direkt darunter wörtliche Empfehlungen.

Unsere Case-Study, die uns persönlich sehr am Herzen lag, haben wir ebenfalls als Blogbeitrag veröffentlicht. Dort könnt ihr nachlesen, wie ein Projekt mit we {code} it im Detail abläuft.

Darüber hinaus gibt die Einladung von Hessen Trade & Invest als Aussteller bei der CeBIT dabei zu sein, unserem Bestreben Recht und Achtung.

Ebenso haben wir uns sehr gefreut, dass die Offenbach Post uns, unter den vielen dort vertretenen Existenzgründern, auf dem IHK Gründertag vom 11. März 2017 in ihrem Artikel erwähnt hat.

Wir wollen Mut machen, Visionär zu werden und für die eigenen Ziele einzustehen. Hard work pays off!

CeBIT 2017 featuring “High-Tech-Nation” Japan

CeBIT Partnerland
Die weltweit größte IT-Messe CeBIT gestaltet sich immer angelehnt an ein Partnerland, unter dessen Motto die Messe ausgeführt wird. Dieses Jahr in Hannover wird Japan die Hauptrolle spielen. Als eines der führenden Länder bezüglich Technik und digitalem Fortschritt und als drittgrößte Wirtschaftsmacht ist Japan ein sehr bezeichnendes Partnerland für die CeBIT. Die „High-Tech-Nation“ schlechthin wird auf mehr als 5.000 Quadratmetern ihre neuesten Entwicklungen präsentieren und die Besuchen mit digitalen Trends überraschen.

Was uns auf der CeBIT erwartet
Eine weitere Ehre für die CeBIT dieses Jahr wird darüber hinaus definitiv der japanische Premierminister Shinzo Abe sein, der von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen wurde mit ihr zusammen die Messe zu eröffnen. Damit hört es aber noch lange nicht auf mit bemerkenswerten Persönlichkeiten, denn der klügste Kopf im Gebiet der Robotik, Professor Hiroshi Ishiguro, der nebenbei noch Direktor des Intelligent Robotics Laboratory an der Universität in Osaka ist, wird die CeBIT mit einem Auftritt behelligen, der einen aus den Socken hauen kann: Mit seinem maschinellen Doppelgänger.

Darüber hinaus wird die Diskussion und Abwägung von künstlicher Intelligenz im Fokus stehen. In Japan wundert es einen schon nicht mehr, wenn Roboter einen am Flughafen von Tokio begrüßen, komplex mit den Menschen interagieren können und sie sogar zum richtigen Gate begleiten. Wer dahingehend interessiert ist, sollte bei Halle 4, Stand A38 vorbeischauen.

 Sechs Universitäten beider Länder arbeiten im Netzwerk HeKKSaGOn des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) an Lösungen für Herausforderungen wie der künftigen Energieversorgung und der Digitalisierung. Man darf sich auf viel Spannendes und Zukunftsweisendes freuen!

Respektvoller Umgang nach japanischen Standards
Falls ihr interessiert seid am richtigen (geschäftlichen sowie privaten) Umgang mit unseren japanischen Mitmenschen, so sind einige praktische Verhaltensregeln auf der CeBIT Seite selbst nachzulesen:
http://www.cebit.de/de/news/artikel/sieben-tipps-fuer-das-richtige-verhalten-in-japan-41985.xhtml

Um Fettnäpfchen zu vermeiden und sich später nicht wundern zu müssen, was man falsch gemacht hat, sind diese Tipps durchaus hilfreich. Vor Allem, wenn der ein oder andere geplant hat, auf der CeBIT international mit japanischen Kollegen zu netzwerken, solltet ihr die grundlegenden Höflichkeitsstandards der Japaner befolgen, um einen gewissen respektvollen Grundton anzuschlagen – denn Respekt und Höflichkeit geht in unserem IT-Partnerland über Alles. Auch solltet ihr euch bewusst sein, dass Berufliches und Privates nicht so streng voneinander getrennt wird, wie es bei uns in Deutschland oftmals üblich ist. Im Gegenteil, in dem oben verlinkten Artikel werdet ihr selbst nachlesen können, dass man normalerweise mit seinen Kollegen regelmäßig einen Abstecher in eine Kneipe macht, um sich gegenseitig besser kennen zu lernen. Teambuilding wird hier groß geschrieben.
Ein Grundgedanke, den wir bei we {code} it ebenfalls teilen. ?

we {code} it auf der CeBIT
Wir freuen uns sehr bei einer Messe von derartiger Reichweite mitzuwirken und uns neben bekannten Größen der IT-Branche vorzustellen!

Das Highlight von we {code} it besteht in der Vernetzung von Fachkräften und Wirtschaft. Die beste Lehre hilft nicht, wenn nicht gewusst wird, wie sie wertschöpfend in der Praxis einzusetzen ist. Genau da setzt we {code} it an: Wir vereinen unser Team von IT-Experten mit einer ausgewählten Community aus kompetenten Informatikstudenten zu einem Software-Dienstleistungsanbieter.

Seien es Datenbanken, Webprogrammierung, -development und -design, Web- und Desktopsapps oder individuell auf den Kunden zugeschnittene Software. Wir präsentieren uns auf der CeBIT als wichtiger Wirtschaftstreiber, der dem unternehmerischen Bedarf an IT stark aufgestellt begegnet.

Unter dem Projektmanagement und der Qualitätskontrolle von unseren Experten programmieren Studenten die Software für Unternehmen. Damit machen sie we {code} it zu einem verlässlichen Partner für neue Nutzererlebnisse, digitalisierte und automatisierte Prozesse, die zu Innovation und Wettbewerbsfähigkeit verhelfen. Der Kunde wird somit stark am Markt und die Studenten selbst mit jedem abgeschlossenen Projekt gestärkt für den Arbeitsmarkt aufgestellt. Wir sorgen dafür, für unsere Studenten die entscheidende Brücke vom Hörsaal in die Berufswelt zu schlagen und gleichzeitig digitale Prozesse für Unternehmen professionell aufzufahren.

Frontend Frameworks – Teil 2

In Teil 1 unseres „Frontend Frameworks“ haben wir euch schon einmal in die Materie eingeführt, wie ihr das richtige Framework für euch speziell ermittelt und was man dabei beachten sollte. Da hieß es, dass man nicht immer die gängigen Frameworks nutzen muss, um ein großartige Webseite zu programmieren. Es gibt so viele neue, alternative Möglichkeiten, die euch – je nach eurem Kenntnis-Stand – besser dienen können.

Unsere Einführung ist angelehnt an die Top 10 Frontend Frameworks aus 2016.
Nach jeder Kurzbeschreibung der Frameworks, wird eingestuft, für welche Entwickler welchen Kenntnisstandes diese geeignet sind. Teil 2 wird sich vorerst mit Coding-Beginnern und Berufseinsteigern in der Entwicklung beschäftigen. Im dritten Teil unserer Beitragsreihe kommen dann die Frameworks für Fortgeschrittene mit mehrjähriger Berufserfahrung. Dran bleiben lohnt sich!

 

Der Korrektheit halber führen wir erst einmal Bootstrap an, das allgemein als gängig gilt und oft verwendet wird. Das von den Twitter-Entwicklern programmierte Framework beinhaltet einige der vebreitetsten Programmiersprachen: HTML, JavaScript und CSS. Bootstrap beinhaltet reaktionsfähige Webdesign Standards, die es dir erlauben Webseiten in jeglicher Komplexität und Größe zu entwickeln. Weil das Framework regelmäßig geupdatet wird, kann es in kürzester Zeit auf neue Features reagieren und sie einbinden.

Das Rundum-Paket ist für Beginner und Diejenigen, die ein robusteres Framework bevorzugen, recht ideal, enthält jedoch den Nachteil, dass durch die für das Web unübliche Größe lange Ladezeiten entstehen können. Das kommt durch die Masse an Klassen zustande, wovon nur ein Bruchteil genutzt wird.

 


Ein absoluter Newcomer mit Potential ist Semantic-UI. Ein Framework, welches sich durch seine Einfachheit auszeichnet und für Beginner sowie für Jene, die ein flinkes und leichtes Framework bevorzugen, geeignet ist.

Man sagt, dass Jene, die ein komplexeres Design und komplexeres Development fordern, dieses Framework Schwachstellen aufweisen kann. Dennoch birgt es den Vorteil von kleinen Dateigrößen, kurzen Ladezeiten und unglaublicher Aufstellung an Bibliotheken, sodass man eigentlich keine anderen Bibliotheken mehr braucht.

 

Materialize beinhaltet Design Besonderheiten von Google und stellt ready-to-use buttons bereit, icons, Karten, Formen und anderen Komponenten. Diese Elemente werden in einer Standardversion und in der Version, die mit SASS läuft, angeboten.

Außerdem umfasst Materialize einen praktischen IZ column grid feature, was man für Website Layouts verwenden kann. Mit Materialize kann man Typographien, Schatten, Farben und andere prägnante Animationen verwenden. Der Vorteil der immensen Auswahl an Klassen ist hierbei definitiv als Vorteil zu nennen. Konträr dazu stehen die großen Dateigrößen, die ebenso lange laden müssen wie bei Bootstrap. Somit ist das Framework ein etwas sperriges.

Als geeignet eingestuft wird es für Entwickler, die noch etwas Orientierung und Anleitung brauchen bezüglich Google’s Material Design Spezifiken.

 

Diejenigen, die kleine Projekte umsetzen wollen, für welche nicht alle Style-Klassen eines großen Frameworks erforderlich sind, ist Skeleton eine nennenswerte Alternative, die nicht jedem geläufig ist.
Skeleton ist ein reaktionsfähiger Textbaustein mit einem 400 Zeilen Code. Dieses Framework ist lediglich dazu gedacht mit der Entwicklung eines Web Projektes anzufangen und bietet daher nur das Minimum an Voraussetzungen wie z.B. Tabellen, Formen, Listen, Buttons, etc. Daher für Berufseinsteiger ideal, die sich mit ersten Projekten profilieren wollen und neu in die Praxis- und Projektwelt eintreten.