Sie sagen es, wir coden es!

Gründer und CEO von we {code} it – Ein Einblick in die Coder Community Part 5

Heute führen wir unsere „Ein Einblick in die Coder Community“-Reihe fort und lernen den Gründer und CEO von we {code} it näher kennen. Haikal war selbst Informatikstudent als er das IT-Startup im August 2016 mit der Vision – eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen – gründete. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen digital zu unterstützen und gleichzeitig ITler auf ihrem Karriereweg zu begleiten. An diesem Tag dürfen sich Leser auf vielfältige Einblicke in das Leben und Schaffen von we {code} it freuen.

Clara: Hallo Haikal, danke dass du dir heute die Zeit für ein kurzes Interview mit mir nimmst und unseren Lesern einen weiteren Blick hinter die Kulissen von we {code} it gewährst. Fangen wir am besten ganz von vorne an. Kannst du uns noch einmal kurz erzählen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was waren deine Beweggründe?

Haikal: Im Grunde genommen hat es während der Studienzeit angefangen. Mir ist immer mehr aufgefallen, dass man während dem Studium zwar viel über die Theorie lernt, aber fast keine Praxis beigebracht bekommt. Daher wollte ich nebenher anfangen zu Freelancen. Doch mir wurde schnell bewusst, dass es schwer war, sich gegen den Outsourcing-Markt durchzusetzen der auch die Bezahlungs-Standards gesenkt hat. Dadurch kam mir die Idee von unserem Konzept, das gegen Outsourcing preislich konkurrieren kann, aber dennoch qualitativ hochwertige Ergebnisse mit sich bringt.

Clara: Ihr arbeitet also mit Studenten zusammen und betreibt darüber ein Qualitätsmanagement um euren Kunden vollwertige IT-Dienstleistungen zu liefern. Würdest du davon ausgehend sagen, dass we {code} it ein Sprungbrett für Studierende ist, das so eine Art Brücke zwischen Universität und Wirtschaft bildet?

Haikal: Das ist eines unserer größten Ziele und dafür stehen wir auch. Uns ist wichtig, dass die sture Theorie der Universitäten auch in der Wirklichkeit eingesetzt wird. Wir wollen den Studenten zeigen was man mit den ganzen Algorithmen und Formeln in der Praxis machen kann und wie dann echte Projekte in der Arbeitswelt aussehen.

Clara: Kannst du uns erläutern, welche Rolle der universitäre Hintergrund bei der Entstehung des Startups gespielt hat?

Haikal: Grundlegend spielte das eine sehr große Rolle für uns. Unser Konzept basiert ja auf diesem Hintergrund. Besonders wichtig für uns war er aber in der Hinsicht, dass wir in das Förderprogramm der Goethe-Uni, dem Goethe Inkubator, aufgenommen wurden und dies uns einen starken Aufschwung gegeben hat. Das hat uns auch an den Punkt gebracht, an dem wir heute sind.

Clara: Das muss eine sehr aufregende Zeit gewesen sein! Welche Herausforderungen sind bei der Gründung aufgetreten? Hattest du Unterstützung oder Partner?

Haikal: Eine meiner Herausforderungen war zum Einen, die richtigen Partner zu finden und zum Anderen Durchhaltevermögen zu beweisen. Am Anfang muss man nämlich viel Zeit investieren und auf einiges verzichten. Die Gründung eines Start-Ups bedeutet auch, ein großes Risiko einzugehen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, dass sich nicht jeder traut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Clara: Verstehe. Kannst du den Lesern verraten, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag bei dir aussieht? Welche Aufgaben stehen grundsätzlich an?

Haikal: Wir arbeiten in Gleitzeit, dementsprechend kann man von 8-10 Uhr kommen und von 16-18 Uhr gehen. Alles passiert hier im Teamwork und unsere Mitarbeiter stehen miteinander auf Augenhöhe. Bei uns wird Kommunikation großgeschrieben und unsere Hierarchie ist flach.

Clara: Und wie genau kann man sich den Prozess vom Auftrag des Kunden, über die Arbeit mit den Studenten, bis hin zum qualitätsregulierten Endergebnis vorstellen?

Haikal: Zuerst wird der Kontakt mit dem Kunden aufgebaut. Mit ihm besprechen wir die Problemstellung und erste Lösungsansätze. Danach erstellen wir basierend darauf ein sinnvolles Konzept, worüber dann ein Pflichtenheft verfasst wird. Wenn wir das fertig geplant haben, sehen wir uns in unserer Studenten-Community um und verschaffen uns einen Überblick darüber, wer am Besten auf den Auftrag passt. Dann beginnt die Arbeit und der Kunde erhält in einem bestimmten Turnus von uns bereits kontrollierte Updates über den Status seines Projekts. Um die Qualität dessen braucht er sich also keine Sorgen zu machen aber er bekommt dennoch einen Überblick darüber, ob wir die Probleme seinen Ansprüchen entsprechend lösen. Durch diesen Prozess hat der Kunde die Chance jederzeit einzugreifen und es besteht nicht die Gefahr, dass wir aneinander vorbei programmieren. Bis hin zum fertigen Produkt bleiben wir vom Projekt- und Qualitätsmanagement mit ihm in Kontakt und arbeiten gemeinsam auf die perfekte Lösung hin.

Clara: Und hast du noch in Erinnerung welche Projekte bei we {code} it für dich besonders waren? Neben dem allerersten Projekt natürlich.

Haikal: Eine besondere Arbeit für uns war die Entwicklung der SVG App, da es eines unserer ersten größeren Projekte war. Es war eine Herausforderung, da sich dort unser Konzept beweisen musste und wir das Projekt an den Punkt bringen mussten, an dem alles perfekt klappt. Daher sind wir stolz darauf, dass es dann auch genauso funktioniert hat wie geplant. Weitere nennenswerte Projekte waren für uns Homepages für Kunden, wie das TechQuartier oder den Unibator. Dabei macht es uns immer wieder Spaß zu sehen, wie ihre Visionen zur Wirklichkeit werden.

Clara: Das klingt ziemlich spannend. Als Gründer hast du in den letzten zwei Jahren sehr viel erlebt, viele Menschen kennen gelernt und den wohl wichtigsten Beitrag zur Weiterentwicklung von we {code} it beigetragen. Inwiefern hat sich das Startup seit der Gründung gewandelt? Aus wie vielen Mitarbeiten besteht das Startup?

Haikal: Wandel ist hier das richtige Wort. Angefangen hat alles mit mir und jetzt sind wir soweit gewachsen, dass wir sieben feste Mitarbeiter im Projekt- und Qualitätsmanagement, ca. 220 Studenten in unserer Community haben und wir wachsen weiterhin stetig. Noch dazu haben wir unseren Kundenkreis deutlich erweitert. Wir haben ohne Kunden angefangen und uns jetzt so weit entwickelt, dass wir heute ständig mit diversen Firmen zusammenarbeiten, die immer wieder Aufträge an uns geben.

Clara: we {code} it reiht sich mit seiner Win-Win Strategie in den innovativen IT-Sektor ein, in dem es preiswerte wie qualitative Softwarelösungen lokal in Deutschland anbietet und gleichzeitig die IT-Experten der Zukunft fördert. Das Startup ist als IT-Dienstleistungsanbieter nicht mehr weg zu denken. Mal eine andere Frage: Welchen Stellenwert hat eigentlich Teamarbeit bei we {code} it?

Haikal: Teamarbeit ist für uns das A und O, allein dadurch, dass ein Student immer mit einem Qualitätsmanager zusammenarbeitet und es selten nur bei den Beiden bleibt. Je nach Größe des Projekts werden die einzelnen Teams auch größer. Alle unsere Projekte laufen also über Teamwork und wir liefern niemals eine One-Man-Show.

Clara: Was würdest du sagen, sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für we {code} it? Hast du weitere Zukunftspläne, die du eventuell mit uns teilen magst?

Haikal: Eine unserer Herausforderungen wird wohl immer die Kunden- und Studenten-Akquise bleiben. Denn wenn wir neue Kunden bekommen, benötigen wir auch mehr Studenten und umgekehrt, dadurch haben wir immer beide Seiten der Medaille. Außerdem arbeiten wir stets daran, neue Technologien einzusetzen. Irgendwann wird es nicht mehr reichen, Apps für Handys zu programmieren. Denn wie in unserem letzten Blogbeitrag thematisiert, spekuliert man aktuell, ob Progressive Web Apps diese ablösen könnten. Aufgrund dessen muss man immer auf dem neusten Stand bleiben. In Bezug auf unsere Zukunftspläne haben wir etwas sehr aufregendes in der Entwicklung worüber ich jetzt noch nicht allzu viel verraten möchte. Man kann aber gespannt bleiben.

Clara: Gibt es etwas, das du unseren Lesern und potentiellen Jungunternehmen mit auf den Weg geben möchtest?

Haikal: Jungunternehmer sollten sich stets darüber bewusst sein, dass man viel Zeit braucht, um ein Unternehmen zu gründen. Außerdem muss man Durchhaltevermögen beweisen. Man muss erwarten, auch mal zu fallen und dann immer wieder aufstehen. Arbeit, für die man sich zu schade ist, gibt es als Gründer nicht. Will man etwas erreichen, muss man auch hart dafür arbeiten, denn von nichts kommt schließlich nichts. Dann wird es sich am Ende auch lohnen.

Clara: Vielen Dank für das inspirierende Interview und alles Gute für deine weitere Arbeit.

Haikal: Ich bedanke mich auch.

Das Highlight von we {code} it ist die Vernetzung von Fachkräften und Wirtschaft. Als etabliertes IT-Startup führen wir gut ausgebildete Informatikstudenten aus der Universität an die Praxis heran, befähigen diese, Lösungen für reale Herausforderungen zu schaffen und vernetzen diese miteinander. we {code} it vereint Kenntnisse mit Fähigkeiten auf der einen Seite und fördert professionell sowie erfahrungsbasiert die Programmierer der Zukunft auf der anderen, von dem andere Unternehmen als Kunden sowie die mitwirkenden Studenten profitieren. Es entsteht ein Pool an Wissen, mit dem die Studenten sich stetig weiterentwickeln aber auch gleichzeitig dafür sorgen, dass andere Unternehmen wachsen um mit der Zeit gehen zu können. Als Vorreiter zeigt we {code} it, wie sich starre Branchenstrukturen aufbrechen lassen. Wir bieten dem IT-Outsourcing mit Kreativität und innovativer Technologie die Stirn.

<CODING/> ist für dich keine Fremdsprache? Du studierst momentan Informatik o.ä., hast viele innovative Ideen, blickst gerne auch einmal über den Tellerrand hinaus und hast Freude an IT-Themen und digitalen Trends? Bewirb dich jetzt auf unserer Karriereseite als studentische*r Softwareentwickler*in und lebe deinen Programmierdrang aus.

Du bist interessiert und willst mehr über das we {code} it Leben erfahren? Lerne unser Team unter Part 1, Part 2, Part 3 und Part 4 kennen.

Framework – Das Gerüst der Softwareentwickler

Für Informatiker stehen neben der Programmiersprache auch die Programmierumgebung, die sehr umfangreich und damit für den Anfang auch etwas komplex ist, im Mittelpunkt. Wer sich in die Programmierung von Code einarbeitet, stößt recht schnell auf den Begriff „Framework“.

Zunächst wollen wir eine ausführliche Beschreibung des Begriffs geben sowie die wichtigsten Eigenschaften von Frameworks nennen. Anschließend erläutern wir in welcher Hinsicht we {code} it Informatikstudenten bei der Praxiserfahrung unterstützt und was diese bei uns lernen können.

 

Framework! Was ist das, wer braucht das?

Ein Code setzt sich aus vielen kleinen Bausteinen zusammen. Um das Coden bequemer zu machen und Zeit zu sparen, gibt es sogenannte Frameworks.

Ein Framework ist eine Vorprogrammierung, die dem Programmierer als Grundstruktur für die Entwicklung von Softwareanwendungen dient. Es bildet eine Grundlage, auf der Softwareentwickler Programme für eine bestimmte Plattform erstellen und wiederverwenden können. Beispielsweise kann ein Framework vordefinierte Funktionen oder abstrakte Klassen enthalten, mit denen Eingaben vorbereitet, die Designstruktur bestimmt und Softwaresysteme integriert werden können. Einige Anwendungsbeispiele sind: grafische Editoren, dynamische Webseiten, Buchhaltungsprogramme und Online-Shops.

Der Entwicklungsprozess wird um ein Vielfaches vereinfacht, da Coder das „Rad“ nicht jedes Mal neu erfinden müssen, wenn sie eine Anwendung entwickeln. Entscheidend ist: Das Framework an sich ist kein eigenständiges Programm, sondern nur ein Entwurfsmuster. Ein Framework ähnelt einem Application-Programming-Interface (API, dt. Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung), obwohl technisch gesehen ein Framework eine API beinhaltet. Ein Framework dient als Basis für die Programmierung, während eine API anderen Programmen den Zugriff auf die vom Framework unterstützten Elemente ermöglicht.

Frameworks können Sammlungen von Bibliotheken, einen Compiler oder andere Basisbausteinen beinhalten, die im Softwareentwicklungsprozess verarbeiten werden. In vielen Fällen wird ein Framework nativ von einem Betriebssystem unterstützt. Beispielsweise läuft ein für das Android-Framework geschriebenes Programm auf einem Android-Gerät, ohne dass weitere Dateien installiert werden müssen. Einige Anwendungen benötigen jedoch ein spezielles Framework, um laufen zu können. Während sich Frameworks im Allgemeinen auf breite Software-Entwicklungsplattformen beziehen, kann der Begriff auch verwendet werden, um ein bestimmtes Framework innerhalb einer größeren Programmierumgebung zu beschreiben – so können mehrere Java-Frameworks wie Spring, ZK und das Java Collections Framework (JCF) verwendet werden, um Java-Programme zu erstellen. Der eine oder andere ist sicherlich schon auf den Begriff .NET Framework gestoßen. Das ist das Framework für Microsoft-Anwendungen. Microsoft .NET ist notwendig, um eine Vielzahl von Microsoft-Programmen nutzen zu können. Des Weiteren hat Apple mehrere spezielle Frameworks entwickelt, die auf die OS X-Programme zugreifen können.

 

Der Entwickler von heute codet seine eigene App. Wie kann we {code} it helfen?

Im Informatikstudium bekommt man einen riesigen Haufen Theorie eingeimpft. Man darf dann ein paar Mal für eine Übung etwas programmieren und am Ende kann man doch noch nicht so richtig coden. Die Motivation, sich mit Frameworks auseinanderzusetzen, sollte nicht durch zu viel Theorie gebremst werden. Mit Framework kann man in die richtige Richtung gelenkt werden und vom Wissen anderer profitieren. Man kann aber auch so am Framework vorbei programmieren, sodass anschließend gar nichts mehr passt. we {code} it hilft. Um die eigenen Programmierfähigkeiten zu verbessern, bieten wir Schulungen in Form von Praktika oder Projekten für Informatikstudenten an. Als ITler bekommst du die Möglichkeit zu lernen, wie Ressourcen und Grundlagen aus der Universität in Praxis umgesetzt werden können, selbstständig eine Lösung zu erarbeiten und das Know-how in ein konkretes Projekt zu gießen. Einige unter euch haben sicherlich konkrete Anforderungen, also Projekte oder eigene Ideen, die ihr mitbringt und mit anderen Entwicklern teilen wollt. In diesen Fällen ist das Einsteigen mit einem Framework zweifellos nicht zu verachten.

Bist du etwas fitter im Programmieren, dann kannst du abwechslungsreiche und herausfordernde Aufgaben ebenso spannende Projekte für unsere Kunden und Partner übernehmen. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Frameworks – wobei Symfony am häufigsten eingesetzt wird. Das Framework Symfony zählt zu den bekanntesten PHP-Frameworks, das als Basisgrundlage zur Entwicklung von Webanwendungen verwendet wird. Du kannst Symfony kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen und zum Programmieren nutzen. Wir helfen dir Entwicklungen mit der Fülle von Leistungsmerkmalen effizient und möglichst komfortabel aufzustellen.

Schlussendlich ist Programmieren eine Mischung aus Lesen, Austausch mit anderen und Erfahrung.

 

Info:
Ihr wollt mehr über Framework erfahren?
Dann könnt ihr zunächst unter Frontend Frameworks – Teil 1 nachlesen, auf welche Faktoren es bei der Auswahl eines Frameworks ankommt und wie ihr das Richtige für euch speziell ermitteln könnt. Als Coding-Beginner und Berufseinsteiger kann es sich lohnen, sich auf Frontend Frameworks – Teil 2 über gängige und alternative Möglichkeiten zu informieren. Auch für Programmierer mit Berufserfahrung gibt es hier viel zu entdecken: Frontend Frameworks – Teil 3 stellt die anspruchsvolleren Frameworks vor, die für die erfahrenen Coder unter euch interessant sein könnten.

IHK-Gründertag 2018 in Offenbach

 

Nach der erfolgreichen Teilnahme am IHK-Gründertag 2017 ist we {code} it auch dieses Jahr am 17. März 2018 in Offenbach als Ansprechpartner auf der Ausstellungsplattform für Existenzgründer vertreten. Dadurch bieten wir potentiellen Kunden und Bewerbern die Möglichkeit direkt vor Ort mit uns in Kontakt zu treten und unser Unternehmen näher kennenzulernen. Außerdem freuen wir uns darauf mit Neugründern ins Gespräch zu kommen und als mögliche Anlaufstelle fungieren zu können. Besonders wenn es um die Digitalisierung neuer Geschäftsideen geht. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, was du für Visionen hast und wie wir dir dabei helfen können diese zu verwirklichen. Also komm mit deinen Ideen vorbei und wir unterstützen dich als digitaler Partner mit deiner Gründung durchzustarten.

Zusammen entwickeln wir ein Konzept für deinen Web-Auftritt, stehen dir für langfristige Projekte wie auch einmalige Aufträge zur Seite und garantieren dir dabei absolute Transparenz in unserer Vorgehensweise.

 

Welche Möglichkeiten bietet der IHK-Gründertag neuen Existenzgründern?

Als Plattform für Gründer, Start-ups und Fachexperten bietet der Gründertag ein ideales Umfeld um sich mit anderen auszutauschen und zu sehen, wie unterschiedlich Konzepte und Ideen umgesetzt und verwirklicht werden können.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit mit potentiellen Investoren und Interessenten in persönlichen Kontakt zu treten und deine öffentliche Präsenz und Wahrnehmung zu stärken. Durch verschiedene Impuls-Referate werden besonders für die Startphase der Neugründung wichtige Themen und nützliche Tipps in 30-minütigen Vorträgen angesprochen. Hierbei geht es beispielsweise um das richtige Erstellen eines Businessplans, wichtige Versicherungen für Selbstständige oder öffentliche Finanzierungshilfen, die euch den Start ins Unternehmertum erleichtern können. Mehr Infos zu den Teilnehmern und dem kompletten Programm findest du auf der Seite der IHK Offenbach.

 

Warum es sich lohnt, we {code} it auf dem Gründertag zu besuchen

Als etabliertes Start-up führt we {code} it (Informatik-)Studenten an die Berufspraxis heran und macht sie durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden stark für den Arbeitsmarkt. Um trotzdem höchste Qualitätsstandards bieten zu können wird das Projekt- und Qualitätsmanagement von Profis übernommen. Dadurch fördern wir nicht nur die bei uns angestellten Studenten sondern bieten kostengünstige und professionelle IT-Dienstleistungen vor Ort. So wird Frankfurt als Standort gestärkt und eine alternative zum Outsourcing ins Ausland geboten. Wie oben schon erwähnt sind wir gespannt mit was für Ideen du zum Gründertag kommst und welche Herausforderungen du für uns bereithältst. Wenn du innovative Visionen für ein neues Unternehmen hast, dann besuch unseren Stand beim Gründertag in Offenbach und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept zur digitalen Verwirklichung deiner Vorhaben.

Selbst ist der Herr: Wie du es schaffst Informatikstudium und Praxiserfahrung unter einen Hut zu bringen

In bestimmten Branchen kommt die Beschäftigungsart als Freelancer, also Selbstständiger auf Gewerbeschein, häufiger vor als in anderen. Eines dieser Berufsfelder, in dem es sich besonders lohnt, ist das Berufsfeld des Informatikers. Webentwickler, App-Entwickler, Server-Experten, Rundum-Softwareengineers, Cloud Manager, … wie die Positionen und Spezialisierungen sich nennen mögen – die Liste könnte noch lange weitergeführt werden. Der Punkt ist, dass du als Softwareentwickler bequem in mehreren Unternehmen und von verschiedenen Standorten aus arbeiten kannst, weil du nicht zwingend vor Ort sein musst. Bequem im Bett das anstehende Projekt auf eventuelle Bugs testen, von Mallorca aus das Pflichtenheft und die Präsi für den Auftraggeber vorbereiten oder doch lieber im Büro selbst vorbeischauen und im Unternehmen die Codezeilen runterschreiben. Wie du es gestaltest, liegt ganz bei dir.

Berufserfahrung ist die halbe Miete – wortwörtlich…

Berufserfahrung kannst du als Freelancer neben deinem Studium einfacher sammeln, da du meist für Projekte beauftragt wirst – nicht für die 0815 Bürotätigkeiten wie Formatierungsarbeiten, die Werkstudenten oftmals gerne zugeschoben werden. Zudem ist das Leben eines Studenten oftmals nicht gerade geregelt. Freistunden mittendrin, Klausurenphasen und dann wieder phasenweises Nichtstun in der vorlesungsfreien Zeit. Für Arbeitgeber wirkt es wie ein Auf und Ab an Verfügbarkeit und ist in strukturierten Unternehmen nicht immer erwünscht. Da ist es nicht verwunderlich, dass man, wenn man die paar Stunden da ist, nur langweilige Büroarbeit zugeschoben bekommt. Weiterentwicklung und Arbeitspraxis sammeln sieht anders aus. Für ein paar Stunden hier und ein paar Stunden da stellen einen die wenigsten Unternehmen fest an. Dass die Uni jedoch Priorität hat, sollte jedem bewusst sein, der das Studium ernst nimmt. Dennoch weiß jeder Student, egal ob du nun Informatik oder was völlig anderes studierst, dass Berufserfahrung die halbe Miete ausmacht. Wortwörtlich sogar – denn der Berufseinstieg wird ohne Praxiserfahrung neben dem Studium nicht gerade ein Zuckerschlecken.

Individuelle Zeiteinteilung – pass‘ deinen Job deinem Stundenplan an

Das Dilemma liegt auf der Hand. Deswegen ist die perfekte Lösung der Freelancer-Job, mit dem du deine Coding Tätigkeiten unter Beweis stellen kannst, an großen Projekten aus der Businesswelt arbeiten kannst und jeden mit der flexiblen Zeiteinteilung glücklich machen kannst. Denn der große Unterschied hierbei ist, dass du auch abends von der Couch aus das Projekt coden kannst und nicht auf Teufel-komm-raus zwischen 9 und 18 Uhr irgendwie 3 Stunden für das Unternehmen reinquetschen musst.

Persönliche Weiterentwicklung – auch für zukünftige Arbeitgeber spannend

Als Freelancer kommt es vor allem auf eines an: Selbstständigkeit, Motivation, Organisationsmanagement. Alles Merkmale, die einen guten Mitarbeiter ausmachen und von vielen Recruitern geschätzt werden. Du hast deinen Gewerbeschein selbst angemeldet, alle Rechnungen selbst erstellt und eingereicht, dich in deiner Zeit organisiert und geschaut, wann es am besten passt und wann nicht. Mit der Zeit entwickelst du deinen eigenen Arbeitsstil und eine gewisse Seriosität und Praxiserfahrung, mit der du weitere Projekte an Land ziehst. Das muss dir erstmal jemand nachmachen. Wenn das nicht ein großer Vorsprung anderen gegenüber ist, was dann?

Selbstständig ohne Konkurrenzkampf und Wettbewerbsdruck

Auch bei uns arbeiten seit 2016 rund 140 Studenten für IT-Projekte, die wir ihnen je nach Können anbieten. Der Vorteil für dich als Student*in hierbei ist, dass nicht du als studentischer Freelancer alleine um Projekte konkurrieren musst, sondern diese von uns als Softwaredienstleister bekommst. Manche schauen regelmäßig bei uns vorbei, beteiligen sich an Team Events und mögen den Austausch und die Gruppenarbeit. Andere wiederrum arbeiten von den verschiedensten Bundesländern aus oder sprechen sich per Telefon mit uns ab – und liefern letztendlich auch mal um 2 Uhr nachts Projekte, die von A bis Z laufen. Wie unsere Freelancer ihr Arbeitspensum und die Art und Weise gestalten, ist ganz ihnen überlassen.

Welcher Typ auch immer du bist – du passt zu uns.

Also entscheide dich für den Weg des selbstständigen Softwareentwicklers neben deinem Studium. Bereut hat es niemand.

Android-Entwickler im Überfluss, iOS-Entwickler stark umkämpft

Mit der Vorstellung des neuesten iPhones – gemeint ist hiermit das iPhone X – ist der Hype um die Apple Produkte wieder in einer Hochphase, das mit Features wie dem kabellosen Laden nachzieht. Trotzdem sind Entwickler für Apple Produkte – sei es für iOS Apps, oder macOS Programme – seltener aufzufinden als Android-Entwickler. Der ohnehin an IT-Fachkräften mangelnde Markt lässt hier eine große Lücke zurück. Profitabel wird es durch das Nachfrage-Angebot-Prinzip (hohe Nachfrage, aber begrenztes Angebot an geeigneten Entwicklern) für diejenigen, die sich einer Sprache bemächtigt haben, auf die Apple und nun auch IBM für ihre Cloud setzen: Swift.

Swift als smoother Einstieg in die Welt des Coden
Swift ist die Apple-eigene Programmiersprache, die nach und nach Objective-C ablösen soll. Aus Erfahrung können wir sagen, dass man als Software Entwickler nie ausgelernt hat. Es ist also nicht nur hinsichtlich der Marktorientierung ein guter Grund, um sich die Programmiersprache Swift anzueignen und um sein Spektrum an Fähigkeiten und Angeboten erweitern zu können. Zum einen ist Swift eine Programmiersprache, die gerade für Einsteiger leicht zu lernen ist, um sich die Logik des Codens anzueignen. Apple investiert momentan viel in die Vielfältigkeit der Angebote, um die Sprache zugänglicher und leicht erlernbar zu machen. Zum anderen ist die Sprache quelloffen, was bedeutet, dass die Sprache theoretisch für jedermann zur Verfügung gestellt wird.

Spielerisch zum Erfolg
Mit Apps wie Swift-Playground möchte Apple dazu motivieren, das Coden spielerisch zu erlernen. Schritt für Schritt wird den Spielern der App hierbei die Programmiersprache sowie die allgemeine Logik-Struktur des Codens nähergebracht. Für Klein und Alt gleichermaßen ist dieses App-Spiel empfehlenswert – nicht etwa zum entspannten Gaming auf simpelstem Niveau, sondern zum Testen einiger Code-Zeilen (innerhalb des Playground Universums). So kann man gewisse Fehler im Code schneller testen und entsprechend beheben. Der Release einer App läuft durch Testings ebenfalls glatter ab, sodass man ein Gespür für die nötigen Test-Schritte bis zum Release einer App bekommen kann.

Bei der Playground-App von Apple sieht man links das Code-Feld und rechts das unmittelbare visuelle Feedback dessen, was man gecodet hat. Somit sieht der Einsteiger direkt zu Beginn, was er da genau umsetzt und auch sofort, wenn etwas nicht funktioniert. Eine bessere Lernmethode zum Coden können wir uns selbst nicht vorstellen.

Der Vorteil für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen
Viele Coder, egal ob Beginner oder Experten, müssten sich in einem Punkt einig sein: Weniger Code Zeilen, die sauber sind und zudem weniger Interpunktionszeichen beinhalten, bei denen man sich vertippen könnte, sind ein Segen. Genau das macht Swift zu einer sehr modernen und leicht überschaubaren Programmiersprache, die clean aussieht und dennoch stabile Codes generiert, die letztendlich zum gewünschten Endergebnis führen. Viele dürfte es freuen, dass sie hierbei auf Semikolons sowie endlos wirkenden Brackets um Brackets um Brackets verzichten können.  Andere Vorteile wie Memory Managements machen Swift zu einer sehr Coder-freundlichen Sprache.

Kampf der Giganten

Nun ist der Konkurrenzgedanke zwischen Android und iOS nicht von der Hand zu weisen. Auch der damit verbundene Konkurrenzkampf der Markengrößen Samsung und Apple wird offensichtlich zur Schau gestellt. Jedoch erachten wir es als strategisch vorteilhaft beides in seiner Angebotspalette als Softwareentwickler in Petto zu haben. Kunden, die eine App auf den Markt bringen wollen, zielen meist darauf ab, eine möglichst große Reichweite und somit große Erfolgsquote an Downloads und Interaktionen mit der App zu erzielen – ein großer Anteil ginge verloren, wenn diese App nur für Android oder nur für iOS zur Verfügung gestellt werden würde. Das Ausschlusskriterium à la „wenn du kein iPhone / Samsung besitzt, hast du eben Pech“ fördern lediglich den Kampf um die Marktdominanz der Unternehmen. Werden gleiche Ausgangssituationen angeboten, kann wahrlich der Kunde selbst entscheiden und wird nicht durch Einflussfaktoren wie „diese App kann ich mir nur runterladen, wenn ich dieses oder jenes Smartphone besitze“ manipuliert.

Somit steht dieser Blogbeitrag nicht als Befürwortung von hier beispielhaft aufgeführten Apple oder Samsung Produkten (Geschäftsführer Haikal Khair bevorzugt beispielsweise Samsung wohingegen zweiter Geschäftsführer Sven Franzen zu 100% auf Apple setzt). Wir befürworten ein breites Können, orientiert am Markt und an der Auftragslage.

Eine weitere Variante, möglichst breit gefächert aufgestellt zu sein, wäre der Cross-Platform Ansatz. Was das ist und worin hierbei die Vor- als auch Nachteile liegen, erfährst du nächste Woche.