Sie sagen es, wir coden es!

Eine erfolgreiche Geschäftsidee zur Selbstständigkeit finden

Nicht wenige hegen den Wunsch nach einem selbstbestimmten Arbeitsalltag. Du bist auch noch auf der Suche nach deiner eigenen Geschäftsidee? Dann sollst du dich ein wenig schlau machen. Im Folgenden werden wir zwar keine konkreten Ideen aufzeigen, aber ein paar gute Tipps ganz sicher. Viel Spaß beim Inspirieren lassen!

Am Anfang steht die Idee. Bevor du eine Geschäftsidee entwickelst, brauchst du erst einmal eine Produktidee, mit der du einen Mehrwert schaffst, den es heute in dieser Form noch nicht gibt. Lässt deine Idee sich in ein marktfähiges Produkt oder einen nützlichen Service überführen? In der Startup-Szene werden immer wieder interessante ebenso wie aufregende Gründergeschichten erzählt, die als Inspiration dienen können. Ein Unternehmen gründen – klingt zunächst ziemlich aufregend, doch wie genau es funktioniert, wissen nur die wenigsten. Denn nicht jede Idee ist auch eine Geschäftsidee, die genügend wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Es ist eine ungeheure Chance und ein großes Risiko zugleich. Aus diesem Grund werden sich viele potenzielle Gründer die Frage stellen, ob es das Risiko wert ist. Erfülle ich alle Voraussetzungen, um ein Unternehmen zu führen? Habe ich das gewisse Durchsetzungsvermögen? Bin ich der Verantwortung gewachsen? Ist meine Geschäftsidee gut? All diese Fragen sind eher entmutigend, aber notwendig. Darum haben wir einige Punkte zusammengestellt, mit denen ihr beurteilen könnt, ob eine Geschäftsidee das richtige Potential hat.

 

Die Suche nach DER Geschäftsidee

Um Erfolg zu haben, muss die Geschäftsidee nicht komplett neu sein. Wirkliche Marktneuheiten sind in der Regel eher die Seltenheit. Verschiedene Wege können zu einem erfolgreichen Markteintritt führen – in Form einer Innovation, eines verbesserten Angebots bzw. Dienstleistung, einer besseren Vermarktung oder durch die Erschließung neuer Märkte. Analysiere den Markt, identifiziere ein bestehendes Problem und entwickle eine innovative Lösung. Durch die Veränderung des bestehenden Angebots ist es dann möglich, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Empfehlenswert sind auch Bücher von erfolgreichen Entrepreneurs und Marktstudien. Nutze Kreativitätstechniken. Zugleich solltest du von Anfang an ein Auge auf mögliche Schutzrechte für deine Geschäftsidee haben. Schließlich ist in einer Geschäftsidee oft ein Wettbewerbsvorteil begründet, den du eventuell per Patent, Gebrauchsmuster oder Marke schützen lassen könntest.

 

Wonach suchen Kunden? Was ist gefragt?

Der ausschlaggebende Punkt bei der Suche nach der geeigneten Geschäftsidee ist stets die Frage: Was will der Kunde? Unabhängig davon wie gut die Idee auch sein mag, wenn Kunden keinen klaren Kundennutzen erkennen, werden sie das Produkt bzw. die Dienstleistung nicht kaufen. Aus diesem Grund solltest vorab festlegen, welchen Kundennutzen du erfüllst bzw. welchen Mehrwert du lieferst und wie du dein Unternehmen positionieren möchtest: Preisführerschaft, Qualitätsführerschaft oder Nischenstrategie. Alternativ kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen und im eigenen Alltag einen Bedarf feststellen. So reduzierst du mögliche finanzielle Auswirkungen, wenn du mit deiner Existenzgründung scheiterst.

 

Eigene Geschäftsidee prüfen: Ist der Markt groß genug? Wettbewerb und Trends beobachten

Um das wirtschaftliche Potential und die nötigen Voraussetzungen für das Unternehmerdasein zu bestimmt, brauchst du zunächst keine umfangreichen Berechnungen anzustellen. Zuerst legst du fest, welche Produkte bzw. Dienstleistungen angeboten werden und welche Zielgruppe von der Geschäftsidee angesprochen wird. Dann wirst du recht schnell erkennen, ob der Markt groß genug ist. Fange also schon früh an, Brancheninformationen und Markdaten zu sammeln sowie deine potentielle Konkurrenz zu analysieren. Gleichzeitig solltest du aber auch bereits die technische wie auch finanzielle Machbarkeit deiner Idee zur Existenzgründung prüfen. Beobachte aufmerksam den Markt, weil hier vieles im Umbruch ist. Wir haben eine kleine Auflistung zu aktuellen Trends aufgestellt:

●  Nachhaltig denken – weg mit dem Plastik
●  Sharing-Economy – egal ob Fahrrad, Auto oder Wohnungen (z.B. Call a Bike, Uber, Airbnb)
●  Virtual Reality – die neuen Chancen nutzen
●  IT zur strategischen Wissensplanung
●  Künstliche Intelligenz als Alltagshelfer
●  E-Mobility
●  FinTech Geschäftsideen für den Bankenmarkt
●  Food & Drink – Gastronomie neu erfinden
●  Mode, Design, und Möbel
●  Freizeit, Livestyle, Sport und Unterhaltung
●  Mut zum Rumprobieren 🙂

 

Tipp: Geschäftsidee mit dem Business Model Canvas prüfen

Neben der Geschäftsidee benötigst du ein funktionierendes Geschäftsmodell. Ein Geschäftsmodell beschreibt die Art und Weise, wie du Gewinn aus deinem Produkt erzielen willst. Dafür eignet sich ein Business Model Canvas, mit dem du deine Idee auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren prüfen kannst. Auf dem Diagramm lassen sich Elemente wie die Infrastruktur, Kunden und Finanzen eines Unternehmens oder Produkts beschreiben. Hier findest du zusätzliche Information zum Business Model Canvas.

 

we {code} it hat den Sprung geschafft

Lasst euch inspirieren, informiert euch über kreative Startups oder tauscht euch mit anderen Gründern aus. Gründer und CEO von we {code} it, Haikal, freut sich immer über interessante Fragen, Kommentare oder aufregende Ideen. Gerne teilt er mit euch wertvolle Tipps und Hinweise, wie man als Jungunternehmer durchstartet, und gibt einzigartige Einblicke in die IT-Branche und Startup-Szene. Haikal gründete we {code} it aus der Überzeugung, dass universitäre Theorien und fordernde Praxis ein harmonisches Zusammenspiel ergeben. Mit der Idee eine Community aus Informatikstudenten und Fachexperten zu einem IT-Dienstleistungsanbieter zu vereinen, wollte er Unternehmen in ihrer Effizienz stärken und entscheidend zur Förderung und Weiterbildung von Informatikstudenten beitragen. Der Jungunternehmer möchte euch noch gerne auf den Weg geben, dass eine Idee alleine nicht ausreicht – auf die Umsetzung kommt es an. Eine erfolgreiche Umsetzung bedarf einer guten Vorbereitung.

Dein Know-how ist dein Kapital: entwickle dich permanent weiter! Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells. Weitere hilfreiche Tipps kannst du unter Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen und Tipps für Ihre erfolgreiche Existenzgründung nachlesen.

Werkstudentenstelle für Marketing und PR (m/w)

Wir sind ein junges IT-Unternehmen aus Frankfurt, das mit Hilfe einer studentischen Coder-Community digitale Projekte für Privat- und Firmenkunden inhouse umsetzt. Wir bieten individuelle Software, Websites und Webapplikationen, Mobile- und Desktop-Apps, Datenbanksysteme sowie Microsoft-Office Makros und Addins an. Damit verhilft we {code} it, Ideen zu verwirklichen und bestehende Prozesse effizienter zu gestalten und zu digitalisieren. Zudem führt es gut ausgebildete Studenten an die Praxis heran und vernetzt sie miteinander. Das sorgt für fachlichen Austausch und die Möglichkeit, einen flexiblen Nebenjob auszuüben, der durch vielfältige Projekte ein breites Spektrum an Erfahrungen bietet.

 

Deine Aufgaben:

●  Unterstützung im Tagesgeschäft des we {code} it Teams mit Schwerpunkt in PR & Kommunikation
●  Verfassen von Blog- und Social Media Posts und Aufbauen unserer Social Media Präsenz (Facebook, XING, Twitter, LinkedIn, Instagram)
●  Unterstützung bei der Pressearbeit
●  Mitarbeit bei Vermarktungsstrategien eigener Projekte
●  Entwicklung und Vermarktung innovativer Ideen
●  Vermarktung unserer Events und Mitwirkung bei Messen

Dein Profil:

●  Idealerweise Studium der Betriebs- oder Wirtschaftswissenschaften, Germanistik, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Publizistik oder Vergleichbares
●  Freude und erste Erfahrungen beim Texten
●  Wortgewandt
●  Selbstständige, eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise
●  Einfühlungsvermögen in die anzusprechende Zielgruppe
●  Affinität und Verständnis für technische Themen wünschenswert, aber kein Muss

Unser Angebot für Dich:

●  Spannendes und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum mit eigener Verantwortung
●  Die Gelegenheit Deine Stärken in der Praxis auszuprobieren und neue Konzepte zu entwickeln
●  Individuelle Förderung in PR und Textarbeit
●  Vielseitige Einblicke in IT-Themen und -Projekte unterschiedlichster Branchen
●  Einblicke in verschiedene Innovationen, die wir mit unseren Kunden entwickeln
●  Arbeitsplatz mitten im Leben im innovativem TechQuartier Frankfurt
●  Die obligatorische Tischtennisplatte ist natürlich auch vorhanden
●  Ein angenehmes Arbeitsklima in einem jungen, dynamischen Team
●  Eine 4 statt 5 Tages-Woche 🙂

 

Sende uns einfach deine Unterlagen an: mail@we-code-it.de

Einblick in das we {code} it Leben – Part 3

Unsere Interview-Reihe geht in die Fortsetzung
Nachdem wir Einblicke in das Arbeitsleben einer studentischen Freelancerin, Christina, und unserer Werkstudentin im Projektmanagement, Sophia, gegeben haben, wollen wir heute abseits der Programmiererpfade gehen. Auch für andere Studiengänge ist eine Nebentätigkeit bei we {code} it interessant. Mit juristischem Hintergrund und als jüngster Unternehmer Deutschlands ist Sven Franzen unser Marketing und Sales Leiter, der ebenso die Position des Supervisors für Praktikanten und Werkstudenten im Bereich PR und Kommunikation einnimmt. Unser Bereich für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler umfasst vielfältige Aufgaben: Blogbeiträge schreiben, Pressemitteilungen verfassen, Leitung der Social Media Kanäle leiten, Content und Marketingstrategie entwickeln sowie bei Messen und Events mitwirken.

Ein bunter Mix
Als junges Unternehmen steht man gerade am Anfang, es gibt viel Neues zu erschaffen, was viel offenen Spielraum für Gestaltung bietet. Daher kann man nicht nur viel lernen, sondern seine eigene persönliche Note mit reinbringen. Das ist bei Großunternehmen mit eingefahrenen Strukturen oftmals nicht gegeben, da die Positionen relativ festgesetzt sind und der Aufgabenbereich sich von den jeweils anderen streng abgrenzt. Natürlich hat man auch bei Startups das Vorbild “Großunternehmen” und fragt sich, wie die Größeren in der Wirtschaft das Eine oder Andere angehen. Doch die Innovation und die frischen Ansätze, der ständige Wechsel und das Auf und Ab sind der tägliche Arbeitsalltag, der das Arbeiten in einem Startup so spannend macht.

Dazu zählt auch der ausgewogene Mix aus den unterschiedlichen Leuten, die hier arbeiten.
So hatten wir Praktikanten aus der Germanistik, Anglistik, Soziologie, Kunstgeschichte, Publizistik, die sich in den verschiedensten Art und Weisen eingebracht und für sich Impulse mitgenommen haben. Diese Einflüsse zusammen mit den Programmierern ergeben das lebendige Zusammenarbeiten bei we {code} it. Jeder einzelne formt mit, wird gefördert und gefordert.

Nachgefragt
Eine unserer längsten Werkstudenten im Marketing und PR Bereich, Kristina, erzählt heute aus ihrer Sicht. Dazu haben wir, wie bei den anderen Interviews auch, einige Fragen vorbereitet.

Was machst du gerade bei we {code} it? Was ist dein Hintergrund?

Kristinas Antwort dazu:

Ich studiere gerade Soziologie und Germanistik im letzten Bachelorsemester. Vor einem Jahr fing ich an für we {code} it zu arbeiten. Ich habe mir schon vor längerer Zeit überlegt in Richtung Marketing und PR zu gehen, hatte aber neben dem Studium keine Gelegenheit für längere Praktika in die Richtung. Nachdem der größte Teil des Studiums geschafft war, beschloss ich meine Zukunft gezielter zu gestalten und fing erst mit einem Praktikum an. Ich stieß zu einem Zeitpunkt zu we {code} it, der von Anfängen, Zielsetzungen und viel Motivation geprägt war. Diese Energie reißt dich automatisch mit und die Möglichkeit etwas in einem Unternehmen von Anfang an mitzugestalten kriegt man nicht oft. Von Programmierung und Softwaredienstleistung hatte ich nicht allzu viel Ahnung; wusste nicht, ob ich dem überhaupt gewachsen war. Doch das einzige, was zählt, ist Motivation, Kreativität und der Wille, etwas voranzutreiben. Alles andere kommt von selbst und ich denke gerade Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler sind in der Lage, neue Bereiche schnell für sich zu erschließen. Zudem bietet das junge Umfeld hier viel Unterstützung.

Was würdest du sagen, sind für dich die Herausforderungen für deinen weiteren beruflichen Werdegang?

Kristina: Eine meiner größten Herausforderungen war definitiv meine Position auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen. Das Problem ist, dass nicht viele denken, dass Geistes- oder Gesellschaftswissenschaftler in vielen Bereichen aufblühen können. Viele Unternehmen denken, ihnen fehle der Realitätsbezug, die richtigen Skills – und geben letztendlich kaum Chancen. Bei einem Startup ist das oftmals anders, da hier der Gründungsgedanke von Innovation geprägt ist und die Gründer sind selbst oftmals noch Mitte/Ende ihrer 20er. Da ist das Denken noch nicht so festgefahren und die Überzeugung, dass man gemeinsam was aufbauen kann, ist hier eher gegeben. Zudem habe ich durch meine Aufgabe als Kommunikationsmitarbeiterin Einblicke in viele Bereiche und Projekte erhalten. Man lernt unglaublich viel dazu, was die scheinbar „fehlende Erfahrung in anderen Gebieten“ wettmacht. Man geht auf Messen, erklärt möglichen Businesspartnern das Geschäftsmodell, entwirft Broschüren, schreibt Pressemitteilungen und ist in Kontakt mit Medienpartnern. Gleichzeitig überlegt man sich Konzepte für die eigene Marketingstrategie. Man ist mitten im Geschehen, betreibt Wirtschaft und lebt sich gleichzeitig kreativ aus. Jetzt soll mir noch einmal sagen Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler arbeiten auf Gebieten fernab von der Realität und finden in der Wirtschaft keinen Platz? 🙂

Also würdest du sagen, we {code} it hat dir dabei geholfen, dich für die Zeit nach dem Abschluss sicherer aufzustellen?

Kristina: Natürlich ist ein Informatikstudium zum Beispiel mit ganz anderen beruflichen Perspektiven verbunden, doch das, was du aus deinem Studium rausholst und wo du es einzusetzen lernst, macht dich letztendlich aus. we {code} it hat mir meines Erachtens eine besondere Praxiserfahrung auf den Weg mitgegeben, die ich so nicht so einfach irgendwo anders erleben hätte können. Ich weiß jetzt, welche Möglichkeiten mir offen stehen und kann nur empfehlen, dass andere Unternehmen ebenfalls auf die Vielfältigkeit von Studienhintergründen setzen, statt auf bestimmte Abschlüsse fixiert zu sein. Das wichtigste was we {code} it mir auf den Weg gegeben hat, ist, Wille und Motivation für eine Vision zu zeigen. Das ist etwas, was man nicht durch einen Abschluss schwarz-weiß auf Papier nachweisen kann. So etwas musst du dir aneignen und unter Beweis stellen.

Also würdest du davon ausgehend sagen we {code} it ist ein Sprungbrett für Studierende?

Kristina: Dem würde ich auf jeden Fall zustimmen. Der Fokus von we {code} it liegt selbstverständlich in der Förderung von Informatik Studenten und einem intensiven Know-How von Programmierkenntnissen. Dennoch können hier Studierende jeglicher Studiengänge eine Menge mitnehmen, denn man wird einfach in alles eingebunden. Eine intensive Einarbeitung durch einen erfahrenen Marketeer ist ebenfalls gegeben, also werde ich die Zeit hier absolut nicht bereuen.

IHK-Gründertag 2018 in Offenbach

 

Nach der erfolgreichen Teilnahme am IHK-Gründertag 2017 ist we {code} it auch dieses Jahr am 17. März 2018 in Offenbach als Ansprechpartner auf der Ausstellungsplattform für Existenzgründer vertreten. Dadurch bieten wir potentiellen Kunden und Bewerbern die Möglichkeit direkt vor Ort mit uns in Kontakt zu treten und unser Unternehmen näher kennenzulernen. Außerdem freuen wir uns darauf mit Neugründern ins Gespräch zu kommen und als mögliche Anlaufstelle fungieren zu können. Besonders wenn es um die Digitalisierung neuer Geschäftsideen geht. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, was du für Visionen hast und wie wir dir dabei helfen können diese zu verwirklichen. Also komm mit deinen Ideen vorbei und wir unterstützen dich als digitaler Partner mit deiner Gründung durchzustarten.

Zusammen entwickeln wir ein Konzept für deinen Web-Auftritt, stehen dir für langfristige Projekte wie auch einmalige Aufträge zur Seite und garantieren dir dabei absolute Transparenz in unserer Vorgehensweise.

 

Welche Möglichkeiten bietet der IHK-Gründertag neuen Existenzgründern?

Als Plattform für Gründer, Start-ups und Fachexperten bietet der Gründertag ein ideales Umfeld um sich mit anderen auszutauschen und zu sehen, wie unterschiedlich Konzepte und Ideen umgesetzt und verwirklicht werden können.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit mit potentiellen Investoren und Interessenten in persönlichen Kontakt zu treten und deine öffentliche Präsenz und Wahrnehmung zu stärken. Durch verschiedene Impuls-Referate werden besonders für die Startphase der Neugründung wichtige Themen und nützliche Tipps in 30-minütigen Vorträgen angesprochen. Hierbei geht es beispielsweise um das richtige Erstellen eines Businessplans, wichtige Versicherungen für Selbstständige oder öffentliche Finanzierungshilfen, die euch den Start ins Unternehmertum erleichtern können. Mehr Infos zu den Teilnehmern und dem kompletten Programm findest du auf der Seite der IHK Offenbach.

 

Warum es sich lohnt, we {code} it auf dem Gründertag zu besuchen

Als etabliertes Start-up führt we {code} it (Informatik-)Studenten an die Berufspraxis heran und macht sie durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden stark für den Arbeitsmarkt. Um trotzdem höchste Qualitätsstandards bieten zu können wird das Projekt- und Qualitätsmanagement von Profis übernommen. Dadurch fördern wir nicht nur die bei uns angestellten Studenten sondern bieten kostengünstige und professionelle IT-Dienstleistungen vor Ort. So wird Frankfurt als Standort gestärkt und eine alternative zum Outsourcing ins Ausland geboten. Wie oben schon erwähnt sind wir gespannt mit was für Ideen du zum Gründertag kommst und welche Herausforderungen du für uns bereithältst. Wenn du innovative Visionen für ein neues Unternehmen hast, dann besuch unseren Stand beim Gründertag in Offenbach und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept zur digitalen Verwirklichung deiner Vorhaben.

Enterprise 2.0 – Der Weg zur flachen und autonomen Unternehmenskultur?

Social Media und Interne Unternehmenskommunikation? Wirkt zunächst nicht kompatibel, ist aber das (zugegebenermaßen auch nicht mehr ganz so) neue Tool für die Kommunikationsabteilung eines Unternehmens. In einem vorherigen Blogbeitrag hatten wir uns schon mit der externen Unternehmenskommunikation auf Social Media auseinandergesetzt, nun befassen wir uns mit den Vor- und Nachteilen der Nutzung des Web 2.0 für die interne Kommunikation eines Unternehmens.

Die Social Media Nutzung zur internen Unternehmenskommunikation ist natürlich nicht dazu da, die neuesten Urlaubsbilder der Mitarbeiter auf Facebook zu kommentieren oder den Trott des Arbeitsalltags auf Instagram-Storys festzuhalten, sondern es geht hierbei hauptsächlich um die Förderung und Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb des Unternehmens. Eine Nachricht im Messaging-Chat zu schreiben geht dabei oftmals schneller als ein Rückruf und gleichzeitig kann so ein besseres Gefühl der Verbundenheit unter den Mitarbeitern hervorgerufen werden. Ebenso nimmt die schnelle Chat-Nachricht die Beklemmung, die es vielleicht geben würde, wenn man die Durchwahl des Chefs auf dem Telefondisplay sieht. Interne Unternehmenskommunikation über das Web 2.0 fördert die horizontale Kommunikation und die Etablierung flacher Hierarchien und sorgt für ein offeneres Verhältnis zwischen Führungsebene und Angestellten.

Social Enterprise auf WhatsApp und Co?

Die Entwicklung zeigt sogar, dass Unternehmen Social Media Netzwerke mehr zur internen als zur externen Kommunikation nutzen. Im Vordergrund stehen weniger die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, die Herstellung eines guten Arbeitgeberimages oder die Stärkung der Kundenbindung, sondern es geht um die Verbesserung der Verständigung und dem Verfügbarmachen von implizitem Wissen. Eine Studie von 2013 hat gezeigt, dass 2006 nur 4 Prozent der Unternehmen auf Social Enterprise setzten, vier Jahre später waren es schon 37 Prozent und aktuell schon mehr als 60 Prozent. Die Tools dafür reichen von Instant Messaging über Wikis, virtuellen Meetings bis hin zu Video- und Podcasts. Die typischen Social-Media-Kanäle – Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat – sind da dann aber doch eher unüblich. Lieber wird hier auf spezielle Social Enterprise Netzwerke, wie beispielsweise Yammer, Podio, Slack und Stackfield, zurückgegriffen.

Social Media im Office – nur Vorteile?

Doch die Nutzung des Web 2.0 zur internen Unternehmenskommunikation birgt auch einige Risiken. So zeigte die gleiche Studie von 2013, dass 41 Prozent der Arbeitgeber Angst vor Produktivitätsverlusten hätten und etwa jeder Dritte sich um einen Shitstorm sorgen würden. Aber das Risiko liegt nicht nur bei den eigenen Mitarbeitern, sondern auch etwa bei externen Anbietern von Kommunikationsnetzwerken. Vertrauenswürdige Daten und Informationen werden ausgelagert und sind potenziell anderen Menschen zugänglich.
Gleichermaßen ist die Social Media Nutzung kein Selbstzweck, keine eierlegende Wollmilchsau. Interne Unternehmenskommunikation erledigt sich nicht von alleine und kostenlos, sondern benötigt Zeit, Pflege und eine systematische Steuerung. Nichtsdestotrotz überwiegt der Nutzen. Tools wie Soziale Unternehmensnetzwerke, interaktives Intranet oder eine Kollaboration Software sind orts- und zeitunabhängig, Mitarbeiter aller Generation können mit oder ohne festen Arbeitsplatz mit dem Rest Nachrichten austauschen, Updates posten und Dokumente teilen.

Flexibel kommunizieren auf allen Ebenen

Interne Unternehmenskommunikation über Social Media führt zu einer transparenteren Kommunikationskultur. Traditionelle Top Down Kommunikation entwickelt sich zur horizontalen und vertikalen Dialogkommunikation. Informationen werden nicht mehr im typischen Gießkannen Format weitergeben, sondern Mitarbeiterrelevant zu authentischen Themen aufbereitet. Es gibt keine zentrale Redaktion mehr, sondern eine abteilungsübergreifende Mitarbeiterredaktion.  Die Kernaufgaben der internen Unternehmenskommunikation können über Social Media auch besser kontrolliert werden. Die Nutzung kann als Frühwarnsystem für die Verantwortlichen dienen, es stärkt zudem die aktive Identität und Marke des Unternehmens und kann die Motivation und Innovation besser fördern als eine traditionelle Mitarbeiterzeitung.

Mittelstandest du noch oder Startupst du schon?

Junge Leute mit Hoodie und Club Mate in der Hand, die sich in der Mittagspause gerne um den Tischkicker im Großraumbüro treffen – diese Klischees hängen der Startup Szene auch heute noch nach. Doch was macht ein Startup eigentlich aus? Diese Stereotypen zu erfüllen oder doch eher ein innovativer Unternehmensgeist und das Streben nach stetigem Wachstum?

Google, Facebook, Amazon, PayPal, Spotify, Skype, Zalando – das sind nur einige Beispiele bekannter Startups, die im internationalen Umfeld zu erfolgreichen und etablierten Unternehmen aufgestiegen sind. Gemeinsam haben dabei alle ein innovatives Geschäftsmodell – der Friseur um die Ecke, der gerade neu aufgemacht hat, gehört also nicht zur Startup Szene, es sei denn, er überzeugt mit neuartigen und disruptiven Ambitionen. Startups haben zudem das Ziel stark zu wachsen und einen hohen Wert zu erreichen. Sie möchten ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung gewinnbringend dem Kunden verkaufen. Dass das auch schon mal ein paar Jahre länger dauern kann, zeigen die oben genannten prominenten Beispiele. Die Phrase, dass ein Startup nicht älter als fünf Jahre sein darf, kann an dieser Stelle gestrichen werden.

It could be the next big thing

Doch ab wann genau wird ein neu gegründetes Unternehmen als Startup bezeichnet und wann nicht mehr? Eine einheitliche Definition dazu gibt es wie so oft nicht. Laut der Gründerszene ist ein Startup ein kürzlich gegründetes Unternehmen, welches sich in der ersten Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens befindet. Doch das allein reicht nicht, um als Startup zu gelten. Zumeist steht hinter einem Startup eine brillante Idee, aber wenig finanzielle Ressourcen. Dies bedeutet wirtschaftliche Ungewissheit. Kunden werden gewöhnlich spät zur Kasse gebeten, die Startups befinden sich im Schwebezustand – ein Scheitern durchaus denkbar. Dementsprechend wird die Finanzierung oftmals nicht durch klassische Banken geregelt, sondern etwa über Förderbanken, die öffentliche Mittel im Rahmen bestimmter Kreditprogramme weiterleiten, oder durch Crowdfunding. Trotzdem, das Potenzial groß hinaus zu wachsen ist vorhanden.

Startup – mehr als nur Garagen-Nachtschichten

Um groß heraus zu kommen, muss jedes Startup ein skalierbares Geschäftsmodell entwickeln und einen detaillierten Businessplan ausarbeiten. Ist dies geglückt, das Produkt/ der Service erfolgreich auf dem Markt, gilt das Unternehmen im Allgemeinen nicht mehr als Startup. Empfangstresen, CEOs mit eigenem Büro, die Anschaffung einer Human Resources Software und eines Assesment Centers könnten zudem andeuten, dass ein Unternehmen nicht mehr zur Startup Szene gehört. Dennoch (oder gerade deswegen) versuchen viele Unternehmen, die lockeren Ansätze des Startups – Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Modernität, flache Hierarchien – beizubehalten.

 

Legal Matters for Startups – was du vor deiner Gründung wissen musst (Teil 2)

In unserem ersten Beitrag der Legal-Matters-Reihe erklärten wir grundlegende Sachen, wie die Wahl der Gesellschaftsform, die euch in der Gründungsphase von größtem Vorteil sein können.
In unserem Beitrag 10 No-Gos beim Gespräch mit Investoren haben wir für dich eine Auflistung aller Fehlerquellen gemacht, die du beim Schritt der Realisierung deiner Gesellschaft ratsamerweise vermeiden solltest.
Nun kommen wir zu einem unschönen Thema, von dem wir hoffen, dass keiner von euch sich im Realfall damit auseinandersetzen muss.

Was tun bei Insolvenz?
Nun wollen wir dir natürlich nicht erklären, wie du deine Gründung realisierst, um dir direkt im Anschluss zu erläutern, wie du deine Insolvenz im Zweifelsfall beantragst. Das sollte schließlich ein Fall der Theorie bleiben. Dennoch ist es wichtig, sich über alle möglichen Fälle Wissen einzueignen und vor Allem wie man diese umgehen kann.
Zu allererst musst du wissen, dass Insolvenz zu beantragen gesetzlich absolut verpflichtend ist. Andernfalls kann dir das als Täuschung an deinen Mitarbeitern, deiner Investoren, deiner Partner und aller Involvierten über den Zustand der Firma ausgelegt werden.

Aber in welchem Fall ist Insolvenzbeantragung eigentlich erforderlich?

1. Überschuldung: Wenn dein Eigenkapital aufgebraucht ist und du Verluste und andere Verbindlichkeiten nicht mehr abdecken kannst, bist du überschuldet und somit zur Insolvenzbeantragung verpflichtet.

2. Iliquidität: Zahlungsunfähigkeit. Dies ist nur dann der Fall, wenn deine Prognosen für die nächsten zwei Jahre so schlecht aussehen, dass du in dieser Zeit deine Verbindlichkeiten nicht bezahlen kannst. Gerätst du lediglich in eine “Zahlungsstockung”, d.h. du bist für eine zu überblickende Zeit zahlungsunfähig, bedeutet das noch keine Insolvenzbeantragungspflicht für dich.
Merke: Erst wenn selbst deine Fortführungsprognose absolut schwarz aussieht, gerätst du in die Lage, dir über Insolvenzbeantragungspflicht Gedanken zu machen. Also bleib dran, bleib positiv und achte auf darauf, dass du deine Zahlen im Griff hast.

Hier haben wir abschließend nochmal Finanzierungsmöglichkeiten in der Aufbauphase aufgelistet und zudem kurz und knapp die Vor- und Nachteile an der jeweiligen Option:

Bankkredite / Leasing: Du hast direkt zu Beginn finanzielle Mittel. Top! Aber: Das muss früher oder später ohne Wenn und Aber zurück gezahlt werden. Bei jedem Umsatz, den du machst, steht theoretisch der Betrag dahinter, der wieder zum Bankinstitut zurückgehen muss.

Fördermittel: Informier dich über alles, was in diesem Rahmen angeboten wird! we {code} it startete zum Beispiel mit Hilfe des Goethe Inkubators (Unibator). Ein Gründerzentrum der Uni, die eine gewisse Anzahl an Startups nach einem großen Pitch auswählt und ihnen mit Mentoring und Büroraumstellung unterstützend zur Seite steht. Somit spart man sich die unabdingbaren Grundlagen wie Büroräume oder Beratung, die im Normalfall gerade zu Anfang der Gründung kostenaufwendig sind. Es gibt zahlreiche Programme und Startupszenen, die Fördermittel bereitstellen. Unsere Erfahrung ist zudem, dass die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen und/oder universitären Förderern absolut inspirierend sein kann.

Friends & Family: Diese Situation gestaltet sich bei jedem sehr individuell. Ob man Freunde und Familie als finanzielle Unterstützung mit ins Boot holen möchte, ist jedem selbst überlassen. Bedenke jedoch: Man hat keinen gesetzlichen Absicherungsboden und persönliche Unsicherheit oder Unzuverlässigkeit – ob von deiner Seite oder der Seite deiner Freunde/Familie aus – kann sich eventuell schädlicher auswirken als rein geschäftliche Beziehungen. Wie es um deine persönlichen Verhältnisse und Beziehungen zu genannter Finanzierungsquelle steht, kannst nur du bemessen.

Business Angels: Die Strukturen sind vergleichbar mit denen der Bankkredite und Fördermittel gleichzeitig. Wie das? Nun, zum einen musst du deinen Geldgeber von dir und deiner Geschäftsidee erst überzeugen, bevor sie dir etwas geben. Das Geld wird dann innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zurückverlangt. Zum anderen sind Business Angels im Normalfall grundlegend interessiert an Startups, Innovation und frischen Gründergeist. Sie wollen sich engagieren und können meist mit wertvollen und erfahrungsbasierten Tipps weiterhelfen. Natürlich je nach dem an was für einen “Engel” man gerät.

Convertibles: Hierbei handelt es sich zu deutsch um “Wandelanleihen”, die von Aktiengesellschaften ausgegeben werden und die man in Aktien umwandeln kann. Das bedeutet, man kann Darlehen in Eigenkapital umwandeln. Das ist durchaus eine Variante, die eine ausgewogene Chancen-Risiko-Option darstellt. Jedoch raten wir persönlich nur dazu, wenn man sich wenigstens einigermaßen im Aktiengeschäft auskennt.

Venture Capital: Hierbei handelt es sich einfach um ein Wagniskapital, welches man in die Firma investiert, ohne Sicherheit darüber zu haben, die Investition zurück bekommen zu können. Man investiert freiwillig sein Eigenkapital. Dazu wird der Investor jedoch Mitgesellschafter und erhält alle Rechten und Pflichten und bekommt so auch Anteile am Unternehmen. Bei erfolgreichem Wachstum des investierten Unternehmens kriegt der Venture Capitalist somit einen Teil zurück. Hat man kein Problem damit, dass andere Personen Anteile an dem eigenen Unternehmen halten, könnte dies eine erwähnenswerte Finanzierungsoption sein.

Wir hoffen, mit dieser Auflistung dir einen groben Überblick der Vor- und Nachteile der Finanzierungsmöglichkeiten gegeben zu haben. Alles in einem ist eine Firma ungebunden von allen Verbindlichkeiten und möglichen Schulden selbstverständlich die beste Variante, mit der man ein Startup gründet. Das ist jedoch je nach Idee, Umsetzungsanforderungen und möglicher Mittel nicht immer so einfach zu realisieren. Daher informiere dich über alle Möglichkeiten, die für dich in Frage kommen würden, und dream on!

Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen

Welche Gesellschaft soll ich bei der Gründung meines Startups wählen, was ist erforderlich für die Ausgestaltung einer GmbH, ab wann bin ich zur Insolvenzbeantragung verpflichtet? Antworten darauf und viele weitere Praxistipps zum Gründen wollen wir euch in unserer Blogbeitragsreihe „Legal Matters for Startups – das müsst ihr vor eurer Gründung wissen“ verraten.

Doch zuerst fangen wir mit dem grundlegendsten Schritt an.

Welche Gesellschaft solltest du bei der Gründung nicht wählen?

GmbH & Co. KG
An einer KG beteiligen sich kaum Investoren, da es eine Personengesellschaft ist und dies keine großen Gewinnabsichten suggeriert. Denn: Steuerlich ist eine Co.KG nur dann günstiger, wenn du nicht viel Gewinn damit machst.

AG
Die Aktiengesellschaft suggeriert Größe, das ist natürlich erstmal etwas Positives. Doch die AG gestaltet sich rechtlich oft sehr kompliziert und birgt deshalb große Fehlerquellen, die jahrelang noch nachkorrigiert werden müssten und einem ebenfalls zum Verhängnis werden könnten. Daher ist dies beim Start eines Unternehmens nicht empfehlenswert. Außerdem ist es recht einfach, eine GmbH später in eine AG umzuwandeln, weshalb man so unkompliziert und zielführend wie möglich starten sollte, um später Schritt für Schritt größer zu werden.

GbR oder Einzelkaufmann
Einfach auf den Punkt gebracht – du bist für alles persönlich haftbar. Du solltest im besten Fall alles, was das Unternehmen betrifft, auch über das Unternehmen laufen lassen.

Inc. oder Ltd.
Die amerikanische Gesellschaftsform „Incorporation” oder die britische „Limited“ stehen momentan im Trend. Sie hören sich international an, wirken cool und hip. Auch hat die Limited den Vorteil, bei der Gründung schnell über die Bühne zu gehen und wenig Gründungskosten zu verursachen – im Gegensatz zu der GmbH, mit der du mit einem Mindestkapital von 25.000€ einsteigst. Jedoch sollte man bedenken, dass es wenig sinnvoll ist, wenn das Unternehmen oder die Gründungsidee nicht eindeutig international ausgerichtet sind. Der Vorteil liegt klar darin, global und schnell mit dem Unternehmen agieren zu können. Der Nachteil ist jedoch, dass man keine absolute Rechtssicherheit innerhalb Deutschlands genießen kann. Zudem ist die Rechtsberatung in den USA und in Großbritannien deutlich teurer als hier. Auch das ist ein Punkt, der einem Gründer im Vorfeld bewusst sein sollte.

Wie sieht eine Gründung und Ausgestaltung der GmbH aus?
Kommen wir nun zu dem Punkt, den jedes Startup geraten bekommt:
Eine GmbH ist als ein in Deutschland gegründetes Unternehmen am zielführendsten. Doch was brauche ich alles dafür, was ist erforderlich und ratsam?

Nachdem du diese Informationen nun bewusst auf dem Schirm hast, verraten wir dir nächste Woche, worauf du bei deinem Gespräch mit Investoren achten solltest.

Pitch Guide 2017: So gewinnst du Investoren für dein Startup

Vielleicht hat der ein oder andere von euch eine geniale Idee für eine Unternehmensgründung, alle Vorbereitungen sind getätigt und eigentlich stehst du schon voller Tatendrang in den Startlöchern. Jetzt weißt du nur nicht so genau, wie du den perfekten Pitch umsetzen sollst. Um Business Angels oder andere Kapitalgeber, Unterstützer, Mentoren etc. für dein Startup zu gewinnen, muss die Präsentation einschlägig sein und alle wichtigen Punkte komprimiert darstellen. Das macht man heutzutage ganz einfach mit Pitch-Decks. Dabei handelt es sich um Präsentations-Folien, die die wichtigsten Aspekte deines Businessplans abbilden, sodass dein Gegenüber in kürzester Zeit einen Überblick über deine Geschäftsidee und den Finanzierungsbedarf bekommen. Damit die erste Präsentation deiner Existenzgründung überzeugt, haben wir dir einige Punkte zusammengetragen, an denen du dich orientieren kannst.

Was macht ein einschlägiges Pitch-Deck aus?

Als erstes muss ein roter Faden ersichtlich sein. Dazu empfehlen wir die Struktur, die „Für-Gründer.de“ in ihrem Artikel sehr sinnvoll zusammengefasst hat:

  • Folie 1: Einleitung
    In der Einleitung des Pitch Decks stellt man das Start-up und den Anlass der Präsentation in wenigen Worten vor.
  • Folie 2: Das Team
    Diese Folie gehört zu den wichtigsten Elementen im Pitch Deck und wird häufig vergessen. Sie beschreibt die wichtigsten Teammitglieder, deren Erfahrungen und Know-how sowie die Rolle im Unternehmen.
  • Folie 3: Das Problem
    Zu jeder guten Idee gibt es ein Problem, das gelöst werden soll. Auf dieser Folie im Pitch Deck ist das Problem nachvollziehbar zu beschreiben. Hier gilt es zu überprüfen, ob es sich dabei auch um ein tatsächliches Problem handelt, im Idealfall im Rahmen einer Marktanalyse.
  • Folie 4: Lösung
    Im nächsten Schritt des Pitch Decks sollte das eigene Produkt als die optimale Lösung für das beschriebene Problem präsentiert werden.
  • Folie 5: Produkt
    Auf dieser Folie kann detaillierter auf die wichtigsten Funktionsweisen des Produkts eingegangen werden. Ein Prototyp oder eine Demo in Form eines Bildes, Webseite oder Software kann oft erfolgsentscheidend sein.
  • Folie 6: Markt
    Wer ist die Zielgruppe? Wie groß ist der Markt und ist er womöglich schon gesättigt? Diese Fragen sollte man auf dieser Folie des Pitch Decks glaubwürdig beantwortet können – auch hier am besten mit einer seriösen Marktstudie oder einer eigenen Marktforschung.
  • Folie 7: Alleinstellungsmerkmal
    Investoren finanzieren ungerne Produktideen, die es in genau derselben Form schon am Markt gibt. Daher sollte ein deutliches Alleinstellungsmerkmal mit dem entsprechenden Mehrwert für den Kunden hervorgehoben werden.
  • Folie 8: Wettbewerb
    Welche Unternehmen am Markt lösen dasselbe Problem wie Ihr Start-up? Eine Auflistung der wichtigsten Wettbewerber und eine Beschreibung der Unterscheidungsmerkmale ist auf dieser Seite des Pitch Deck notwendig. Die Antwort „Wir haben keinen Wettbewerber” wird übrigens von keinem Investor akzeptiert – hier ist also Rechercheaufwand notwendig.
  • Folie 9: Proof of Concept
    In Deutschland sind Wagniskapitalgeber sehr vorsichtig. Der Proof of Concept, also ein Machbarkeitsnachweis des Geschäftsmodells, ist daher oft zwingende Voraussetzung für einen erfolgreichen Pitch. Dieser Beweis kann beispielsweise durch erste Umsätze oder die Zahl aktiver Nutzer erbracht werden.
  • Folie 10: Geschäftsmodell
    Letztlich muss jedes Start-up auch sein Geld verdienen. Das Geschäftsmodell gehört im Pitch Deck zu einer der wichtigsten Folien. Daher sollte nachvollziehbar dargestellt werden, wie und ab wann man Umsätze generiert. Hat man mehrere Ideen für Einnahmequellen, sollte man sich auf die wesentlichen Umsatzträger fokussieren.
  • Folie 11: Finanzierungsbedarf und -verwendung
    Ziel des Pitch Decks ist es, den Investor davon zu überzeugen, Geld für Ihr Start-up bereitzustellen. Also muss nun auch konkret genannt werden, welche finanziellen Mittel gebraucht werden, wofür sie eingesetzt werden sollen und was damit erreicht werden kann.

 

Wenn du dich nach diesen Punkten orientierst, ist das Fundament für einen erfolgreichen Pitch schon mal aufgebaut. Was jetzt noch gemeistert werden muss, ist das Präsentieren an sich. Dazu ist es wichtig, den emotionalen Kern des ganzen Vorhabens hervorzuheben. Der perfekte Pitch zeichnet sich durch ein Pitch-Deck aus, welches mit Zahlen und Wissen argumentiert, und einem Storytelling, das die zu überzeugenden Personen möglichst emotional anpackt. Persönlich, greifbar und verständlich präsentierst du den Weg deiner Idee bis hin zur geplanten Umsetzung. Wer bist du? Was hat dich zu diesem Pitch motiviert? Welche Probleme hast du möglicherweise erkannt, dessen Lösung du dir durch dein Startup erhoffst? Wie sieht die Lösung aus und warum ist es ein Gewinn für den Markt? Welche Beweise, Indizien oder Zahlen stützen deinen optimistischen Blick in die Zukunft?

Alles in allem ist jede Aktion unseres gesellschaftlichen und geschäftlichen Lebens eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Wir wollen in etwas investieren, wenn wir einen gewissen Nutzen davon haben und die Kosten es wert sind. Gleichzeitig spielen Emotionen einen großen Faktor, der uns in unseren Entscheidungen beeinflusst – erkenne ich mich in meinem Gegenüber auf die ein oder andere Art und Weise wieder? Kann ich seine Gefühle, Sorgen, Hoffnungen und Ziele nachempfinden? Meist fühlt man sich dieser Person dadurch zugewandt. Dein Gegenüber braucht zum einen die Fakten, die ihm einen Ausblick geben und anhand derer er entscheiden kann, ob er dieses Unternehmen mit unterstützen möchte. Zum anderen erreichst du ihn in einem emotionalen Storytelling verpackt noch einmal auf einer ganz anderen Ebene. Die Mischung überzeugt – ob einen strategischer Ratgeber, einen zahlungskräftigen Investor oder die kritischen Zweifler aus deinem Privatleben. Auf letztere solltest du jedoch nicht zu viel geben, wenn du dein Ziel verfolgen möchtest. Bleibe authentisch, bleibe echt und vor allem – glaube an dich und deine Idee.

Was kann dich noch davon abhalten, wenn du deine Idee durch all diese Filter hast gehen lassen?

 

Wenn du noch etwas Inspiration brauchst, kannst du dir hier gerne unser erstes Pitch-Deck ansehen, mit dem wir erfolgreich in unsere Unternehmensgründung gestartet sind:

171205 aktuelles Pitch Deck we code it

Enter_Zukunft_IT 2017 – Gemeinsam bilden wir die Zukunft

„Wer seid ihr denn?“ – Das haben am vergangenen Donnerstag auf der IT- und Jobmesse Enter_Zukunft_IT viele von euch neugierig gefragt. Unser Team von we {code} it war neben zahlreichen weiteren Ausstellern wie zum Beispiel Microsoft oder dem Personalwerk am Campus Bockenheim in der Neuen Mensa vertreten. Mit unseren we {code} it Stressbällen und einer Candybar ausgerüstet haben wir uns dort von 10 bis 16 Uhr den IT-Fachkräften der Zukunft vorgestellt.

Bereits zu Beginn der Messe um 10 Uhr zog es die ersten studentischen Frühaufsteher an unseren Stand. Viele fühlten sich von unserem Banner angesprochen – „Werde Teil unserer Community“ – und fragten uns, was es mit dieser Community denn eigentlich auf sich hat und wer Teil davon werden kann. Da viele von euch ähnliche Fragen gestellt haben, geben wir noch einmal einige konkrete Antworten:

Wer seid ihr eigentlich?
Wir sind ein junges Startup aus Frankfurt am Main, das mit einer Community aus studentischen Codern und Fachexperten IT-Dienstleistungen anbietet. Gemeinsam erstellen wir Websites, Mobile und Desktop Apps, Datenbanken und Office-Erweiterungen.

Wie funktioniert das mit den Student/innen?
Wir verzeichnen unsere Student/innen und ihre Fähigkeiten in einer Datenbank. Um Projekte annehmen zu können, benötigt ihr einen Gewerbeschein (wie ihr diesen erhaltet, erklären wir euch gerne). Für anstehende Projekte fragen wir Studenten/innen mit den dafür benötigten Fähigkeiten an. Wer das Projekt annimmt, kann sich dann entweder in unserem Co-Working Space an der Uni oder bequem daheim an die Arbeit machen. Das Projekt- und Qualitätsmanagement übernehmen wir.

Welchen Vorteil hat es, bei euch zu arbeiten?
Wir unterstützen euch dabei, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Außerdem bieten wir kostenlose Schulungen an, damit ihr euer Wissen nicht nur anwenden, sondern auch erweitern könnt. Da wir direkt an der Uni unsere Büros haben sind wir zudem ganz leicht für euch erreichbar.

Ich studiere Informatik oder Ähnliches und kann schon einiges. Kann ich für euch arbeiten?
Klar! Dazu bewirbst du dich ganz einfach über unser Formular und gibst an, welche Kenntnisse du hast. Wir senden dir dann einen kleinen Test zu, der deine Fähigkeiten prüft. Bestehst du diesen, nehmen wir dich in unsere Datenbank auf und informieren dich ab sofort über neue spannende Aufträge und Schulungen.

Im Laufe des Tages haben wir viele von euch mit unserem Konzept überzeugen und begeistern können und haben zahlreiche Bewerbungen entgegengenommen. Auch das Interesse anderer Aussteller haben wir geweckt und dadurch einige wertvolle Kontakte knüpfen können. Wir können die Enter_Zukunft_IT-Messe also als vollen Erfolg verzeichnen und hoffen, dieses Erlebnis schon bald wiederholen zu können. Wir freuen uns jetzt schon auf die zukünftige Zusammenarbeit mit unseren Nachwuchs-Codern!