Sie sagen es, wir coden es!

Das ambivalente Image von Start-Ups

Wenn man „Startup“ als Arbeitgeber hört, so assoziieren Menschen sehr unterschiedliche Eindrücke damit.

Woran denkst du?

Hippe, junge Arbeitskollegen, flache Hierarchien, lockeres Arbeitsumfeld und grenzenlose Möglichkeiten?

Oder zeichnet sich vor deinen Augen eher das Bild eines schlecht bezahlten Jungspunds ab, der versucht, sich verzweifelt eine Karriere aufzubauen? Ein Umfeld, das sich durch Mobbing, leere Versprechungen und endlose, unbezahlte Überstunden auszeichnet?

Die Startup Szene scheint gespalten betrachtet zu werden.

Deutschland, das Land der Ausgebrannten
Deutschland ist laut Auswertungen mit der 40-Stunden-Woche und zunehmenden Burn-Out-Raten eine Workaholic-Gesellschaft. Das Münchener Institut für lösungsorientiertes Denken veröffentlichte beispielsweise bereits 2012 Daten und Fakten zur Verschlechterung der psychischen Gesundheit unter deutschen Arbeitnehmern. Der Dachverband der Betriebskrankenkassen veröffentlichte 2015 einen Gesundheitsatlas, in dem der Blickpunkt Psyche deutlich in den Vordergrund rückte: Depressionen und Burn-Out sind zunehmende Gründe für Arbeitsunfähigkeit oder längere Krankentage im Jahr. Die Belastung auf davon Betroffene wächst zunehmend. Wie es nach weiteren zwei Jahren aktuell in unserer Arbeitsgesellschaft um unser Wohlbefinden steht, werden zukünftige Statistiken noch untersuchen müssen. Doch fest steht, dass es umso reizvoller ist, dein Arbeitsumfeld so angenehm wie möglich zu gestalten. Unsere Jobs machen letzten Endes einen Großteil unseres Alltages aus.

Aktuell ergibt sich die Entwicklung, dass Startups scheinbar als attraktive Arbeitsplätze wahrgenommen werden. Eine Umfrage ergab, dass 73 % aller 18 bis 34 Jährigen in Deutschland gerne für ein Startup arbeiten würden, weil sie sich die Arbeit dort anders vorstellen als bei ihren eher konservativ und traditionell ausgelegten Arbeitgebern. Doch Vorstellung und Realtität haben oftmals weniger gemeinsam als man sich erhofft.

Faszination oder Frustration?

„Kostenloses Frühstück. Bier im Kühlschrank. Ein Tischkicker. Das sind einige der Versprechen, mit denen meine Firma um neue Angestellte wirbt. Auch ein attraktiver Lohn wird versprochen. […] Startups geben sich gerne als Arbeitnehmerparadies.“

So beschreibt es ein Gastautor des Magazins digital present, der sich durch die Berliner Startup-Szene durchgearbeitet hat und im Rückblick sagt: für Startups zu arbeiten ist die Hölle.

Auch wir selbst haben zahlreiche Erfahrungsberichte aus erster Hand von Freunden und Bekannten, die in der Phase ihres Berufseinstiegs in Startups sehr gelitten haben. Dürftige Löhne, hohe Erwartungen, so gut wie keine Einarbeitung on-the-job wie man so schön sagt. Allumfassend wenig Wertschätzung und eine Laissez-faire-Mentalität. Anpacken und erfolgreich werden sieht anders aus.

Zudem lässt die Lernkurve in Startups zu wünschen übrig, argumentiert der anonyme Verfasser von digital present, den wir obig zitieren. Es werde erwartet, sich viel zu viel selbst beizubringen, ohne dass man weiß wie, wo man ansetzen kann und wer dabei hilft – weil keiner helfen kann. Aus Zeitmangel, Lustlosigkeit oder der sturen Haltung, dass Learning by Doing immer noch der beste Lernzuwachs sei. Doch leider ohne den Mitarbeitern nahezulegen wie das Doing denn eigentlich auszusehen hat.

Der sichere Hafen Großunternehmen?
In Großkonzernen hingegen hätte man die Erfahrung, die Expertise und die strengen Regelungen, an die man sich halten muss sowie genügend Personaler und ganze Gewerkschaftseinheiten, die dafür sorgen, dass alles seine rechten Wege nimmt. Gehälter sind in Großunternehmen oftmals der sichere Hafen, wohingegen man sich bei Startups schwer über Wasser halten kann.

Es ist mehr ein irgendwie-damit-Überleben statt zu leben.

Wenn man das hört, graut es einem. Der ein oder andere wird sich selbst an solche Zeiten erinnern und du selbst wirst dich vielleicht fragen, wieso zur Hölle dann noch jemand in Startups einsteigen würde? Warum es in wirtschaftlicher Hinsicht dennoch deutlich positiver aussieht, als es Startups nachgesagt wird, haben wir bereits in unserem Artikel über die Frankfurter Gründerszene dargelegt.

Startup vs. Großunternehmen
Ein unumstrittener Vorteil von Startups ist die Schnelligkeit bei der Umsetzung von innovativen Ideen. Man kann sich meist schneller an die Umsetzung machen als in Großkonzernen, in denen so viele Validierungs- und Überprüfungshürden zu überwinden sind, bis das Tun freigegeben wird. Das kann die Arbeitsethik sowie die Motivation stark eindämmen. Bei Startups hingegen ist das Team meist kleiner. Man kann schneller reagieren, arbeitet agil, flexibel, mit unkonventionellen Herangehenweisen und innovativ.

Startup als lohnenswerter Einsatz in dich selbst
Dazu ist jedoch eins essentiell: Das Team muss stimmen, die Menschen motiviert sein und an das Konzept glauben, das sie vertreten. Das bedeutet nicht, dass man sein Leben dafür aufgibt. Weder bedeutet es, Überstunden zu machen, noch sich mit dem Minimum zufrieden zu geben, während der Chef sich in Luxus aalt.

Die Arbeitskonditionen müssen klar kommuniziert werden, regelmäßige Feedbacks sind wesentlich für ein konstruktives Arbeitsklima. Gewisse Richtlinien sollten grundsätzlich von allen Seiten ernst beleuchtet werden, nur so werden Startups zu eben dem Arbeitsparadies, das sich viele vorstellen und erträumen.

Natürlich kann man nie vorhersagen, ob es so wird. Genauso wenig ist man jedoch vor Mobbing in Großunternehmen gefeit. Keiner kann dir zusichern, dass dich ein überdurchschnittliches Gehalt glücklicher macht als eine Beschäftigung, die dich erfüllt, während der Rest zu Lämmlingen mutiert. Morgen kann das Großunternehmen genauso pleitegehen wie ein Startup, denen das Risiko-Image so sehr anhaftet. Vielleicht wirst du dich schneller als du glaubst in einer Situation wiederfinden, in der eines der Großunternehmen sich dazu entschließt im großen Stil Mitarbeiter zu kürzen.

Das kann passieren. In jeder Lebensphase. Überall. Wichtig ist, dass dir deine Tätigkeit Spaß macht, zu dir passt und das Arbeitsklima klasse ist. Das kann für jeden individuell definiert werden.
Wenn du ein Macher bist, der optimistisch in seine Zukunft blickt, spricht nichts dagegen, dein Glück in einem Startup zu versuchen – genauso wenig wie direkt in einen Großkonzern einzusteigen.
Doch erste Berufserfahrungen in der Startup-Szene zu sammeln ist für die persönliche Weiterentwicklung sowie für die berufliche Laufbahn viel wert, denn du lernst wesentliche Grundsätze, die du auf dein gesamtes Leben subsumieren kannst:
1. Easy come, easy go
2. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
3. Weiterentwicklung passiert meistens außerhalb der Komfortzone

Hast du diese drei Grundsätze in deiner beruflichen Laufbahn gelernt, egal ob im Startup oder Großunternehmen, so hast du eines der wichtigsten Dinge mitgenommen.

Das Fazit aus unserer Sicht: Wir lieben es in unserem Startup mitzuwirken und alle Vorteile genießen zu können.

“Ein Klischee als Geschäftsbasis” – was steckt dahinter?

Ein abgedunkeltes Zimmer, Pizza Kartons in der Ecke, Energy-Drinks auf dem Schreibtisch, Kabelgewirr drum herum. In Mitten dieses Chaos‘ ein Student in einem Hoodie, der wie wild auf die Tastatur seines Laptops hämmert.

Option 1: Er ist Gamer
Option 2: Er ist Informatik Student
Option 3: Er ist alles und im besten Fall programmiert er sogar gerade eine Gaming-App

So in etwa die Assoziationskette der meisten Menschen bei dem beschriebenen Szenario.
Schublade auf, IT-Student rein, Schublade zu.

Doch hinter jedem Klischee stecken unzählige Menschen, die alle so verschieden sind, dass man kaum glauben könnte, dass sie alle unter die Kategorie „Informatikstudent“ fallen.

Eine junge, blonde Frau in ihren Anfang Zwanzigern, sportlich aktiv und stets auf Trab. Eine brünette Schönheit stolzierend durch die Stadt und nach allen Regeln des Contouring-Makeups geschminkt. Ein Hipster mit den neuesten Ergatterungen von Carhartt eingekleidet. Ein Hip-Hopper mit Leib und Seele, gerade auf seinem Weg zum nächsten Travis Scott Konzert. Sie könnten alle unterschiedlicher nicht sein und doch war jeder von ihnen in einer ähnlich wie oben beschriebenen Szenerie wild und konzentriert am Tippen. Am Coden um genau zu sein. Denn sie sind Coder aus Leidenschaft, im Netz versiert und in unzähligen Programmier-Sprachen bewandert.

Klischees sind so viel mehr und doch gleichzeitig genau das, an dem we {code} it ansetzen kann. Studenten die Möglichkeit zu bieten, ihr Hobby zum Beruf zu machen ohne ihre Flexibilität einzuschränken – das ist unser Anliegen, um Menschen durch Arbeit glücklich zu machen. Die Studenten, die Kunden und uns als Unternehmen.

Sehr schön auf den Punkt gebracht hat es die FAZ in dem Artikel über uns – „Klischee als Geschäftsbasis“. Dort könnt ihr lesen, wie wir bei we {code} it arbeiten und was mit „Klischee“ eigentlich gemeint ist. Wir packen die Schublade am Griff, ziehen sie aus ihrem Schränkchen und bauen sie wieder neu zusammen, indem wir für unsere Kunden- und Studentenseite attraktive Angebote und Dienstleistungen unterbreiten. Outsourcing anders gedacht – lokal, innovativ und mit deutlich mehr Möglichkeiten.

Danke an die FAZ an dieser Stelle für den tollen Artikel über uns! Schön, über die eigene Herzensangelegenheit in der Zeitung zu lesen!

Frankfurter Startup-Szene im Aufschwung

Beim Schlagwort „Deutsche Startup-Szene“ fällt den meisten Leuten zunächst Berlin ein. Doch auch Frankfurt kann sich mittlerweile mit der deutschen Hauptstadt messen lassen. Wie das Startup-Magazin Berlin Valley in seiner Sonderausgabe „Startup-Szene Frankfurt“ berichtet, zählt die Region mit 3,5 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähigen zu den fünf stärkten Standorten deutschlandweit. Das ist nicht nur ein wichtiges Zeichen für Deutschland und die Region, sondern auch für die ansässigen Startups und Investoren. Und nicht nur das – auch im internationalen Vergleich hat Frankfurt in den letzten Jahren deutlich zugelegt, denn es ist nun auch auf der internationalen Karte von Startup Genome verzeichnet.

Gute Voraussetzungen zur Startup-Gründung
Momentan gibt es in der Region 200-300 aktive Tech-Startups. Gründer profitieren nicht nur von der ausgeprägten digitalen Infrastruktur und dem gut ausgebauten Transportwesen, sondern auch von der starken Industrie in der Region. Durch die Vielzahl an großen und mittelständischen Unternehmen gestaltet sich sowohl der Marktzugang als auch die Kommunikation mit Kunden einfacher. Zudem hat Frankfurt durch seine zahlreichen Hochschulen ein hervorragendes Bildungsniveau zu bieten, wodurch Startups über Zugang zu einem großen Angebot an Fachkompetenz verfügen. Außerdem gibt es auch immer mehr junge Menschen, die sich für ein Startup als Karriereoption entscheiden. Zuletzt wird auch die Business-Angels-Szene zunehmend international wettbewerbsfähig. Für zukünftige Gründer bieten sich also gute Chancen und Möglichkeiten, ihre Ideen erfolgreich in ein Geschäftsmodell umzusetzen.

Hubs und Inkubatoren als Anlaufstellen für Gründer
Mit knapp einem Dutzend Hubs und Inkubatoren gibt es mittlerweile auch reichlich Anlaufstellen und Unterstützung für junge Startups. So stellt zum Beispiel das im Jahr 2016 eröffnete TechQuartier Büroräume bereit und bietet FinTechs (also Startups, die die Digitalisierung von Finanzdienstleistungen unterstützen) die Möglichkeit zum Austausch mit den Banken der Region. Auch der Unibator der Goethe Universität – dessen Mitglied auch wir sind –  bietet seit 16 Jahren Hilfe bei der Umsetzung innovativer Ideen für Studierende oder Alumni an. Durch diese Knotenpunkte gibt es für Startups zahlreiche Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten, sich mit anderen Startups zu vernetzen und Kontakte zu Investoren zu knüpfen.

Starke FinTech-Branche
Wie Berlin Valley berichtet, ist besonders der Anteil der FinTechs in Frankfurt deutlich höher als in anderen Finanzmetropolen. Dieser liegt bei 27%, im Vergleich zu 18% in Hong Kong und 10% in London. Derzeit gibt es mehr als 80 FinTechs in der Region. Das wohl bekannteste Unternehmen in diesem Bereich ist 360T, eine Devisenplattform, die 2000 gegründet und 2015 von der Deutschen Börse aufgekauft wurde. Es gibt aber natürlich auch zahlreiche jüngere Unternehmen wie zum Beispiel FastBill, die Online-Rechnungsverwaltung anbieten, oder bettervest, eine Crowdinvesting-Plattform für Energieeffizienz-Projekte. Durch die große Anzahl an Startups dieser Branche hat Frankfurt das Potential, FinTech-Metropole Deutschlands zu werden und sich auch international zu behaupten.

Verbesserte Gesetzeslage und mehr Zusammenarbeit
Auch wenn das alles schon sehr positiv klingt – es gibt trotzdem noch einiges zu tun. Die deutsche Regierung hat mittlerweile die Notwendigkeit erkannt, die Startup-Szene zu unterstützen. Zukünftig sind daher gesetzliche Änderungen geplant, um Startups zu entlasten und regulatorische Schwierigkeiten zu mindern. Auch was die regionalen Initiativen angeht ist das Potential an Zusammenarbeit noch nicht erreicht. Durch eine stärkere Vernetzung können jedoch alle profitieren: Unternehmen, Investoren, und natürlich Gründer. Wird dies in die Tat umgesetzt, dann steht Frankfurt als führender Startup-Metropole nichts mehr im Weg.

Zum Schutz unserer Bürger: Neue Datenschutz-Grundverordnung

Das digital pioneers-Magazin t3n warnt Startups in ihrem neuesten Artikel vom 28.03.2017, dass 2018 für Jungunternehmer in der Digitalwirtschaft Gefahren mit sich bringt.

Das europäische Datenschutzrecht wird ab Mai 2018 verschärft.
Dies bringt viele Anpassungsanforderungen vor allem an digitale und insbesondere jüngere Unternehmen mit sich. Diese haben oft nicht die Kapazitäten und die Zeit sich um rechtliche Feinheiten zu kümmern. Manche der Jung-Unternehmen sind nicht ausreichend informiert, haben die Gesetzeslage nicht umfassend im Blick, wohingegen Großunternehmen meistens Fachleute für genau diesen Bereich eingestellt haben. Die Konsequenz einer Verstoßung gegen die Richtlinien von Datenschutzgesetzen könnte eine Strafe von 4% des Jahresumsatzes bis hin zu 20 Millionen Euro sein.

Was genau wird von uns digitalen Unternehmen erwartet?
Die neuen Datenschutzregeln (EU-DS-GVO) schreiben zukünftig vor, dass Unternehmen transparenter kommunizieren müssen im Hinblick auf personenbezogene Daten und diese verarbeiten und dokumentieren müssen. Damit möchte die EU für mehr Datenschutz der Bürger sorgen und fahrlässigen Umgang mit Daten verhindern.

Big Data – Fortschritt und Risiko zugleich
Hackerattacken haben sich in letzter Zeit deutlich vermehrt und Angriffe werden auf digitaler Ebene mit den Waffen von empfindlichen und persönlichen Daten ausgetragen. Selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, kann sich nicht jeder groß aufgefahrenen Cyberattacke widersetzen, indem sie die Hacker ausfindig machen. Dies war beispielsweise bei Telekom der Fall, als ein Großangriff 900.000 Router deutschlandweit ausfallen ließ. Bis heute konnte die Quelle des Angriffs nicht ermittelt werden. Nun muss eine höhere Instanz einschreiten: Die Politik muss sich bewusst machen, was digitale Datenschutzverletzungen zur Folge haben und in welchem Umfang ganze Kriege ausgefechtet werden können. Digitalisierung bringt Fortschritt und Potential, doch leider birgt es auch neue Gefahren, gegen die die Gesellschaft womöglich nicht ausreichend geschützt ist. Daher wird die Datenschutz-Grundverordnung geschärft und präzisiert.

Konsequenzen werden gezogen
Dabei ist zu beachten, dass unübersichtliche und versteckte Datenschutzerklärungen sowie Formulierungen wie „Durch das Anlegen eines Accounts willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zu Marketingzwecken durch Partnerfirmen nutzen.“ keineswegs rechtsgültig sind, wie t3n betont. Das Dokumentieren von empfindlichen Daten insbesondere im Gesundheits- oder Personalbereich muss präzisiert werden, die Sicherheitsanforderungen verschärft. Dazu gehört unter anderem, dass Unternehmen explizit hervorheben müssen, dass sie Daten nicht an Drittländer außerhalb der EU weitergeben. Datenschutzverzeichnisse sind zudem unablässig.

Sicherheit für Unternehmen und Kunden
Das Magazin t3n rät in dem Zusammenhang einen internen oder externen Compliance-Verantwortlichen zur Rate zu ziehen, der ein fundiertes Wissen über die aktuelle Rechtslage hat. Dieser kann Verträge und weitere wichtige Dokumente prüfen und nach den aktuellen Richtlinien überarbeiten. Ein durchaus sinnvoller Rat. Doch da Experten nunmal ihren Wert haben, bestärken wir hier in dem Artikel gerade digitale Startups und Jungunternehmer in der Digitalwirtschaft darin, sich auch eigenständig die Mühe machen zu können: Einfach die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO) gründlich lesen und sein Wissen alle paar Monate dahingehend auffrischen. Dies ist durchaus mit viel Zeit und administrativen Zusatzlasten verbunden, doch es lohnt sich. Als Gründer, Geschäftsführer und Fachabteilungsleiter kommt man nicht umhin up-to-date zu bleiben, sei es zur politischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Lage. Zudem will sich sicher niemand in die Lage bringen, Strafgelder zu zahlen, die womöglich immense Verluste bishin zum Bankrott bedeuten.

Big Data ist das Gold unserer Zeit“, sagen die digital pioneers und wir geben ihnen zu 100% recht. Die Rechte unserer Mitmenschen müssen gewahrt, geschützt und vor allen Dingen gefördert werden. Mehr Transparenz in einer noch teilweise unübersichtlichen Digitalkultur ist das Ziel, das wir gemeinsam verfolgen sollten.

Gute Gründe für den IHK Gründertag Offenbach 2017

Aller Anfang ist schwer! Umso sehr weiß man die Hilfe zu schätzen, die man gerade in der heißen Phase eines Start-Ups hat.
Wie schon einmal beschrieben, möchten wir ebenfalls als bereits etabliertes Start-Up am IHK Gründertag am 11.März 2017 in Offenbach mitwirken, damit man uns kennen lernen kann, aber auch damit wir als Anlaufstelle für andere Gründer vor Ort sein können.

Warum ist der IHK Gründertag hilfreich für Existenzgründer?
Weil man sich zum einen umschauen kann, wie andere Unternehmen ihre Konzepte angehen und umsetzen, zum andere Investoren und Interessenten anzuwerben und insgesamt Präsenz zu schaffen, die überzeugt.
Darüber hinaus kann man den Kontakt zur IHK selbst für sich wahrnehmen, denn diese liefert wichtige sowie grundsätzliche Ratschläge für die ersten Schritte einer Existenzgründung auf ihrer Webseite. Dass eine gewisse Eigenkapitalausstattung dazu gehört, ist selbst erklärend. Die IHK rät zu einem Orientierungswert von 25 – 35 % Eigenkapital. Da man jedoch oft jede Menge Ideen hat und nur so vor Motivation glüht, diese umzusetzen, aber es oft an den nötigen Mitteln mangelt, um seine Konzepte zu realisieren, ist die IHK eine nennenswerte Anlaufstelle für Gründer.
Unter Anderem findet ihr dort einen Kurzleitfaden zu Finanzierungswegen, die sinnvoll für Start-Ups sind, was man dabei beachten sollte und wie sich Laufzeit und Mittelhöhe gestaltet.

Finanzielle Engpässe gehören nämlich zu den häufigsten Gründen beim Scheitern von Unternehmen gibt die IHK an. Damit gerade euch das nicht passiert, solltet ihr die goldenen Finanzierungsregeln der IHK befolgen, die ebenfalls in ihren PDFs zu Finanzierung zu finden sind. Unter Anderem gehört dazu auch, nicht auf einen einzigen Bankpartner zu setzen, um mögliche Risiken zu minimieren. Unbedingt sollte eine offene Kommunikation zu Plänen, Standpunkten und Wünschen sollte beidseitig zwischen Investor und Start-Up erfolgen, da Missverständnisse oder Fehlkommunikation fatale Folgen haben kann.

Doch um sich nicht darauf zu konzentrieren, was alles schiefgehen könnte, sollte man den Fokus darauf setzen, was klappt und womit man voran kommt. Daher heißt es für uns persönlich: IHK Gründertag Offenbach als Präsenz für we {code} it zu nutzen und uns gerade im Rhein-Main-Gebiet als stolzes Frankfurter Start-Up zu vertreten.

Hier nochmal der Link zum Kurzleitfaden Finanzierung, wo ihr auch die goldenen Finanzierungsregeln findet
& ein Link zum Topic Existenzgründung / Unternehmensförderung der IHK Seite, wo ihr euch thematisch aufgeteilt nach Gründung, Finanzierung und Wachstum und Festigung einlesen könnt.

Von Gründer für Gründer!

War es die letzten Monate recht still um unsere Blogging-Aktivität, so nehmen wir dies nun erst recht in Angriff.
An arrow can only be shot by pulling it backwards!

Da wir selbst noch vor gar nicht allzu langer Zeit in Kinderschuhen gesteckt haben, wissen wir, wie es ist, am Fuße eines Berges zu stehen, dessen Gipfel man nur sehr langsam und mühsam erklimmt. Tipps für andere Start-Ups oder Gründergeister, die noch unentschlossen bei der Organisation und Durchführung sind, wurden von uns bereits an StartupBrett weitervermittelt.

Nun hat die IHK Offenbach we {code} it in seine Auswahl beim Gründertag 2017 mit aufgenommen als junges Unternehmen Gründer zu unterstützen. Das ist für uns eine ehrenhafte Aufgabe, der wir mit Freuden nachkommen! Als Teil des Unibators repräsentiert unser Team von we {code} it nicht nur den universitären Unternehmensgeist aus Frankfurt am Main, sondern bietet zudem kompetente Beratung und Tipps für andere Gründer. Auf dem IHK Offenbach Gründertag am 11. März 2017 stellen sich die Köpfe unseres Start-Ups vor und können gleichzeitig ins Gespräch kommen mit anderen Gleichgesinnten oder zugeneigten Unterstützern.

Digitalisierung dominiert mittlerweile so gut wie jede Geschäftsbranche. Auf eine zentrale Gründungsidee folgt somit meist die Erstellung einer Online-Plattform oder einer innovativen App. Unser Team unterstützt diese Gründer-Szene bei Ihren Projekten und deren Umsetzung. So entstehen neue Plattformen, Online-Applikationen und Apps für Smartphones mit Ideen voller Innovation und Gründergeist.

Wir wollen uns nicht nur als junges Unternehmen profilieren, sondern vor allem anderen ein Antrieb sein. Antrieb schaffen, Antrieb unterstützen, Antrieb umsetzen!

Kommt gerne auf uns zu, we {code} it freut sich auf euch!

http://www.offenbach.ihk.de/typo3temp/GB/_csm_2016-12-22_H_Gruendertag_mit_Datum_b9d50f3d34_5a32d46d0f.png