Sie sagen es, wir coden es!

Von Bitcoin & Libra – Digitalisierung im Finanzsystem

Sie sind derzeit in aller Munde: Kryptowährungen. Spätestens seit dem rasanten Kursanstieg und darauffolgendem Hype des Bitcoins im Jahr 2017 oder der in diesem Jahr veröffentlichten Pläne von Facebook, eine eigene Digitalwährung Libra auf den Markt zu bringen, sollte jeder schon mal über den Begriff der Kryptowährungen gestoßen sein. Doch wie funktionieren diese eigentlich? Und sieht so die Zukunft des Geldsystems aus? Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, werden wir im Folgenden die Entwicklung der Kryptowährungen skizzieren und Facebooks Finanzpläne genauer beleuchten

Das System hinter Kryptowährungen: Die Blockchain

Während herkömmliche Währungen von Staaten oder Zentralbanken geschaffen werden und so der Kontrolle finanzieller Institutionen und Regierungen unterliegen, sind Kryptowährungen dezentral aufgebaut. Das System hinter Kryptowährungen basiert auf Peer-to-Peer: Transaktionen finden zwischen zwei Personen statt, ohne dass eine dritte Partei, wie zum Beispiel eine Bank, daran beteiligt ist. Die Peers sind in einem Netzwerk miteinander verbunden, über das alle Transaktionen abgewickelt werden. Geprüft und bestätigt werden diese Transaktionen durch sogenannte Miner. Diese berechnen mathematische Gleichungen und werden durch neu geschöpfte Coins der jeweiligen Kryptowährung entlohnt. Der Prozess des Minings dient also der Verifizierung von Transaktionen und der Schaffung neuer Coins. Die verschlüsselten Informationen über die Transaktionen der Mitglieder einer Kryptowährung werden in sogenannten Blocks gesammelt und die Summe aller Blocks bezeichnet man als Blockchain. Die Blockchain fungiert wie ein Kontenbuch von Transaktionen. Sie ist für jeden Peer im Netzwerk ersichtlich, vollständig unabhängig von staatlicher Regelung und nicht auf einem zentralen Server gespeichert.

So sind Kryptowährungen entstanden

Erstmals vorgestellt wurde der Bitcoin am 01.11.2008 von Satoshi Nakamoto. Bei diesem Namen handelt es sich um ein Pseudonym, es ist bis heute nicht geklärt, welche Person oder Gruppe hinter der Entstehung des Bitcoin steht. Durch die Finanzkrise 2008 hatten viele Menschen ihr Vertrauen in die großen Banken und ein zentralisiertes Geldsystem verloren. Dies lies den Wunsch nach einem von Staaten und Banken unabhängigen Finanzsystem wachsen und legte den Grundstein für das Entstehen des Bitcoin. Das Versprechen hinter dem Bitcoin war also ein dezentrales Geldsystem, das durch niemanden kontrolliert wird.

Seit seiner Entstehung hat der Bitcoin Kurssprünge sowie Wertverluste durchlaufen. Ihren Höhepunkt erreichte die Kryptowährung im Jahr 2017, als 50 Bitcoin ca. 850.000$ wert waren. Aktuell haben bereits zahlreiche Unternehmen wie Microsoft, Greenpeace, Lieferando sowie verschiedene Airlines Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Das zeichnet Kryptowährungen aus:

Hohe Volatilität 

Da Kryptowährungen nicht von Aufsichtsbehörden reguliert, sondern lediglich durch Angebot und Nachfrage am Markt gesteuert werden, weisen sie starke Schwankungen im Wert auf. Diese hohe Volatilität wird häufig als Risikofaktor für den Handel mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen gesehen.

Keine Inflation

Während klassisches Geld in beliebigen Mengen gedruckt werden kann, können Kryptowährungen nicht beliebig vermehrt werden und bieten so einen Schutz gegen Inflation. Die Obergrenze bei Bitcoin liegt bei maximal 21 Millionen Coins, die sich im Umlauf befinden können, und wird voraussichtlich 2040 erreicht. Wenn diese Grenze erreicht ist, werden die Miner durch Transaktionsgebühren anstatt der Schöpfung neuer Coins entlohnt.

Peer-to-Peer Transfer

Weiterhin ermöglichen Kryptowährungen einen schnelleren und kostengünstigeren Transfer von Werten, da keine dritte Instanz benötigt wird. Ebenso kennt das System keine Feiertage oder Sonntagsruhe, wie es sie bei herkömmlichen Banken gibt.

Mittlerweile sind über 4000 Kryptowährungen im Umlauf. Neben Bitcoin, der allerersten und beliebtesten, zählen Ethereum, Litecoin und Ripple zu den Bekanntesten.

Libra: Die künftige Kryptowährung von Facebook

Im Juni diesen Jahres stellte Facebook öffentlich seine Finanzpläne vor. Das Unternehmen um Mark Zuckerberg plant in der ersten Jahreshälfte 2020 seine eigene Kryptowährung Libra auf den Markt zu bringen. Für dieses Projekt hat Facebook die Libra Association gegründet, eine Allianz bestehend aus bisher 28 Mitgliedsunternehmen, darunter Visa, Mastercard, PayPal, Stripe, Uber, Spotify, Vodafone sowie Ebay, mit Hauptsitz in Genf.

Den Nutzerinnen und Nutzern von Libra sollen die Möglichkeit bekommen, die Währung in der Wallet Calibra aufzubewahren und sie über Facebook oder andere Seiten des Internets zu verschicken.

Ähnlich wie Bitcoin basiert auch Libra auf der Blockchain-Technologie, dennoch kann bei Libra nicht von Kryptowährung im eigentlichen Sinn die Rede sein, da die Währung nicht von den Nutzenden erstellt wird, sondern bei den Mitgliedsunternehmen der Libra Association erworben werden muss.

Um eine geringere Volatilität als bei anderen Kryptowährungen sicherzustellen, soll Libra ein StableCoin werden, also eine Währung, die nicht frei gehandelt wird wie Bitcoin oder Ethereum, sondern deren Preis an eine oder mehrere nationale Währungen gekoppelt ist.

Auch wenn Facebook verkündete, dass Libra nicht mit den nationalen Währungen der Länder konkurrieren und das Unternehmen keinen Zugriff auf Transaktionsdaten haben werde, gibt es bereits viele SkeptikerInnen und KritikerInnen des Projekts.

Deswegen wird Libra so kritisiert

Facebooks Pläne wurden von etlichen PolitikerInnen kritisiert, unter anderem äußerten Donald Trump, die G7-FinanzministerInnen und die Bundesregierung harsche Kritik an dem Projekt. Befürchtet wird, dass die Weltwährung von Facebook eine Schwächung der Zentralbanken bedeutet. Außerdem steht das Thema Datenschutz stark im Zentrum der Kritik. KritikerInnen fürchten, dass der Social Media-Riese seine große Datenmacht missbrauchen und das Wissen über Einkaufsgewohnheiten der Nutzenden für personalisierte Werbung und Datenhandel verwenden wird.

Des Weiteren wird Facebook unterstellt, mit der Verwendung der Blockchain-Technologie von dem Bitcoin-Hype profitieren zu wollen, wobei Libra gegen das eigentliche Ziel einer Kryptowährung, nämlich eine dezentrale Währung zu schaffen, verstößt.

Derzeit wird Facebooks Digitalwährung einer Prüfung unterzogen. Es gab aber bereits so viel Widerstand von Regierungen und Aufsichtsbehörden, dass Facebook seine Investierenden bereits gewarnt hat, dass es möglich ist, dass die Währung niemals auf den Markt komme.

In den vergangenen Jahren hat sich also viel in der Finanzwelt getan. Auch wenn sich Kryptowährungen bereits einer großen Beliebtheit erfreuen, sind sie aktuell noch keine Konkurrenz für herkömmliche Währungen. Wie dies in Zukunft aussehen wird und ob Libra zu einer Weltwährung emporsteigt, bleibt äußerst offen und spekulativ. Auch wir von we {code} it werden die weitere Entwicklung in der Finanzwelt gespannt beobachten.

‘Hello World’ – Mit diesen Apps & Websites kannst Du {coden} lernen

„Data Analysis with Python“, „Learn C++” oder “Der komplette Web-Entwickler Kurs 2.0“ – Das Angebot an Kursen, mit denen man in die Welt des Codens einsteigen kann oder bereits vorhandene Coder-Skills vertiefen kann, ist riesig. Ebenso gibt es eine große Auswahl an Websites und Apps, die Kurse zu verschiedenen Programmiersprachen wie C#, C++ oder Python oder Beschreibungssprachen wie HTML und CSS anbieten.

Damit Du in diesem Dschungel an Möglichkeiten den Überblick bewahren kannst, geben wir Dir im Folgenden einen Überblick über ein paar geeignete Websites und Apps, deren Kurse Du für den Aufbau Deiner Coder-Kenntnisse nutzen kannst.

Diese Möglichkeiten hast Du

 

  1. Coursera

Auf Coursera gibt eine große Auswahl an Kursen und Spezialisierungen zu den unterschiedlichsten Themen. Neben Bereichen wie Kunst und Geisteswissenschaften oder Wirtschaft, kannst du dort eben auch das Coden erlernen. Eingestellt wurden die zahlreichen Kurse von den mehr als 150 Partneruniversitäten und Bildungsinstitutionen der Plattform. Auf Grund dessen sind die Coursera-Kurse eher theoretisch ausgelegt und an den Lehrplan der entsprechenden Unis orientiert. Sie kosten zwischen 29 und 99$ und nach erfolgreicher Beendigung, hast Du die Möglichkeit ein Zertifikat zu erhalten.

 

  1. Pluralsight (früher Code School)

Neben Videotutorials zu den unterschiedlichsten Sprachen, wie zum Beispiel Python, Javascript, Java, C# oder Ruby, gibt es auf Pluralsight sogenannte Code-Challenges, bei denen man das gelernte Wissen direkt anwenden kann. Doch nicht nur Programmiersprachen kannst Du auf Pluralsight erlernen, die Plattform bietet auch Kurse zu Themen wie Cyber Security, Malware Analytics oder Machine Learning an. Auf Pluralsight gibt es mehrere kostenlose Angebote, ein vollständiger Zugriff kostet Dich 35$ pro Monat oder 299$ im Jahr.

 

  1. Codecademy

Bereits mehr als 45 Millionen Lernende nutzen Codecademy, um Kurse zu verschiedenen Programmiersprachen wie Python, Javascript, Java, HTML, CSS, C#, PHP oder Ruby zu absolvieren. Das Tempo der Kurse richtet sich dabei nach Deinem eigenen Lernrhythmus. Neben Übungen, um das gelernte Wissen anzuwenden, gibt es auf Codecademy auch ein Forum für Fragen und Antworten. Die meisten Kurse sind kostenlos, es gibt aber auch eine kostenpflichtige Pro-Version für 36€ im Jahr.

 

  1. Udemy

Mit mehr als 100.000 Kursen und 30 Millionen TeilnehmerInnen ist Udemy einer der Vorreiter der Online-Kursplattformen. Udemy bietet beispielsweise Kurse zur Webentwicklung, zu Programmiersprachen oder zur Spieleprogrammierung an. Neben eher theoretisch ausgelegten Kursen gibt es auch praxisorientierte Angebote, bei denen Du Lösungen einreichen kannst und anschließend eine Rückmeldung bekommst. Die meisten Udemy-Kurse sind kostenpflichtig, oft gibt es aber Angebote und Preisreduzierungen.

 

  1. SoloLearn

Die App SoloLearn stellt mit Kursen zu Sprachen wie HTML, CSS, PHP oder SQL eine Möglichkeit dar, dass Coden ganz mobil am Smartphone zu erlernen. Die Kurse sind in Sektionen unterteilt. Nach jeder Sektion hast Du die Möglichkeit eine Prüfung zu absolvieren und, sofern du diese bestanden hast, ein Zertifikat zu erhalten. SoloLearn ist kostenlos für Android und iOS verfügbar; die kostenpflichtige Pro-Version ist frei von Werbung und bietet zusätzliche Features.

 

  1. Mimo

Auch mit Mimo hast Du die Möglichkeit an deinem iOS oder Android-Gerät kurze Lektionen zu mitunter HTML, Python, C++, C#, Swift oder PHP zu absolvieren. Du erhältst direktes Feedback, nachdem du eine der nur ein paar Minuten langen Lektionen abgeschlossen hast. Mimo ist für AnfängerInnen kostenlos, die Fortgeschrittenen-Lektionen kannst Du nur mit der Premium-Version bearbeiten.

Diese Anwendungen nutzt die we {code} it-Community

Tilo hat bereits verschiedene Online-Kurse belegt und kann Videotutorials zum Programmierenlernen nur empfehlen: „Ich habe auch versucht mit Büchern mein Coden zu verbessern, aber Videotutorials finde ich deutlich besser.“ So hat er zum Beispiel bei Udemy Kurse zu Symfony und Node.JS belegt und bei Coursera einen Kurs absolviert, der theoretisches Wissen zum Thema Android vermittelt. „Außerdem ist Youtube eine gute Anlaufstelle für wichtige Tutorials. Apps hingegen finde ich weniger praktisch, da diese oft nicht so tiefgründig sind und es schonmal lästig sein kann, über die Handytastatur zu coden.“

Auch unser Schülerpraktikant Felix hat gute Erfahrungen mit Online-Kursen gemacht. Er empfiehlt Codecademy zum Erlernen der Basics und hat auf der Plattform zum Beispiel einen Kurs zu CSS belegt.

Tobi hingegen lernt lieber mit Artikeln anstatt mit Online-Kursen, da man Artikel in seiner eigenen Geschwindigkeit bearbeiten kann und den Text des Artikels durchsuchen kann. Nach Tobi sind Videotutorials eher geeignet für Anfängerinnen und Anfänger, die ins Coden einsteigen wollen, während Artikel ein gutes Nachschlagewerk für Fortgeschrittene darstellen.

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, wie du das Coden erlernen oder deine Coding-Skills verbessern kannst. Welche die beste Möglichkeit für Dich ist, ist wahrscheinlich eine individuelle Entscheidung und kannst nur Du selbst wissen. Wir hoffen dir eine kleine Inspiration gewesen zu sein und wünschen in diesem Sinne: Happy {Coding}!

Die Kunst, Website-Nutzern das zu geben, wonach sie suchen

Wenn man eine bestimmte Frage zu einem Unternehmen hat, führt der erste Weg auf dessen Website. Wenn man dort jedoch statt einer Antwort nur riesige Textblöcke findet, die unübersichtlich gestaltet sind, schreckt das den Nutzer oft ab.

Der klassische Ansatz wird modernen Ansprüchen nicht mehr gerecht

Eine Website, die dem Nutzer eine große Menge an Daten und Informationen vermitteln will, wurde seit jeher in Baumstrukturen aufgebaut. Je größer und vielfältiger die Thematik ist, desto eher neigen Unternehmen dazu, diese Struktur immer breiter und verzweigter aufzubauen. Soweit, bis sich der Nutzer in diesem Gestrüpp aus Abzweigungen komplett verliert.

So wird auf einer Webseite die Navigation zum Inhaltsverzeichnis und die Seite an sich zum Sachbuch. Das macht sie für den User unverständlich und erschwert ihm die Nutzung. Die Folge: der Besucher findet erst nach längerer Suche eine Antwort auf seine Frage, wegen welcher er die Seite aufgesucht hat. Die riesigen Texte auf unzähligen Seiten sorgen für eine unangenehme Erfahrung, die meist zeitaufwendig ist.

Sobald der Nutzer realisiert, dass die Website nicht seinen Zeit-Ansprüchen entspricht, neigt dieser schnell dazu, sie zu verlassen. Viele versuchen dies daher zu umgehen und Platz zu sparen, indem sie auf Seiten verweisen, auf denen ihre Inhalte ausführlicher und detaillierter dargestellt werden. Mit dieser Methode bleiben die Fragen des Nutzers aber meist dennoch offen.

Durch diese Fehler werden Unternehmen auf ihrer Seite nicht nur den Bedürfnissen ihrer User nicht gerecht, sie erfüllen so auch nicht ihre Business-Ziele. Man muss anfangen, Webseiten als Tools zu verwenden, die sich an die Situation und Motivation des Nutzers anpassen.

Der Progressive Content Approach

In dem Progressive Content Approach werden die Inhalte dem Nutzer entsprechend seiner Situation und seines Verhaltens angezeigt. Das bedeutet: wenn sich diese ändern, passen sich im Idealfall auch die Content-Bausteine daran an. Man sollte in der Navigation bei anfänglicher Benutzung also nur wenige Ebenen anbieten und die Seiten deutlich effizienter und textärmer gestalten, um den User nicht zu überwältigen. Dafür braucht man stark komprimierte Inhalte, die ein schnelles Verständnis ermöglichen und besser als mit der üblichen Baumstruktur aufzeigen, welche tieferen Informationen sich noch auf der Seite verbergen. So bleibt der Nutzer auf der gleichen Seite, aber erhält, auf übersichtliche Art und Weise, alle Informationen die er benötigt.

Entwickler und Designer müssen außerdem anfangen, die Rolle des Nutzers einzunehmen und von seiner Perspektive aus zu programmieren, um voll zu verstehen, wie die Seite richtig aufgebaut werden muss. Um dies zu machen gibt es zwei Methoden: User Stories und „Jobs to be done“.

Bei den User Stories erstellt man Personas, die einen fiktiven Charakter aus einer realen Zielgruppe darstellen. Für diese definiert man bestimmte Aufgaben, mit denen sie die Website nutzen. Für die Probleme, die man währenddessen bemerkt, werden dann Lösungen formuliert und umgesetzt.

Die Methode „Jobs to be done“ beschäftigt sich mit den Situationen, Motivationen und den damit verbundenen Erwartungen die der User an eine Webpage hat. Mit diesen Job-Stories kann man definieren in welchen Situationen Nutzer welche Antworten suchen. Die Methode ist im Sinne der Kundenzentrierung ein sehr empathischer Ansatz.

In der Informationsarchitektur müssen wieder alle Inhalte betrachtet werden. Diese müssen in Content-Bausteine eingefügt werden, sodass die Architektur nicht mehr als erweiterte Sitemap missbraucht wird, sondern Informationen klar strukturiert überliefert werden können.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer wird immer kleiner und deine Website muss sich dieser anpassen. We {code} it, das junge IT-Unternehmen aus Frankfurt, hilft dir gerne dabei. Mit Hilfe unserer studentischen Coder-Community setzen wir deine digitalem Projekte in-house um. Wir bieten individuelle Software, Webseiten und Webapplikationen, Mobile- und Desktop-Apps, Datenbanksysteme sowie Microsoft-Office Makros und Addins an.

Was genau sind eigentlich Algorithmen?

Algorithmen sind heutzutage in fast allen Bereichen unseres Alltags wiederzufinden. Sie treffen viele Entscheidungen für uns und kontrollieren wichtige Vorgänge. Dennoch kam kürzlich eine Studie heraus, in der bestätigt wurde, dass es immer noch viele Leute gibt, denen dessen allgemeine Präsenz nicht bewusst ist.

Fast die Hälfte aller Europäer wissen nicht, was Algorithmen sind

In einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung, wurden über 10.000 Leute aus allen EU-Ländern zu ihrem Standpunkt gegenüber Algorithmen befragt. Dabei stellte sich heraus, dass erschreckend wenige über diese Schemata, die sich in unser aller Leben eingeschlichen haben, etwas wissen. Die Ergebnisse zeigten, dass 15 % noch nie von Algorithmen gehört hatten und 33 % das Wort zwar schon einmal irgendwo aufgeschnappt haben, aber nicht genau wissen, was es bedeutet. Lediglich 8 % der Befragten behaupteten von sich, ein genaueres Verständnis über den Begriff zu haben. Außerdem hatten die wenigsten eine ungefähre Vorstellung davon, wo diese Handlungsvorschriften eingesetzt werden. Auch die persönliche Einstellung gegenüber Algorithmen variierte bei den Teilnehmern: 46 % gaben an, eher die Vorteile dessen zu sehen, dahingegen sagten 20 %, sie befürchteten eher die Nachteile.

Was genau machen sie?

Allgemein gesagt, gibt ein Algorithmus präzise Handlungsanweisungen vor, mit denen Probleme oder Aufgaben innerhalb von verschiedenen Kontexten durch allgemeine Schemata gelöst werden. Dabei führen Computersysteme die Reihe von Anweisungen Schritt für Schritt aus. Ein Algorithmus besitzt dabei stets folgende Charakteristiken: Eindeutigkeit, Ausführbarkeit, Endlichkeit und Determiniertheit.

Oft neigen Informatiker dazu, diese teils komplexen Schemata mit den Algorithmen-ähnlichen Lösungen zu vergleichen, die jeder in seinem alltäglichen Leben selbst anwendet. Das tun wir beispielsweise, wenn wir einen Kuchen fair teilen wollen, wenn wir versuchen aus einem Labyrinth herauszufinden oder wenn wir in Bücherregalen, schnellstmöglich eine bestimmte Lektüre finden wollen. Obwohl das interessante Beispiele sind, spiegeln sie nicht die Wichtigkeit von den programmierten Handlungsanweisungen wieder. Man kann nämlich auch ohne diese Methoden problemlos durchs Leben gehen. Algorithmen hingegen steuern auch in brenzligen Bereichen und Situationen die Vorgänge wie bei Flugzeugen, Atomkraftwerken oder Bankautomaten.

Ein Tag in der Algorithmus-Welt

Morgens geht der erste Blick auf das Handy. Beim Öffnen von Facebook werden dir durch Algorithmen ermittelte Leute vorgeschlagen, die du als Freund hinzufügen wollen könntest. Wenn du weiter scrollst, findest du personalisierte Werbung die ein weiterer Algorithmus anhand von deinen Suchanfragen ermittelt hat. So funktionieren auch die Produktvorschläge bei Amazon: Anhand von den Artikeln, die du dir anguckst oder kaufst, schlägt dir die Seite ähnliches oder dazu passendes vor.

Auf dem Weg zur Arbeit schaltest du dein Navi ein, damit der Dijkstra-Algorithmus errechnen kann, welche Strecke basierend auf Faktoren wie Stau, Steigungen und Straßensperrungen heute am Besten geeignet ist. Während der Fahrt halten dich von Algorithmen geschaltete Ampeln gelegentlich an. In die Freisprechanlage deines Autos kannst du dir Algorithmen integrieren lassen, die Nebengeräusche aus Gesprächen rausfiltern. Der Hersteller Peiker brachte jetzt eine Technologie heraus, die erkennt, wer gerade spricht und die dann fähig ist, die Aufnahme auf den Redner zu fokussieren.

Im Büro findet man nun einen relativ neuen Anwendungsbereich von Algorithmen: Big Data. Die Massen von Daten, mit denen unsere immer leistungsfähigeren Computer arbeiten, können mit ihnen nach Mustern und Zusammenhängen ausgewertet und durchsucht werden. Google entwickelte eine Berechnungsformel, mit der man, anhand vom Klickverhalten während der Arbeitszeit einschätzen kann, wie lange der Mitarbeiter eingestellt sein wird und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass er in näherer Zukunft eine Kündigung erhält.

Sobald du wieder zu Hause angekommen bist, kontrollieren Algorithmen deine Grammatik im Chat, besiegen dich mit Leichtigkeit in Brettspielen wie Schach oder schlagen dir passende Partner beim Online-Dating vor.

Wir bei we {code} it stehen dir gerne bei jeglichen Fragen zu Algorithmen und vielem weiteren zur Verfügung und können dir helfen, sie zu Gunsten deines Unternehmens zu nutzen. Wir beraten dich zu deinem digitalen Projekt oder deinen Herausforderungen, seien es übersichtliche Websites, nutzerfreundliche Apps, praktische Microsoft Office Addins oder Datenbanken. Sie erhalten einen Experten-Rat und ein professionelles Konzept, das anschließend mit Studenten programmiert wird.

10 Überlebenstipps für Entwickler

Das Leben eines Programmierers ist nicht immer leicht – besonders wenn man gerade erst in die Berufstätigkeit einsteigt. Jede Aufgabe ist anders und benötigt seine eigene Herangehensweise. Oft hängt man stundenlang an kleinen Stellen und findet keine Lösung. Doch es gibt einige Dinge, die, wenn man sie beachtet, dem Programmierer das Leben erleichtern können: unsere 10 Überlebenstipps für Entwickler.

1: Es ist immer zu früh um aufzugeben

Man muss Ausdauer beweisen, wenn man eine neue Programmiersprache oder ein neues Tool erlernen muss und wenn man ein Problem mal nicht lösen kann. Da kann es auch sinnvoll sein, schnell mal 100 Zeilen zu löschen. Das kann es dir erleichtern, einen neuen und meist auch besseren Lösungsansatz zu finden.

2: Google ist dein Freund

Bei Problemen, Fragen oder sogar für ganze Code-Abschnitte kannst du dich jederzeit über Google schlau machen. Dort findest du endlose Hilfeforen und auf Webseiten wie beispielsweise Stackoverflow gibt es eine riesige Community, die dir bei all deinen Fragen helfen kann.

3: Wähle deine Tools mit Bedacht

Nicht jedes Problem erfordert die gleichen Tools, Frameworks oder Programmiersprachen. Also wähle je nach Aufgabenstellung deine Mittel individuell aus und spare dir so einige Nerven und Zeit.

4: Kein Weg ist zu zweit zu weit

Bei Methoden wie dem Pair Programming kannst du unter anderem mit erfahrenen Entwicklern zusammenarbeiten. So arbeitet man effizient und hat die Möglichkeit, von einander zu lernen.

5: Der Teufel steckt im Detail

Auch nur kleine Fehler, die im Namen einer Variable, bei der Nutzung eines Arrays oder beim Aufrufen einer Funktion auftreten, können dafür sorgen, dass nichts mehr funktioniert. Also solltest du immer auf Details achten und selbst bei den kleinsten Entscheidungen nicht fahrlässig sein.

6: Aus Fehlern lernt man

Sie sind nicht unbedingt etwas Negatives. Außerdem: wenn du sie einmal gemacht hast, dann passieren sie dir nicht wieder. So wirst du schnell besser, denn beim Fehler machen lernt man am effektivsten.

7: Vereinfachen!

In einem vereinfachten Programm, dass dasselbe wie ein komplexes Programm tut, findet man Fehler leichter. Daher versuche stets deinen Code zu vereinfachen und vermeide dadurch, Bugs zu übersehen. Auch wenn das in der Entwicklung mehr Arbeit ist, spart man sich am Ende Zeit.

8: Plane voraus

Wenn du einfach direkt anfängst, ohne dir vorher einen Lösungsansatz zu überlegen, dann wirst du einige, eigentlich vermeidbare Fehler machen. Daher mache dir erst einmal Gedanken zum Problem, bevor du mit dem Programmieren loslegst.

9: Die Ursache für 90 % der Fehlermeldungen befindet sich 60 cm vor dem Bildschirm.

Fehlermeldungen wollen dich nicht nur nerven. Sie wollen dir sagen, wo das Problem liegt. Wenn du also lernst, sie zu verstehen, dann findest du schneller heraus, wo der Bug liegt. Dabei helfen dir auch Debugging- Tools und -Ausgaben. Sie sollten dich aber nicht dazu verleiten, faul zu sein und sich nur auf diese zu verlassen!

10: Code testen, bevor du ihn veröffentlichst

Egal ob du ihn an das Qualitätsmanagement weitergibst oder ihn auf Git pushst, du solltest deinen Code immer erst einmal überprüfen und in manchen Fällen auch testen. So sparst du dir einige Bug-Reports, minimierst die Anzahl an unnötigen Pushes und sorgst dafür, dass niemand deine unüberlegten Fehler sieht, die dir bei einer Kontrolle wahrscheinlich direkt aufgefallen wären.

Wir sind stets auf der Suche nach talentierten und motivierten Softwareentwicklern, die unsere Community bereichern. Ihr könnt Teil davon werden, Ideen von Startups und KMU zu verwirklichen und bestehende Prozesse effizienter zu gestalten. Dabei profitiert Ihr von fachlichem Austausch und der Möglichkeit eines flexiblen Nebenverdiensts mit breitem Erfahrungsspektrum.

Trends im Webdesign 2019

In diesem Jahrzehnt, welches jetzt schon fast vorbei ist, ist das Internet so stark gewachsen dass es heute nahezu unvorstellbar ist ein Unternehmen ohne eine eigene Website aufzubauen. Daher ist der Look und die Nutzererfahrung dessen enorm wichtig für das Marketing und den damit einhergehenden Erfolg des präsentierten Produkts. Webdesigner leben in diesem Bereich ihre ungezügelte Kreativität aus und prägen dort einen stetigen Wandel. Wo damals noch Raster und Stockfotos von serifenlosen Schriften unterschrieben wurden, experimentiert man jetzt mit lebhaften Illustrationen, kräftigen Farbakzenten und asymmetrischen Layouts.

Aufbau und Layout

Immer mehr wird Minimalismus als klassische und zeitlose Ästhetik eingesetzt. Dabei werden wenige Elemente auf großen Weiß- oder Farbräumen abgebildet, um dem User genau das zu zeigen, wonach er sucht. Auch Farben werden teilweise nur noch minimalistisch verwendet: es lässt sich ein Trend hin zu schwarz-weißen Websites beobachten, bei denen wichtige Elemente mit Farbklecksen unterstrichen werden. Das Schwarz-Weiß erzeugt eine ruhige, kontrastreiche und dadurch eindrucksvolle Atmosphäre und wird unterbrochen durch den vereinzelten Einsatz von Farbe. Für eine lockerere Atmosphäre und perfekt zum Branding eignet sich aber weiterhin für die meisten Webseiten ein bunter Anstrich.

Designer versuchen außerdem, mehr organische Formen und weiche Linien in Websites zu integrieren, um so dem User einen Eindruck von Bequemlichkeit und Zugänglichkeit zu vermitteln. Obwohl Seiten in der Regel auf Basis eines systematischen Rasters eingerichtet sind, versucht man sich in einigen Fällen davon zu befreien, um ihnen mehr Tiefe und eine natürlichere Nutzer-Erfahrung zu verleihen. Geometrische Strukturen sorgen dahingegen für einen stabileren Eindruck.

Ein barrierefreies Internet wird für Webdesigner ein immer größerer Fokus. Sie achten darauf, dass ihre Seiten zugänglich für Screen Reader, übersichtlich gestaltet und mit großen Schriften versehen sind, sodass niemand Probleme hat, sie zu verwenden. Für weitere Schwierigkeiten werden Chatbots in Zukunft immer auffälliger auf Webseiten angeboten, da KI und das maschinelle Lernen aktuell so große Fortschritte macht. Die Bots werden noch intelligenter und effizienter und so angenehmer für den Nutzer.

Was eigentlich kein Trend, sondern ein Grundrecht ist, aber aktuell wie auch in 2018 viele Menschen beschäftigt, ist die Privatsphäre im Internet. Die ist nicht nur wegen der DSGVO ein wichtiges Thema, sondern wurde auch durch den Skandal von Facebook, bei dem aufgedeckt wurde, dass die Daten der Nutzer für Werbezwecke missbraucht wurden. Daher ist heutzutage ein verantwortungsvoller Umgang mit den Daten des Users ein wichtiges Aushängeschild für eine Website. Cookie-Banner müssen deshalb herausstechen und in deutlicher Sprache und Schriftart diese Werte vermitteln.

Texte

Die Texte auf Websites werden kleiner und die Schriftarten verändern sich. Mittlerweile achten Designer bei der Schrift-Wahl vermehrt auf eine Kombination aus Wiedererkennungswert und guter Lesbarkeit. Serifenschriften, die man damals im Webdesign meist links liegen lassen hat und nur für den Print verwendete, sind jetzt auch online im Kommen. Schriften ohne Serifen sind angenehmer zu lesen und eignen sich daher auch weiterhin für längere Texte. Doch erkennt man jetzt, dass man durch Serifen und ihrem dekorativen Aussehen, die Aufmerksamkeit auf Überschriften und Textboxen ziehen kann. Besonders erfolgreich mit dessen Einsatz ist Mailchimp – seit ihrem redesign setzen sie auf Serifenschriften in ihren Headlines. Aber auch experimentelle Schriftarten wie Konturschriften, explodierende Texte, nostalgische Vintage-Fonts und einige mehr.

Grafiken

Im Webdesign weicht man langsam weg von immer gleich aussehenden Stockfotos und bewegt sich hin zu menschlichen Illustrationen, die individualisiert für jede Seite kreiert werden. Diese Figuren sind meist nicht proportional gebaut und in bunten Farben dargestellt. Diesbezüglich entsteht nun auch der Trend, dass dabei 3D-Zeichentechniken verwendet werden. Durch diese Illustrationen hat die Website auf den Nutzer eine persönliche, individuelle und freundliche Wirkung.

Ein wieder aufkommender Trend ist die Glitch-Art. Dabei werden Elemente verzogen, doppelt belichtet oder fehlerhaft dargestellt, um die Aufmerksamkeit des Users zu erwecken und für Verwirrung zu sorgen. Diese Elemente haben einen nahezu psychedelischen, aber auch einen futuristischen Effekt.

Fazit

Das Webdesign geht in viele verschiedene Richtungen, von denen alle äußerst spannend zu beobachten sind. Aber nicht jedem Trend muss direkt hinterher geeifert werden. Es sollte abgewägt werden, ob der Trend zu dem eigenen Konzept passt und wie man ihn bei sich integrieren kann. Besonders wichtig ist, dass eine Seite klar strukturiert und leicht nutzbar ist und dass sie einen bestimmten Wiedererkennungswert hat. Vor allem bei jungen Unternehmen oder kleineren Projekten eignet sich die Einsetzung von Trends, da diese da häufig hineinpassen und am Puls der Zeit sind.

Auch Interesse an einer eigenen Website oder daran, einige der oben genannten Trends in ihren online Auftritt zu integrieren? Wir von we {code} it bieten dir kundenorientierte, personalisierte Serviceleistungen und Softwarelösungen an. Mit unserer studentischen Coder-Community erstellen wir für dich individuelle Software, Webapplikationen, Mobile- und Desktop-Apps, Datenbanksysteme wie auch Webseiten.

Das Ende der Cebit – wo trifft sich die IT-Szene jetzt?

Die Cebit, einst die größte Technologie-Messe auf der Welt, verkündete letztes Jahr, dass ihre Ära nun endet. Für einige war dies ein Schock, andere haben es bereits erwartet. Mit ihrem Ende stellt sich aber auch die Frage: Welche anderen relevanten Messen gibt es, die interessant für IT-Begeisterte und -Unternehmen sein könnten?

Cebit – der Aufstieg und der Untergang

Die IT-Messe ‘Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation’, kurz Cebit, fand von 1986 bis 2018 statt und war einst die größte ihrer Art. Letztes Jahr wurde diese nur noch von einem Achtel der Besucher, die sie zu Hochzeiten hatte, besucht und im November dann endgültig abgesagt, weil sich nicht genügend Unternehmen angemeldet hatten.

Ihre beste Zeit hatte die Cebit schon lange hinter sich. Einst war sie eine visionäre Zukunftsmesse, zu der bis zu 800.000 Menschen kamen. Dort wurden innovative Gadgets gekauft, Werbegeschenke gesammelt und IT-Größen wie Bill Gates oder Steve Balmer auf der Bühne angehimmelt. Vom Spiegel wurde sie einst als ‘Leitmesse für technologische Trends’ bezeichnet. Das Konzept war so erfolgreich, dass es sogar nach Asien, Australien und in die USA expandiert ist.

Doch zwei Jahre nach der Jahrtausendwende hatte die Messe ihren Höhepunkt erreicht und die Besucher- und Aussteller-Zahlen begannen langsam, aber sicher zu sinken. Unternehmen begannen, ihre Neuheiten auf eigenen Veranstaltungen vorzustellen, wie die iPod-Inszenierung von Apple in 2001. Auch die fortschreitende Digitalisierung, die eigentlich ein Fokus der Messe war, hatte mit ihrem Untergang zu tun. Da immer mehr Branchen, die eigentlich nichts mit IT-Themen zu tun hatten, begannen, sich auf den digitalen Wandel zu fokussieren, findet man mittlerweile auf nahezu jeder Messe einen Bezug dazu. Außerdem wurde es immer leichter, Zugriff auf Informationen über neuste Technologien zu bekommen und mit der Erfindung des Smartphones hatte man sie dann gleich in der Hosentasche. Warum sollte man dann also noch auf eine Messe irgendwo im Norden Deutschlands gehen?

Letztes Jahr kamen dann nur noch 2800 Aussteller (darunter auch wir), die ihre Innovationen vorstellen wollten. Man sagte zwar, dass die vielen freien Flächen auf dem Gelände von den Ausstellern gewünscht gewesen wären, später wurden sie dann aber zum Symbol für den Untergang der Cebit. In 2017 hatte die Messe noch versucht, sich neu zu erfinden. Sie sollte zu einem ‘Businessfestival’ werden, bei dem Partys und Live-Auftritte am Abend stattfanden. So wollten sie auch jüngere Leute ansprechen. Doch dafür war es schon zu spät: Das Event war für viele nur noch eine Pflichtveranstaltung. Außerdem gab es viele Konkurrenzmessen wie die Comdex, die CES oder den Mobile World Congress Barcelona, die einfach mehr Interesse weckten. Schlussendlich fürchtete die Deutsche Messe AG, der die Cebit gehört, dass, bei dessen Weiterführung, immense Verluste auf sie zukommen würden und zog die Notbremse.

Neue Hotspots für die IT-Szene

Auch ohne die deutsche Cebit erwarten Interessenten und Aussteller 2019 spannende Messen, sogar von der Cebit selbst. Ihre ausländischen Expansionen werden weitergeführt und Überbleibsel ihrer industrienahen Digitalthemen auf die Messe Hannover übertragen. Die Re:publica wird wohl kein Ersatz für die Cebit sein können, aber stellt definitiv einen interessanten Pol dar, um die digitale Agenda aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erlebbar zu machen. Diese Messe hat ein jüngeres Publikum, zieht viele Frauen an und hat dadurch großes Zukunftspotential. Weitere deutsche Ausstellungen, die bereits 6-stellige Besucherzahlen erzielen sind die IFA Berlin, die seit 1924 besteht und die IAMB (Integrated Automation, Motion and Drives) der Messe Hannover, welche sich mit Automatisierung, industrieller IT sowie Antriebs- und Fluidtechniken auseinandersetzt.

Für uns von we {code} it war es eine große Freude die letzten zwei Jahre als Vertreter der hessischen Wirtschaft in Hannover mit dabei zu sein. Aber auch wir haben gemerkt, dass von Giganten wie Google, Microsoft und 2018 auch Telekom jede Spur fehlte und es viele freie Flächen gab. Dennoch war es eine spannende Möglichkeit für uns, neue Kunden sowie auch Mitarbeiter kennenzulernen und die technischen Innovationen zu bestaunen.

In 2019 hoffen wir auf viele weitere solcher aufregenden Begegnungen, wenn auch nicht mehr auf der Cebit.

Digitalisierung in Deutschland

Der Drang nach Digitalisierung wird immer stärker auf der ganzen Welt. Auch Deutschland spürt diesen Druck, denn wir liegen weit hinterher und sind im europäischen Vergleich gerade mal auf Platz 13 von 28.

Flugtaxis wichtiger als das Internet?

In Deutschland lässt sich in einigen digitalen Bereichen eine falsche Zielsetzung erkennen. Ein gutes Beispiel dafür: Anstatt einen realistischen Plan zum Breitbandausbau zu präsentieren, fokussiert sich die Staatsministerin für Digitalisierung in einem Interview lieber darauf, wie wir mit Flugtaxis von A nach B kommen können. Das sind utopische Vorstellungen, gerade wenn man bedenkt, dass unsere Probleme wo ganz anders liegen. In Deutschland besaßen nämlich 2017 nur 2,3 Prozent aller Haushalte einen Glasfaseranschluss und seitdem hat sich nur wenig getan. In fortgeschritteneren Ländern wie Japan lag dieser Wert bei 76 Prozent. In dieser Hinsicht haben wir einen Entwicklungsland-Status.

Eine komplette Mobilfunknetzabdeckung ist in Deutschland bisher noch nicht vorhanden. Dessen weitere Ausbreitung und 5G als Mobilfunkstandard soll nun von der Privatwirtschaft finanziert und umgesetzt werden, doch da dies für die Telekommunikationsunternehmen nicht rentabel ist, wehren sie sich dagegen. Telekom-Chef Tim Höttges hat dazu den Vergleich gezogen, dass, eine Mobilfunkversorgung der gesamten Fläche Deutschlands zu verlangen, so wäre als würde man sagen: Privatjets für alle! Und keiner hinterfragt, wie das gehen soll.

Auch im deutschen Klassenzimmer ist die Digitalisierung noch nicht ganz angekommen. Von WLAN kann man dort bisher nur träumen und im Zuge des Digitalpaktes entschieden sich alle Bundesländer einheitlich gegen moderne Lehrmethoden, wie beispielsweise den ‘Flipped Classroom’, bei dem Schüler sich digital Inhalte erarbeiten, die sie dann in der Schule anwenden.

In der Plattformökonomie ohne Plattform

Als wirtschaftsstarkes Land gehört Deutschland zu den Mitspielern einer Plattformökonomie, ohne hierzu eine führende Plattform beisteuern zu können. Daher muss eine stärkere Förderung von Forschung und Start-Ups gewährleistet werden, sodass Deutschland nicht irgendwann nur noch als Zulieferer amerikanischer und chinesischer Portale wird. Ob es jemals eine deutsche Website geben wird, die mit den Giganten wie Amazon, Google oder Alibaba konkurrieren kann, ist unklar. Die Digitalvorständin der Deutschen Bahn sieht dennoch Potential in föderativen Webanwendungen, auf denen Leistungen und Produkte verschiedener Anbieter verkauft und die von öffentlich-rechtlichen Organisationen oder Genossenschaften gesteuert werden könnten. Darunter stellt sie sich beispielsweise eine Mobilitätsplattform deutscher Automobilhersteller, der Bahn und Luftfahrtgesellschaften oder eine Plattform für digitale Lerninhalte von deutschen Hochschulen vor.

Digitalisierung in Deutschland – zusammengefasst

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der Deutschen glauben, dass wir in der Digitalisierung hinterherhinken

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neue IT-Jobs 2019 in Deutschland

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der deutschen Unternehmen verwenden Künstliche Intelligenz

7%

der deutschen Unternehmen gelten als ‘digitale Vorreiter’

26%

der deutschen Unternehmen gelten als ‘digitale Anfänger’

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ist unsere Platzierung im Vergleich mit allen europäischen Ländern

Man merkt, in Deutschland muss sich bezüglich der Digitalisierung noch einiges tun. Dazu darf diese nicht mehr als Zwang gesehen werden, nur um sich dem Trend anzupassen. Vielmehr sollte sie als Chance wahrgenommen werden, Prozesse zu optimieren, die Wirtschaft weiter anzukurbeln und die erwarteten Effizienzgewinne einzufahren.

Möchtest auch du die Digitalisierung deiner Firma in Angriff nehmen? Wir von we {code} it sind ein junges IT-Unternehmen aus Frankfurt, das mit Hilfe einer studentischen Coder-Community digitale Projekte für Privat- und Firmenkunden inhouse umsetzt. Wir bieten dir individuelle Software, Webseiten und Webapplikationen, Mobile- und Desktop-Apps, Datenbanksysteme sowie Microsoft-Office Makros und Addins. So wird auch dein Unternehmen zum ‘digitalen Vorreiter’.

Neue Programmiersprachen – welche lohnt es sich zu lernen?

In der sich ständig ändernden Welt der IT werden auch immer wieder neue Programmiersprachen veröffentlicht – die Auswahl ist riesig. Dir fällt es schwer, herauszufinden bei welchen es Sinn macht, sie zu lernen? Deswegen stellen wir dir die am stärksten wachsenden einmal vor.

Was haben die beliebtesten Programmiersprachen Deutschlands gemeinsam?

Je mehr man die neuen Sprachen unter die Lupe nimmt, desto stärker fällt auf: es sind Trends zu beobachten. Entwickler haben keine Lust mehr auf Null-Pointer-Exceptions. Programmiersprachen wie Kotlin, Swift und TypeScript sind alle statisch typisiert und legen ihren Fokus auf Typsicherheit. Im Gegensatz zu der dynamischen Typisierung wird bei der statischen der Datentyp bereits bei der Kompilierung festgelegt. So werden Fehler wie Null-Pointer-Exceptions früher erkannt. Obwohl jedes Projekt ausgiebig getestet werden muss, spart man sich damit einige Zeit.

Die alten Sprachen werden zwar noch regelmäßig aktualisiert, aber die Computerwelt hat sich zu sehr gewandelt, als dass sie noch zeitgemäß sein könnten. Es gibt neue Technologien, Möglichkeiten und Anforderungen, an die sich die Sprachen anpassen müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die ‘Oldies’ wie C++ und Java heute wertlos sind. Sie werden nämlich weiterhin am meisten verwendet. Selbst angehende Entwickler benutzen noch die selben Technologien wie diejenigen, die seit Jahren berufstätig sind.

Neue Programmiersprachen wollen nicht die alten ersetzen, sie arbeiten vielmehr mit ihnen zusammen und versuchen, sie leichter anwendbar zu machen. Ohne eine Interoperabilität mit den Klassikern des 20. Jahrhunderts zu haben, könnte kaum eine neue Sprache Fuß fassen. Beispielsweise TypeScript würde sich einen großen Nachteil verschaffen, wenn man mit ihr nicht auf die ganzen JavaScript-Frameworks und -Libraries zurückgreifen könnte.

Rust

Bis jetzt waren Sprachen wie C und C++ in der Entwicklung von Betriebssystemen und leistungskritischen Anwendungen die Führer. Als neuer Konkurrent kommt jetzt Rust ins Spiel und hat, dadurch, dass es die beliebteste Programmiersprache 2018 ist, auch gute Chancen, um bald vorne mit dabei zu sein. In 2009 begann ein Angestellter von Mozilla sie zu entwickeln. Er wurde später von dem Unternehmen unterstützt und veröffentlichte sie vor circa vier Jahren.

Rust wird zum Maschinencode kompiliert und ermöglicht dadurch den direkten Zugriff auf die Hardware. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, dass, wie in Java und C#, Speicherzugriffe nicht zu Sicherheitslücken führen. So füllt sie den Zwischenraum zwischen niederen und höheren Programmiersprachen. Rust eignet sich gut, um parallele und nebenläufige Anwendungen zu entwickeln, da hier ebenfalls keine der oben erwähnten Null-Pointer-Exceptions aufkommen können. Die Ausführungsgeschwindigkeit entspricht der von Softwares, die mit C und C++ programmiert wurden.

Kotlin

Kotlin, die 2016 veröffentlichte Sprache, die die zweitbeliebteste des letzten Jahres war, ist zwar noch recht jung, hat aber viele moderne und vielversprechende Features zu bieten. Ursprünglich wurde sie für die Java Virtual Machine (JVM) entwickelt. Dadurch können die Programme, die in Kotlin geschrieben sind, in Bytecode übersetzt werden, der dann von der JVM gelesen werden kann. Die Sprache kann also ohne Probleme Java-Klassen aufrufen und umgekehrt, sodass man, bereits in Java geschriebene Programme, nach und nach in Kotlin umschreiben kann.

Mittlerweile gilt sie auch als offizielle Android-Sprache. Aktuell ist noch dazu die Ergänzung Kotlin/Native in der Entwicklung, mit der sie dann auch für MacOS, iOS und Windows verwendet werden kann. Die neue Programmiersprache hat eine schlaue Syntax für Lambda Ausdrücke – so wird ein deutlich kürzerer Code als bei Java ermöglicht.

Swift

Der Nachfolger von Objective-C kam 2015 raus und nennt sich Swift. Die Sprache wird hauptsächlich für Apples Betriebssysteme iOS und OS X verwendet und überzeugt durch eine sehr übersichtliche Syntax. Dadurch ist sie auch attraktiv für Anfänger und sogar technisch interessierte Kinder. Apple bemüht sich sehr darum, dass jedem ermöglicht wird, mit der iPad-App ‘Swift Playgrounds’ selbst programmieren zu lernen. Die Entwicklungssprache ist Open Source, was es interessant für viele Developer macht, sich am Fortschritt und den Veränderungen zu beteiligen. Eine Portierung auf den Raspberry Pi hat so schon funktioniert. Die Performance von Swift ist erwiesenermaßen besser als die von Objective-C.

Was Swift noch nicht liefern kann, ist eine Binärschnittstellen-Stabilität mit früheren Versionen der Computersprache. Will man nämlich eine, mit einer älteren Version erstellte App, mit der neusten Version der Sprache weiter programmieren, muss man das Ganze nochmal von vorne anfangen. Das soll sich mit dem Release von Swift 5 ändern.

Fazit

Obwohl die Oldies noch immer die am häufigsten verwendeten Programmiersprachen sind, machen die Neuen ihnen langsam Druck. Die Sprachen wachsen mit hoher Geschwindigkeit, beispielsweise Kotlin hat im vergangenen Jahr seine Nutzerzahl fast verdreifachen können. Die Klassiker des 20. Jahrhunderts sind von der IT-Welt noch nicht wegzudenken und dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wer aber experimentierfreudig ist oder sich eine anwenderfreundlichere Programmierung wünscht, sollte definitiv mal die oben vorgestellten Sprachen genauer unter die Lupe nehmen.

Side-Note: Es kann aber auch sinnvoll sein, ganz veraltete Programmiersprachen zu lernen: einige Firmen verwenden noch so alte Programme, dass es nur wenige Entwickler gibt, die dessen Sprachen überhaupt noch beherrschen. Die NASA sucht beispielsweise aktuell Developer, die Sprachen wie Fortran und Assembler aus den 1970er Jahren beherrschen. Dies ist zwar eine mühsame Tätigkeit, aber so ist man für den Arbeitgeber natürlich unentbehrlich.

Du bist auch interessiert daran, dich in der </CODING>-Welt auszutoben und dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden? Wir sind stets auf der Suche nach talentierten und motivierten Softwareentwicklern, die unsere Community bereichern. Ihr könnt Teil davon werden, Ideen von Startups und KMU zu verwirklichen und bestehende Prozesse effizienter zu gestalten. Dabei profitiert Ihr von fachlichem Austausch und der Möglichkeit eines flexiblen Nebenverdiensts mit breitem Erfahrungsspektrum.

Geschlechterverteilung in der IT – warum sich Frauen nicht trauen

In den 80er Jahren war der Programmierer-Job noch Frauensache. Damals waren 40 Prozent der ITler weiblich, heute sind es nur noch ernüchternde 15 Prozent. Mit den Fragen, woher diese Veränderung kommt und wie wir dieser entgegenwirken können, beschäftigen wir uns heute.

Der Wandel der Dinge

Damals, in den guten alten Tagen, denkt man sich, da war noch alles besser. Da wollten Frauen noch programmieren. Aber der Schein trügt: Programmieren war früher eine Fleißarbeit für Bürokräfte mit niedrigem Status. Dabei gab es nur ein paar wenige Ausnahmen, die Pionierinnen der Informatik. Dazu gehörte Grace Hopper, die den Compiler erfand und den Begriff ‘Bug’ prägte. Sie war überzeugt, dass Frauen für die IT geschaffen wurden. Sie sagte einst:

Man muss vorausplanen und alles so terminieren, dass es fertig ist, wenn man es braucht. Das geht nur mit Geduld und dem Blick für Details. Frauen sind Naturtalente im Programmieren.“

Dies waren zwar vielversprechende Anfänge für Frauen in der IT-Welt, doch mit fortschreitender Zeit ging die Tendenz wieder in die entgegengesetzte Richtung. Die stark wachsende Computerindustrie fokussierte sich in ihrer Werbung eher auf Männer als auf Frauen. Das führte unter anderem dazu, dass sich Frauen immer weniger mit der Thematik identifizieren konnten und andere Berufsfelder wählten.

Warum sich die Frauen nicht trauen

Mittlerweile ist es soweit gekommen, dass nur noch 15 % der Informatik-Studenten in Deutschland weiblich sind. Es sind Vorurteile verbreitet, dass alle, die dieses Fach studieren, ausgesprochene Nerds sind und diese auch nur männlich sein können. Ein Job, in dem ein Geschlecht deutlich dominanter vertreten ist, entmutigt die Andersgeschlechtlichen, den Beruf auch zu ergreifen. Dies gilt nicht nur, wenn hauptsächlich Männer in einem Bereich arbeiten, sondern auch umgekehrt.

Doch welche Ängste haben Frauen davor, auch mal wieder die Zehenspitzen in den riesigen, aufregenden Pool der IT zu stecken? Viele haben Angst, dass das Berufsbild nur daraus bestehen würde, in dunklen Räumen zu sitzen und stundenlang zu programmieren, ohne realen Kontakt in die Außenwelt zu haben. Doch diese Vorstellung entspricht nicht der Realität, denn zum Beruf eines Programmierers gehört so viel mehr: man organisiert Projekte, präsentiert seine Ergebnisse, ist im intensiven Kontakt mit Kunden und testet allerlei Lösungen. Noch dazu gibt es einige Jobs in der IT, bei denen man keine Sekunde seines Arbeitstages programmieren muss. Auch wenn man nicht von Kindesbeinen ständig am Computer getüftelt hat, kann man gut in das Studium einsteigen. Alles, was man mitbringen muss, sind gute Mathe- und Englischkenntnisse und eine Menge Fleiß, logischen Verstand und Kreativität. Den Rest lernt man dort.

Wie man sie wieder in die IT bekommt

Mittlerweile werden in immer mehr IT-Unternehmen Frauenquoten eingeführt. Doch wo es einfach keine Frauen gibt, da kann man auch keine einstellen. Daher muss der Fehler in der Wurzel bekämpft werden.

Mädchen müssen schon in der Schule in naturwissenschaftlichen Fächern gefördert werden und lernen, dass sie solche Themen nicht schlechter beherrschen, weil sie weiblich sind. Denn Intelligenz, Kreativität und Innovationskraft sind keine Eigenschaften, die vom Geschlecht abhängig sind. Es müssen Einblicke in die IT gewährleistet und Vorbilder geschaffen werden. Diverse Zusammenschließungen aus Frauen setzen damit bereits an: Gruppen, wie die Geekettes, Haecksen und Webgrrls, organisieren gemeinsam Workshops und Wettbewerbe, an denen alle Menschen weiblichen Geschlechts teilnehmen können.

In Ländern wie Tansania und Peru, wo die IT-Szene noch nicht sonderlich ausgereift ist, will man es nun von Anfang an richtig angehen. Dort wird sich bemüht, die IT weiblich zu machen, durch Förderprogramme und Kurse für Mädchen in Schulen. So soll es gar nicht erst zu einem Frauenmangel, wie es ihn in Deutschland gibt, kommen.

Obwohl in den letzten 5 Jahren eine steigende Tendenz bezüglich des Frauen-Anteils zu beobachten war, passiert dies sehr langsam. Eine der fortschrittlichsten Branchen, die es gibt, ist in Bezug auf Gender-Diversity eine derjenigen, die am weitesten zurückliegt. Auch die Geschäftsführerin von Facebook, Sheryl Sandberg sagte dazu:

„Ein Land kann sein Potenzial nur voll entfalten, wenn Frauen ihr Potenzial voll entfalten.“

Auch wir von we {code} it hoffen, dass sich dies in näherer Zukunft ändert. Schon fast vierzig Coderinnen sind Teil unserer Community und wir freuen uns über jeden weiteren weiblichen Zuwachs . Wir bieten dir zu dem recht theoretischen Informatik-Studium die praktische Anwendung und bereiten Dich damit auf die vielfältige Berufswelt der IT vor. Falls du daran Interesse hast, kannst du auf unserer Karriere-Seite Teil der Community werden.