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Trends im Webdesign 2019

In diesem Jahrzehnt, welches jetzt schon fast vorbei ist, ist das Internet so stark gewachsen dass es heute nahezu unvorstellbar ist ein Unternehmen ohne eine eigene Website aufzubauen. Daher ist der Look und die Nutzererfahrung dessen enorm wichtig für das Marketing und den damit einhergehenden Erfolg des präsentierten Produkts. Webdesigner leben in diesem Bereich ihre ungezügelte Kreativität aus und prägen dort einen stetigen Wandel. Wo damals noch Raster und Stockfotos von serifenlosen Schriften unterschrieben wurden, experimentiert man jetzt mit lebhaften Illustrationen, kräftigen Farbakzenten und asymmetrischen Layouts.

Aufbau und Layout

Immer mehr wird Minimalismus als klassische und zeitlose Ästhetik eingesetzt. Dabei werden wenige Elemente auf großen Weiß- oder Farbräumen abgebildet, um dem User genau das zu zeigen, wonach er sucht. Auch Farben werden teilweise nur noch minimalistisch verwendet: es lässt sich ein Trend hin zu schwarz-weißen Websites beobachten, bei denen wichtige Elemente mit Farbklecksen unterstrichen werden. Das Schwarz-Weiß erzeugt eine ruhige, kontrastreiche und dadurch eindrucksvolle Atmosphäre und wird unterbrochen durch den vereinzelten Einsatz von Farbe. Für eine lockerere Atmosphäre und perfekt zum Branding eignet sich aber weiterhin für die meisten Webseiten ein bunter Anstrich.

Designer versuchen außerdem, mehr organische Formen und weiche Linien in Websites zu integrieren, um so dem User einen Eindruck von Bequemlichkeit und Zugänglichkeit zu vermitteln. Obwohl Seiten in der Regel auf Basis eines systematischen Rasters eingerichtet sind, versucht man sich in einigen Fällen davon zu befreien, um ihnen mehr Tiefe und eine natürlichere Nutzer-Erfahrung zu verleihen. Geometrische Strukturen sorgen dahingegen für einen stabileren Eindruck.

Ein barrierefreies Internet wird für Webdesigner ein immer größerer Fokus. Sie achten darauf, dass ihre Seiten zugänglich für Screen Reader, übersichtlich gestaltet und mit großen Schriften versehen sind, sodass niemand Probleme hat, sie zu verwenden. Für weitere Schwierigkeiten werden Chatbots in Zukunft immer auffälliger auf Webseiten angeboten, da KI und das maschinelle Lernen aktuell so große Fortschritte macht. Die Bots werden noch intelligenter und effizienter und so angenehmer für den Nutzer.

Was eigentlich kein Trend, sondern ein Grundrecht ist, aber aktuell wie auch in 2018 viele Menschen beschäftigt, ist die Privatsphäre im Internet. Die ist nicht nur wegen der DSGVO ein wichtiges Thema, sondern wurde auch durch den Skandal von Facebook, bei dem aufgedeckt wurde, dass die Daten der Nutzer für Werbezwecke missbraucht wurden. Daher ist heutzutage ein verantwortungsvoller Umgang mit den Daten des Users ein wichtiges Aushängeschild für eine Website. Cookie-Banner müssen deshalb herausstechen und in deutlicher Sprache und Schriftart diese Werte vermitteln.

Texte

Die Texte auf Websites werden kleiner und die Schriftarten verändern sich. Mittlerweile achten Designer bei der Schrift-Wahl vermehrt auf eine Kombination aus Wiedererkennungswert und guter Lesbarkeit. Serifenschriften, die man damals im Webdesign meist links liegen lassen hat und nur für den Print verwendete, sind jetzt auch online im Kommen. Schriften ohne Serifen sind angenehmer zu lesen und eignen sich daher auch weiterhin für längere Texte. Doch erkennt man jetzt, dass man durch Serifen und ihrem dekorativen Aussehen, die Aufmerksamkeit auf Überschriften und Textboxen ziehen kann. Besonders erfolgreich mit dessen Einsatz ist Mailchimp – seit ihrem redesign setzen sie auf Serifenschriften in ihren Headlines. Aber auch experimentelle Schriftarten wie Konturschriften, explodierende Texte, nostalgische Vintage-Fonts und einige mehr.

Grafiken

Im Webdesign weicht man langsam weg von immer gleich aussehenden Stockfotos und bewegt sich hin zu menschlichen Illustrationen, die individualisiert für jede Seite kreiert werden. Diese Figuren sind meist nicht proportional gebaut und in bunten Farben dargestellt. Diesbezüglich entsteht nun auch der Trend, dass dabei 3D-Zeichentechniken verwendet werden. Durch diese Illustrationen hat die Website auf den Nutzer eine persönliche, individuelle und freundliche Wirkung.

Ein wieder aufkommender Trend ist die Glitch-Art. Dabei werden Elemente verzogen, doppelt belichtet oder fehlerhaft dargestellt, um die Aufmerksamkeit des Users zu erwecken und für Verwirrung zu sorgen. Diese Elemente haben einen nahezu psychedelischen, aber auch einen futuristischen Effekt.

Fazit

Das Webdesign geht in viele verschiedene Richtungen, von denen alle äußerst spannend zu beobachten sind. Aber nicht jedem Trend muss direkt hinterher geeifert werden. Es sollte abgewägt werden, ob der Trend zu dem eigenen Konzept passt und wie man ihn bei sich integrieren kann. Besonders wichtig ist, dass eine Seite klar strukturiert und leicht nutzbar ist und dass sie einen bestimmten Wiedererkennungswert hat. Vor allem bei jungen Unternehmen oder kleineren Projekten eignet sich die Einsetzung von Trends, da diese da häufig hineinpassen und am Puls der Zeit sind.

Auch Interesse an einer eigenen Website oder daran, einige der oben genannten Trends in ihren online Auftritt zu integrieren? Wir von we {code} it bieten dir kundenorientierte, personalisierte Serviceleistungen und Softwarelösungen an. Mit unserer studentischen Coder-Community erstellen wir für dich individuelle Software, Webapplikationen, Mobile- und Desktop-Apps, Datenbanksysteme wie auch Webseiten.

Neue Programmiersprachen – welche lohnt es sich zu lernen?

In der sich ständig ändernden Welt der IT werden auch immer wieder neue Programmiersprachen veröffentlicht – die Auswahl ist riesig. Dir fällt es schwer, herauszufinden bei welchen es Sinn macht, sie zu lernen? Deswegen stellen wir dir die am stärksten wachsenden einmal vor.

Was haben die beliebtesten Programmiersprachen Deutschlands gemeinsam?

Je mehr man die neuen Sprachen unter die Lupe nimmt, desto stärker fällt auf: es sind Trends zu beobachten. Entwickler haben keine Lust mehr auf Null-Pointer-Exceptions. Programmiersprachen wie Kotlin, Swift und TypeScript sind alle statisch typisiert und legen ihren Fokus auf Typsicherheit. Im Gegensatz zu der dynamischen Typisierung wird bei der statischen der Datentyp bereits bei der Kompilierung festgelegt. So werden Fehler wie Null-Pointer-Exceptions früher erkannt. Obwohl jedes Projekt ausgiebig getestet werden muss, spart man sich damit einige Zeit.

Die alten Sprachen werden zwar noch regelmäßig aktualisiert, aber die Computerwelt hat sich zu sehr gewandelt, als dass sie noch zeitgemäß sein könnten. Es gibt neue Technologien, Möglichkeiten und Anforderungen, an die sich die Sprachen anpassen müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die ‘Oldies’ wie C++ und Java heute wertlos sind. Sie werden nämlich weiterhin am meisten verwendet. Selbst angehende Entwickler benutzen noch die selben Technologien wie diejenigen, die seit Jahren berufstätig sind.

Neue Programmiersprachen wollen nicht die alten ersetzen, sie arbeiten vielmehr mit ihnen zusammen und versuchen, sie leichter anwendbar zu machen. Ohne eine Interoperabilität mit den Klassikern des 20. Jahrhunderts zu haben, könnte kaum eine neue Sprache Fuß fassen. Beispielsweise TypeScript würde sich einen großen Nachteil verschaffen, wenn man mit ihr nicht auf die ganzen JavaScript-Frameworks und -Libraries zurückgreifen könnte.

Rust

Bis jetzt waren Sprachen wie C und C++ in der Entwicklung von Betriebssystemen und leistungskritischen Anwendungen die Führer. Als neuer Konkurrent kommt jetzt Rust ins Spiel und hat, dadurch, dass es die beliebteste Programmiersprache 2018 ist, auch gute Chancen, um bald vorne mit dabei zu sein. In 2009 begann ein Angestellter von Mozilla sie zu entwickeln. Er wurde später von dem Unternehmen unterstützt und veröffentlichte sie vor circa vier Jahren.

Rust wird zum Maschinencode kompiliert und ermöglicht dadurch den direkten Zugriff auf die Hardware. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, dass, wie in Java und C#, Speicherzugriffe nicht zu Sicherheitslücken führen. So füllt sie den Zwischenraum zwischen niederen und höheren Programmiersprachen. Rust eignet sich gut, um parallele und nebenläufige Anwendungen zu entwickeln, da hier ebenfalls keine der oben erwähnten Null-Pointer-Exceptions aufkommen können. Die Ausführungsgeschwindigkeit entspricht der von Softwares, die mit C und C++ programmiert wurden.

Kotlin

Kotlin, die 2016 veröffentlichte Sprache, die die zweitbeliebteste des letzten Jahres war, ist zwar noch recht jung, hat aber viele moderne und vielversprechende Features zu bieten. Ursprünglich wurde sie für die Java Virtual Machine (JVM) entwickelt. Dadurch können die Programme, die in Kotlin geschrieben sind, in Bytecode übersetzt werden, der dann von der JVM gelesen werden kann. Die Sprache kann also ohne Probleme Java-Klassen aufrufen und umgekehrt, sodass man, bereits in Java geschriebene Programme, nach und nach in Kotlin umschreiben kann.

Mittlerweile gilt sie auch als offizielle Android-Sprache. Aktuell ist noch dazu die Ergänzung Kotlin/Native in der Entwicklung, mit der sie dann auch für MacOS, iOS und Windows verwendet werden kann. Die neue Programmiersprache hat eine schlaue Syntax für Lambda Ausdrücke – so wird ein deutlich kürzerer Code als bei Java ermöglicht.

Swift

Der Nachfolger von Objective-C kam 2015 raus und nennt sich Swift. Die Sprache wird hauptsächlich für Apples Betriebssysteme iOS und OS X verwendet und überzeugt durch eine sehr übersichtliche Syntax. Dadurch ist sie auch attraktiv für Anfänger und sogar technisch interessierte Kinder. Apple bemüht sich sehr darum, dass jedem ermöglicht wird, mit der iPad-App ‘Swift Playgrounds’ selbst programmieren zu lernen. Die Entwicklungssprache ist Open Source, was es interessant für viele Developer macht, sich am Fortschritt und den Veränderungen zu beteiligen. Eine Portierung auf den Raspberry Pi hat so schon funktioniert. Die Performance von Swift ist erwiesenermaßen besser als die von Objective-C.

Was Swift noch nicht liefern kann, ist eine Binärschnittstellen-Stabilität mit früheren Versionen der Computersprache. Will man nämlich eine, mit einer älteren Version erstellte App, mit der neusten Version der Sprache weiter programmieren, muss man das Ganze nochmal von vorne anfangen. Das soll sich mit dem Release von Swift 5 ändern.

Fazit

Obwohl die Oldies noch immer die am häufigsten verwendeten Programmiersprachen sind, machen die Neuen ihnen langsam Druck. Die Sprachen wachsen mit hoher Geschwindigkeit, beispielsweise Kotlin hat im vergangenen Jahr seine Nutzerzahl fast verdreifachen können. Die Klassiker des 20. Jahrhunderts sind von der IT-Welt noch nicht wegzudenken und dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wer aber experimentierfreudig ist oder sich eine anwenderfreundlichere Programmierung wünscht, sollte definitiv mal die oben vorgestellten Sprachen genauer unter die Lupe nehmen.

Side-Note: Es kann aber auch sinnvoll sein, ganz veraltete Programmiersprachen zu lernen: einige Firmen verwenden noch so alte Programme, dass es nur wenige Entwickler gibt, die dessen Sprachen überhaupt noch beherrschen. Die NASA sucht beispielsweise aktuell Developer, die Sprachen wie Fortran und Assembler aus den 1970er Jahren beherrschen. Dies ist zwar eine mühsame Tätigkeit, aber so ist man für den Arbeitgeber natürlich unentbehrlich.

Du bist auch interessiert daran, dich in der </CODING>-Welt auszutoben und dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden? Wir sind stets auf der Suche nach talentierten und motivierten Softwareentwicklern, die unsere Community bereichern. Ihr könnt Teil davon werden, Ideen von Startups und KMU zu verwirklichen und bestehende Prozesse effizienter zu gestalten. Dabei profitiert Ihr von fachlichem Austausch und der Möglichkeit eines flexiblen Nebenverdiensts mit breitem Erfahrungsspektrum.

Progressive Web Apps – was, wie, wer, warum?

Was sind Progressive Web Apps (im Späteren auch als PWA bezeichnet) eigentlich überhaupt und wieso hört man auf einmal überall von ihnen? Damit beschäftigen wir uns heute und erklären, warum sie genau für deine Firma das Richtige sein könnten.

PWA, der Untergang aller Apps?

PWA sind im Einfachen Websites, die die Eigenschaften einer nativen App besitzen aber über Internetbrowser laufen. Genauer haben wir dies bereits in einem anderen Blogeintrag erklärt, den Sie am besten vorab lesen.

Das relativ neue Modell, bei dem aus Website und App ein Hybrid geschaffen wird, gewinnt aktuell immer stärker an Beliebtheit und wird vermehrt von Firmen eingesetzt. IT-Analysten von Gartner prognostizieren sogar, dass bis 2020 die Hälfte aller mobilen Apps durch PWA ersetzt werden. Ob sich diese Vorhersage bestätigen wird, gilt es noch zu beobachten.

Das Bedürfnis nach diesem Websitemodell rührt von einer gewissen App-Müdigkeit her – die Leute wollen nicht für jeden Anlass eine App herunterladen, die sie dann wahrscheinlich nur einmal nutzen werden und danach vergessen. PWA geben dem Nutzer die User-Experience einer nativen App aber nehmen ihm den Umweg über den App Store. Von großem Vorteil ist es, dass man diese Websites auf seinem Desktop oder Homescreen hinterlegen kann und über die im Hintergrund agierenden Skript Dateien, namens ‘Service Worker’, Inhalte cachen kann. Dadurch bekommt der Nutzer die gleiche Erfahrung wie bei einer App, ohne ihn durch die Speicherbelastung und den Download-Umweg einzuschränken.

Doch noch sind sie nicht ganz bei uns angekommen: es gibt beispielsweise keinen Ort, an dem man eine Sammlung aller verfügbaren Seiten dieser Art findet und auf sie zugreifen kann wie bei einem App Store. Zwar laufen sie mittlerweile über alle Browser (Safari und Opera sind kürzlich dazugekommen) aber zum Beispiel bei Safari werden Push-Notifications noch nicht erlaubt. Insgesamt ist PWA momentan der Zugriff auf Kontakte, Kalender und Telefonie-Funktionen verwehrt.

Was Google sich von ihnen erhofft

Immer mehr hört man Google und Microsoft „Progressive Web Apps!“ aus dem Walde schreien. Besonders Google fördert sie – natürlich, denn alles was über das Worldwide Web läuft, bringt ihnen etwas in Bezug auf Google Analytics und Werbung. Noch dazu hilft es ihnen, da ihre Chromebooks häufig in der Web-Entwicklung ignoriert werden und durch die PWA laufen die Seiten auf allen Plattformen automatisch.

Warum sie Programmierern das Leben erleichtern

Auch Coder freuen sich über die wachsende Beliebtheit der Progressive Web Apps. Sie sind nämlich deutlich zeitsparender in der Programmierung, wenn man sie mit nativen Apps vergleicht. Denn eine App muss erst zur Produktversion kompiliert, dann der Private Key erstellt und die App signiert werden und kann dann erst Live gehen. Bei den PWA hat man hingegen den Vorteil, dass nur die Web-App gebaut und dann auf den Server hochgeladen werden muss. Noch dazu spart man sich bei Letzterem die separate Programmierung für Android und iOS und es ist insgesamt weniger fehleranfällig.

Das Win-Win für dein Unternehmen

Mit PWA sparen Sie nicht nur einiges an Entwicklungs- und Erhaltungskosten, Statistiken belegen sogar, dass ihre Push-Notifications häufiger angeklickt werden, die Seiten interaktiver genutzt werden und dass die Konversionen steigen. Am besten eignen sich die Web-Apps wenn deine Dienstleistung größtenteils von Gelegenheitsnutzern verwendet wird. Dann greift der User aufgrund der angenehmen UX lieber auf ihr Angebot zurück, ohne eine schnell in Vergessenheit geratene App auf dem Gerät installieren zu müssen. Obwohl der Bekanntheitsgrad des Ganzen aktuell noch nicht explodiert ist und man nicht direkt umsteigen muss, lohnt es sich dennoch bereits, eine PWA für den Online-Auftritt deines Unternehmens in Erwägung zu ziehen.

Wir von we {code} it stehen dir gerne bei der Beratung zur Seite und helfen dir, deine Eigene PWA zu konzipieren und umzusetzen.

Hast du noch Fragen zu der Programmierung und den Vor- und Nachteilen von Progressive Web Apps? Melde dich gerne über unser Kontaktformular.

Welche Webdesign Trends präsentieren eine Website zeitgemäß?

Wer eine Marke, ein Produkt oder ein Unternehmen launchen möchte, kommt um ein Medium nicht umhin: Eine ansehnliche Website. Diese ist heutzutage die unabdingbare Präsenz des zu bewerbenden Objekts. Es ist die Schnittschnelle zwischen Schaufenster und Kontaktbasis für die Öffentlichkeit. Eine Website hält den Blick des Kunden gefangen, indem sie mit ästhetischen Layouts überzeugt und die aktuellsten Webdesign Trends umsetzt.

Welche Trends Websiten im letzten Jahr so erfolgreich und einprägsam machten, sind beispielsweise das sogenannte Hamburger Menü, das UI-Element, das eine Menüleiste auf der Seite darstellt.

Minimalistisch und modern, hier umgesetzt bei der Zalando Mobile Ansicht.

Durch die platzsparende Umsetzung bietet sich mehr Platz für ein einprägsames Bild, ein Video oder auch ein GIF. Bildliche Darstellungen führen in den Webdesign Trends der letzten Jahre.
Die Struktur der Websites kriegt somit einen neuen Gesamteindruck, der moderner und übersichtlicher wirkt, da der Betrachter nicht von zu vielen Optionsleisten auf einmal überrannt wird – die zahlreichen Klickmöglichkeiten sind aber dennoch vorhanden.

Ein weiterer Gestaltungstrend, der zur strukturierten Übersicht der Websites dient, ist das Card-Design. Eine Gestaltungsoption mit der man beispielsweise Themenblöcke durch verschiedenen Abgrenzungen darstellen kann. Beim Abgrenzen oder Hervorheben ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Durch Bilder, einfache Hintergrundfarben oder Umrahmungen kann im „Kartenstil“ eine Overview über verschiedene Unterpunkte gegeben werden.

Bekannte Vorreiter sind beispielsweise Pinterest und Spotifiy.

Das Card-Design ist deshalb so erfolgreich, weil es sich in Kombination mit Bildern gut gestalten lässt und für das Auge des Betrachters die wichtigsten Punkte schnell zu erfassen sind. Themen werden so auf den ersten Blick stichpunktartig aufgenommen.

Webdesign Trends von 2016 haben sich auf minimalistischere Präsenzen festgelegt. Dafür sind schnellere Ladezeiten und ausdrucksvolle Bildsprache wichtiger geworden. Die Benutzung soll einfacher, schneller, unkomplizierter werden – die Technik von heute macht es möglich. In 2017 sind diese Trends dabei sich detaillierter weiterzuentwickeln. Was man bereits beobachten kann, ist der weiter anhaltende Fokus auf Bildlichkeit, um auf diese Weise die Kernpunkte des zu bewerbenden Inhalts einprägsam rüberzubringen. Die Entwicklung von Bild zu Video Nutzung auf Homepages ist ein aktueller Trend, der ebenfalls zur Contentstrategie und Vermarktung genutzt wird. Storytelling ist eine beliebte und effektive Kundenbindung, die durch die Nutzung der Video-Medien greifbarer gemacht wird.

Um der so beliebten Bildsprache den nächsten Feinschliff zu verpassen ist das Parallax-Design der nächste Trend, der stark im Kommen ist. Durch mehrere Bildebenen wird das Bild oder das GIF plastischer, greifbarer – schöner. Dabei handelt es sich beispielsweise einfach nur um ein Bild mit klarem Vorder- und Hintergrund oder sichtbaren 3D Effekt.

Auch die Anknüpfung an das Card-Design wird weiter ausgeführt:
Der Screen-Split wird immer beliebter und reiht sich in die Konzeptidee des minimalistisch Klaren ein.

Selbstverständlich behalten wir weiterhin alle aktuellen Webdesign Trends sowie ihre Weiterentwicklungen im Auge, um unsere Kunden modern und wettbewerbsfähig zu präsentieren. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie die Trends auch für Ihre Marke, Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen realisiert wissen wollen. we {code} it ist Ihr Partner, um Sie digital in Ihrer Agilität zu unterstützen und mit der Zeit gehen zu lassen.

So wird die Firmenwebsite zum Erfolg

Um Kunden anzulocken, ist eine attraktive Website heutzutage unverzichtbar. Sie wird nicht umsonst als das Aushängeschild des Unternehmens gesehen. Aber warum genau ist sie so wichtig, und was gehört alles zu einer gut gelungenen Website?

Der erste Eindruck zählt
Der erste Kontakt mit einem Unternehmen findet mittlerweile oft über dessen Website statt, denn immer mehr Menschen kaufen oder informieren sich online. Und man weiß ja: Der erste Eindruck zählt. Ist die Website also total veraltet, nicht auf die Zielgruppe ausgerichtet, oder es gibt erst gar keine, dann macht das einen schlechten Eindruck auf den Kunden. Mit einer modernen und ansprechenden Online-Präsenz lässt sich dieses Worst Case Szenario ganz einfach vermeiden.

Für eine gelungene Website gibt es zwar kein Standardrezept, aber einige unverzichtbare Elemente und Methoden sorgen dafür, dass Kunden begeistert sein werden:

Eine kreative Landing Page dient als Eyecatcher und stellt das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens einprägsam vor. Beispielsweise macht ein hochauflösendes Foto das Produkt direkt attraktiv (man denke an Apple). Eine Übersicht besonders gelungener Landing Pages gibt es hier.

Relevante und auf den Punkt gebrachte Inhalte überzeugen. Die Seite sollte nicht durch zu viele Informationen überladen sein, sondern das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen prägnant vorstellen. Besonders wichtige Informationen, wie zum Beispiel Leistungen oder Öffnungszeiten, sollten direkt sichtbar oder sehr leicht zu finden sein. Außerdem sollten die Inhalte immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.

Ein modernes und auf die Zielgruppe ausgerichtetes Design ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern zeigt auch einen Sinn für aktuelle Trends. Eine intuitive Navigation macht dem Nutzer den Besuch der Seite zur Freude.

Interaktive Elemente wie Buttons oder Chatfenster involvieren den Nutzer und regen ihn an, die Inhalte der Seite zu entdecken. Auch eingebettete Videos bringen Abwechslung und können eine große Menge an Informationen anschaulich vermitteln. Übertreiben sollte man es dabei aber auch nicht, denn das überfordert die Nutzer.

Ein Online-Shop, sofern relevant und möglich, macht dem Kunden das Leben leicht. So können Produkte bequem nach Hause bestellt werden.

Mobilgerätefreundlichkeit ist heutzutage unvermeidbar. Immer mehr Menschen sind mobil auf Websites unterwegs und shoppen online. Lädt die Seite dabei ewig, springen viele Nutzer direkt wieder ab. Accelerated Mobile Pages schaffen hier Abhilfe. Wichtig ist außerdem auch Responsive Design, damit sich die Website auf jedem Endgerät von ihrer besten Seite zeigt.

Mehrwert bieten zahlt sich aus. Wer dem Kunden schon vor dem Kauf etwas anbietet – zum Beispiel nützliche Informationen, Videos, Newsletter, etc. – der erzeugt ein Bedürfnis, die Leistungen des Unternehmens wahrzunehmen.

Möglichst einzigartig sein ist nicht nur für Unternehmen an sich wichtig. Auch eine Website sollte sich von der der Konkurrenz abheben, und nicht einfach nur kopiert sein. So bleibt sie dem Kunden auch in Erinnerung.

Es gibt quasi unendliche Möglichkeiten, eine Website zu gestalten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer dabei auf die genannten Punkte achtet, stellt sicher, dass sie ein voller Erfolg wird.

Progressive Web Apps & Object Oriented CSS

Heute gehen wir weiter auf euer Leser-Feedback ein und setzen unsere Übersicht zu den von euch gewünschten Themen fort. Im Folgenden geben wir euch einen kurzen Überblick über PWAs und OOCSS:

PWAs

Bei Progressive Web Apps handelt es sich um eine relativ neue Mischform aus Website und nativer App. PWAs lassen sich wie eine native App verwenden, benötigen dafür jedoch keine standardmäßige Installation. Stattdessen können über den Webbrowser auf dem Homescreen Verknüpfungen hinterlegt werden, die dann die entsprechende Website aufrufen. Für Nutzer bringt dies den Vorteil, dass sie keine App aus dem AppStore laden und dafür Speicherplatz freigeben müssen. Für die Betreiber entstehen durch das Umgehen des AppStores weniger Kosten bei vergleichbarer Kundenbindung.

PWAs lassen sich auch bei geringer Bandbreite nutzen und sind mit Hilfe von Service Workers offline verwendbar. Dadurch unterstützen PWAs das Offline First-Konzept und ermöglichen es dem Nutzer, Inhalte jederzeit und überall unabhängig von einer Internetverbindung abrufen zu können (mehr zu Offline First erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag). Neue Inhalte laden dann entsprechend bei bestehender Internetverbindung. Außerdem werden auch Push Notifications unterstützt.

Realisierbar sind PWAs unter anderem mit HTML5, CSS3, JavaScript und Service Worker. Bisher besteht allerdings nur bei Chrome und Firefox ein vollständiger Support für Service Worker; weitere Browser wie Safari und Opera sollen jedoch folgen.

OOCSS

Object Oriented CSS ist eine Methode, um CSS modulär und objektorientiert zu gestalten. Diese besteht zum einen daraus, die Struktur eines Objekts (z.B. Höhe, Breite) von seinem Design (z.B. Schriftart, Farbe) zu trennen. Dadurch können Komponente problemlos innerhalb des Layouts verschoben werden. Außerdem geht es bei OOCSS auch darum, Inhalt und Container zu trennen, sodass jedes Objekt sich an einen beliebigen Inhalt anpasst. Folgendes Beispiel verdeutlicht dieses Prinzip und seine Vorteile:

In der obigen Form wird das Gesamterscheinungsbild der Objekte jeweils einzeln definiert. Es findet keine Unterscheidung zwischen Objektstruktur und Objektbeschichtung statt. Der Nachteil daran ist, dass sich die Designeigenschaften für jedes Objekt wiederholen müssen, obwohl sie in diesem Fall identisch sind. Das kostet zum einen viel Zeit, zum anderen ist es fehleranfällig, da durch Flüchtigkeitsfehler schnell Abweichungen entstehen können. Deren Behebung ist wiederum mit viel Zeitaufwand verbunden. OOCSS dagegen vermeidet diese Wiederholungen und die damit verbundenen Probleme auf folgende Weise:

 

Hier ist eine Trennung von Objekt und Beschichtung vorhanden. Letztere wird lediglich einmal definiert und dann mit den Elementen verknüpft, für welche das entsprechende Design gewünscht ist. Dadurch gestaltet sich der Code deutlich kürzer und einfacher, sowie flexibler und vor allem wiederverwendbar. Mit OOCSS lässt sich also durch das Vermeiden von Wiederholungen deutlich schneller und fehlerfreier arbeiten.

Für mehr Informationen zu OOCSS empfehlen wir euch diesen Blogbeitrag (auf Englisch).

Wir hoffen, euch mit diesem Beitrag eine hilfreiche Übersicht gegeben zu haben. Über weiteres Feedback und Anregungen in den Kommentaren freuen wir uns sehr!

 

Unsere Projekterfolge

Heute wollen wir euch etwas mehr Einblick in unsere Projektarbeiten geben, die wir bereits erfolgreich abschließen konnten.

Da wir uns auf Software-Dienstleistungen jeglicher Art spezialisieren, konnten wir verschiedene Bereiche mit unseren Kunden abdecken und Ihnen das Lächeln ins Gesicht zaubern, das wir nach einem abgeschlossenen Projekt sehen wollen.

Im Bereich Programmierung durften wir für Fayo – Faszien Yoga, Freiskript und dem Ausstellungszentrum Braak behilflich sein und alles coden und digitalisieren, um die Webseiten zum Laufen zu bringen. Zudem haben wir die Prozesse der Webseitenbearbeitung des Unternehmens Ausstellungszentrum Braak maßgeblich optimiert. Hier konnten wir unserem Motto, jedem Unternehmen ihren Arbeitsalltag durch Digitalisierung zu erleichtern, voll und ganz nachkommen.

Eines unserer aktuellsten Projekte im Bereich App-Entwicklung umfasst die kürzlich gelaunchte Swapper-App für die Swapper GmbH.

Für unseren Kunden Gundlach Nutzfahrzeuge GmbH modernisierten wir seine Web-Präsenz und brachten diese somit auf den neuesten Stand. Weitere kreative Updates Richtung Konzept, Gestaltung und schlussendlicher Digitalisierung der Ideen folgen noch.

Zusammenfassend können wir somit erste Referenzen für Webdesign und -development, Programmierung, Software-Optimierung und App-Entwicklung verbuchen, die wir hier mit euch teilen. Parallel laufen eine Vielzahl von Projekten, über die wir noch Verschwiegenheit wahren müssen, doch wir freuen uns jetzt schon sehr auf die spannenden Ergebnisse, die wir liefern und mitgestalten!